LTB 280: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Duckipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 75: Zeile 75:
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 36]], [[Donald Duck & Co 92]], [[Lustiges Entenhausen: Superhelden-Comics]]
*Nachgedruckt in: [[LTB Spezial 36]], [[Donald Duck & Co 92]], [[Lustiges Entenhausen: Superhelden-Comics]]


Donald hält wenig vom Actionheld seiner drei Neffen Tick, Trick und Track. Gerade die unsinnigen Comicgeschichten stoßen ihm auf. Da er aber erfährt, wie viel Geld man mit dem Geschichtenerzählen machen kann, beschließt er, selbst Comicautor zu werden. Doch es stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, einen Held zu entwickeln. Nach einiger Zeit kommt Donald dann doch noch eine gelungene Idee und mit seinem kreierten Held will er den Markt erobern. Aber auch Dussel ist auf den windigen Verleger hereingefallen und beide bleiben auf den von ihnen publizierten Büchern sitzen.
Der strenge Erziehungsberechtigte Donald Duck macht seinen drei Neffen Tick, Trick und Track Vorwürfe, weil sie Superhelden-Comics lesen, anstatt ihre Hausaufgaben zu machen. Die Jungs entgegnen nicht nur, dass Comics eine mehr als respektable Form der Unterhaltung seien, sondern auch, dass der Autor ihres Lieblingshelden Mega-Mann ein etablierter Künstler mit eigener Villa sei und sich mit seiner Tätigkeit ein finanzielles Imperium aufgebaut habe.
 
Donald überlegt sich daraufhin, sich selbst dem Schreiben von Comics zu widmen, in der Hoffnung, ebenso reich zu werden. Entschlossen macht er sich, ausgerüstet mit einem Zeichentisch, an die Arbeit. Doch die Sache ist keineswegs so einfach, wie er dachte: Tatsächlich fällt ihm an einem ganzen Arbeitstag keine einzige Idee ein, außer der eines Superhelden, der die Erde vor außerirdischen Angriffen rettet – eine Idee, die vollständig von Mega-Mann kopiert ist. Am Abend vertraut er sich seinen drei Neffen an, die bestätigen, dass seine Idee keinerlei Originalität aufweist. Tick, Trick und Track raten ihm, gegebenenfalls in den Comics von realen Welten zu erzählen, mit denen er schon direkte Erfahrung hat.  
 
Am nächsten Tag ändert Donald seine Pläne und beschließt, sein Leben als unglücklicher Pechvogel in Comics darzustellen. Er selbst wird also zum Antihelden, der sich mit Missgeschicken aller Art auseinandersetzen muss: Doch regelmäßig greift der heroische Talis-Mann ein, ein Muskelpaket mit Superkräften, der die Situation wieder ins Gleichgewicht bringt. Donalds Superheld zeigt sich als Rächer der ungerecht Behandelten und der Glücklosen, indem er Glückskindern wie Gustav Gans ein bisschen Glück stibitzt, das ihm das Schicksal gewährt. Irgendwann begibt sich Talis-Mann persönlich zur Glücksgöttin namens Dusela und fordert sie auf, die Augenbinde abzunehmen und das glückliche Schicksal, das sie den Sterblichen bestimmt, wieder ins Gleichgewicht zu bringen.  
 
Nachdem das Werk fertiggestellt ist, zeigt Donald es Tick, Trick und Track, die jedoch nicht so sehr von den ziemlich groben und ungenauen Zeichnungen angetan sind. Aber Donald lässt sich nicht entmutigen und versucht, seinen Comic-Helden allen Verlegern in Entenhausen anzubieten, woraufhin er nur schroffe Ablehnungen erntet. Endlich scheint es, als hätten seine Mühen ein Ende, als ihm ein Verleger einen Vertrag anbietet und vorschlägt, gleich 100.000 Exemplare des Comics drucken zu lassen.
 
