Enthologien Spezial 2

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Enthologien Spezial

2

Aus dem Leben eines Superstars
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 2. Mai 2019
Redaktion:

Fabian Gross

Übersetzung:

Gerlinde Schurr, Gudrun Smed

Seitenanzahl:

520

Geschichtenanzahl:

21 Geschichten

Preis: D: 17,00 EUR
ISBN:

978-3-7704-4056-6

Weiterführendes
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Enthologien Spezial Band 2 erschien 2019 zum 85. Jubiläum von Donald Duck. Der Band enthält fast ausschließlich Nachdrucke aus der LTB Enten-Edition 31, der LTB Enten-Edition 42 und der LTB Enten-Edition 48.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Tag wie jeder andere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2738-2

Es scheint ein ganz normaler Tag im Leben von Donald Duck zu werden: Doch was heißt schonnormal, wenn man der geborene Pechvogel ist? Schon der Morgen bereitet Donald sichtlich Kopfschmerzen. Sein Radiowecker klingelt viel zu früh und sofort wird Donald unfreiwillig über sein Tageshoroskop informiert. Nach dem viel zu heißen Kaffee, einer viel zu kalten Dusche und einem holzigen Frühstück wird Donald klar, dass dieser Tag unter keinem besonders guten Stern steht. Dennoch macht er sich auf den Weg, da er einiges vorhat und seinen Verpflichtungen nachkommen will.

Allerdings streikt der 313er mal wieder und Donald kassiert ein Knöllchen, wodurch er zu spät zum Einkaufsbummel mit seiner Freundin Daisy kommt. Daisy ist sauer und fordert von ihrem Verlobten, er solle mehr auf seine Fitness achten, woraufhin Donald im Fitnessstudio malträtiert wird. Als Donald einen Anruf von Baptist bekommt, der ihn in den Geldspeicher bestellt, kann sich Donald schon denken, dass er auch heute kein Darlehen von Onkel Dagobert erhält, womit er allerdings falsch liegt, wenn er nur richtig zuhören würde. Mit knurrendem Magen lässt sich Donald ein Sandwich mit Schimmelkäse von Vetter Dussel Duck andrehen, das bei Donald nur für noch mehr Verstimmung sorgt. Die Zubereitung einer leckeren Pizza in der heimischen Küche endet ebenfalls in einem Desaster.

Am späten Nachmittag und dem Fernsehabend bekommt es Donald nicht nur mit den Tücken der Technik zu tun, sondern auch mit dem Spott von Vetter Gustav und Nachbar Zorngiebel. Schließlich sorgt Donald als Heimwerker kurzerhand einen Kurzschluss, der nicht unbemerkt bleibt. In der darauffolgenden Nacht findet Donald keinen Schlaf, während Stunde um Stunde vergeht. Immerhin lädt er am nächsten Morgen die verkaterten Panzerknacker zu einem herzhaften Frühstück ein, denn geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Ob Donalds 24-Stunden-Horoskop dauerhaft recht behalten hat?

Kein Honigschlecken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2886-4

In einem Hauptquartier des weltumspannenden Finanzimperiums von Onkel Dagobert sind dessen Unternehmensberater und Prozessmanager ständig damit beschäftigt, Abläufe zu verbessern, Kosten zu sparen und die Posten mit den richtigen Leuten zu besetzen. Eine Unternehmung bereitet ihnen allerdings Kopfzerbrechen: Ein ländlich gelegener Honig-Betrieb wirft nicht genug Gewinne ab und der leitende Geschäftsführer ist krankheitsbedingt ausgefallen. Die Strategen sind dementsprechend händeringend auf der Suche nach einem geeigneten Ersatz, der auch noch Lust darauf hat, aufs Land zu ziehen. Zum Glück findet sich mit Donald Duck ein passender Kandidat, da seine schlauen Neffen Tick, Trick und Track in seinem Namen auf die Zeitungsannonce geantwortet und spontan eine Bewerbung verfasst haben. So fährt Donald ins beschauliche Kleinimmenstupf, wo er sich schnell einlebt und sich voller Hingabe den Bienenvölkern widmet. Er lernt schnell, welche Aufgaben zu erledigen sind und wie man den süßen Honig aus den Waben bekommt.

In dem Kartographen Herrn Gutlot findet Donald einen guten Freund. Als sich eines Tages ein hungriger Bär über Donalds Honig hermacht und für heilloses Chaos sorgt, will Donald den überrumpelten Übeltäter stellen und verfolgt den eigentlich gutmütigen Bären bis in den Wald. Dort tappt Donald in eine Falle des unberechenbaren Fallenstellers Fallen-Fredo. Zum Glück eilt ihm Herr Gutlob zur Hilfe und auch Bär Bertram hilft tatkräftig dabei mit, den fiesen Fallensteller in die Flucht zu schlagen. Obwohl die Honigproduktion vorläufig zum Erliegen gekommen ist, sind die Chefinnen mit Donalds Arbeit zu Frieden und schicken ihm personelle Verstärkung in Gestalt von niemand geringerem als Dussel Duck.

Guter Schlaf für alle![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 2004-030

Donald ist Fachmann im Schlafen, was Primus zu nutzen gedenkt. Und auch Dagobert lässt sich überzeugen, dass sich eine wissenschaftliche Auswertung des Schlafbedürfnisses rechnen kann, da so viele Menschen unter Schlafstörungen leiden. Mit Donalds Hilfe bringt Primus ein Buch mit Tipps für den optimalen Schlummer heraus und Dagobert verkauft Produkte noch und nöcher. Doch dass alle plötzlich schlafen (und nicht mehr arbeiten) bringt auch Nachteile mit sich, wie Dagobert rasch merkt.

