LTB Enten-Edition 31

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Lustiges Taschenbuch Enten-Edition
Band 31
Typisch Donald

(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 05.05.2011
Chefredakteur:

Peter Höpfner

Übersetzung:
Geschichtenanzahl: 12
Seitenanzahl: 340
Preis: € 5,99
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher Enten-Edition
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meister der Düfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2142-3

Aus dem Leben eines Taugenichts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1388-A

Der brave Bürger Donald Duck gilt gemeinhin als anerkannter Pechvogel, dessen alltägliches Leben vor allen Dingen durch Pleiten und Pannen gekennzeichnet ist. Auch am heutigen Tag geht einfach alles schief, was schiefgehen kann, und Donald schimpft über seinen alten 313er und das dazugehörige Bußgeld, das ihm ein übereifriger Verkehrspolizist aufgebrummt hat. Denn eigentlich wollte Donald der Hektik der Großstadt entfliehen und den Tag beim Angeln am See verbringen. Nun aber muss er zerknirscht den Heimweg antreten.

Jedoch ahnt Donald nicht, dass er die ganze Zeit über von einem neugierigen Herrn mit schlechtsitzender Krawatte beobachtet wurde, der ihm auf Schritt und Tritt folgt. Der Unbekannte konfrontiert Donald mit dem Vorschlag, ins Fernsehgeschäft einzusteigen und Schauspieler zu werden. Dabei schwebt dem Regisseur etwas ganz Besonderes vor: Donald soll in keine fremde Rolle schlüpfen, sondern sich schlicht und ergreifend selbst spielen. Zunächst hält Donald die Idee für widersinnig und will ablehnen, da er gar keine schauspielerische Ausbildung genossen hat. Beim Gedanken an die klamme Haushaltskasse und auf Anraten von Tick, Trick und Track stimmt Donald schließlich zu.

Kurz darauf werden der Regisseur und Donald bei Onkel Dagobert im Geldspeicher vorstellig, um für ihr Vorhaben zu werben. Dafür benötigen sie einen finanzkräftigen TV-Produzenten, der die Serie um Donalds Leben auch tatsächlich auf seinem Fernsehkanal zur Ausstrahlung bringt. Als Onkel Dagobert jedoch von dem Vorschlag hört, bricht er in Gelächter aus und behauptet, niemand bei klarem Verstand würde sich für Donalds langweiliges Leben interessieren. Nach dieser harschen Abfuhr will es der Regisseur aber doch noch einmal bei Dagoebrts ewigem Konkurrenten Klaas Klever versuchen. In seinem Wolkenkratzer zweifelt zwar auch Klaas Klever an den Erfolgsaussichten der Serie, möchte seinem Widersacher Dagobert Duck aber um jeden Preis eins auswischen. Daher lässt er einen Vertrag aufsetzen und nimmt den Laiendarsteller Donald Duck unter Vertrag.

In den nächsten Wochen werden die ersten Episoden der neuen Serie abgedreht, bei denen Donald zunehmend Gefallen daran findet, einfach er Selbst zu sein. Auch wenn die erste ausgestrahlte Folge im TV nur wenige Zuschauer vor den Fernseher lockt, wird Donald rasch zum Gesprächsthema Nummer Eins in Entenhausen. Die Zuschauerzahlen erreichen schwindelerregende Höhen und die Quoten gehen durch die Decke. Infolgedessen wird Onkel Dagobert neidisch auf den Erfolg von Klaas Klever und will seinen Neffen stattdessen nun selbst unter Vertrag nehmen.

Allerdings ist der Ruhm dem einfältigen Donald Duck mittlerweile zu Kopf gestiegen und ging mit einer dramatischen Wesensänderung einher. Donald lebt nun in Saus und Braus, residiert in einer luxuriösen Villa und hat sich sogar einen persönlichen Manager zugelegt, der sich um alles kümmert. Die Entenhausener scheinen es Donald zunächst nicht übel zu nehmen, denn sie haben sich an Donalds unbekümmerter Lebensart aus dem Fernsehen mittlerweile ein Beispiel genommen und machen lieber blau, anstatt zu arbeiten.