Alles scheint unter Dach und Fach zu sein, doch Donald hat die genauen Vertragsbedingungen nicht beachtet, die vorsehen, dass der Autor verpflichtet ist, alle unverkauften Exemplare des Werks aufzukaufen. Damit bleibt er auf 100.000 Comicheften sitzen, die niemand haben will und die von den Kindern auf der Straße abgelehnt werden – genau wie das selbstverfasste Buch von Vetter Dussel Duck, das zwar Erfolg verspricht, aber keinesfalls garantieren kann.


=== Der verhinderte Urzeitforscher ===
=== Der verhinderte Urzeitforscher ===

Version vom 1. Juni 2026, 20:37 Uhr

© Disney Siehe auch die Rezension dieses Bandes!


Lustiges Taschenbuch

Band 280

Der Herr des Dschungels
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 5. Dezember 2000
Chefredakteur:

Harald Saalbach

Übersetzung:

Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Susanne Walter, Klaus Strzyz

Geschichtenanzahl: 9
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,80
A: öS 54
CH: SFR 7.50
Besonderheiten:
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
I.N.D.U.C.K.S. Infos zu LTB 280 beim I.N.D.U.C.K.S.

Walt Disneys Lustiges Taschenbuch Nr. 280 erschien am 5. Dezember 2000 unter dem Titel „Der Herr des Dschungels“. Dem LTB liegt eine Postkarte als Beilage bei.

Inhalt

Der Herr des Dschungels

D 96258

Tief im Dschungel hat es der muskelbepackte Star Hartzahn satt, für alle anderen Bewohner des Urwaldes Frondienste zu leisten und bei allen möglichen Kleinigkeiten um Hilfe gerufen zu werden. Besonders Hartzahns zarte Freundin scheint es verlernt zu haben, die kleinsten Erledigungen zu verrichten. Also tauscht Hartzahn entschlossen seinen Lendenschurz gegen einen altmodischen Anzug, packt den Koffer und begibt sich zum nächsten Flughafen. Unterwegs begegnet er allerdings Donald Duck, der als Tourist auf den Spuren seines großen Vorbilds Hartzahn im Urwald wandelt. Kurzerhand überträgt Hartzahn dem enthusiastischen Donald den Titel „Herr des Dschungels“. Schnell muss Donald erkennen, dass das Leben als Dschungelheld gar nicht so einfach ist und er sich mit wilden Tieren und argwöhnischen Dorfbewohnern herumschlagen muss. Die bösen Brüder Benno und Borislaf Bisam haben es derweil auf den Schatz der reichen Dschungelmetropole Karo-Karo abgesehen und greifen die Stadt zum wiederholten Male an. Deren eitle Königin hat sich schon daran gewöhnt, dass Hartzahn immer zur Stelle ist und die Bisam-Brüder in die Flucht schlägt. Doch dieses Mal ist von Hartzahn keine Spur zu sehen! Nun ist es also an Donald, Karo-Karo zu retten.

Alles schon mal da gewesen!

I TL 2303-1

Erfindergenie Daniel Düsentrieb glüht förmlich vor vielen fantastischen Ideen für neue Erfindungen. Er hat darum zum wiederholten Male keine Zeit, am Erfinderkongress teilzunehmen, und heftet die Einladung zu den vielen anderen Postkarten. Am gleichen Tag steht plötzlich sein alter Studienfreund Sebastian Spickler vor der Tür, dessen Erfindungen schon in der Vergangenheit nie so gut ankamen wie die von Daniel Düsentrieb. Nun hat Spickler eine eigene Erfinderwerkstatt ganz in der Nähe von Daniels Labor eröffnet und protzt mit seinen neuartigen Erfindungen vor der Öffentlichkeit. Schnell kommt Daniel dahinter, dass Sebastian Spickler nur Daniels Ideen kopiert und die Erfindungen leicht abändert. Allerdings kann er seine Vermutung nicht beweisen und will mit einer letzten großen Erfindung seine Werkstatt und alle seine vorherigen Werke für immer vernichten, um auf einer Insel in Zukunft Zitronen zu züchten. Glücklicherweise kann Helferlein Herrn Düsentrieb wieder ermutigen, es mit Sebastian Spickler aufzunehmen, der schlussendlich mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt wird.

