LTB 169: Unterschied zwischen den Versionen

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*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Gatto]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Luciano Gatto]]
*Erstveröffentlichung: 01.05.1988
*Erstveröffentlichung: 01.05.1988
*Genre: Fantasy, [[Crossover]]
*Genre: Fantasy, [[Crossover]], Absurdes
*Figuren: [[Der große böse Wolf]], [[Panzerknacker]], [[Fiedler]], [[Goofy]], [[Märzhase]], [[Micky Maus]], [[Onkel Dagobert]], [[Pfeiffer]]
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Goofy]], [[Märzhase]], [[Panzerknacker]], [[Onkel Dagobert]], [[Der große böse Wolf]], [[Drei kleine Schweinchen]]
*Seiten: 44
*Seiten: 44
*Nachgedruckt in: [[LTB Ostern 18]]
*Nachgedruckt in: [[LTB Ostern 18]]


Mickys Wecker entführt diesen mitten in der Nacht in die unglaubliche Tick-Tack-Welt, wo Goofy, der Märzhase und viele Uhren schon auf ihn warten. Nach einem kurzen Rundgang kommt die Gruppe ins Museum der verlorenen Zeit, wo sie vom '''Tyrann der Zeit''' angegriffen wird. Micky findet heraus, dass die Uhr des Märzhasen die Zeit im Tick-Tack-Land steuert und lässt diesen die Uhr so weit zurückdrehen, dass er zurück nach Entenhausen kommt.
Es ist noch früher Morgen und eigentlich nachtschlafende Zeit, als Micky Maus unsanft aus seinem wohlverdienten Schlaf gerissen wird. Es ist sein widerspenstiger Wecker, der urplötzlich zu klingeln begonnen hat und einfach nicht wieder aufhören möchte, Lärm zu machen. Der nervtötende Wecker wird von Micky in die Schublade gesperrt, doch plötzlich wird sein Wecker lebendig und spricht zu ihm. Die kleine Uhr reagiert etwas ungehalten und fordert Micky auf, sich schleunigst anzuziehen und ihn zur große Pendeluhr im Wohnzimmer zu begleiten. Micky, der die Welt nicht mehr versteht, wirf sich seine Kleidung über und zwängt sich neben den mittlerweile gewachsenen Wecker in den Uhrenschrank der Pendeluhr. Der Uhrenschrank hebt ab, bricht durch die Decke und wird schließlich in einen ganz andere Stadtteil von Entenhausen katapultiert.
[[Datei:LTB-169-4.png|400px|mini|rechts|Im Museum der verlorenen Zeit (© [[Egmont Ehapa]])]]
Hier im Zentrum steht der [[Geldspeicher]] von Dagobert Duck, dem reichsten Mann der Welt. Die nächtliche Ruhe wird im Lichte der Straßenlaternen von den zwielichtigen Panzerknackern gestört, die zu einem neuen Angriff auf den Geldspeicher blasen. Micky will eingreifen, wird aber von seinem neuen Wecker-Kameraden zurückgehalten, da der schießwütige Onkel Dagobert sich mit seiner Donnerbüchse schon gut selbst verteidigen weiß. Nach dieser unfreiwilligen Zwischenlandung platzen Micky und der Wecker in ihrer fliegenden Pendeluhr mitten in eine Verfolgungsjagd im [[Entenhausener Wäldchen]]. Damit retten sie zwar die drei kleinen Schweinchen, ziehen aber den Zorn vom bösen Wolf Ede auf sich.
 
Schließlich gelangen Micky und der Wecker endlich an ihr Ziel, nämlich das fantastische Tick-Tack-Land. Hier trifft Micky zum Glück auf seinen alten Freund Goofy, der offenbar vom Märzhasen in das wundersame Land geholt worden ist und alles für einen Reklametrick hält. Der quirlige Märzhase kann mit seinem magischen Pinsel wundersame Dinge anstellen und mischt sich gern in Angelegenheiten ein, sodass Micky insgeheim fürchtet, dass der rosafarbene Märzhase mal wieder für Chaos sorgen könnte.
 
