LTB Maus-Edition 3
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| Die größten Gegner | ||||||
| Entenhausener Unterwelt | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 12.04.2013 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | Gudrun Penndorf, Gudrun Smed, u. a. | |||||
| Geschichtenanzahl: | 9 | |||||
| Seitenanzahl: | 340 | |||||
| Preis: | 6,50 € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Diese Maus-Edition ist der „Entenhausener Unterwelt“ gewidmet.
Inhalt Bearbeiten
Das doppelte Geheimnis des Schwarzen Phantoms Bearbeiten
- Originaltitel: Topolino e il doppio segreto di Macchia Nera
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Romano Scarpa
- Erstveröffentlichung: 10.06.1955
- Nachdruck aus: LTB 62
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Das schwarze Phantom, Gamma, Goofy, Fips, Inspektor Issel, Kommissar Hunter, Micky Maus
- Seiten: 77
Aus dem Ruder gelaufen... Bearbeiten
- Originaltitel: Topolino e il mistero della Blue Star
- Story: Tito Faraci
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 16.10.2001
- Genre: Gagstory, Kriminalgeschichte
- Figuren: Micky Maus, Kater Karlo, Minnie Maus, Das Schwarze Phantom, Inspektor Issel, Steinbeiß, Trudi
- Seiten: 46
- Besonderheit: zwei Teile
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Crime 25
Eines schönen Abend will es sich der stadtbekannte Privatdetektiv auf dem Sofa bequem machen und hat sogar schon einige Naschereien für einen gemütlichen Fernsehabend parat. Heute findet nämlich das wichtige Endspiel im Baseball statt, das Micky um gar keinen Fall verpassen will. Die Ruhe findet jedoch ein jähes Ende, als ausgerechnet Mickys alter Erzfeind Kater Karlo an der Tür klingelt und ungefragt in Mickys Wohnzimmer Platz nimmt. Zuerst ist Micky verdutzt und will Karlo gleich wieder vor die Tür setzen, doch dieser berichtet wahrheitsgetreu, dass er sich nur das Baseball-Spiel ansehen will, da Trudi diese Sportart nicht ausstehen kann. Um sich das sportliche Event doch nicht zu verpassen, hat sich Karlo eine kleine Notlüge überlegt, um Trudi hinters Licht zu führen. Zufälligerweise muss Micky kleinlaut zugeben, dass auch er seiner Freundin Minnie Maus eine Ausrede präsentiert hat und vorgegeben hat, zusammen mit Kommissar Hunter im Hafen nach einer Schmugglerbande zu ermitteln. Infolgedessen schließen Micky und Karlo eine Abmachung und wollen das Spiel zusammen im TV ansehen – auch wenn sie, wie sich herausstellt, unterschiedliche Mannschaften anfeuern.
Bedauerlicherweise streikt kurz nach dem Anpfiff die Antenne für die Satellitenübertragung. Daher beschließt Kater Karlo (wie schon einige Male zuvor), auf das Dach zu klettern und die lästige Antenne wieder zu richten, damit das Fernsehbild wiedererscheint. Karlos waghalsige Aktion wird jedoch von Minnie Maus beobachtet, die Spazieren war und sofort Micky verständigt, der sie beschwichtigen will. Nun verheddert sich Micky immer tiefer in seinem Lügen-Konstrukt und sieht sich schließlich gezwungen, doch noch zum Hafen zu fahren und dort Jagd auf einen gewissen Kater Karlo zu machen, der Teil der Schmugglerbande an Bord des Frachters „Blue Star“ sei. Telefonisch kontaktiert Micky seinen Kumpel Karlo, der inzwischen in einer Sportbar Platz genommen hat, so schnell wie möglich zum Hafen zu kommen, um an einer vorgegaukelten Verfolgungsjagd teilzunehmen – anderenfalls will Micky Trudi die Wahrheit erzählen.
Auf dem düsteren Hafengelände angekommen untersucht Kater Karlo die Gegend und öffnet eine Frachtkiste, in der er ein vermeintliches Spielzeug-Maschinengewehr findet. Just in dieser Sekunde wird Karlo von hinten niedergeschlagen. Wenig später geraten auch Micky und Minnie an Bord der „Blue Star“ in einen Hinterhalt und werden gefangen genommen. Einige Stunden danach finden sich Micky, Minnie und Karlo gefesselt in einem Frachtraum des Schiffes wieder. Offensichtlich sind sie in die Fänge der echten Schmugglerbande geraten, deren Anführer ebenfalls ein alter Bekannter ist. Nun müssen Micky und Karlo ihre Fähigkeiten bündeln, um zu entkommen und die Schurken zu stellen. Das Baseballspiel scheint vergessen – und am ende sehen beide ein, dass es besser gewesen wäre, wenn sie gegenüber ihren Partnerinnen von Anfang an mit offenen Karten gespielt hätten.