Spaß muss sein!

I TL 22974

Ein Entenhausener Verein voller Spaßvögel und Streichespieler hat es auf Onkel Dagobert und Klaas Klever abgesehen. Der Vorsitzende der Truppe ist begeistert, es mit den beiden reichsten Männern der Welt aufzunehmen und sie in aller Öffentlichkeit zu demütigen. Tatsächlich gelingen die Streiche, doch hat der Vorsitzende nicht mit der zornigen Rache von Onkel Dagobert und Klaas Klever gerechnet.

Das Rätsel der verschwundenen Socken

D 99032

Im winterlich verschneiten Entenhausen mahnt Minni Maus ihren Freund Micky, dieser solle sich gefälligst wärmer anziehen, wenn er schon unbedingt draußen im Schnee joggen gehen will. Bei Joggen trifft Micky auf einen kleinen Pinguin, der erbärmlich friert, und Micky schenkt ihm seinen Pullover. Bei der Verfolgung des Pinguins entdeckt Micky zwei Fußspuren und knallt mit dem Kopf voll gegen einen Laternenpfahl. Wieder bei Bewusstsein glaubt ihm niemand die Geschichte vom Pinguin und den Spuren. Also nimmt Micky die Fährte erneut auf und stößt schließlich auf zwei Füße mit Augen, die nur vor sich hin piepen können. Auch zwei verrückte Geheimagenten sind hinter den Füßen her, die aus dem hohen Norden zu stammen scheinen und auf der Flucht sind. Micky hilft ihnen, sich vor den Geheimagenten in Sicherheit zu bringen und löst nebenbei das Rätsel der verschwundenen Socken.

Geniale Ideen...

I TL 2304-1

Der strenge Erziehungsberechtigte Donald Duck macht seinen drei Neffen Tick, Trick und Track Vorwürfe, weil sie Superhelden-Comics lesen, anstatt ihre Hausaufgaben zu machen. Die Jungs entgegnen nicht nur, dass Comics eine mehr als respektable Form der Unterhaltung seien, sondern auch, dass der Autor ihres Lieblingshelden Mega-Mann ein etablierter Künstler mit eigener Villa sei und sich mit seiner Tätigkeit ein finanzielles Imperium aufgebaut habe.

Donald überlegt sich daraufhin, sich selbst dem Schreiben von Comics zu widmen, in der Hoffnung, ebenso reich zu werden. Entschlossen macht er sich, ausgerüstet mit einem Zeichentisch, an die Arbeit. Doch die Sache ist keineswegs so einfach, wie er dachte: Tatsächlich fällt ihm an einem ganzen Arbeitstag keine einzige Idee ein, außer der eines Superhelden, der die Erde vor außerirdischen Angriffen rettet – eine Idee, die vollständig von Mega-Mann kopiert ist. Am Abend vertraut er sich seinen drei Neffen an, die bestätigen, dass seine Idee keinerlei Originalität aufweist. Tick, Trick und Track raten ihm, gegebenenfalls in den Comics von realen Welten zu erzählen, mit denen er schon direkte Erfahrung hat.

Am nächsten Tag ändert Donald seine Pläne und beschließt, sein Leben als unglücklicher Pechvogel in Comics darzustellen. Er selbst wird also zum Antihelden, der sich mit Missgeschicken aller Art auseinandersetzen muss: Doch regelmäßig greift der heroische Talis-Mann ein, ein Muskelpaket mit Superkräften, der die Situation wieder ins Gleichgewicht bringt. Donalds Superheld zeigt sich als Rächer der ungerecht Behandelten und der Glücklosen, indem er Glückskindern wie Gustav Gans ein bisschen Glück stibitzt, das ihm das Schicksal gewährt. Irgendwann begibt sich Talis-Mann persönlich zur Glücksgöttin namens Dusela und fordert sie auf, die Augenbinde abzunehmen und das glückliche Schicksal, das sie den Sterblichen bestimmt, wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Nachdem das Werk fertiggestellt ist, zeigt Donald es Tick, Trick und Track, die jedoch nicht so sehr von den ziemlich groben und ungenauen Zeichnungen angetan sind. Aber Donald lässt sich nicht entmutigen und versucht, seinen Comic-Helden allen Verlegern in Entenhausen anzubieten, woraufhin er nur schroffe Ablehnungen erntet. Endlich scheint es, als hätten seine Mühen ein Ende, als ihm ein Verleger einen Vertrag anbietet und vorschlägt, gleich 100.000 Exemplare des Comics drucken zu lassen.