Der Blubb-Blabb-Bonbon-Effekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2871-2

Der emsige Donald hat eine Stelle als Tür-zu-Tür-Verkäufer von lilafarbenen Teekannen aus Gummi gefunden. Aber die Kautschuk-Kannen sind so hässlich, dass niemand sie kaufen will. Sogar Donald selbst, der sich größte Mühe gibt, getreu seines Handbuchs immer optimistisch zu bleiben, würde sich die Kannen nicht einmal geschenkt ins Regal stellen. Sein ruppiger Chef zeigt sich natürlich überhaupt nicht zufrieden und ist generell überzeugt, dass ein guter Verkäufer alles verkaufen kann, ohne sich entmutigen zu lassen.

In der Stadt trifft Donald Herrn Düsentrieb auf der Straße und erzählt ihm von seinem Problem. Der Diplom-Ingenieur lädt ihn in sein Labor ein, wo er Donald etwas zeigt, das ihm in seinem neuen Job helfen könnte: Spezielle Bonbons namens Blubb-Blabb-Bonbons. Wenn man eines davon schluckt, bekommt man ein verführerisches Lächeln, Charme und überzeugende Manieren, sodass Donald alles verkaufen kann. Der Erfinder gibt Donald zusätzlich den Hinweis, es nicht zu übertreiben und die Bonbons sparsam zu verwenden. Donald probiert die kugelrunden Süßigkeiten sofort aus und mit einem Lächeln im Gesicht ist er kurz davor, der ersten Kundin die Teekanne zu verkaufen, die sich trotz aller Unannehmlichkeiten nicht über Donalds Verkaufsversuche ärgert. Aber die Wirkung der Bonbons hält nicht lange an und so wird Donald prompt rausgeworfen, sobald er wieder normal ist.

Donald beschließt daraufhin, gleich die ganze Tüte der Bonbons zu schlucken und sein Gesicht versteinert sich zu einem lächelnden Ausdruck. Kurz darauf erhält einen Anruf von Daisy, die traurig ist, weil ihre Begonien verwelkt sind. Er besucht sie und verkauft ihr unbeabsichtigt eine Teekanne Im Anschluss daran kommt Donald einem in Eile befindlichen Geschäftsmann in die Quere, der ihm zwar ebenfalls Teekannen abkauft, aber deswegen sein Flugzeug verpasst. Auch Onkel Dagobert fällt schließlich dem Einfluss der Blubb-Blabb-Bonbons zum Opfer und kauft eine Kiste Teekannen von seinem Neffen, der das Chaos nur so anzuziehen scheint.

Allerdings hat Donald langsam aber sicher genug, doch sein einstudiertes Lächeln verschwindet einfach nicht mehr. Da er die ganze Aufmerksamkeit nicht mehr erträgt und außerdem befürchtet, was mit seinen „Opfern” passieren wird, wenn die Wirkung nachlässt, verbarrikadiert er sich zuhause. Bevor er zu seinem Chef geht, lässt er sich von Daniel Düsentrieb ein letztes Blubb-Blabb-Bonbon geben und liefert dann die Bestellungen an die Firma aus. Trotz seiner Rekordverkäufe gibt es für ihn nur einen kleinen Prozentsatz. Also nutzt er das letzte Bonbon, um ein Jahr bezahlten Urlaub und einen Vertrag für den Verkauf von Hängematten auf Hawaii zu erhalten. Gerade noch rechtzeitig, bevor die Wirkung nachlässt, flieht Donald mit seiner Belohnung und bemerkt, dass ein guter Verkäufer sich niemals entmutigen lässt.

Der gute alte 313[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1867-D

Zwei Außerirdische vom Planeten Katalys machen sich zur Erde, um den Technikstand der Menschen zu erforschen. Ihr Interesse gilt vor allem den Motoren. Als sie sehen, wie liebevoll Donald mit seinem alten Auto 313 umgeht, helfen sie ihm etwas auf die Sprünge. Zunächst ahnt Donald nicht, warum sein treues Auto plötzlich jeden Turboschlitten abhängt...

Perfekt in Form[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2279-3

An einem schönen Tag besucht Donald seine Freundin Daisy, um sie zu einem gemütlichen Picknick im Park einzuladen. Aber seine Freundin ist damit beschäftigt, einen Videokurs über Fitness zu verfolgen und sieht es ungern, dass Donald Duck überhaupt nicht sportlich ist. Unverfroren verlangt sie verlangt von ihm, dass er wiederkommen soll, wenn er muskulöser geworden ist. Donald hat dazu keine Lust, sieht aber die Werbung für ein Fitnessstudio, das sofortige Ergebnisse ohne Anstrengung verspricht.

Im Fitnessstudio lernt Donald den schmächtigen Professor Anschein kennen, den Erfinder des neuen Systems zum schnellen Muskelaufbau. Dieser führt ihn in einen Digitalisierungsraum, wo Donald gescannt wird und seine Wünsche, wie er aussehen möchte, erfasst werden. Danach wird er in einen Raum voller Spiegel geführt und der Professor wählt einen für ihn passenden aus, in dem Donald sich mit einem muskulösen Körper sieht. Tatsächlich ist die Idee des Professors nur eine optische Täuschung, die verblüffend echt aussieht. Zusätzlich zum Spiegel gibt er Donald eine spezielle Brille, die die Person, die man beeindrucken möchte, aufsetzen soll.