Diese negativen Auswirkungen wiederum führen zu folgenschweren Konsequenzen am Wirtschaftsstandort Entenhausen. Als sowohl Onkel Dagobert als auch Klaas Klever unabhängig voneinander erkennen, dass es so nicht weitergehen kann, raufen sie sich zusammen und bündeln ihre Kräfte zu einem Komplott, um Donalds Ruf zu ruinieren und den früheren Superstar wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Mit den Nerven am Ende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2213-1

Wider aller Erwartungen hat Donald eine neue Stelle in Aussicht: Er möchte sich als Wärter im Entenhausener Völkerkundemuseum bewerben und bei dem Bewerbungsgespräch eine möglichst gute Figur abgeben. Dazu möchte er den Eindruck erwecken, sehr belesen und gebildet zu sein, sodass er auf jeden Fall einen exzellenten Museumswärt abgeben würde, der die Besucher zu unterhalten weiß. Um sich das nötige Wissen über beispielsweise die Assyrer anzueignen, kommt es Donald nicht ungelegen, dass seine jugendlichen Neffen Tick, Trick und Track über das Wochenende zu einem Ausflug mit dem Fähnlein Fieselschweif aufgebrochen sind.

Doch die vermeintliche Ruhe findet ein jähes Ende, als Donalds verquerer Vetter Dussel Duck auftaucht und Donald unbedingt beim Lernen helfen will. Blöderweise bildet sich Dussel ein, ein geborener Trainer und Lehrer zu sein, der den konventionellen Lernmethoden gänzlich abgeschworen hat und stattdessen auf seine ganz eigenen Tipps und Tricks setzt. Die vielen Ablenkungen stören Donald jedoch so sehr, dass er keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und schon gar keine Lerninhalte mehr behält.

Am Tag der Prüfung im Museum ist Donald sehr angespannt und nervös, da auch hier überall Dussel Duck auf eine Gelegenheit lauert, sich ins Geschehen einzumischen. Der Museumsdirektor und seine Assistenten wundern sich sehr über Donalds Nervosität und glauben schon bald, er sei ein nervliches Wrack. Das führt zu einer überraschenden Wendung für alle Beteiligten.

Sein liebstes Hobby[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 546-A

Am liebsten würde der ewige Faulenzer Donald Duck den ganzen Tag über gemütlich in seiner Hängematte baumeln und Nichtstun – denn Donalds Lieblingsbeschäftigung ist und bleibt nun mal, ein Nickerchen zu halten. Im Gegensatz zu vettre Gustav Gans, der zwar auch keiner geregelten Arbeit nachgeht, hat Donald nicht mal ein sportliches Hobby wie Golfspielen. Das wiederum kommt bei der Furie Daisy Duck gar nicht gut an, denn Donald hatte sie und ihr geplantes Tennismatch versetzt, weil er stattdessen ein Schläfchen gemacht hat. Als Daisy dahinterkommt, reagiert sie außerordentlich wütend und fordert von Donald, sich schleunigst ein richtiges Hobby zu suchen, mit dem man auch in der gehobenen Gesellschaft punkten kann.

Da Donald schon genau weiß, dass er bei jedweder Sportart kein Überflieger ist und auch keine gefährlichen Aktivitäten versuchen will, folgt Donald einem Vorschlag seiner Neffen Tick, Trick und Track. Diese widmen sich im Auftrag des Fähnlein Fieselschweif mit Hingabe der Vogelbeobachtung. Kurzerhand schließt sich Donald den Kindern an, um in den Wald zu gehen und dort geduldig unter einem Baum zu warten, bis sich ein Vögelchen nähert. Dabei fallen Donald jedoch schnell die Augen zu. Als Daisy mit ihrem Picknickkorb vorbeikommt, entdeckt sie ihren faulen Freund Donald prompt und drückt ihm in Rage ihre Torte direkt ins Gesicht.

Gedankenversunken schlendert Donald durch die Straßen und trifft am Zeitungskiosk auf Primus von Quack. Der Professor hört sich geduldig Donalds Sorgen an und schleppt ihn daraufhin ohne zu Zögern zum Entenhausener Raumfahrtzentrum. Hier hat der emsige Professor Morgenstern eine ultraleichte Weltraumrakete konstruiert, die schon bald zum Mond fliegen soll. Dafür braucht es jedoch noch einen unerschrockenen Astronauten, der unter den schwierigen Bedingungen der Schwerelosigkeit keine Probleme hat. Ausgerechnet Donald kann von Onkel Primus mit der Aussicht auf Ruhm und Ehre überzeugt werden und besteht die knallharten Tests wie im Schlaf.

