LTB Extra 9

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Lustiges Taschenbuch Extra
Band 9
Anstoss!
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA

Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 2. Juni 2026
Übersetzung:
Geschichtenanzahl: 10
(davon ein Fünfteiler)
Seitenanzahl: 304
Preis: 9,99 €
Weiterführendes
Infos zu LTB Extra 9 im Inducks
Hardcover
LTB Extra 9 ist als LTB Fußballgeschichten – Anstoss! auch im Hardcover erschienen.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donald Duck als…[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teil 1: …Platzwart mit Plan B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Teil 2: …Tolldreister Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Teil 3: …Schiri unter Beschuss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Teil 4: …Torwart mit Tücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Teil 5: …Faktotum des FCE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Tor oder nicht Tor?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2282-1

Zu den gemeinsamen Leidenschaften der drei ungleichen Vettern Donald Duck, Dussel Duck und Gustav Gans zählt seitjeher der Fußball. Nach wie vor treffen sich die drei bei wichtigen Spielen ihres Lieblingsvereins, dem 1. FCE Entenhausen, um sich zusammen die Übertragung im Fernsehen anzuschauen. Dabei legen sie großen Wert auf die perfekte Vorbereitung, aber vor allen Dingen hat der Sportsgeist der 22 Spieler auf dem Platz für sie oberste Priorität. Kurz nach dem Anpfiff stürmen die aufgeregten Jungs Tick, Trick und Track in Begleitung von Didi Duck ins Wohnzimmer und stören damit die fußballbegeisterten Erwachsenen auf der Couch.

Donalds Erinnerungen an ein unvergessliches Team
(© Egmont Ehapa)

Die aufgebrachten Kinder in ihren Trikots berichten davon, dass sie auf dem alten Bolzplatz in ihrem Viertel ein Fußballspiel gegen die gegnerische Mannschaft der Gumpengasse verloren haben. Sie schildern bildhaft, dass das entscheidende Tor nur deswegen gefallen ist, weil der Ball erst von der Wurzel einer alten Eiche und anschließend an einem hervorstehenden Gullydeckel abgeprallt sei. Über diese Umwege gelangte der Ball in ihr Tor – und das Spiel war entschieden. Als sie von diesem unglaublichen Sachverhalt hören, steigt in Donald, Dussel und Gustav langsam die Wut auf. Sie sind sich einig, dass die Spieler der Gumpengasse es „schon wieder“ gemacht hätten und wieder die Mannschaft der Bunsenstraße um den Sieg gebracht worden sind.

Nun sind Tick, Trick und Track und Didi verwirrt, da sie nicht verstehen, wovon ihre Onkel sprechen Daraufhin erklärt Donald, dass er und seine Vettern schon als Kinder ebenfalls auf dem alten Bolzplatz gekickt haben – und schon vor vielen Jahrzehnten ging bei einem entscheidenden Spiel der Ball in ihr Tor, in dem er erst an der Wurzel und danach an dem Gullydeckel abgeprallt ist. Für die Ducks steht nun fest, dass es endlich einer richtigen Revanche bedarf, um die Ehre der Bunsenstraße ein für alle Mal wiederherzustellen.

In den folgenden Tagen setzen Donald, Dussel und Gustav ihre alten Freunde von damals wieder ausfindig zu machen und die Truppe wieder auf die Beine zu stellen. Zum Glück wohnen alle noch im gleichen Viertel und gehen inzwischen ehrbaren Berufen nach. Als die Männer erfahren, dass es eine große Revanche zwischen Bunsenstraße und Gumpengasse geben soll, zögern sie nicht, sich wieder kurze Hosen und Leibchen überzustreifen. Mit Gustavs Glück, Dussels Training und Donalds Motivation beginnen die Vorbereitungen. Auch andere Familienmitglieder der Ducks sind inzwischen informiert und beteiligen sich, darunter Onkel Dagobert, Klaas Klever und Kuno Knäul.