Donald bringt den Spiegel nach Hause und schickt die Brille an Daisy, um sich einladen zu lassen, ihr die Ergebnisse seines „Trainings” im Fitnessstudio zu zeigen. Dank der Brille ist Daisy von Donalds Muskeln beeindruckt. Aber sie möchte sie auch ihren Freundinnen aus dem Gymnastikkurs zeigen, die jeden Augenblick zu Besuch kommen werden. Donald gerät in Panik und versteckt sich in der Küche, um dann in den Garten zu fliehen, während die beiden Freundinnen das Haus betreten. Eine von ihnen probiert Donalds Brille an und bemerkt ihn vor dem Haus, sodass er sich verstecken muss. Der Lügenbold versucht, vor den Damen zu fliehen, stößt jedoch mit Daisy zusammen, wodurch der Betrug auffliegt. Zur Strafe wird Donald von seiner Freundin gezwungen, alle 20 Videokassetten des Gymnastikkurses anzuschauen und sich ernsthaft zu betätigen.

Eine Spur zu realistisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2173-1

Nach langer und erfolgsloser Arbeitsuche eröffnet Donald seine eigene Malerwerkstatt, da er sich zu Höherem berufen fühlt, als nur Onkel Dagoberts Geldspeicher anzustreichen. Er hat durchaus Talent und ist als Meister seines Faches bald sehr gefragt. Egal, ob Vulkan, Wald oder Industriegebiet: Alle von Donalds Werken sehen absolut realistisch aus – jedoch sind sie den Besitzern mit der Zeit zu realistisch. Der Vulkan bricht aus, aus dem Industriegebiet kommt Smog und auch alle anderen von Donalds Werken haben bestimmte Makel. So landet er am Ende vor dem Richter und muss zur Strafe Onkel Dagoberts Geldspeicher anstreichen.

Für einen einzigen Kuss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I PM 144-5

Den heutigen Sommertag verbringen Donald Duck und seine Neffen Tick, Trick und Track am Strand. Während die Jungs schon einmal ins Meer baden gehen, will sich Donald vorher noch der Lektüre seiner Zeitung widmen. Aus dem Käseblatt erfährt er, dass am Abend die berühmte Schauspielerin Julia Joberts im Kino „Lux“ als Stargast auftreten und Autogramme geben wird – dem ersten Käufer einer Kinokarte winkt sogar ein kleines Küsschen der bildhübschen Leinwandheldin. Weil Donald schon seit langem für Julia Jobert schwärmt, will er um jeden Preis der Erste am Kino sein und macht sich sofort auf den Weg, sehr zur Verwunderung von Tick, Trick und Track.

Allerdings hält der Rückweg vom Strand in die Entenhausener Innenstadt einige böse Überraschungen für Donald Duck bereit, sodass der Heimweg eine echte Tortur für den hartnäckigen Erpel wird. Egal, welches Transportmittel er auch wählt, immer und überall geht etwas schief. Nachdem der 313 den Geist aufgegeben hat, bekommt es Donald mit einem grantigen Kontrolleur im Bus zu tun, der ihn nur wenig später herauswirft. Der vollgestopfte Zug kommt schon bald zum Stillstand, weil die Bahnmitarbeiter mal wieder streiken. Im Tourbus einer Rockband muss Donald auf seine Trommelfälle achtgeben, bevor er endlich Entenhausen erreicht.

Doch am Ende des Tages hält das Schicksal für Donald eine überraschende Wendung bereit, sodass alle Strapazen wohl oder übel vergebens waren.

Der Ersatzchampion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2531-1

Donald hat sich als Teilnehmer beim Fernsehquiz „Gewusst“ beworben und wird genommen – allerdings nur als Ersatzchampion. Doch Donalds Auftritt kommt bestimmt. Denn ausgerechnet der Champion Ferdl Fuchs, der seit geraumer Zeit immer nur um Haaresbreite den Sieg verpasst hat, fällt aus. Allerdings nicht freiwillig. Die Panzerknacker wollen einen großen Coup landen und sich den Quizgewinn inklusive Geld sichern. Sie haben Ferdl Fuchs entführt, damit er ihrem Kandidaten die richtigen Antworten einsagt. Den anderen offiziellen Kandidaten, Werner Waismer, werden sie ebenfalls los, sodass ein verkleideter Panzerknacker dessen Platz übernehmen kann. Dank seiner Phantomias-Ausrüstung überhört Donald den verkleideten Panzerknacker.

Während er sich aufmacht, um die Panzerknacker zu stellen und Ferdl Fuchs zu befreien, platziert er ein Roboterdouble von sich im Aufnahmestudio. Der verkleidete Panzerknacker ist beunruhigt, weil Donalds Double so ruhig ist und möbelt ihn mit Kaffee auf - was der Roboter natürlich nicht verträgt und infolge absurde Antworten von sich gibt. Der echte Donald indes schafft es, den Wagen der Panzerknacker über eine Treppe zu bugsieren, wodurch er zu Bruch geht. Die Panzerknacker werden verhaftet und Ferdl Fuchs kann seinen Platz im Quiz einnehmen.

Sein liebstes Hobby[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 546-A

Am liebsten würde der ewige Faulenzer Donald Duck den ganzen Tag über gemütlich in seiner Hängematte baumeln und Nichtstun – denn Donalds Lieblingsbeschäftigung ist und bleibt nun mal, ein Nickerchen zu halten. Im Gegensatz zu vettre Gustav Gans, der zwar auch keiner geregelten Arbeit nachgeht, hat Donald nicht mal ein sportliches Hobby wie Golfspielen. Das wiederum kommt bei der Furie Daisy Duck gar nicht gut an, denn Donald hatte sie und ihr geplantes Tennismatch versetzt, weil er stattdessen ein Schläfchen gemacht hat. Als Daisy dahinterkommt, reagiert sie außerordentlich wütend und fordert von Donald, sich schleunigst ein richtiges Hobby zu suchen, mit dem man auch in der gehobenen Gesellschaft punkten kann.

