Der Korsar (Original: Il corsaro) ist eine italienische Comicserie aus dem Duck-Universum von Comicautor Vito Stabile und den Comiczeichnern Mario Ferracina sowie Emmanuele Baccinelli. Zwischen 2024 und 2026 entstanden drei Episoden, von denen bisher zwei auf Deutsch erschienen sind.

Der Korsar – Die Crew der Falcon Rover (© Egmont Ehapa)

Inhalt Bearbeiten

Mitte des 16. Jahrhunderts lebt der junge Dagobert Duck mit seinen Eltern in der britischen Grafschaft Featherton. Während seine Eltern erwarten, dass er in die Fußstapfen seiner Vorfahren tritt und hart arbeitet, träumt Dagobert davon, die Welt zu entdecken und Abenteuer zu erleben. Als er den Korsarenkapitän Henry Greenbottle kennenlernt, beschließt er, sein Elternhaus zu verlassen und als Schiffsjunge auf der Falcon Rover anzuheuern.Gemeinsam mit der Mannschaft, zu der unter anderem die Kartografin Elaine Vanderbeak und der Seemann Joe Smith gehören, reist Dagobert zur sagenumwobenen Insel Libertulla. Dort soll sich eine verlassene Piratenstadt befinden. Auf der Suche nach dem goldenen Medaillon des legendären Korsaren Jacob Bones muss Dagobert zahlreiche Gefahren bestehen. Dabei beweist er Mut und Klugheit und gewinnt den Respekt seiner Gefährten. Nach der erfolgreichen Rückkehr nach England wartet bereits ein neuer Auftrag auf die Mannschaft. Im Namen König Heinrichs VIII. soll Kapitän Greenbottle eine Kiste mit kostbaren Rubinen von einer unbekannten Insel bergen. Doch der berüchtigte Pirat Billy Blackwing kommt ihnen zuvor und entführt Dagobert und Elaine auf sein Schiff. Als dieses in dichtem Nebel auf ein gefährliches Riff aufläuft, erkennt Dagobert die Gefahr rechtzeitig. Schließlich gelingt es der Besatzung der Falcon Rover, die beiden Gefangenen zu retten. Beeindruckt von Dagoberts Besonnenheit und seinem Mut sagt Kapitän Greenbottle ihm eine erfolgreiche Zukunft voraus. Durch seine Abenteuer gewinnt Dagobert zunehmend an Selbstvertrauen und erkennt, dass er seinen eigenen Weg gehen kann. Zugleich beschließt er, den Streit mit seinen Eltern beizulegen und sich mit ihnen zu versöhnen.

Figuren Bearbeiten

Dagobert Duck Bearbeiten

Der junge Dagobert Duck (im italienischen Original Malcom McDuck[1]) wächst im 16. Jahrhundert in Großbritannien bei seinen strengen Eltern auf, die ihn zur harten Arbeit im Familiengasthaus drängen, während er selbst von Abenteuern träumt. Heimlich heuert er als Schiffsjunge bei Kapitän Greenbottle an und begibt sich auf eine gefährliche Reise zur sagenumwobenen Insel Libertulla, wo er sich bewähren und seinen eigenen Weg finden muss. Nach dem Abenteuer auf Libertulla befindet sich Dagobert mit der „Falcon Rover“ in London, wo ihn der Streit mit seinen Eltern noch belastet. Bei einer neuen Mission im Auftrag von König Heinrich VIII. gerät die Crew ins Visier des Piraten Billy Blackwing, der Dagobert und Elaine entführt. Durch Klugheit und Zusammenhalt werden sie gerettet, und Dagobert gewinnt an Reife sowie den Entschluss, sich mit seinen Eltern zu versöhnen

Henry Greenbottle Bearbeiten

Er ist der Kapitän der Falcon Rover.

Elaine Vanderbeak Bearbeiten

Sie ist die Kartografin der Falcon Rover.

Basil Cinnamon Bearbeiten

Er ist der Koch der Falcon Rover.

Sawyer Scuttle Bearbeiten

Er ist der Steuermann der Falcon Rover.

Marcus Mac Moneysac Bearbeiten

Er heuert unter seinem Decknamen Joe Smith an und der scheinbare Verbündete von Dagobert hintergeht ihn am Ende.

Falcon Rover Bearbeiten

Die Falcon Rover, in der Barks-Geschichte Reise in die Vergangenheit „Delphin“ ist ein fiktives britisches Kriegsschiff mit 41 Kanonen. Das im 16. Jahrhundert angesiedelte Schiff wird als Fregatte der englischen Marine beschrieben und steht unter dem Kommando von Kapitän Henry Greenbottle, später K. Knox steht. Zwischen 1563 und 1564 unternimmt es Raubzüge gegen spanische Ziele in der Karibik. Zu seiner Besatzung gehören der erste Offizier Dagobert Duck, ein Vorfahr Dagobert Ducks. Der Überlieferung nach wird die Falcon Rover am 9. September 1564 in einem Gefecht mit der spanischen Flotte eo Meilen vor Curacao versenkt.

Episoden Bearbeiten

Trivia Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. ↑ TOPOLINO N. 3555 auf topolino.it