Auf einem alten Foto auf dem Dachboden entdecken Tick, Trick und Track jedoch, dass es noch einen achten Spieler gegeben hat, der mit in der Mannschaft ihrer Onkels gespielt hat – obwohl der achte Junge ziemlich unsportlich aussah und oft über sein zu großes Trikot stolperte. Während die Trainingsphase längst begonnen hat, suchen Tick, Trick und Track und Didi mit Unterstützung des Fähnlein Fieselschweif nach dem mysteriösen achten Mitspieler, an dessen Namen sich zuerst niemand mehr erinnern kann. Erst im Verlauf ihrer Ermittlungen wird den Jungs klar, dass ihre Suche eine beachtliche Überraschung für alle Beteiligten nach sich ziehen wird.

Kicken kann doch jeder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

I TL 3255-6

Gemeinsam mit ihren Freunden ist Tick, Trick und Track ein Sieg beim Fußball gelungen. Ihr Onkel Dagobert hat dafür überhaupt keine Zeit, denn er bekniet gerade Diplomingenieur Daniel Düsentrieb um eine neue, natürlich gewinnversprechende Erfindung. Da Daniel es leid ist, lässt er Dagobert genervt in seiner Tonne mit unfertigen Erfindungen wühlen. Dabei stößt Onkel Dagobert auf eine VR-Brille, die eigentlich für Tick, Trick und Track konzipiert worden war. Schaut man durch eine der Brillen, sieht man das, was ein anderer Träger gerade betrachtet. Laut Herrn Düsentrieb sei es so beispielsweise möglich, dass Tick krank im Bett liegt und durch die VR-Brille live bei der Wanderung von Trick dabei sein kann.

Flugs rotieren vor Onkel Dagoberts geistigem Auge die Talerzeichen und schon kurz darauf rührt er die Werbetrommel: Mit der Spielschau-Brille kann man als Zuschauer live bei einem Fußballspiel dabei sein, ohne im Stadion zu sein! Natürlich verkauft sich das Produkt gut und Klaas Klever frisst seinen Hut. Doch er hat schon eine neue Idee: Warum nicht noch einen Schritt weitergehen und den Fans nicht nur die Sicht des Fußballers, sondern auch die Bewegung geben? Kurz darauf bringt er einen Anzug auf den Markt, der genau das ermöglicht: Die Bewegung des Stars wird auf den Fan übertragen. Der Anzug wird ein Riesenerfolg und diesmal ist es Dagobert, der am Boden ist.

Doch Düsentrieb hat schon die nächste Idee: Die Fans spielen lassen! Alle Fans tragen einen Anzug und spielen Fußball. Ein Rechner errechnet den besten der Tausenden von Spielzügen, die so entstehen, und überträgt sie auf die Fußballer, die so perfektes Fußball spielen! Doch leider fehlt dem Fußball nun einiges: Inspiration, Fantasie und Spannung; die Anzüge verkaufen sich nicht – und die Leute kehren wieder zum normalen Straßenfußball zurück.

Konzentrier dich, Franz![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2811-02

Am Spielfeldrand des Fußballplatzes können Donald und Dussel gar nicht hinsehen, doch auch als Torwart beweist Franz Gans seine sprichwörtlichen Nerven aus Drahtseilen.

Die schlechteste Mannschaft der Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2016-1

  • Originaltitel: Paperino & Paperoga allenatori... super allenati
  • Story: Rudy Salvagnini
  • Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
  • Erstveröffentlichung: 19.07.1994
  • Genre: Sport
  • Figuren: Donald Duck, Dussel Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Baptist
  • Seiten: 33
  • Besonderheit: Die Handlung ist an den italienischen Film „L'allenatore nel pallone“ angelehnt, in dem die von Lino Banfi gespielte Figur, der mittelmäßige Trainer Oronzo Canà, vom Präsidenten des frisch aufgestiegenen Vereins „Longobarda“ als Trainer engagiert wird, dessen eigentliches Ziel es ist, den Verein wieder in die italienische Liga B zurückzuschicken, da der Verbleib in der Liga A zu kostspielig wäre.
  • Anmerkung: Neu-Übersetzung, Namen und Herkunftsländer der Fußballspieler wurden verändert.
  • Nachdruck aus: LTB 207, LTB Spezial 5, Donald Duck & Co 47