Als er nach dem Start der Rakete im All angekommen ist, gerät seine Mondrakete jedoch in einen Asteroidenhagel, sodass sich Donald in die Notkapsel retten muss. Von hier aus versucht er, mithilfe eines Telefonsatteliten Kontakt zur erde aufzunehmen, was schließlich auch gelingt. Als Donald endlich zurück auf dem Blauen Planeten ist, wird er überall als Held gefeiert – doch der viele Trubel um seine Person ist ihm schon bald zu viel, sodass er gleich weiter zu seiner sechsmonatigen Reise zum Mars aufbrechen will.

Die Ruhe selbst![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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An einem sonnigen Tag möchte Donald nur schnell ein paar Erledigungen in der Stadt machen und kauft heute sogar einen regulären Parkschein, um nicht von einem übereifrigen Ordnungshüter mit einer strafe belegt zu werden. Doch trotz des Parktickets kassiert Donald ein Knöllchen und reagiert entsprechend ungehalten. Er beschließt, dass so nicht weitergehen kann, und will sich mehr in Ruhe und Achtsamkeit üben. Dazu nimmt Donald an einem Fernkurs teil, liest zahlreiche Bücher und erhält schließlich sein Diplom mit Auszeichnung.

Wider aller Erwartungen ist Donald nunmehr die Ruhe selbst und gerät überhaupt nicht mehr in Rage. Ihn kann scheinbar nichts mehr aus der Fassung bringen, was auch seinen Mitmenschen nicht verborgen bleibt. Plötzlich wollen alle Kurse in Achtsamkeit und Resilienz bei Donald in Anspruch nehmen, und Donalds Erfolgsrezept gibt ihm recht.

Ausgerechnet Onkel Dagobert ist im Geldspeicher mal wieder Opfer seines eigenen Arbeitseifers geworden und steht kurz vor einem Burnout. Außerdem will er einen vom Wirtschaftsverband verliehenen Preis bekommen, der sonst Klaas Klever zufallen könnte. Von Baptist erhält Onkel Dagobert den Ratschlag, sich an seinen Neffen Donald zu wenden und einen Kursus bei Meister Donald Duck zu besuchen, um dem Stress abzuschwören und überall die Raison zu behalten. Tatsächlich nimmt Donald seinen knickrigen Onkel unter seine Fittiche und nimmt ihn in seinen Kurs auf. Die Trainingseinheiten machen Onkel Dagobert allerdings so müde, dass er bei der Preisverleihung ziemlich erschöpft ist. Die Auslagen des Kurses stellt er Donald in Rechnung, der daraufhin einen Tobsuchtsanfall bekommt.

Auf Tauchfahrt im Belmundodreieck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 95194

Um Onkel Dagobert von der überaus seltenen Krankheit Monetizitis zu heilen, beschließt Donald, das einzig mögliche Heilmittel zu finden, die Giernessel. Das letzte Exemplar dieser mittlerweile ausgestorbenen Pflanze befand sich auf dem Frachtschiff Titanus, das in den 1920er Jahren auf der Fahrt von New York nach Entenhausen gesunken ist. In Fischburg treffen Donald und seine Neffen auf die U-Bootbauer Henry von Heering und Ferdi Flunder, von denen sie ein kleines U-Boot für die Suche nach der Titanus bekommen, doch die Tauchfahrt verzögert sich immer wieder durch kleinere Sabotageunfälle. Schließlich gelingt es Donald und den Neffen, das Wrack des Frachters aufzuspüren, doch außer der Giernessel und verloren geglaubten Werken des Malers Vincent van Koch machen sie in der Titanus noch eine weitere interessante Entdeckung. Es stellt sich heraus, dass dort unten lärmgeplagte Menschen Zuflucht gefunden und eine stille Stadt am Meeresgrund gegründet haben. Die Bewohner Silentiums helfen den Ducks gegen die fiesen U-Boot-Bauer Heering und Flunder, die es auf die wertvollen Gemälde abgesehen haben, und lassen sie schließlich gehen, nachdem sie von Onkel Dagoberts Leid gehört haben. Mit dem Giernessel-Extrakt ist der Fantastilliardär schnell kuriert – aber ob er sich davor, als ihn die vielen teuren Rechnungen für die ganze Suchaktion nicht scherten, nicht doch besser fühlte?