Wenig später erreichen Micky Maus, Goofy und der Märzhase das Museum der verlorenen Zeit, nachdem Micky einiges über das Tick-Tack-Land gelernt hat. Im Museum wurden all die analogen Uhren eingesperrt, die nicht mehr richtig gehen. Alle reden wild durcheinander, nur die verschnupfte Kuckucksuhr scheint den Überblick zu behalten. Die Kuckucksuhr freut sich über die Ankunft der Fremden und hofft, dass diese die Uhren im Kampf gegen den bösen Tyrannen der Zeit unterstützen, der sämtliche analogen Uhren der Welt durch digitale Funkuhren ersetzen will.
 
Nur Minuten später greift tatsächlich der finstere Tyrann der Zeit mit seiner fliegenden Armada an und liefert sich ein Gefecht mit den Uhren aus dem Museum. Daraufhin schafft es Micky, den eitlen Märzhasen zu provozieren, damit dieser ins Geschehen eingreift und mit seiner magischen Taschenuhr die Zeit zurückdreht. Der Trick funktioniert und die Zeitreise bringt Micky wieder wohlbehalten in sein Bett zurück – Der Märzhase lässt offen, ob es sich nur um einen Traum gehandelt hat oder nicht.


=== Die Jagd nach dem Glücksbringer ===
=== Die Jagd nach dem Glücksbringer ===

Aktuelle Version vom 22. März 2026, 11:08 Uhr

Lustiges Taschenbuch

Band 169

Die schwimmende Insel
Egmont Ehapa)

(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 4. April 1992
Chefredakteur:

Peter Schlecht

Übersetzung:

Gudrun Penndorf M. A.

Geschichtenanzahl: 6
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,50
A: öS 50
CH: SFR 6.50
Besonderheiten:
  • Auf Seite 228 ist die Geschichte „Das kleine Gänsewüstchen“ fälschlicherweise als „Das kleine Gänsewürstchen“ betitelt.
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 169 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die schwimmende Insel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1772-C

Familie Duck bleibt auf dem Rückweg vom Ausflug in die unberührte Natur im Stau stecken. Die Abgase Entenhausens lasten über den verärgerten Autofahrern. Während sie über die Großindustriellen herziehen, die keine Filter in die Fabrikschlote einbauen wollen, wird Dagobert zusehends nervöser und verkriecht sich im engen Sitz von Donalds 313. Zuhause klagt er über die Kosten für Filteranlagen sowie Steuern und Grundstückspreise für Fabriken. Nach dem Essen – Donalds Pfannkuchen mit selbstgemachter Brombeermarmelade – macht Tick den Fernseher an. Dort wird von Eisbergen berichtet, die als große, solide, „schwimmende Inseln“ dargestellt werden. Da kommt Dagobert eine Idee. Eilig verabschiedet er sich aus dem Hause Donalds.

Genüsslich schnarcht Donald in den Tiefen seines Kissens. Da reißt ihn jäh die Türklingel aus dem Schlafe. Onkel Dagobert – wer auch sonst – holt seine Neffen ab. Mit dem Hubschrauber fliegen sie auf ein Schiff der Duck’schen Flotte, die unterwegs im hohen Norden ist. Dagobert erklärt: Baut er seine Fabriken auf Eisbergen, spart er Grundstücksgebühren, Steuern und muss auch keine Filter einbauen, da die Abgase niemanden stören. Mit moderner Technik wird ein geeignetes Eisstück ausgesucht und planiert, dann werden per Hubschrauber die Fertigteile für die Fabriken abgesetzt. Der Eisberg wird etwas nach Süden gebracht, wo es zum Arbeiten wärmer ist, das Eis aber im kalten Wasser nicht nennenswert schmilzt. Dagobert tauft die Insel „Neu-Atlantis“.

In Entenhausen verbreiten Zeitung und Fernsehen die Nachricht. Die Bürger sind erfreut („Den sind wir los!“), weniger jedoch die Stadtverwaltung (fehlende Steuern) und Klaas Klever (billigere Produktion, niedrigere Preise).

Eines Tages muss einem Gewitter ein Flugzeug auf der Insel notlanden. Der Besitzer der „McD-Air“ ist hocherfreut über die günstige Gelegenheit und vereinbart mit Dagobert ein Geschäft: McDunhill lässt seine Flugzeuge auf dem Eisberg auf halber Strecke auftanken und zahlt auf dem Eisberg geringste Landegebühren. Daran verdient Dagobert dennoch, da er für den Eisberg keine Kosten hat. Schließlich entwickelt sich die Idee weiter zu einer Touristenattraktion mit Hotels. Dazu werden weitere Eisberge angekoppelt. Alle Welt kommt nun zum exklusiven Urlaub nach Neu-Atlantis.