Der Geschäftsmann Onkel Dagobert hat ein neues Unternehmen gekauft und damit auch die Fußball-Mannschaft der Viktoria Entenhausens erworben. Der Milliardär will das Stadion des Vereins abreißen lassen, um dort ein Einkaufszentrum zu errichten, doch der Notar erinnert ihn an eine spezielle Klausel im Kaufvertrag: Demnach kann über das Stadion nur neu entschieden werden, wenn die Mannschaft aufgelöst wird – und dafür dürfte sie kein einziges Spiel gewinnen. Daraufhin lässt Onkel Dagobert den Trainer kündigen, nachdem er sich weigert, auf Wunsch des Trainers endlich Geld für die Verstärkung der Mannschaft auszugeben.

Im Geldspeicher erklärt Baptist, dass die Fußball-Regeln nun mal die Anwesenheit eines Trainers vorschreiben, folglich muss Dagobert jemanden finden, der günstig und zugleich unfähig ist, da er die Mannschaft nicht absichtlich verlieren lassen darf. Er findet die perfekten Kandidaten in seinen Neffen Donald Duck und Dussel Duck, nachdem er sich die Beschwerden von Tick, Trick und Track angehört hat. Deren Jugend-Mannschaft verliert ständig wegen der beiden verqueren Vettern, die sich selbst für großartige Trainer halten. Donald und Dussel, die Onkel Dagoberts wahren Gründe nicht kennen, erklären sich begeistert bereit, die Viktoria Entenhausens zu trainieren.

Schon wenig später wird ihnen die Mannschaft vorgestellt, die aus nicht mehr ganz jungen ausländischen Spielern besteht. Donald und Dussel beginnen also mit ihren schrägen Trainingseinheiten, die Dinge wie das Kicken von mit Blei gefüllten Bällen, das Laufen im Schlamm sowie das Essen von trockenem Brot und Wasser beinhalten. Außerdem versuchen sie, ihre absurden und komplizierten Spielzüge zu vermitteln. Um die Viktoria Entenhausens auf die Probe zu stellen, wird ein Freundschaftsspiel gegen die Mannschaft von Halbweiß Gänsbach organisiert, doch die Spieler sind so müde, dass sie auf dem Spielfeld einschlafen und mit 10:0 verlieren.

Onkel Dagobert versichert seinen Neffen, dass er ihnen trotz der Niederlage weiterhin vertraut. Und so versuchen Donald und Dussel, Abwechslung hineinzubringen, indem sie die Spieler mit Brotsuppe mit Speck füttern und sie zwingen, sich stundenlang Zweitligaspiele der sibirischen Liga anzusehen. Das erste offizielle Spiel steht bevor und Dussel versucht, die Spieler zu motivieren. Doch die Ergebnisse der Trainingseinheiten führen zu einer katastrophalen 14:0-Niederlage. Trotzdem bekräftigt Dagobert vor den Kameras weiterhin sein Vertrauen in die Jung-Trainer Donald und Dussel, die sich seiner Wertschätzung würdig erweisen wollen.

Dennoch reihen sich die Niederlagen eine nach der anderen aneinander. Am Vorabend des letzten Spiels reichen Donald und Dussel aus Schuldgefühlen ihren Rücktritt ein: Aber Onkel Dagobert überzeugt sie, zu bleiben, indem er behauptet, ihre Bemühungen würden schon bald belohnt werden. Insgeheim wartet der reichste Mann der Welt nur auf die letzte Niederlage und lädt Notar Griffelspitz ins Stadion ein, um den Vertrag sofort unterzeichnen zu können.

Am Tag des Spiels gegen den Tabellenführer wollen Donald und Dussel zumindest ein gutes Ergebnis erzielen und appellieren – ihre Überzeugungen beiseite lassend – an ihre Spieler, dass sie einst Champions waren. Die Mannschaft reagiert diesmal und als sie einen gegnerischen Angriff abwehrt, kommt es zu einer Reihe von Abprallern, die überraschenderweise die Viktoria Entenhausen in Führung bringt – sehr zur Überraschung von Dagobert.

