LTB präsentiert 5

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Lustiges Taschenbuch präsentiert
Band 5
Goofy – Eine komische Historie
Teil I

Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 6. April 2017
Chefredakteur:

Peter Höpfner

Übersetzung: Michael Czernich
Geschichtenanzahl: 5
Seitenanzahl: 254
Preis: 7,99 €
Weiterführendes
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goofy als Leonardo da Vinci[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goofy als Christoph Kolumbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goofy als Galileo Galilei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S 76159

Der italienische Universalgelehrte Galileo Galilei (1564-1642) galt schon zu Lebenszeiten als begnadeter Physiker, Mathematiker und Astronom. Im Alter von 17 Jahren begann er an der Universität Pisa zu studieren, mit 25 war er bereits Professor für Mathematik. Im Jahr 1590 stellte Galilei Fallversuche von einem Turm an und legte seine Erkenntnisse über den freien Fall in der Schrift "De motu" (Über die Bewegung) nieder. Nun aber, im Jahr 1609, überkommt ihn die Langeweile, und auch sein Assistent Micky weiß keinen Rat. Im Studierzimmer trinkt Goofy Galileo ein Glas Milch und blickt eher zufällig durch den gläsernen Boden der Milchflasche. Auf einmal kommt ihm die Welt beim Blick durch die Flasche viel näher vor. Auf einmal kommt Goofy Galileo die glorreiche Idee, dass er auf Grundlage dieser bahnbrechenden Erkenntnis doch einmal das Fernrohr erfinden könnte!

Obwohl sein Schüler Micky noch nicht so recht einordnen kann, was ein Fernrohr überhaupt ist und sich ein bisschen wundert, weshalb Goofy ausgerechnet durch eine schmutzige Flasche schauen möchte. Doch nun heißt es erst einmal, die notwendigen Bauteile für das geplante Fernrohr zu beschaffen. Das ist gar nicht so einfach, aber zum Glück erinnert sich Goofy an seinen alten Freund, den uralten Optikermeister Bikonkav. Der Meister ist zwar sehr beschäftigt und grantig, aber er hilft den Erfindern und stellt zwei geschliffene Gläser bereit, die Goofy in seine Hosentasche stopft.

Was nun noch fehlt, ist eine passende Röhre aus Pappe, in die die Augengläser eingesetzt werden können. Leider ist es gar nicht so einfach, an eine Plakatrolle aus Pappe heranzukommen, denn der übereifrige Toni hat sämtliche Rollen bereits aufgekauft. Der Knilch ist nicht bereit, dem großen Gelehrten Galileo auch nur eine Röhre abzugeben, denn sonst bekommt er gewaltigen Ärger mit seiner Frau. Diese stellt nämlich Wurst her und braucht alle Plakatrollen zum Abfüllen der Würste, weil Därme viel zu teuer sind. Nach einigem Hin und Her und einem mittelgradigen Wutausbruch von Tonis grober Gemahlin gelangen Goofy Galilei und Micky doch noch an eine Plakatrolle. Mit chirurgischer Präzision wird die Wurst aus der Rolle herausgepresst und die Erfinder wollen ihre tollkühne Idee in die Realität umsetzen.

Bedauerlicherweise hat Goofy jedoch die beiden geschliffenen Gläser verloren, da seine Tasche ein Loch hat. Die Gläser haben inzwischen auf dem Feld ein paar Strohballen in Brand steckt, weil die gebrochene Sonne ein Feuer entfacht hat. Goofy und Micky werden von einem vorschnellen Carabinieri wegen Brandstiftung festgenommen und dem strengen Richter vorgeführt. Als Goofy beiläufig erwähnt, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, werden er und sein Gehilfe in einen Kerker gesperrt. Erst, als Goofy Galileo seine Behauptung vor dem hohen Gericht widerruft, werden die Gelehrten freigelassen.

Am Ende ist das Fernrohr endlich fertiggestellt und wartet auf einen Praxistest. Das Experiment gelingt und Micky ist begeistert, währenddessen ersinnt Goofy Galilei schon wieder neue Theorien und widmet sich schon kurz darauf dem Fallen von schweren Körpern, die vom Schiefen Turm von Pisa herunterstürzen.

Mit Micky als Marco Polo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goofy als Ludwig van Beethoven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]