Da Donald schon genau weiß, dass er bei jedweder Sportart kein Überflieger ist und auch keine gefährlichen Aktivitäten versuchen will, folgt Donald einem Vorschlag seiner Neffen Tick, Trick und Track. Diese widmen sich im Auftrag des Fähnlein Fieselschweif mit Hingabe der Vogelbeobachtung. Kurzerhand schließt sich Donald den Kindern an, um in den Wald zu gehen und dort geduldig unter einem Baum zu warten, bis sich ein Vögelchen nähert. Dabei fallen Donald jedoch schnell die Augen zu. Als Daisy mit ihrem Picknickkorb vorbeikommt, entdeckt sie ihren faulen Freund Donald prompt und drückt ihm in Rage ihre Torte direkt ins Gesicht.

Gedankenversunken schlendert Donald durch die Straßen und trifft am Zeitungskiosk auf Primus von Quack. Der Professor hört sich geduldig Donalds Sorgen an und schleppt ihn daraufhin ohne zu Zögern zum Entenhausener Raumfahrtzentrum. Hier hat der emsige Professor Morgenstern eine ultraleichte Weltraumrakete konstruiert, die schon bald zum Mond fliegen soll. Dafür braucht es jedoch noch einen unerschrockenen Astronauten, der unter den schwierigen Bedingungen der Schwerelosigkeit keine Probleme hat. Ausgerechnet Donald kann von Onkel Primus mit der Aussicht auf Ruhm und Ehre überzeugt werden und besteht die knallharten Tests wie im Schlaf.

Als er nach dem Start der Rakete im All angekommen ist, gerät seine Mondrakete jedoch in einen Asteroidenhagel, sodass sich Donald in die Notkapsel retten muss. Von hier aus versucht er, mithilfe eines Telefonsatteliten Kontakt zur erde aufzunehmen, was schließlich auch gelingt. Als Donald endlich zurück auf dem Blauen Planeten ist, wird er überall als Held gefeiert – doch der viele Trubel um seine Person ist ihm schon bald zu viel, sodass er gleich weiter zu seiner sechsmonatigen Reise zum Mars aufbrechen will.

Aus dem Leben eines Taugenichts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1388-A

Der brave Bürger Donald Duck gilt gemeinhin als anerkannter Pechvogel, dessen alltägliches Leben vor allen Dingen durch Pleiten und Pannen gekennzeichnet ist. Auch am heutigen Tag geht einfach alles schief, was schiefgehen kann, und Donald schimpft über seinen alten 313er und das dazugehörige Bußgeld, das ihm ein übereifriger Verkehrspolizist aufgebrummt hat. Denn eigentlich wollte Donald der Hektik der Großstadt entfliehen und den Tag beim Angeln am See verbringen. Nun aber muss er zerknirscht den Heimweg antreten.

Jedoch ahnt Donald nicht, dass er die ganze Zeit über von einem neugierigen Herrn mit schlechtsitzender Krawatte beobachtet wurde, der ihm auf Schritt und Tritt folgt. Der Unbekannte konfrontiert Donald mit dem Vorschlag, ins Fernsehgeschäft einzusteigen und Schauspieler zu werden. Dabei schwebt dem Regisseur etwas ganz Besonderes vor: Donald soll in keine fremde Rolle schlüpfen, sondern sich schlicht und ergreifend selbst spielen. Zunächst hält Donald die Idee für widersinnig und will ablehnen, da er gar keine schauspielerische Ausbildung genossen hat. Beim Gedanken an die klamme Haushaltskasse und auf Anraten von Tick, Trick und Track stimmt Donald schließlich zu.

Kurz darauf werden der Regisseur und Donald bei Onkel Dagobert im Geldspeicher vorstellig, um für ihr Vorhaben zu werben. Dafür benötigen sie einen finanzkräftigen TV-Produzenten, der die Serie um Donalds Leben auch tatsächlich auf seinem Fernsehkanal zur Ausstrahlung bringt. Als Onkel Dagobert jedoch von dem Vorschlag hört, bricht er in Gelächter aus und behauptet, niemand bei klarem Verstand würde sich für Donalds langweiliges Leben interessieren. Nach dieser harschen Abfuhr will es der Regisseur aber doch noch einmal bei Dagoebrts ewigem Konkurrenten Klaas Klever versuchen. In seinem Wolkenkratzer zweifelt zwar auch Klaas Klever an den Erfolgsaussichten der Serie, möchte seinem Widersacher Dagobert Duck aber um jeden Preis eins auswischen. Daher lässt er einen Vertrag aufsetzen und nimmt den Laiendarsteller Donald Duck unter Vertrag.

In den nächsten Wochen werden die ersten Episoden der neuen Serie abgedreht, bei denen Donald zunehmend Gefallen daran findet, einfach er Selbst zu sein. Auch wenn die erste ausgestrahlte Folge im TV nur wenige Zuschauer vor den Fernseher lockt, wird Donald rasch zum Gesprächsthema Nummer Eins in Entenhausen. Die Zuschauerzahlen erreichen schwindelerregende Höhen und die Quoten gehen durch die Decke. Infolgedessen wird Onkel Dagobert neidisch auf den Erfolg von Klaas Klever und will seinen Neffen stattdessen nun selbst unter Vertrag nehmen.

