Spionjäger Pluto

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Spionjäger Pluto
Pluto the Spy Catcher
Erstveröffentlichung: 7. Februar 1944 – 19. Februar 1944
Entstehungsdatum: 1944
Storycode: YM 059
Story: Bill Walsh
Zeichnungen: Floyd Gottfredson & Dick Moores
Seiten: 12 Tagesstrips, 4 Seiten in der FGL
Deutsche Übersetzung: Fabian Gross
Weiterführendes
Liste der Fortsetzungsgeschichten von Floyd Gottfredson
Infos zu Spionjäger Pluto beim I.N.D.U.C.K.S.
← Der Lektrokasten

Spionjäger Pluto (engl. Pluto the Spy Catcher) ist eine Comicgeschichte von Floyd Gottfredson und Bill Walsh aus dem Jahr 1944, die unmittelbar an die Geschichte Der Lektrokasten anschließt.

Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Micky Maus
  • Pluto
  • Corporal Tschi-Ei
  • Spike
  • U-Boot-Kommandant Bercht
  • Offiziere der U.S. Streitkräfte

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pluto möchte unbedingt seinen Beitrag für sein Land leisten, indem er gegen die Japaner kämpft, doch die Streitkräfte nehmen ihn nicht in die Armee auf. Nachts flieht er und eifert dem Heldenhund Spike nach. Er begibt sich heimlich auf ein Kriegsschiff. Eines nachts greift er versehentlich einen ausländischen Geheimagenten an, der als Admiral verkleidet ist. Als Belohnung darf er ein Schiff benennen.

Hintergrund und Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Francesco Stajano und Leonardo Gori zufolge ist die Kurzgeschichte deutlich von den Kriegsereignissen geprägt. Pluto, der sich in der vorhergehenden Geschichte nicht immer als treuer Begleiter Mickys erwiesen habe, werde unter dem Eindruck des Kriegsgeschehens und durch eine glückliche Fügung unverhofft zu einem echten Kriegshelden.[1]

Deutsche Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pluto kann in dieser Geschichte das Wort Blut nicht hören, als Micky ihn als Bluthund bezeichnet und leidet auf dem Schiff unter Kinetose.
  • Der Hund Tschi-Ei war an den Schlachten um Neuguinea und Guadalcanal beteiligt, die den strategischen Wendepunkt des Pazifikkriegs im Zweiten Weltkrieg markierten und bei dem die alliierte Gegenoffensive die japanische Expansion stoppte.
  • In einem Traum verfolgt Pluto im Kampfjet einen japanischen Soldaten in einem Kampfflugzeug und stürmt den Kaiserpalast in Tokio in dem damals der japanische Kaiser Hirohito (Shōwa-Tennō), dessen Frau Kaiserin Kōjun (Nagako) und ihrer Familie lebten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ↑ Gori L & Stajano F. (2022). Das (un)scheinbar Mögliche. In F. Gottfredson, Floyd Gottfredson Library (A. Voigtmann, Übers., Bd. 7, S. 180). Berlin: Egmont Verlagsgesellschaften mbH.