Micky Maus Sonderheft 32

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Micky Maus Sonderheft

32

Weihnachts-Sonderheft

(© Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 16.11.1955
Redaktion:

Erika Fuchs



Übersetzung:

Erika Fuchs[1]

Seitenanzahl:

32

Geschichtenanzahl:

3

Preis: D: DM 0,75
A: öS 5
CH: sFr 0,80
Saargebiet: FRF 75
I: ITL 130
Weiterführendes
Infos zu Micky Maus Sonderheft 32 beim Inducks
Ausgabenliste Micky Maus Sonderheft
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Das Micky Maus Sonderheft 32 mit dem Namen Weihnachts-Sonderheft erschien am 16. November 1955. Es wurde nachgedruckt in Micky Maus Reprint Kassette 6.

Titelbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(kein Titel)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist kurz vor Weihnachten und Donald Duck und seine drei Neffen Tick, Trick und Track beobachten bei klirrender Kälte durch das Fenster von Onkel Dagoberts Villa, wie der reichste Mann der Welt einen Weihnachtsbaum aus Geldscheinen schmückt. Die Neffen sind sich einig, dass Onkel Dagobert gerade zur Weihnachtszeit ein bisschen spendabler sein sollte, denn der hartherzige Großunternehmer denkt gar nicht daran, Geld für Geschenke auszugeben. Dabei geht es Tick, Trick und Track nicht einmal um sich selbst, sondern vor allem um die armen Kinder, die hinter dem Bahndamm im Armenviertel wohnen und kein Weihnachten feiern können. Donald stellt fest, dass er lieber jung und pleite ist anstatt alt und reich zu sein. Doch die Neffen wagen die Vermutung, dass Donald mindestens für einen Tag mit Onkel Dagobert die Rollen tauschen würde, da er nicht so geizig wäre wie Dagobert selbst.

Körpertausch mit Folgen (© Egmont Ehapa)

Die Vorstellung eines solchen Rollentausches gefällt Tick, Trick und Track, sodass sie sich mit ihrem Wunsch an den genialen Diplom-Ingenieur Daniel Düsentrieb wenden. Dieser experimentiert in seiner Erfinderwerkstatt tatsächlich gerade an einer Erfindung, um den Charakter von zwei kleinen Schweinchen miteinander auszutauschen. Er ist überzeugt davon, dass seine Maschine auch bei Onkel Dagobert und Donald funktionieren würde. Tatsächlich können die Neffen ihren Onkel Donald schnell überzeugen, den Rollentausch zu wagen – nur bei Onkel Dagobert müssen wie mehr Überzeugungsarbeit leisten. Der knickerige Geizkragen wäre gern wieder so fit wie früher, um Schlittschuhlaufen zu gehen. Folglich stimmt er dem Körpertausch ebenfalls zu und die Kinder starten den Vorgang.

Das Experiment glückt und Donald und Onkel Dagobert finden sich auf einmal im jeweils anderen Körper wieder. Sofort läuft Onkel Dagobert zum zugefrorenen See, und Donald beginnt, all sein Geld zu zählen. Da er nun genau so geizig ist wie Onkel Dagobert, rückt er keinen Kreuzer für Weihnachtsgeschenke raus. Auch seine Freundin Daisy Duck kann sein kaltes Herz nicht mehr erwärmen. So haben sich Tick, Trick und Track ihren Plan nicht vorgestellt. Zum Glück hat Herr Düsentrieb auch noch Pillen erfunden, die aus Geizkragen richtige Verschwender macht, und der knickerige Donald bekommt sogleich eine davon in seinen vorlauten Schnabel.

Daraufhin ist Donald Duck reich und großzügig zugleich. Nicht nur, dass er die Neffen beschenkt, er ordert auch gleich eine große Bestellung aus seinen Spielzeug-Fabriken für alle Kinder von Entenhausen inklusive des Armenviertels. Seine Verschwendungssucht nimmt Überhand, sodass Tick, Trick und Track den Tausch-Prozess nun schnell wieder rückgängig machen wollen. Das gelingt nur, in dem sie ihre beiden Onkels fesseln und den Prozess neustarten. Die Erfindung macht aus Donald wieder einen abgebrannten, aber zufriedenen Familienmenschen und aus Onkel Dagobert einen geizigen Großindustriellen. Der reichste Mann der Welt lässt Donald sofort verhaften und ins Gefängnis werfen, weil dieser unerlaubt ein kleines Vermögen ausgegeben hat.

Am Weihnachtsabend sind sowohl Tick, Trick und Track als auch Onkel Dagobert sowie Donald ganz allein. Alle sind traurig, dass sie Weihnachten nicht mit ihren Familienmitgliedern feiern können. Als an Onkel Dagoberts Villa plötzlich die dankbaren Kinder klopfen, die allesamt Geschenke von ihm erhalten haben, wird Onkel Dagoberts ganz warm ums Herz und er streicht die Anerkennung für Donalds gute Tat ein. Tick, Trick und Track ermahnen ihn, dass der arme Donald noch immer im Gefängnis sitzt und eigentlich nur Gutes bewirken wollte. Dagobert erkennt seine Ungerechtigkeit und befreit seinen Neffen. Am Ende feiern alle zusammen ein schönes Weihnachtsfest.

(kein Titel)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(kein Titel)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ↑ Jörg Ungerer (November 2022). „Kommentar zum Fuchs-Werkverzeichnis“. alleswisser.org, ursprünglich erschienen in Der Donaldist 164
  2. ↑ 2,0 2,1 Boemund von Hunoltstein (2005). „Micky Maus: Index der Jahrgänge 1951–1959“. S. 62