Allerdings ist der Ruhm dem einfältigen Donald Duck mittlerweile zu Kopf gestiegen und ging mit einer dramatischen Wesensänderung einher. Donald lebt nun in Saus und Braus, residiert in einer luxuriösen Villa und hat sich sogar einen persönlichen Manager zugelegt, der sich um alles kümmert. Die Entenhausener scheinen es Donald zunächst nicht übel zu nehmen, denn sie haben sich an Donalds unbekümmerter Lebensart aus dem Fernsehen mittlerweile ein Beispiel genommen und machen lieber blau, anstatt zu arbeiten.

Diese negativen Auswirkungen wiederum führen zu folgenschweren Konsequenzen am Wirtschaftsstandort Entenhausen. Als sowohl Onkel Dagobert als auch Klaas Klever unabhängig voneinander erkennen, dass es so nicht weitergehen kann, raufen sie sich zusammen und bündeln ihre Kräfte zu einem Komplott, um Donalds Ruf zu ruinieren und den früheren Superstar wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Mit den Nerven am Ende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2213-1

Wider aller Erwartungen hat Donald eine neue Stelle in Aussicht: Er möchte sich als Wärter im Entenhausener Völkerkundemuseum bewerben und bei dem Bewerbungsgespräch eine möglichst gute Figur abgeben. Dazu möchte er den Eindruck erwecken, sehr belesen und gebildet zu sein, sodass er auf jeden Fall einen exzellenten Museumswärt abgeben würde, der die Besucher zu unterhalten weiß. Um sich das nötige Wissen über beispielsweise die Assyrer anzueignen, kommt es Donald nicht ungelegen, dass seine jugendlichen Neffen Tick, Trick und Track über das Wochenende zu einem Ausflug mit dem Fähnlein Fieselschweif aufgebrochen sind.

Doch die vermeintliche Ruhe findet ein jähes Ende, als Donalds verquerer Vetter Dussel Duck auftaucht und Donald unbedingt beim Lernen helfen will. Blöderweise bildet sich Dussel ein, ein geborener Trainer und Lehrer zu sein, der den konventionellen Lernmethoden gänzlich abgeschworen hat und stattdessen auf seine ganz eigenen Tipps und Tricks setzt. Die vielen Ablenkungen stören Donald jedoch so sehr, dass er keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und schon gar keine Lerninhalte mehr behält.

Am Tag der Prüfung im Museum ist Donald sehr angespannt und nervös, da auch hier überall Dussel Duck auf eine Gelegenheit lauert, sich ins Geschehen einzumischen. Der Museumsdirektor und seine Assistenten wundern sich sehr über Donalds Nervosität und glauben schon bald, er sei ein nervliches Wrack. Das führt zu einer überraschenden Wendung für alle Beteiligten.

Aus Daisys Tagebuch: Donalds glücklichste Stunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pechvogel im Glück (© Egmont Ehapa)

I M 3-3

Die schreibfreudige Daisy Duck berichtet ihrem Tagebuch von einem besonderen Ereignis anlässlich des Geburtstages ihres Freundes Donald Duck. Daisy weiß nämlich nicht, was sie ihrem Verlobten zum Geburtstag schenken soll, denn nur ungern will sie ihm schon wieder eine neue Fliege zum Geschenk machen. Bei dem Schaufensterbummel trifft sie auf Gustav Gans, der Donald wie üblich mit Spott bedeckt und sich nicht vorstellen kann, dass ein ewiger Pechvogel wie Vetter Donald wenigstens an seinem Geburtstag einmal Glück haben sollte.

Daraufhin kommt Daisy ein Geistesblitz und sie läuft zusammen mit Gustav schnurstracks zum Labor von Daniel Düsentrieb. Der Diplom-Ingenieur hört sich den frommen Wunsch von Daisy an und braucht nur etwas Zeit und wenige Zutaten, um eine entsprechende Erfindung auszuklügeln. Mithilfe des konstruierten Fortunotransferator sei es möglich, das Glück von Gustav Gans für immerhin eine Stunde auf Donald Duck zu transferieren; ohne, dass dieser etwas von dem Prozess bemerkt. In der Erfinderwerkstatt von Herrn Düsentrieb haben sich Daisy, Gustav, Oma duck, Onkel Dagobert sowie Tick, Trick und Track versammelt. Sie alle haben ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was Donald mit seiner Glückssträhne anfangen sollte.

Am Ende aber stellen alle Familienmitglieder und Freunde fest, dass es für Donald nach wie vor das größte Glück ist, sich selbst einfach treu zu bleiben.

An alles gedacht![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 2137

Zu seinem Geburtstag schenken Tick, Trick und Track ihrem handwerklich begabten Onkel Donald einen prall gefüllten Werkzeugkoffer, der bestens für Donalds häufig wechselnden Betätigungen ausgerüstet ist.

Wie in alten Zeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1672-B

Wiedersehen im Retro-Look (© Egmont Ehapa)

Der ruhebedürftige Donald Duck versucht, ein paar Stunden Entspannung zu genießen, wird jedoch durch die lautstarken Streitereien von Tick, Trick und Track gestört, die beim Spielen so tun, als wären sie Filmstars wie Rambo. Donald hält das Kino jedoch für eine armselige Fiktion, die den Sinn für die Realität verlieren lässt und verbietet seinen Neffen jeglichen Kinobesuch. Kurz darauf erhält er überraschenderweise eine Einladung, an einem Spielfilm mitzuwirken, und wähnt sich bereits als künftiger Superstar. Das geheimnisvolle Einladungsschreiben bringt Donald dazu, seine Meinung zu ändern und das Kino nunmehr als echte Kunst zu definieren.