Bald aber zeigen sich die Entwicklungen unvereinbar: Die Insel, auf der Fabriken nach Herzenslust Abgase ausstoßen dürfen sollten, wird zum Touristenmagnet. Die zunehmende Produktion macht aber einen Urlaub immer unangenehmer, die Temperatur sinkt. Dagobert, in Entscheidungsnot, fährt einfach 100 Meilen nach Süden, um dies auszugleichen. Plötzlich bricht ein großes Stück Eis ab. Der Cheftechniker stürzt entsetzt herbei: Dagobert ist mitten in den Golfstrom gefahren, was Neu-Atlantis extrem schnell schmelzen lässt. Da bricht es auch schon in der Mitte auseinander. Es können sich gerade noch alle auf die Schlepper retten, bevor die Reste der Eisberge im Meer versinken.

Dagobert hat jedoch eine neue Idee: Er will selber zum Produzent von Filteranlagen zu werden, um sie kostenlos zu bekommen und noch ein großes Geschäft zu machen.

Ein gefährlicher Tausch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1645-CP

Micky Maus fühlt sich seit einiger Zeit verfolgt. Als er abends nach Hause kommt, entdeckt er zwei vermeintliche Einbrecher, die sich ins Haus geschlichen haben. Diese entpuppen sich aber als Grad Migrene und Herzog Flostich, zwei Würdenträger im Dienste König Mausius III., die Micky aus Der königliche Doppelgänger (1937/1938) kennt. Sie erklären Micky, dass Prinzessin Filomena, König Mausius Frau, ihrem Mann vorwirft, dass er zu bequem sei. Aus diesem Grund entschloß sich der König, die gefährliche Hauptrolle im Film Held der Lüfte, welcher momentan gedreht wird, zu spielen.

Weil dies allerdings zu gefährlich sei, solle Micky die Rolle übernehmen, da er König Mausius bis auf das letzte Detail gleicht. Minnie soll währenddessen durch eine inszenierte Lotterie mit Kreuzfahrtgewinn Entenhausen fernbleiben. Micky nimmt dieses Angebot gerne an, doch als Minnie merkt, dass etwas nicht stimmt und den vermeintlichen Micky, also den König, konfrontiert, fliegt alles auf. Währenddessen ereignen sich beim Drehen des Filmes einige Zwischenfälle, denn der rachsüchtige Fürst Schufty ist wieder da. Dass der wahre Grund dafür, dass Micky den König vertreten soll, Schuftys Präsenz ist, wurde ihm zunächst nicht gesagt, doch als Minnie ankommt, erfährt er alles. Schließlich rettet der König bei einem letzten Attentat Micky das Leben und Fürst Schufty wird festgenommen.

Spieglein, Spieglein in der Hand...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1848-C

Dagobert kommt die Idee, dass sich mit einem Spiegel, der dem von Schneewittchen gleicht, eine Menge Geld verdienen ließe. Deshalb macht er sich mithilfe seiner Neffen und Primus auf die Suche und wird schließlich auf einem abgelegenen Eiland in Schottland fündig. Dort finden sie Meteoritenstücke, aus denen sich mithilfe einer Gebrauchsanweisung, die Tick, Trick und Track finden, sehr viele dieser Spiegel herstellen lassen. Ein unleserlicher Teil der Gebrauchsanweisung, den keiner interessiert, wird aber nicht beachtet. So wird eine Massenproduktion aufgezogen, doch mit der Zeit zeigt sich ein klarer Nachteil: Die Spiegel neigen dazu, beleidigend zu werden. Primus findet schließlich mithilfe des unleserlichen Papierstücks heraus, dass die Spiegel einem immer die Wahrheit sagen. Die Produktion war also ein totaler Flop.

