LTB 205
| Siehe auch die Rezension dieses Bandes! |
| Lustiges Taschenbuch | ||||||
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| Die Adelsprüfung | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 7. Februar 1995 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | ||||||
| Geschichtenanzahl: | 6 | |||||
| Seitenanzahl: | 254 | |||||
| Preis: | D: DM 6,80 A: öS 52 CH: SFR 7.50 | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Fantastische Zinsen gehn in die Binsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Swindling Mcswines
- Story: Huck Akin
- Zeichnungen: Flemming Andersen
- Erstveröffentlichung: 1995
- Genre: Gagstory, Wirtschaftskampf
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track, Eberlein-Brüder
- Seiten: 50
- Nachgedruckt in: LTB Mini Pocket 2, Onkel Dagoberts Sparbuch
Die braven Bürger Entenhausens arbeiten tagein tagaus und auch Donald gehört seit Neuestem zum arbeitsamen Teil der Bevölkerung. Gemeinsam mit seinen Neffen hat er einen florierenden Handel mit selbstentwickelten Angelhaken aufgezogen. Sie freuen sich bereits auf den anstehenden Urlaub am Ebensee, wo sie sich einerseits von ihrer Arbeit erholen, andererseits aber ihre neuentwickelten Angelhaken testen wollen. Vorher aber raten die Kinder ihrem Onkel, dass er das bislang verdiente Geld besser zur Bank trägt, bevor noch etwas damit passiert. So sucht Donald die nächstgelegene Filiale der Stadtbank auf und lässt sich erklären, welche Zinsen er mit seinem Geld zu erwarten hat. Das Resultat will ihm nicht so recht gefallen und er sich deswegen weiter umschauen, ob er bei einer anderen Bank nicht noch ein bisschen mehr herausholen kann. Da fällt sein Blick auf die Sparkasse Eberlein, die zwar in einer abgestandenen Ecke untergebracht ist, aber mit einem schier unglaublichen Angebot lockt: 10% Zinsen pro Tag! Donald läuft hinein, um sich zu vergewissern, dass der Bank kein Fehler unterlaufen ist, doch die Bankbetreiber, die drei Brüder Eberlein, versichern ihm, dass alles genauso stimmt. Und tatsächlich, am nächsten Tag bekommt Donald bereits 880 Taler ausbezahlt. Von den beeindruckend hohen Zinsen schier geplättet legt Donald weiter sein ganzes Geld bei der Sparkasse Eberlein an und freut sich jeden Tag über gewaltige Zugewinne.
Tick, Trick und Track ist das neue Gebaren ihres Onkels nicht geheuer und sie alarmieren Onkel Dagobert. Doch der Fantastilliardär lässt sich selbst von den Erklärungen der Eberleins, wie ihr Geschäftsmodell funktioniert, einlullen. Er ist noch mit soliden, anfassbaren Geschäften großgeworden und hat damit seine Milliarden angehäuft. Dass heutzutage mit Klicks auf Computern viel mehr Gewinn zu erwirtschaften ist, übersteigt seinen Horizont. Nachdem er zunächst das Anlegen von Kleinbeträgen bei der Sparkasse probiert und damit Blut geleckt hat, entscheidet sich Dagobert, sein gesamtes Vermögen in der Bank zu deponieren. Zwar bekommt er nun irrwitzige Zinsen, doch glücklich machen ihn diese neumodischen Entwicklungen nicht. Zudem ist sein Geldspeicher vollkommen leer, seine Fabriken veräußert und es lohnt sich für ihn gar nicht mehr, noch in herkömmlicher Weise seinen Geschäften nachzugehen. Um den Onkel aufzumuntern, der sich schon reif fürs Altenteil sieht, schlagen die Kinder ihm vor, sie bei ihrem anstehenden Urlaub zu begleiten.