Alles scheint unter Dach und Fach zu sein, doch Donald hat die genauen Vertragsbedingungen nicht beachtet, die vorsehen, dass der Autor verpflichtet ist, alle unverkauften Exemplare des Werks aufzukaufen. Damit bleibt er auf 100.000 Comicheften sitzen, die niemand haben will und die von den Kindern auf der Straße abgelehnt werden – genau wie das selbstverfasste Buch von Vetter Dussel Duck, das zwar Erfolg verspricht, aber keinesfalls garantieren kann.

Der verhinderte Urzeitforscher

I TL 2198-2

Donald hat sich in den Kopf gesetzt, ein angesehener Urzeitforscher wie sein großes Vorbild Dr. J. Urassik zu werden. Er gräbt einige Dinge aus und gerät immer wieder in Schwierigkeiten, aus denen ihn nur noch Tick, Trick und Track retten können. Am Ende landet Donald doch noch zusammen mit dem Professor im Fernsehen.

Leider verrechnet

I TL 2221-4

Onkel Dagobert ist völlig überarbeitet und lässt seinen Frust an seinen Mitmenschen aus. Ein riesiger Computer soll fortan seine Arbeit übernehmen und sein Vermögen vermehren, sodass Dagobert keine geschäftlichen Entscheidungen mehr zu treffen braucht. Allerdings langweilt sich der reichste Mann der Welt nach einiger Zeit und wird dadurch noch unausstehlicher. Auf Rat eines Geschäftskollegen lässt Onkel Dagobert eine kleine Blockhütte vor dem Geldspeicher errichten und steigt ins Knopfgeschäft ein, um wenigstens für eine halbe Stunde am Tag zu arbeiten. Jedoch steigert sich Dagobert immer mehr in sein „Hobby“ hinein und zieht bald die Blicke des Finanzamtes auf sich. Wie sich herausstellt, hat Dagobert seine eigenen Unternehmungen aufgekauft und dem Computer ein Nullsummenspiel beschert. Nun ist Onkel Dagobert überzeugt davon, dass selbst eine ausgeklügelte Rechenmaschine keine besseren Entscheidungen als er selbst treffen kann, und mottet den Computer daher wieder ein.

313 zu verkaufen

I TL 2189-5

Nachdem sein guter alter 313er wieder einmal Sperenzchen gemacht hat, entschließt sich Donald, eine Annonce in der Zeitung zu schalten und sein Wägelchen anzubieten. Tatsächlich finden sich auch einige Interessenten, doch ein ums andere mal sträubt sich Donald, sein Auto zu überschreiben. Schlussendlich bietet ihm ein reicher Schnösel 30.000 Taler für den 313er – doch Donald bringt es nun doch nicht mehr übers Herz, sich von seinem treuen Begleiter zu trennen.

Ein rauchiges Abenteuer

D 96299

In einer dystopischen Welt lebt die privilegierte Oberschicht unter eine Glaskuppel, durch die kein Rauch und Smog dringt. Draußen um die Kuppel herum lebt die unterdrückte Minderheit, die sich nun erhebt, um das System zu stürzen.

Beilage: Donald-Sammelpostkarte – Motiv 3

Das LTB enthält etwa in der Mitte des Bandes eine kartonierte Postkarte zum Ausschneiden und Sammeln. In dieser Ausgabe befindet sich die dritte Postkarte aus der Serie „Sag’s mit Donald“ mit dem Motiv „Seufz!“.

Siehe auch