Von der Trainerbank rufen Donald und Dussel rufen sofort zur Abwehr-Mauer auf und ihre Spieler stellen sich buchstäblich wie eine Mauer vor das Tor, um Zeit zu schinden. Die Zeit vergeht und das Spiel geht in die Schlussminuten, als ein Elfmeter für den Gegner gegeben wird. Auf der Tribüne freut sich Onkel Dagobert hämisch, Donald und Dussel haben Angst und wollen nicht hinsehen. Der Schuss des Stürmers prallt jedoch an die Latte und ist so kraftvoll, dass er bis zu seinem eigenen Tor abprallt, ins eigene Tor geht und den 2:0-Sieg der Viktoria Entenhausen besiegelt.

Donald und Dussel feiern ausgelassen den Sieg, müssen sich aber mit ihrem Onkel auseinandersetzen, der wütend seine wahren Absichten gesteht und nun die Mannschaft mit allen Kosten selbst behalten muss. Zu Dagoberts Wut gesellt sich der Unmut der Fußballer, als sie erfahren, dass sie nach der Auflösung der Mannschaft eine großzügige Abfindung erhalten hätten. So bleibt Donald und Dussel nichts anderes übrig, als sich zügig vom Spielfeld zu entfernen und ihre Trainerkarriere schnell wieder an den Nagel zu hängen.

Aus Daisys Tagebuch: Im Fußballfieber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1842-B

Daisy Duck vertraut ihrem Tagebuch ihre sorgen über ihren Freund Donald an. Dieser ist ein ständiger Fußball-Narr und kennt kein anderes Thema mehr. Dennoch macht Daisy zuerst gute Miene, um Donald nicht zu enttäuschen, der selbst für eine Amateurmannschaft im auf dem Fußballplatz spielt.

Am Ende eines Spiels, das von skurrilen Szenen und nicht immer fairem Verhalten geprägt ist, gelingt es Donald, das Siegtor zu schießen – wenn auch eher zufällig. Er selbst ist darüber total aus dem Häuschen, während Daisy es leid ist, immer in den Hintergrund gedrängt zu werden, da ihr Freund seine gesamte Freizeit dem Fußball widmet. Als Donald ihr sagt, dass er in drei Monaten einen freien Sonntag habe, ist das der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und Daisy läuft wütend davon. Auf der Straße trifft sie ihre Freundin Betty, der sie ihre Probleme anvertraut. Nach dem gemeinsamen Gespräch beschließt Daisy, mit Bettys Hilfe einen Plan zu schmieden.

Am nächsten Tag taucht bei Donald der berühmte Erich Schleifer auf, der Trainer der Entenhausener Fußballmannschaft. Er erklärt, auf der Suche nach neuen Talenten zu sein und in Donald Duck einen potenziellen Champion entdeckt zu haben, sodass er ihn unbedingt in seiner Mannschaft haben möchte. Donald, von der Euphorie gepackt, ein Fußballstar zu werden, sagt sofort zu.

Trainerstar Erich Schleifer beginnt daraufhin, Donald im Stadion mit anstrengenden Übungen zu quälen, die Donald so sehr erschöpfen, dass er am Ende nicht einmal mehr die Kraft hat, einen Elfmeter zu schießen. Als Donald erfährt, dass das nächste Training noch härter werden soll, beschließt er, sich aus dem Staub zu machen. Es stellt sich heraus, dass die Tortur alles nur ein Plan von Daisy war, die die Tatsache ausgenutzt hatte, dass Erich Schleifer Bettys Vetter ist. Sie überredete ihn dazu, ihr dabei zu helfen, Donald die Lust am Fußball zu nehmen.

Langsam aber sicher bekommt Daisy jedoch Gewissensbisse und geht zu ihrem Freund nach Hause, um ihm etwas zu essen zu bringen. Als sie ihn regungslos auf einem Stuhl sitzend vorfindet, denkt Daisy, er sei so müde, dass er sich nicht mehr bewegen könne. Doch Donald stößt einen Freudenschrei aus und verrät, dass er sich lediglich mit Kopfhörern ein wichtiges Fußballspiel im Radio angehört hat. Damit ist Donalds die Begeisterung für den Fußball nicht etwa vergangen, sondern er will nun auch keine einzige Fußballübertragung mehr verpassen.