Nachdem er davon geträumt hat, einen Oscar zu gewinnen, wacht Donald aus seinem Nickerchen auf und fährt mit dem 313 zum Filmstudio. Zwischen großen Luxusautos und verschiedenen Schauspielern wird er zu Studio 5 geleitet, wo er zu seiner Verwunderung auch auf seine alten Freunde Micky Maus und Goofy trifft, die ebenfalls eingeladen wurden, an dem Film mitzuwirken. Die drei werden vom Regisseur vorgeladen, der sich enthusiastisch bereit erklärt, sie zu Stars zu machen, sobald sie ihre Kostüme anprobiert haben. In der Garderobe treffen sie auf Kater Karlo, der ebenfalls engagiert wurde und gerade dabei ist, sich sein altes Holzbein wieder anzubinden.

Old Fashion Look wie in alten Zeiten (© Egmont Ehapa)

Nachdem sie ihre Kostüme angezogen haben, die nichts anderes als ihre historischen Kleidungsstücke aus einer längst vergangenen Ära sind, beginnen die Freunde mit den ersten Aufnahmen. Der übermotivierte Regisseur bestätigt, dass es sich um die Verfilmung der Geschichte „Micky als Journalist” handelt, die sie bereits erlebt haben und in der sie daher nur sich selbst spielen müssen.

Nicht zufrieden mit ihrer Rolle sind sowohl Kater Karlo, der das Ende ändern möchte, als auch vor allem Donald Duck, der mit seiner geringen Präsenz im Drehbuch unzufrieden ist und versucht, Micky die Show zu stehlen, indem er sich in den Vordergrund drängt oder in Szenen hereinplatzt, in denen seine Teilnahme nicht vorgesehen war. Während einer Pause kommt auch Minnie hinzu, ebenfalls in ihrem Look aus dieser Zeit, die zudem Mack und Muck mitgebracht hat, die ihren Onkel Micky wegen seines Aussehens verspotten. Donald macht sich über ihn lustig, aber auch sein Aussehen hat kurz darauf denselben Effekt auf seine Neffen Tick, Trick und Track.

Anschließend muss die Szene gedreht werden, in der Micky und Goofy dem Widersacher Kater Karlo gegenübertreten, doch Donald der eigentlich nicht dabei sein sollte, mischt sich abermals ins Geschehen ein. Das ist der letzte Tropfen für den Regisseur, der verzweifelt das Set verlässt. Nachdem er von seinen Kollegen zurechtgewiesen wurde, gelingt es ausgerechnet Donald, den Regisseur zu überzeugen, zur Szene zurückzukehren. Und so kommt es nach mehreren Takes zur letzten Szene mit Micky und Minnie, sodass der Film schon bald fertig ist und die Post-Produktion beginnt.

Einige Zeit später kommt der Film in die Kinos und verspricht mit langen Schlangen an den Kassen ein Erfolg zu werden. Donald, Micky und Goofy besuchen mit ihren Freunden und Verwandten die große Premiere und freuen sich, dass sie nach wie vor gemeinsam durch Dick und Dünn gehen.

Tor oder nicht Tor?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2282-1

Zu den gemeinsamen Leidenschaften der drei ungleichen Vettern Donald Duck, Dussel Duck und Gustav Gans zählt seitjeher der Fußball. Nach wie vor treffen sich die drei bei wichtigen Spielen ihres Lieblingsvereins, dem 1. FCE Entenhausen, um sich zusammen die Übertragung im Fernsehen anzuschauen. Dabei legen sie großen Wert auf die perfekte Vorbereitung, aber vor allen Dingen hat der Sportsgeist der 22 Spieler auf dem Platz für sie oberste Priorität. Kurz nach dem Anpfiff stürmen die aufgeregten Jungs Tick, Trick und Track in Begleitung von Didi Duck ins Wohnzimmer und stören damit die fußballbegeisterten Erwachsenen auf der Couch.

Donalds Erinnerungen an ein unvergessliches Team (© Egmont Ehapa)

Die aufgebrachten Kinder in ihren Trikots berichten davon, dass sie auf dem alten Bolzplatz in ihrem Viertel ein Fußballspiel gegen die gegnerische Mannschaft der Gumpengasse verloren haben. Sie schildern bildhaft, dass das entscheidende Tor nur deswegen gefallen ist, weil der Ball erst von der Wurzel einer alten Eiche und anschließend an einem hervorstehenden Gullydeckel abgeprallt sei. Über diese Umwege gelangte der Ball in ihr Tor – und das Spiel war entschieden. Als sie von diesem unglaublichen Sachverhalt hören, steigt in Donald, Dussel und Gustav langsam die Wut auf. Sie sind sich einig, dass die Spieler der Gumpengasse es „schon wieder“ gemacht hätten und wieder die Mannschaft der Bunsenstraße um den Sieg gebracht worden sind.

Nun sind Tick, Trick und Track und Didi verwirrt, da sie nicht verstehen, wovon ihre Onkel sprechen Daraufhin erklärt Donald, dass er und seine Vettern schon als Kinder ebenfalls auf dem alten Bolzplatz gekickt haben – und schon vor vielen Jahrzehnten ging bei einem entscheidenden Spiel der Ball in ihr Tor, in dem er erst an der Wurzel und danach an dem Gullydeckel abgeprallt ist. Für die Ducks steht nun fest, dass es endlich einer richtigen Revanche bedarf, um die Ehre der Bunsenstraße ein für alle Mal wiederherzustellen.