So fahren die fünf Ducks gemeinsam an den Stumpfsee. Dort blüht Dagobert regelrecht auf, denn er entwickelt einen Plan, wie er aus einem Taler Millionen machen kann. Seinen ungläubigen Neffen erklärt er, was der ausgefuchste Geschäftsmann da ausgebrütet hat. Der Besitzer der ganzen Gegend möchte diese gerne verkaufen und würde Dagobert für nur einen Taler eine dreijährige Option einräumen. Damit könnte Dagobert das Gebiet bereits gewinnbringend entwickeln und es zu einem Ferienparadies umgestalten. Im Baggersee ließen sich kleine Ferieninseln mit Hütten anlegen. Die Besucher könnten durch eine Eisenbahn zum See gebracht werden, die früher von Holzfällern genutzt worden war. Alle anfallenden Kosten könnten durech den Verkauf kleiner Christbäume gedeckt werden, denn die zur Wiederaufforstung gepflanzten Tannen stehen ophnehin viel zu dicht beieinander und müssten ausgedünnt werden. Die Kinder sind von dem Plan begeistert, doch Dagobert will ihn trotzdem nicht weiterverfolgen. Wenn er den Taler in der Sparkasse der Eberleins anlegt, erwartet ihn eine noch höhere Rendite als bei der Entwicklung des skizzierten Ferienparadieses.
Als die Ducks nach dem Urlaub zurückfahren, ist die Sparkasse geschlossen und mit Brettern vernagelt. Durch beharrliches Pochen an der Tür stellen sie schließlich doch noch die Brüder Eberlein, die sich darin versteckt und zunächst verkleidet hatten. Nun offenbaren die Eberleins ihnen das ganze Ausmaß ihres ausgekochten Schwindels und ihrer trickreichen Investitionen. Damit haben sie es geschafft, das gesamte ihnen anvertraute Geld einzukassieren. Donald und Dagobert können gegen die Betrüger nichts machen, die sich stets im Rahmen des Rechts bewegt haben. Beide müssen nun komplett mittellos abziehen. Nur der leere Geldspeicher selbst ist Dagobert als Besitz noch geblieben. Um wenigstens irgendwas davon noch zu haben, entschließt sich der gebrochene Ex-Fantastilliardär, das Gebäude zu vermieten. Aber auch für die Eberleins läuft nicht alles wie am Schnürchen. Das Aufeinandertreffen mit den zornigen Ducks hat ihnen gezeigt, dass ihre Lage in Entenhausen durchaus prekär ist. Sie haben zu viele Leute geprellt und wenn sich diese alle gegen sie zusammenerotten, könnte es gefährlich werden. Allerdings haben sie nun Dagoberts gesamten ehemaligen Besitz und damit wahre Berge an Münzen. Viel mehr, als sie einfach mitnehmen können. In ihrer Gier gefangen, unbedingt das gesamte Geld behalten zu wollen, beschließen sie, dieses in Entednhausen einzulagern. So kommen sie schließlich auf Dagoberts leeren Geldspeicher zurück. In seiner Verzweiflung, sein ganzes ehemaliges, ihm so sehr ans Herz gewachsene Geld wieder zurück in den Geldspeicher zu bekommen, lässt sich Dagobert runterhandeln und gibt sich schließlich mit fünf Taler Miete pro Monat zufrieden.
Die Brüder Eberlein verschwinden in ein Luxusresort im sonnigen Süden und lassen sich von Dagobert laufend neue Geldpakete schicken, um mit Millionen schier um sich werfen zu können. Dabei haben sie noch nicht einmal die erste Miete bezahlt. In Entenhausen besuchen Donald und Dagobert ein Treffen der durch die Eberleins Geschädigten. Dort kommt den Neffen eine geniale Idee: Sie weisen die Leute an, den betrügerischen Brüdern in Briefen ihre Meinung zu sagen. Damit überfluten sie die Eberleins, die sich irgendwann nicht anders zu helfen weissen, als die Briefe allesamt ungeöffnet zu verfeuern. Doch im Rausch der Briefe geht ein viel wichtigerer unter: eine von Dagobert geschickte Mahnung, dass sie ihm immer noch die Miete schuldig sind. So kommt es, dass irgendwann nicht nur der Wust an Briefen abebbt, sondern auch kein Geld mehr seinen Weg in die Luxussuite der drei Brüder findet. Erst als sie nach Entenhausen zurückeilen, erfahren sie, was sie vermasselt haben und dass das Geld nun rechtmäßig von Dagobert einkassiert wurde. Während die Eberleins das Weite suchen, kann Dagobert nicht nur den Geschädigten das Geld zurückzahlen, sondern auch noch das Ferienprojekt am Stumpfsee endlich – mit Hilfe seiner Großneffen – entwickeln.