Daisy beendet die Erzählung folglich mit der Feststellung, dass sie vom Regen in die Traufe geraten ist.

Der Fußball-Kaiser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traugott Traum jetzt nur noch ein verglühter Stern am Lesezirkel-Himmel
(© Egmont Ehapa)

I TL 396-A

Donald Duck ist der neue Stürmer-Star des FC Entenhausen und ein gefeierter Fußballer – zumindest bei den männlichen Bewohnern Entenhausens. Die Damen vom Literaturzirkel, die in Donalds Nachbarschaft ihre lautstarken Gesprächsrunden durchführen, halten von Fußball gar nichts und rauben Donald den Nerv. Irgendwann ist er so durch den Wind, dass er sich selbst in dem Lesezirkel anmeldet und unter die Literaturkritiker geht. Dort trifft er dann doch noch auf einen echten Fan.

Ein skurriler Schiri[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2519-01

Dussel versucht sich als Schiedsrichter und stellt als erstes den Linienrichter vom Platz...

La coppa racconta: Ein himmlischer Schiri[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2009-1

Schiedsrichter Zwitschrt glaubt an Gespenster (© Egmont Ehapa)

Der fußballbegeisterte Goofy liest in der Zeitung, dass der unnachgiebige Schiedsrichter Zacharias Zwitschrt als Schiedsrichter für das Finale der Pokalspiels nominiert wurde. Als Goofy nach Hause kommt, erwartet ihn zu seiner Überraschung sein Neffe Alfons, der ihm erklärt, dass seine Universität die vorlesungsfreie Zeit vorverlegt hat, damit die Schüler die Meisterschaft verfolgen können. Alfons ist jedoch nicht nur gekommen, um Pokalspiel gemeinsam mit seinem Onkel zu verfolgen. Er ist seit kurzem Amateur-Schiedsrichter und einer seiner Helden ist Zacharias Zwitschrt, den er kennenlernen und um ein Autogramm bitten möchte.

Zufälligerweise weiß Alfons, dass Herr Zwitschrt ganz in der Nähe seines Onkels wohnt. Goofy erklärt, dass sein neuer Nachbar sehr zurückhaltend sei. Doch ausgerechnet Zacharias Zwitschrt steht plötzlich vor der Tür und hat eine seltsame Bitte: Er möchte, dass Goofy ihm ein paar Gläser Marmelade aus dem Keller holt, da er sich in seinem Haus vor Gespenstern fürchtet.

Der Schiedsrichter, der völlig am Ende ist, erzählt Goofy und Alfons, dass ihm seit Tagen verschiedene Unfälle im Haushalt passieren und er überzeugt ist, dass das Haus verhext ist, aber er fürchtet um seinen Ruf, wenn er das herumerzählen würde. Tatsächlich taucht der Verantwortliche auf, der tatsächlich ein Geist und zudem ein Vorfahre von Goofy ist: Es handelt sich um seinen Urgroßonkel Goofrecht Pfiff.

Goofrecht erzählt den dreien, dass er in den 1930er Jahren Schiedsrichter war (wie man an seinem Sportdress unschwer erkennen kann) und obwohl er auf internationaler Ebene nie den Durchbruch geschafft hat, die Spiele stets unnachgiebig und unparteiisch geleitet hat. Doch in seinem letzten Final-Spiel ließ sich Goofrecht von einem arroganten und unsympathischen Torwart provozieren und verhängte aus Rache in der letzten Minute wegen einer Schwalbe einen ungerechtfertigten Elfmeter gegen seine eigene Mannschaft. Diese Tat blieb nicht unbemerkt, denn als er irgendwann ins Jenseits gelangte, wurde sein Antrag auf Aufnahme in den V.G.S. (Verband der Geisterschiedsrichter) abgelehnt. Dadurch wurde Onkel Goofrecht das Schiedsrichtern verboten – und zwar bis er an einem künftigen Jahrestag dieser fehlerhaften Schiedsrichterentscheidung – der genau mit dem Pokalfinale zusammenfällt – ein weiteres Finale meisterhaft leitet.