In den folgenden Tagen setzen Donald, Dussel und Gustav ihre alten Freunde von damals wieder ausfindig zu machen und die Truppe wieder auf die Beine zu stellen. Zum Glück wohnen alle noch im gleichen Viertel und gehen inzwischen ehrbaren Berufen nach. Als die Männer erfahren, dass es eine große Revanche zwischen Bunsenstraße und Gumpengasse geben soll, zögern sie nicht, sich wieder kurze Hosen und Leibchen überzustreifen. Mit Gustavs Glück, Dussels Training und Donalds Motivation beginnen die Vorbereitungen. Auch andere Familienmitglieder der Ducks sind inzwischen informiert und beteiligen sich, darunter Onkel Dagobert, Klaas Klever und Kuno Knäul.

Auf einem alten Foto auf dem Dachboden entdecken Tick, Trick und Track jedoch, dass es noch einen achten Spieler gegeben hat, der mit in der Mannschaft ihrer Onkels gespielt hat – obwohl der achte Junge ziemlich unsportlich aussah und oft über sein zu großes Trikot stolperte. Während die Trainingsphase längst begonnen hat, suchen Tick, Trick und Track und Didi mit Unterstützung des Fähnlein Fieselschweif nach dem mysteriösen achten Mitspieler, an dessen Namen sich zuerst niemand mehr erinnern kann. Erst im Verlauf ihrer Ermittlungen wird den Jungs klar, dass ihre Suche eine beachtliche Überraschung für alle Beteiligten nach sich ziehen wird.

Blamiert bis auf die Knochen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2465-5

Während Tick, Trick und Track im Haus lieber auf Alienjagd gehen und im Spiel die Erde vor den Außerirdischen retten wollen, verbringt Donald die Zeit lieber im Sessel vor dem Fernseher. Seit einiger Zeit ist Donald nämlich ein glühender Krimifan und Anhänger der beliebten Serie um Detektiv Marvin Malvo. Donald kennt alle Fälle des Sprüche klopfenden Detektivs, der oft und gerne in Reimen spricht und als unangefochtenes Genie auf dem Gebiet der Kriminologie gilt. Zu gern wäre Donald selbst ein richtiger Detektiv, aber zuvor muss im Garten der Rasen gemäht werden. Bei der Gartenarbeit bemerkt Donald einen dicken Mann, dem auf dem Gehweg vor seinem Haus ein Zettel aus der Jackentasche fällt. Donald will den Zettel zurückbringen, entdeckt aber, dass darauf die Bank von Entenhausen eingezeichnet ist. Für Donald ist die Sachlage nun glasklar: Der Unbekannte ist ein Krimineller, der die Bank ausrauben will.

Ohne zu Zögern wirft sich Donald in Schale und eifert seinem großen Idol Marvin Malvo nach. Zum Glück begleiten ihn Tick, Trick und Track, obwohl die Jungs von der ganzen Aufregung nicht viel halten und stattdessen auf eine logische Erklärung hoffen. Donald aber probiert allerlei Tricks aus, die er in seiner Krimiserie gesehen hat, auch wenn dabei nur wenige Erfolge herauskommen. Als Verkleidungskünstler mit langem Bart macht sich Donald nur zum Gespött der Leute. Die Verfolgungsjagd durch die Stadt findet trotz Peilsender ein jähes Ende. Schlussendlich sind es doch Tick, Trick und Track, die von Anfang an das richtige Gefühl hatten. Nach all der Aufregung hat sogar Donald erst einmal genug vom Detektiv-Spiel.

Die Ruhe selbst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2639-6

An einem sonnigen Tag möchte Donald nur schnell ein paar Erledigungen in der Stadt machen und kauft heute sogar einen regulären Parkschein, um nicht von einem übereifrigen Ordnungshüter mit einer strafe belegt zu werden. Doch trotz des Parktickets kassiert Donald ein Knöllchen und reagiert entsprechend ungehalten. Er beschließt, dass so nicht weitergehen kann, und will sich mehr in Ruhe und Achtsamkeit üben. Dazu nimmt Donald an einem Fernkurs teil, liest zahlreiche Bücher und erhält schließlich sein Diplom mit Auszeichnung.

Wider aller Erwartungen ist Donald nunmehr die Ruhe selbst und gerät überhaupt nicht mehr in Rage. Ihn kann scheinbar nichts mehr aus der Fassung bringen, was auch seinen Mitmenschen nicht verborgen bleibt. Plötzlich wollen alle Kurse in Achtsamkeit und Resilienz bei Donald in Anspruch nehmen, und Donalds Erfolgsrezept gibt ihm recht.

Ausgerechnet Onkel Dagobert ist im Geldspeicher mal wieder Opfer seines eigenen Arbeitseifers geworden und steht kurz vor einem Burnout. Außerdem will er einen vom Wirtschaftsverband verliehenen Preis bekommen, der sonst Klaas Klever zufallen könnte. Von Baptist erhält Onkel Dagobert den Ratschlag, sich an seinen Neffen Donald zu wenden und einen Kursus bei Meister Donald Duck zu besuchen, um dem Stress abzuschwören und überall die Raison zu behalten. Tatsächlich nimmt Donald seinen knickrigen Onkel unter seine Fittiche und nimmt ihn in seinen Kurs auf. Die Trainingseinheiten machen Onkel Dagobert allerdings so müde, dass er bei der Preisverleihung ziemlich erschöpft ist. Die Auslagen des Kurses stellt er Donald in Rechnung, der daraufhin einen Tobsuchtsanfall bekommt.