Das Gesicht in den Wolken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2241-3

Blamiert bis auf die Knochen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2465-5

Während Tick, Trick und Track im Haus lieber auf Alienjagd gehen und im Spiel die Erde vor den Außerirdischen retten wollen, verbringt Donald die Zeit lieber im Sessel vor dem Fernseher. Seit einiger Zeit ist Donald nämlich ein glühender Krimifan und Anhänger der beliebten Serie um Detektiv Marvin Malvo. Donald kennt alle Fälle des Sprüche klopfenden Detektivs, der oft und gerne in Reimen spricht und als unangefochtenes Genie auf dem Gebiet der Kriminologie gilt. Zu gern wäre Donald selbst ein richtiger Detektiv, aber zuvor muss im Garten der Rasen gemäht werden. Bei der Gartenarbeit bemerkt Donald einen dicken Mann, dem auf dem Gehweg vor seinem Haus ein Zettel aus der Jackentasche fällt. Donald will den Zettel zurückbringen, entdeckt aber, dass darauf die Bank von Entenhausen eingezeichnet ist. Für Donald ist die Sachlage nun glasklar: Der Unbekannte ist ein Krimineller, der die Bank ausrauben will.

Ohne zu Zögern wirft sich Donald in Schale und eifert seinem großen Idol Marvin Malvo nach. Zum Glück begleiten ihn Tick, Trick und Track, obwohl die Jungs von der ganzen Aufregung nicht viel halten und stattdessen auf eine logische Erklärung hoffen. Donald aber probiert allerlei Tricks aus, die er in seiner Krimiserie gesehen hat, auch wenn dabei nur wenige Erfolge herauskommen. Als Verkleidungskünstler mit langem Bart macht sich Donald nur zum Gespött der Leute. Die Verfolgungsjagd durch die Stadt findet trotz Peilsender ein jähes Ende. Schlussendlich sind es doch Tick, Trick und Track, die von Anfang an das richtige Gefühl hatten. Nach all der Aufregung hat sogar Donald erst einmal genug vom Detektiv-Spiel.

Nicht zu gebrauchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 92421

Auf verlorenem Posten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2434-4

Der chronische Pleitegeier Donald Duck ist mal wieder völlig abgebrannt und sieht sich außerstande, die Miete am Ende des Monats zu bezahlen. Seine Neffen Tick, Trick und Track raten ihm, mal wieder Onkel Dagobert anzupumpen oder zumindest um einen einfachen Job zu bitten, weil sie Donald für ungeeignet halten, selbst auf Jobsuche zu gehen. Wie es der Zufall so will, sucht Onkel Dagobert gerade einen Zugbegleiter für seinen privaten Hochgeschwindigkeitszug. Baptist erinnert ihn daran, dass der letzte Steward vor kurzem gekündigt hat. Nun sieht Donald seine Chance gekommen und hofft auf eine einfache Tätigkeit.

Weil auch Onkel Dagobert seinem Neffen nichts zutraut, heftet sich Dagobert einen falschen Bart an und fährt in seinem eigenen Zug inkognito mit, um Donald immer im Auge zu behalten. Anders als Donald es erwartet hat, ist seine Rolle als Steward im Zug ein echter Knochenjob und überall lauern Gefahren. Die grantigen Fahrgäste machen Donald das Leben schwer und wollen mit nichts zufrieden sein. Jedoch behält Donald stets einen kühlen Kopf und erinnert sich an den Grundsatz, dass er als Servicekraft immer dem Kunden rechtzugeben hat und ein Lächeln auf dem Schnabel haben muss. Am Ende muss sogar Onkel Dagobert anerkennen, dass Donald seiner Rolle trotz schwieriger Bedingungen gerecht geworden ist.