Goofrecht gesteht, dass er Zacharias Zwitschrt eigentlich nur erschrecken wollte, um dann an dessen Stelle zu treten und dabei seine Fähigkeit zur Gestaltwandlung zu nutzen, sich aber entschlossen hat, sich früher zu materialisieren, als er seinen Neffen Goofy sah. Zacharias Zwitschrt will das nicht akzeptieren, wird wütend und empört über Goofrechts Verhalten in dem schicksalhaften Spiel und jagt alle aus dem Haus.

Alfons erklärt seinem Vorfahren, dass Herr Zwitschrt zu Recht verärgert ist und dass kein Schiedsrichter auf den Traum verzichten würde, das Finale zu pfeifen. Die drei stoßen zufällig auf einige Kinder, die auf einem kleinen Bolzplatz ein Stadtteilturnier der Entenhausener Jugend spielen. Als Alfons sieht, dass sie nicht einmal einen Schiedsrichter haben, kommt ihm eine Idee, wie man die Situation lösen könnte. So pfeift Zacharias Zwitschrt einige Tage später das große Finale, während Goofrecht das Finale des Kinderturniers als schiedsrichter überwacht.

Die Kinder bedanken sich bei ihm für die Leitung des Spiels und Goofy überreicht den Siegern den Pokal. Goofrecht trägt nun eine modernere Schiedsrichteruniform – ein Zeichen dafür, dass seine Strafe vorbei ist. Zurück zu Hause bedankt sich Goofrecht bei seinen Nachkommen und verabschiedet sich von ihnen, bevor er verschwindet. Und Alfons hat, auch wenn er nicht das Autogramm bekommen hat, das er sich gewünscht hatte, ein noch originelleres Andenken: Nämlich das Autogramm eines waschechten Geister-Schiedsrichters.

Tückischer Talentetausch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1715-A

Eines Tages wartet Micky Maus auf seinen Freund Goofy, der auf seinem chaotischen Dachboden gerade nach Handschuhen für die Gartenarbeit sucht. Währenddessen liest er in der Zeitung und kommentiert das bevorstehende Finale zwischen Entenhausen und dem Überraschungsteam Ratzenpfronn um den Pokal des Turniers. Kurz darauf kommt Goofy mit Fußballhandschuhen an und zieht sie sich über, da sie fürs Rosenschneiden ideal wären.

Kurz bevor einige Kinder einen Fußball auf ihn werfen, zeigt Goofy eine großartige Parade und fängt den Ball. Diese Szene beobachtet zufälligerweise Ottmar Balltreu, der Trainer von Entenhausen. Micky hält die Aktion für einen Glücksfall, da er weiß, dass Goofy als Tortwart schon immer als Torwart eine Niete war. Doch Herr Balltreu führt weitere Testschüsse aus, die Goofy mühelos pariert. Der Trainer schlägt ihm daraufhin vor, im Finale gegen Ratzenpfronn zu spielen, auch weil der beste Spieler von Entenhausen nicht in Form ist.

Micky Maus merkt an, dass während des Turniers auch andere Stars großer Fußballmannschaften seltsamerweise hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, aber der Trainer gibt sich ziemlich unbesorgt. Herr Balltreu nimmt Goofy daher mit, um ihn sofort im Trainingsspiel einsetzen zu lassen. Als Micky seinen Freund nach den Handschuhen fragt, erfährt er, dass sie eigentlich seinem Ur-Ur-Onkel Goofenstein, einem Erfinder und leidenschaftlichen Torwart, gehörten. Dadurch glaubt Micky, dass genau diese Handschuhe Goofy so geschickt gemacht haben und rät ihm, sie besser niemals abzulegen.