Auf verlorenem Posten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2434-4

Der chronische Pleitegeier Donald Duck ist mal wieder völlig abgebrannt und sieht sich außerstande, die Miete am Ende des Monats zu bezahlen. Seine Neffen Tick, Trick und Track raten ihm, mal wieder Onkel Dagobert anzupumpen oder zumindest um einen einfachen Job zu bitten, weil sie Donald für ungeeignet halten, selbst auf Jobsuche zu gehen. Wie es der Zufall so will, sucht Onkel Dagobert gerade einen Zugbegleiter für seinen privaten Hochgeschwindigkeitszug. Baptist erinnert ihn daran, dass der letzte Steward vor kurzem gekündigt hat. Nun sieht Donald seine Chance gekommen und hofft auf eine einfache Tätigkeit.

Weil auch Onkel Dagobert seinem Neffen nichts zutraut, heftet sich Dagobert einen falschen Bart an und fährt in seinem eigenen Zug inkognito mit, um Donald immer im Auge zu behalten. Anders als Donald es erwartet hat, ist seine Rolle als Steward im Zug ein echter Knochenjob und überall lauern Gefahren. Die grantigen Fahrgäste machen Donald das Leben schwer und wollen mit nichts zufrieden sein. Jedoch behält Donald stets einen kühlen Kopf und erinnert sich an den Grundsatz, dass er als Servicekraft immer dem Kunden rechtzugeben hat und ein Lächeln auf dem Schnabel haben muss. Am Ende muss sogar Onkel Dagobert anerkennen, dass Donald seiner Rolle trotz schwieriger Bedingungen gerecht geworden ist.

Die gemopste Formel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1331-A

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Entenhausen sind seit einiger Zeit missmutig und wirken ziemlich erschöpft. Sie haben zu nichts mehr Lust und abseits der Trägheit kommt es zu kleineren Streitereien, weil niemand mehr dem anderen richtig zuhört. Das Phänomen bleibt auch Donald Duck nicht unbemerkt, der hofft, dass es sich nur um eine zwischenzeitliche Phase handelt. Seine Neffen Tick, Trick und Track präsentieren ihm zuhause kleine viereckige Schächtelchen, die nahezu leer sind. Geöffnet entströmt jedoch ein ganz besonderer Duft, der die Lebensgeister weckt und die Motivation anregt. Donald ist begeistert und möchte wissen, woher die Jungs die Duftkästchen haben. Die Erfindung stammt – wie sollte es anders sein? – vom stadtbekannten Diplomingenieur Daniel Düsentrieb, der immer etwas zu tun hat und daher keine Langeweile kennt.

Es dauert nicht lange, bis Donald den Wert hinter den Schnupperschächtelchen erkennt und die Erfindung an Onkel Dagobert verkaufen will, der ebenfalls den großen Profit wittert. Jedoch gehört die Erfindung noch immer Daniel Düsentrieb, der Donald die handschriftlich niedergeschriebene Formel kurz darauf überlässt. Allerdings fällt Herrn Düsentrieb erst später ein, dass in der Formel ein entscheidendes Element fehlt, das ansonsten zu explosiven Ergebnissen führen könnte. Der Chauvinist Donald drückt die neue Formel allerdings einer hübschen Blondine in die Hand, die er bei einem Autounfall kennengelernt hat. Damit ist die richtige Formel auf und davon.

Inzwischen hat die Produktion und der Verkauf der Schnupperschächtelchen längst begonnen. Überall in der Stadt schnüffeln sich die Entenhausener die Laune wieder gut. Das klappt solange, bis die ersten Kästchen in einer kleinen Verpuffung in die Luft fliegen. Am Ende ist Donald auf der Flucht vor den wütenden Käufern und Onkel Dagobert.

Kraft ist nicht alles![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der gute Donald hat Daisy zu einem romantischen Abendessen zum besten Pizzabäcker der Stadt eingeladen und freut sich auf einen wunderschönen Abend mit seiner Verlobten. In dem gut besuchten Lokal trifft Daisy durch Zufall ihre alte Freundin Silvie, die in Begleitung ihres Freundes Bert ist. Der muskelbepackte Bert ist eine wahrhaftige Erscheinung und zieht mit seinem breiten Kreuz alle Blicke auf sich. Dagegen wirkt Donald wie ein Hänfling, der zu alledem ohne festen Job ist, aber immerhin häufig für den reichsten Mann der Welt arbeitet. Bei dem Essen wird deutlich, dass zwischen Donald und Bert eine gewisse Abneigung besteht. Als der entsetzte Pizzabäcker um Hilfe ruft, weil seine Frau in der Küche eingesperrt ist und sich die Tür nicht mehr öffnen lässt, holt sich der tapfere Donald nichts anderes als eine heftige Beule. Bert dagegen tritt die Tür mit Leichtigkeit ein und wird als Held gefeiert.

Nicht nur, dass Donald neidisch auf den aufgeblasenen Muskelprotz Bert ist, auch Daisy ist verärgert über die Bloßstellung und befiehlt Donald von nun an zwei bis drei Stunden täglich im Fitnessstudio zu verbringen. Dort legt sich Donald genötigt schwer ins Zeug, aber keines der martialischen Sportgeräte scheint für Donald das Passende zu sein. Bei einem gemeinsamen Picknick der beiden Pärchen prahlt der Angeber Bert pausenlos mit seiner Muskelkraft, doch Donald bleibt stoisch. Als Silvie und Bert sowie Daisy und Donald bei der Besichtigung einer Grotte in einen Steinschlag geraten, wird der Ausgang versperrt. Nicht einmal Bert ist in der Lage, die schweren Felsbrocken fortzuräumen. Zum Glück behält Donald einen kühlen Kopf und führt alle Beteiligten durch einen zweiten Ausgang aus der Grotte. Am Ende sieht sogar Daisy ein, dass Kraft nicht alles ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]