Die unglaubliche Tick-Tack-Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1692-A

Es ist noch früher Morgen und eigentlich nachtschlafende Zeit, als Micky Maus unsanft aus seinem wohlverdienten Schlaf gerissen wird. Es ist sein widerspenstiger Wecker, der urplötzlich zu klingeln begonnen hat und einfach nicht wieder aufhören möchte, Lärm zu machen. Der nervtötende Wecker wird von Micky in die Schublade gesperrt, doch plötzlich wird sein Wecker lebendig und spricht zu ihm. Die kleine Uhr reagiert etwas ungehalten und fordert Micky auf, sich schleunigst anzuziehen und ihn zur große Pendeluhr im Wohnzimmer zu begleiten. Micky, der die Welt nicht mehr versteht, wirf sich seine Kleidung über und zwängt sich neben den mittlerweile gewachsenen Wecker in den Uhrenschrank der Pendeluhr. Der Uhrenschrank hebt ab, bricht durch die Decke und wird schließlich in einen ganz andere Stadtteil von Entenhausen katapultiert.

Im Museum der verlorenen Zeit (© Egmont Ehapa)

Hier im Zentrum steht der Geldspeicher von Dagobert Duck, dem reichsten Mann der Welt. Die nächtliche Ruhe wird im Lichte der Straßenlaternen von den zwielichtigen Panzerknackern gestört, die zu einem neuen Angriff auf den Geldspeicher blasen. Micky will eingreifen, wird aber von seinem neuen Wecker-Kameraden zurückgehalten, da der schießwütige Onkel Dagobert sich mit seiner Donnerbüchse schon gut selbst verteidigen weiß. Nach dieser unfreiwilligen Zwischenlandung platzen Micky und der Wecker in ihrer fliegenden Pendeluhr mitten in eine Verfolgungsjagd im Entenhausener Wäldchen. Damit retten sie zwar die drei kleinen Schweinchen, ziehen aber den Zorn vom bösen Wolf Ede auf sich.

Schließlich gelangen Micky und der Wecker endlich an ihr Ziel, nämlich das fantastische Tick-Tack-Land. Hier trifft Micky zum Glück auf seinen alten Freund Goofy, der offenbar vom Märzhasen in das wundersame Land geholt worden ist und alles für einen Reklametrick hält. Der quirlige Märzhase kann mit seinem magischen Pinsel wundersame Dinge anstellen und mischt sich gern in Angelegenheiten ein, sodass Micky insgeheim fürchtet, dass der rosafarbene Märzhase mal wieder für Chaos sorgen könnte.

Wenig später erreichen Micky Maus, Goofy und der Märzhase das Museum der verlorenen Zeit, nachdem Micky einiges über das Tick-Tack-Land gelernt hat. Im Museum wurden all die analogen Uhren eingesperrt, die nicht mehr richtig gehen. Alle reden wild durcheinander, nur die verschnupfte Kuckucksuhr scheint den Überblick zu behalten. Die Kuckucksuhr freut sich über die Ankunft der Fremden und hofft, dass diese die Uhren im Kampf gegen den bösen Tyrannen der Zeit unterstützen, der sämtliche analogen Uhren der Welt durch digitale Funkuhren ersetzen will.

Nur Minuten später greift tatsächlich der finstere Tyrann der Zeit mit seiner fliegenden Armada an und liefert sich ein Gefecht mit den Uhren aus dem Museum. Daraufhin schafft es Micky, den eitlen Märzhasen zu provozieren, damit dieser ins Geschehen eingreift und mit seiner magischen Taschenuhr die Zeit zurückdreht. Der Trick funktioniert und die Zeitreise bringt Micky wieder wohlbehalten in sein Bett zurück – Der Märzhase lässt offen, ob es sich nur um einen Traum gehandelt hat oder nicht.

Die Jagd nach dem Glücksbringer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1853-C

Donald ist mal wieder besonders vom Pech verfolgt und lässt sich von einem Magier das Rezept für ein Glücksbringer-Amulett andrehen, für welches er allerdings eine von Gustavs Locken benötigt. Also macht er sich auf die Jagd danach, ohne Gustav, dem er kurz zuvor übel mitgespielt hatte, sein Ziel zu erklären. Am Ende stellt sich heraus, dass das Amulett nichts taugt.

Das kleine Gänsewüstchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1848-B

Die Entenhausener Blumenraritäten-Schau beginnt und Donald und seine Neffen wollen dafür die Parvulus deserticus, die nur in der Pechwüste zu finden ist, auftreiben. Gustav ist allerdings auch mit von der Partie und entscheidet das Rennen für sich, doch Donald verschüttet versehentlich einen Tropfen Wasser auf den Wüstenboden, wodurch die Blume überall wächst und für die Raritäten-Schau nichts mehr wert ist, aber gut verkauft werden kann, was Donald und die Neffen auch tun.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]