Am nächsten Tag ist Goofy bereits in allen Zeitungen zu sehen. Als es Abend wird, bittet Goofy seinen Kumpel Micky, bei ihm zu übernachten, da er sich zu angespannt fühlt. Micky begibt sich also zum Haus seines Freundes und steigt durch das Hinterfenster ein, da er nicht möchte, dass ihn jemand im Pyjama sieht. Es gelingt ihm, Goofy zum Einschlafen zu bringen, woraufhin er sich auf das Sofa legt.

Eine Stunde später steigen plötzlich zwei Kriminelle aus einem draußen parkenden Lieferwagen, die den Auftrag haben, Goofy zu entführen. Micky erwacht gerade noch rechtzeitig, um sich an den wegfahrenden Lieferwagen festzuhalten. Die Kidnapper fahren zu einem alten Bauernhaus, in dem sich ein Labor und zwei Personen befinden: Der Trainer und der Masseur von Ratzenpfronn.

Letzterer ist in Wirklichkeit ein verrückter Wissenschaftler und hat eine Maschine erfunden, die die körperlichen Fähigkeiten einer Person für zwei Wochen auf eine andere Person überträgt. Dank dieses Systems hat Ratzenpfronn – das vor Beginn des Turniers als eines der schwächsten Teams galt – immerzu gewonnen, indem es die gegnerischen Stars schwächte, während die eigenen Spieler stärker wurden. Nun wollen sie auch Goofys Fähigkeiten auf ihren Torwart übertragen.

Leider wird Micky entdeckt, von den beiden Handlangern bewusstlos geschlagen und an einen Stuhl gefesselt. Als er wieder zu sich kommt, teilt ihm der Wissenschaftler mit, dass Goofy nach Hause gebracht wurde, ohne etwas von dem Vorfall zu ahnen. Micky möchte wissen, warum wegen einer einfachen Trophäe so viel Aufhebens gemacht wird und der Oberschurke erklärt ihm, dass sich in dem Pokal ein sensibler Mikrofilm befindet. Der Mikrofilm wurde von einem bösen Geheimagenten aus dem Raumfahrtzentrum gestohlen und er versteckte diesen auf der Flucht im Haus eines Bildhauers, der die Trophäe für das Pokalfinale anfertigte. Der Bildhauer, der nichts von dem wertvollen Inhalt der Trophäe wusste, brachte den Pokal schließlich unter Polizeischutz zum Stadion. Der Turniersieg war daher die einzige Möglichkeit, den Mikrofilm zurückzubekommen.

Das Spiel beginnt und dank seiner mysteriösen Torwart-Handschuhe gelingt es Goofy erneut, den Ball abzuwehren. Unterdessen schlägt Micky mit einem Schuh gegen den Fernsehbildschirm, den man eingeschaltet gelassen hatte, und befreit sich mithilfe der Glasscherben.

Eine Stunde später erreicht er (noch immer im Schlafanzug gekleidet) das Stadion, gerade als das Spiel zu Ende geht und die Ratzenpfronn einen Elfmeter erhält. Goofys Handschuhe sind abgenutzt, ohne sie erzielt die Ratzenpfronner Mannschaft sofort ein einfaches Tor. Von den Wachen verfolgt, stürmt Micky auf das Spielfeld, wobei Goofy ihn darauf hinweist, dass er vor hunderttausend Menschen immer noch im Pyjama steht. Der Detektiv muss jedoch feststellen, dass Entenhausen bereits mit 10 Toren in Führung liegt und das Spiel mit 10:1 gewinnt.

Die beiden Kriminellen, die nicht wussten, dass Goofys wahre Fähigkeiten ausschließlich in seinen Handschuhen steckten, haben mit ihrer Aktion nichts anderes erreicht, als ihren Torwart deutlich schlechter zu machen. Der Masseur und der Trainer von Ratzenpfronn versuchen, den Pokal zu stehlen, werden jedoch von Micky und Goofy aufgehalten, der dem Wissenschaftler einen Ball an den Kopf schießt. Der Mikrofilm wird gefunden und Micky gratuliert seinem Freund zu dem tollen Schuss. Offenbar gehörten auch die Fußballschuhe einem anderen Ur-Ur-Onkel von Goofy, der als Held des Tages gefeiert wird.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]