Hektor

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Hektor bei seinem Erstauftritt in Liebenswerter Hausgenosse
(© Egmont Ehapa)

Hektor (englisch Poochie, brasilianisches Portugiesisch Trambique, Nero oder Pupi) ist der treue Hund von Dussel Duck. Zwar hatte dieser schon mehr als einmal versucht, sich einen vierbeinigen Freund zuzulegen, doch Hektor sollte schließlich in den 1970er Jahren in einigen Geschichten von Tony Strobl sein Haus- und Hofhund werden. Popularität erlangte er vor allem in brasilianischen Comics.

Aussehen und Charakter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hektor ist ein großer Hund mit schlanken Gliedern und meist grauem Fell. Er hat eine lange Nase und ebenso lange Schlappohren. Trotz seiner neugierigen Augen liebt er es, herumzuliegen und zu dösen. Für einen Hund ist er ungewöhnlich freundlich und lieb, daher kann er keiner Fliege was zuleide tun und wundert sich über die viele Hektik in Entenhausen.[1]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hektor tauchte zum ersten Mal im Jahr 1973 in der Geschichte Ein liebenswerter Hausgenosse (auf Deutsch erschienen in DD 181) unter dem Namen Trambique auf, die 1973 in Italien erstveröffentlicht wurde und ein Jahr später in der Zeitschrift Pato Donald Nr. 1160 in Brasilien erschien.[2] Damals sah er jedoch noch etwas anders aus und hieß im brasilienischen Portugiesisch „Pupi“. Aus der Geschichte geht hervor, dass der Hund eigentlich zu Donald gehörte und Dussel sich vorher eine Schildkröte zugelegt hat. Das Skript stammt von Tony Strobl, Angaben zum Skript sind nicht bekannt.

Hektor und Schnurri
(© Egmont Ehapa)

Ein Jahr später adoptierte Dussel Duck in der brasilianischen Story Ungeladene Gäste (auf Deutsch erschienen in DD 101), dessen Autor unbekannt ist, einen Hund, der in Donalds Augen ziemlich ungezogen ist und allerlei Unfug anstellt.[2] Es stellt sich jedoch heraus, dass der Hund zur Familie eines reichen Mannes gehört, der eine saftige Belohnung für die Rückgabe des ungestümen Welpen zahlt, da sein Sohn schon ganz traurig wegen des ausgebüchsten Vierbeiners geworden ist. Donald ist froh, den Welpen loszuwerden, der ihm viel Ärger beschert hat, aber aber Dussel bedauert den Verlust seines neuen Freundes.

Doch siehe da: In der Geschichte Pets Are Rewarding (port. O Caozinho de Estimação, auf Deutsch unveröffentlicht) vom Dezember 1974 zahlt derselbe reiche Mann eine weitere Belohnung, damit Dussel den Hund (der mittlerweile deutlich größer geworden ist) wieder bei sich behält. Die Besitzer des Welpen kontaktieren Dussel Duck per Post, um ihm mitzuteilen, dass der Welpe ihn sehr vermisst und sie es daher doch vorziehen würden, wenn er bei ihm leben würde. Leider richtet der Hund nicht nur wie zuvor Chaos an, sondern ist im Laufe der Monate auch auf riesige Größe herangewachsen und ist jetzt größer als Dussel selbst! Am Ende läuft der Hund aus Angst vor Kater Schnurri davon, sodass Dussel eine Vermisstenanzeige in der Zeitung schalten muss, um ihn wiederzufinden.[2]

In der Geschichte Lebendige Schlagzeilen (auf Deutsch erschienen in DD 277) veröffentlicht wurde, taucht ein weißer Bernhardiner auf, der ebenfalls als Haustier von Dussel zu sein scheint. Er ist im Inducks sogar unter demselben Namen wie der Hund aus den beiden anderen Geschichten verzeichnet, obwohl es sich offensichtlich um einen anderen Hund handelt.

In den 1980er Jahren griff Ivan Saidenberg Dussels Hund für einige Geschichten auf, manche davon zählen zu der Comicserie um den Entenhausener Kurier.

Auftritte in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ein liebenswerter Hausgenosse (1973, erschienen in DD 181)
  • Wie Hund und Katz (1973, erschienen in DD 69)
  • Dressur zwecklos! (1973, erschienen in DD 45)
  • Löwenjagd in Entenhausen (1974, erschienen in DD 6)
  • Gestörter Hausfrieden (1974, erschienen in DD 24)
  • Dussels "kostbare" Menagerie (1974, erschienen in DD 35)
  • Eine saftige Belohnung (1974, erschienen in DD 53)
  • Heia Safari (1974, erschienen in DD 70)
  • Der Filmstar (1974, erschienen in DD 221)
  • Getrennt verreist (1975, erschienen in DDSH 458)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]