Ganz ohne Klecks Bearbeiten
- Zeichnungen: Paul Murry
- Storycode: W PB 6-01
- Seitenzahl: 1
- Erstellungsjahr: 1966
Fips irrt nie! Bearbeiten
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Romano Scarpa & Sandro Del Conte
- Storycode: I TL 1343-A
- Seitenzahl: 25
- Erstellungsjahr: 1981
Sei auf der Hut Bearbeiten
- Zeichnungen: Paul Murry
- Storycode: W PB 6-03
- Seitenzahl: 1
- Erstellungsjahr: 1966
Dem Täter auf der Spur Bearbeiten
- Originaltitel: Topolino e l'allucinante "caso" dei furti impossibili
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Massimo De Vita
- Erstveröffentlichung: 09.11.1980
- Nachdruck aus: LTB 80
- Genre: Kriminalgeschichte
- Figuren: Goofy, Inspektor Issel, Kater Karlo, Kommissar Hunter, Micky Maus, Minni Maus
- Seiten: 63
Der Herr der Wolken Bearbeiten
- Originaltitel: Topolino e il dominatore delle nuvole
- Story: Casty
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Tusche: Sandro Zemolin
- Erstveröffentlichung: 15.08.2006
- Genre: Abenteuer, Kriminalgeschichte, Science-Fiction
- Figuren: Das schwarze Phantom, Goofy, Inspektor Issel, Kommissar Hunter, Micky Maus
- Seiten: 54
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Abenteuer 3
Prolog: Man sagt, dass die Indianer der Steppe von Calisota einst in der Lage waren, den Regen durch Tanz zu kontrollieren - eine Macht, die jedoch nach Ansicht der Ureinwohner niemals und unter keinen Umständen missbraucht werden darf.
Zurück in der Gegenwart lässt Goofy seinen Freund Micky Maus ein seltsames flugfähiges Auto testen, das von einem seiner Vorfahren erfunden wurde. Als sie in der Nähe des Strandes ankommen, wirft Goofy wie selbstverständlich etwas Geld in eine Sammelbox, damit das Wetter am Strand strahlenden Sonnenschein verspricht. Micky, der die letzten vierzehn Tage nicht zuhause war, findet das alles sehr absurd, aber Goofy erzählt ihm, dass alles vor ein paar Tagen begann, als eine seltsame Nachricht in Wolkenform am Himmel von Entenhausen erschien und vor einem starken Sturm warnte, der ein paar Sekunden später tatsächlich zu toben begann.
Zurück blieb eine zweite wolkige Botschaft, nach der für gutes Wetter ein Lösegeld in Höhe von 1 Million Taler gezahlt werden soll. Goofys erläutert, dass der Bürgermeister eine neue Steuer erlassen hat, um das nötige Geld einzutreiben, aber Micky will unbedingt selbst mit dem Stadtoberhaupt reden. Der Bürgermeister erklärt, dass er zwar protestiert habe, aber als er sich gegen die Lösegeldforderung gewehrt habe, habe ein Tornado das Rathaus heimgesucht und großen Schaden angerichtet. Um an Informationen zu gelangen, starten Micky und Kommissar Hunter daraufhin eine Telefonzentrale, in der die Bewohner von Entenhausen Ratschläge geben können, wie man die Wolken stoppen könnte oder jemand etwas zu dem mysteriöse Individuum weiß, das die Wolken kontrollieren kann.
Währenddessen erstellt Inspektor Issel eine Liste gesuchter größenwahnsinniger Wissenschaftler, doch am Himmel erscheint wenig später eine weitere Mitteilung des seltsamen Herrn der Wolken, der nun bis Mitternacht das ganze Geld haben will. In dieser Nacht versucht Micky, den Schurken aufzuhalten, indem er einen Sack mit Eisenspänen statt mit Geld füllt, um ein Gewitter anzuziehen bzw. umzulenken. Aber der Plan geht schief, weil der nahende Helikopter, der das Geld abholen soll, von einem Roboter gesteuert wird. Der echte Superschurke gerät in Raserei und lässt heftige Regenfälle und starke Tornados über die Stadt herabsinken. Er beschließt außerdem, das Lösegeld auf eine Milliarde Taler zu erhöhen.
Auf dem Rückweg an Bord des fliegenden Autos bemerken Micky und Goofy, dass eine einzige große Villa von dem Tornado verschont geblieben ist - und zwar ausgerechnet das Haus des Schwarzen Phantoms, das unter polizeilichem Hausarrest steht und von zwei naiven Polizisten überwacht wird, die pünktlich jeden Mittwoch um fünf Uhr nachmittags eine „Überraschungsinspektion“ durchführen.