Die Wollhorn-Diebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Rhi-Nose
- Story: Spectrum Associates
- Zeichnungen: unbekannt
- Erstveröffentlichung: 1995
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Micky Maus, Goofy
- Seiten: 48
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 77
Micky und Goofy reisen mit einem Professor nach Nordsafarika um herauszufinden, wer den Wollhornnashörnern die Wollhörner klaut. Schon bald haben sie in dem Reservat eine heiße Spur...
Die Adelsprüfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone e i quarti di nobiltà
- Story: Rodolfo Cimino
- Zeichnungen: Stefano Intini
- Erstveröffentlichung: 07.06.1994
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Baptist, Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 50
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 54
Weil man ihn nicht in das Haus der Adelsversammlung gelassen hat, beschließt Dagobert selbst ein Adliger zu werden. Dazu muss er vier Aufgaben erfüllen. Doch um überhaupt anfangen zu können, muss er mit Donald, den er als Knappen eingestellt hat und seinen Pagen Tick, Trick und Track zu Fuß zum Hafen laufen und auf einem Segelschiff den Atlantik zu überqueren, ohne zu bezahlen. Als das geschafft ist, wird ihm die erste Aufgabe überreicht: Er muss ein dreihöckriges Kamel fangen…
Der Traum der Alchimisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e la spia alchimista
- Story & Zeichnungen: Guido Scala
- Erstveröffentlichung: 08.05.1994
- Genre: Abenteuer
- Figuren: Gamma, Goofy, Kater Karlo, Klarabella Kuh, Micky Maus, Minni Maus, Pluto, Rudi Ross
- Seiten: 26
- Nachgedruckt in: LTB Spezial 49
Gamma wird aus dem Patentamt entführt. Mickys Spur führt ihn nach Prag, die Stadt der Alchimisten. Micky erfährt dort von Gamma, nachdem er ihn gefunden hat, dass Kater Karlo hinter dem ganzen steckt. Mit Gammas Formel kann man nämlich Riesendiamanten herstellen. Micky will das verhindern und jagt Karlo mit Pluto durch Prag...
Eine grandiose Idee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e l'idea geniale
- Story: François Corteggiani
- Zeichnungen: Stefano Intini
- Erstveröffentlichung: 05.12.1993
- Genre: Gagstory
- Figuren: Tick, Trick und Track, Donald Duck
- Seiten: 27
Donald ist unter die Erfinder gegangen. Doch nach einem Erfinderkongress wird er entführt und gezwungen eine Waffe zu entwickeln, die jeden Banküberfall zu einem Kinderspiel macht. Da kommen ihm seine Neffen zu Hilfe...
Die Suche nach der Urtasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino genio dell'archeologia
- Story: Carlo Gentina
- Zeichnungen: Roberto Marini
- Erstveröffentlichung: 01.05.1994
- Genre: Schatzsuche
- Figuren: Donald Duck, Onkel Dagobert, Tick, Trick und Track
- Seiten: 50
Nachdem Donald ein Regal mit Büchern „der Kunstgeschichte der Antike“ auf den Kopf gefallen ist, ist er der beste Archäologe der Welt. Nun durchsucht er das Museum und findet Sachen, die nur Imitationen, bzw. Reproduktionen sind. Er sagt den zwei Professoren, dass in der einen Sammlung noch die Urtasse fehlt und das man diese Tasse in den Grotten der Pirateninsel findet. Sofort wird diese Entdeckung ausgerufen, da man einen Geldgeber benötigt. Dagobert reißt dieses Amt an sich und so sticht er mit dem wieder normalen Donald und den zwei Professoren in See mit Kurs auf die Pirateninseln.