Die gemopste Formel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 1331-A

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Entenhausen sind seit einiger Zeit missmutig und wirken ziemlich erschöpft. Sie haben zu nichts mehr Lust und abseits der Trägheit kommt es zu kleineren Streitereien, weil niemand mehr dem anderen richtig zuhört. Das Phänomen bleibt auch Donald Duck nicht unbemerkt, der hofft, dass es sich nur um eine zwischenzeitliche Phase handelt. Seine Neffen Tick, Trick und Track präsentieren ihm zuhause kleine viereckige Schächtelchen, die nahezu leer sind. Geöffnet entströmt jedoch ein ganz besonderer Duft, der die Lebensgeister weckt und die Motivation anregt. Donald ist begeistert und möchte wissen, woher die Jungs die Duftkästchen haben. Die Erfindung stammt – wie sollte es anders sein? – vom stadtbekannten Diplomingenieur Daniel Düsentrieb, der immer etwas zu tun hat und daher keine Langeweile kennt.

Es dauert nicht lange, bis Donald den Wert hinter den Schnupperschächtelchen erkennt und die Erfindung an Onkel Dagobert verkaufen will, der ebenfalls den großen Profit wittert. Jedoch gehört die Erfindung noch immer Daniel Düsentrieb, der Donald die handschriftlich niedergeschriebene Formel kurz darauf überlässt. Allerdings fällt Herrn Düsentrieb erst später ein, dass in der Formel ein entscheidendes Element fehlt, das ansonsten zu explosiven Ergebnissen führen könnte. Der Chauvinist Donald drückt die neue Formel allerdings einer hübschen Blondine in die Hand, die er bei einem Autounfall kennengelernt hat. Damit ist die richtige Formel auf und davon.

Inzwischen hat die Produktion und der Verkauf der Schnupperschächtelchen längst begonnen. Überall in der Stadt schnüffeln sich die Entenhausener die Laune wieder gut. Das klappt solange, bis die ersten Kästchen in einer kleinen Verpuffung in die Luft fliegen. Am Ende ist Donald auf der Flucht vor den wütenden Käufern und Onkel Dagobert.

Kraft ist nicht alles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2424-6

Der gute Donald hat Daisy zu einem romantischen Abendessen zum besten Pizzabäcker der Stadt eingeladen und freut sich auf einen wunderschönen Abend mit seiner Verlobten. In dem gut besuchten Lokal trifft Daisy durch Zufall ihre alte Freundin Silvie, die in Begleitung ihres Freundes Bert ist. Der muskelbepackte Bert ist eine wahrhaftige Erscheinung und zieht mit seinem breiten Kreuz alle Blicke auf sich. Dagegen wirkt Donald wie ein Hänfling, der zu alledem ohne festen Job ist, aber immerhin häufig für den reichsten Mann der Welt arbeitet. Bei dem Essen wird deutlich, dass zwischen Donald und Bert eine gewisse Abneigung besteht. Als der entsetzte Pizzabäcker um Hilfe ruft, weil seine Frau in der Küche eingesperrt ist und sich die Tür nicht mehr öffnen lässt, holt sich der tapfere Donald nichts anderes als eine heftige Beule. Bert dagegen tritt die Tür mit Leichtigkeit ein und wird als Held gefeiert.

Nicht nur, dass Donald neidisch auf den aufgeblasenen Muskelprotz Bert ist, auch Daisy ist verärgert über die Bloßstellung und befiehlt Donald von nun an zwei bis drei Stunden täglich im Fitnessstudio zu verbringen. Dort legt sich Donald genötigt schwer ins Zeug, aber keines der martialischen Sportgeräte scheint für Donald das Passende zu sein. Bei einem gemeinsamen Picknick der beiden Pärchen prahlt der Angeber Bert pausenlos mit seiner Muskelkraft, doch Donald bleibt stoisch. Als Silvie und Bert sowie Daisy und Donald bei der Besichtigung einer Grotte in einen Steinschlag geraten, wird der Ausgang versperrt. Nicht einmal Bert ist in der Lage, die schweren Felsbrocken fortzuräumen. Zum Glück behält Donald einen kühlen Kopf und führt alle Beteiligten durch einen zweiten Ausgang aus der Grotte. Am Ende sieht sogar Daisy ein, dass Kraft nicht alles ist.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]