Zusammen mit Kommissar Hunter wagt sich Micky an der Seite von Goofy in die Villa vor und will das Phantom hautnah vor sich sehen, nicht nur seinen Schatten am Fenster. Bei der Inspektion fallen Micky ein kleiner, handgeschnitzter indianischer Totem und Geschichtsbücher der amerikanischen Ureinwohner sowie ein Regenschirm auf. Das Schwarze Phantom wirft sie jedoch aus dem Haus, weil Plattnase sich angeblich ausruhen muss. Micky verlässt jedoch unbemerkt das Haus und blockiert das Schloss eines Fensters, da er zu einem späteren Zeitpunkt unbemerkt zurückkehren möchte.
Am nächsten Abend schleichen sich Micky und Goofy zurück in das Haus des Phantoms. Bei einer gründlicheren Inspektion bemerken sie den leeren Kühlschrank und begegnen einer seltsame Wolke mit dem menschlichen Aussehen von Plattnase. Als sie versuchen, sie einzufangen, finden sie einen Geheimgang in der Nähe des Bücherregals und das Tagebuch des kriminellen Genies mit einigen wertvollen Notizen. Micky entdeckt er, dass der clevere Plattnase alte indianische Pergamente gefunden hat, welche die Geheimnisse zur Beherrschung der Wolken enthalten.
Die Lektüre des Tagebuchs offenbart Micky, Goofy, dem Bürgermeister und Kommissar Hunter, dass der Regentanz eine Art umgekehrte Meteoropathie ist, das heißt, dass die Stimmung eines Menschen das Wetter beeinflussen kann. Das wahre Geheimnis liegt im Totem, das es ermöglicht, Gedanken wie durch eine Antenne zu verstärken und sie in die Wolken zu transportieren. In der Zwischenzeit leert das Schwarze Phantom durch einen gigantischen Wolkenzyklon in seiner düsteren Gestalt alle Banken, und saugt sämtliche Banknoten durch starke Winde aus den Tresorräumen. Micky und Goofy beschließen, ihm in Goofys Flugauto zu folgen.
Unterwegs werden sie von finsteren Gewitterwolken umhergeschleudert, aber eine kleine weiße Wolke beschützt die Freunde. Nach einer unsanften Landung in der Steppe bringt die kleine fröhliche Wattewolke Micky und Goofy zum Haus eines steinalten Indianers. Sie werden von einem der letzten Indianer namens Dreizahn begrüßt, der zu einem einst ruhmreichen Stamm gehört, der diese Prärien schon seit Urzeiten bewohnte. Nach einigen Erklärungen warnt Dreizahn Micky und Goofy eindrücklich davor, dass die Macht, die Wolken zu beherrschen, nicht missbraucht werden darf. Wenn der freie Geist nämlich zu sehr in den Wolken verweilt, kann er dort für immer gefangen bleiben und die Energie aus dem Körper ziehen.
Die drei beschließen, sich auf die Suche nach Plattnase zu machen, um ihn aufzuhalten und ihn vor der drohenden Gefahr zu warnen. Angeführt von Dreizahn erreichen sie das Tal des Donners, einem seit Jahrzehnten verlassenen Ort. Das Schwarze Phantom hat ein riesiges elektrisches Totem gebaut, um die Kraft der Wolken zu verstärken und lässt sich von einer Schattenarmee seiner Selbst bewachen. Trotz Dreizahns Erklärungen über die Gefahr, die über ihm lauert, will Plattnase nicht aufhören, obwohl er bereit sichtlich zu altern beginnt. Zu spät sieht er ein, dass seine Phantom-Wolken nicht mehr auf seine Befehle reagieren und das gesamte Höhlensystem zum Einsturz bringen.
So schnell wie möglich suchen alle ihr Heil in der Flucht, bevor alles zusammenbricht, doch das Schwarze Phantom wird verletzt und Micky rennt selbstlos zurück, um seinen Feind zu befreien. Nach der Rettungsaktion wird Micky aber selbst von einem Stein getroffen und fällt in Ohnmacht. Nun ist es ausgerechnet das Schwarze Phantom sein, das ihn sicher aus der Höhle schleppt. Nachdem das Schwarze Phantom damit seine Schuld beglichen hat, entkommt es und lässt Goofy, Micky Maus und Dreizahn zurück. Glücklicherweise folgte ihnen ein anderer indianischer Einheimischer, ein alter Freund von Dreizahn, der die dunkle Wolke ohne allzu große Schwierigkeiten mit einem Fingerzeig verpuffen lassen kann. Nach dem frohen Wiedersehen kehren die beiden Greise nach Hause zurück und auch Micky und Goofy können endlich ein paar Ferien genießen.
Schattenboxen Bearbeiten
- Zeichnungen: Paul Murry
- Storycode: W PB 4-01
- Seitenzahl: 1
- Erstellungsjahr: 1965
Hilferuf aus Shangrila Bearbeiten
- Story: Romano Scarpa
- Zeichnungen: Romano Scarpa & Rodolfo Cimino
- Storycode: I TL 288-AP
- Seitenzahl: 65
- Erstellungsjahr: 1961