Barks Library Donald Duck Weihnachtsgeschichten

Aus Duckipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Barks Library Donald Duck
Weihnachtsgeschichten von Carl Barks
(© Egmont Ehapa)

Zeichner: Carl Barks
Autor: Carl Barks (sofern nicht anders angegeben)
Übersetzerin: Dr. Erika Fuchs
Geschichten aus der Zeit: 1945–1949
Anzahl der enthaltenen Geschichten: 5
Enthält unter anderem: Ein irrer Vogel
Barks Library
Erscheinungsdatum: November 1993
Preis: 14,80 DM
Seiten: 48
Weiterführendes


Das Heft Barks Library Donald Duck Weihnachtsgeschichten wurde 1993 herausgebracht.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das schönste Weihnachtsfest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W FGW 45-01

  • Englischer Titel: Best Christmas
  • Genre: Weihnachten
  • Erstveröffentlichung: Dezember 1945
  • Seiten: 8

Es ist Weihnachtszeit in Entenhausen und Donald Duck verspricht seinen drei Neffen, dass dieses Jahr das schönste Weihnachtsfest aller Zeiten auf dem Bauernhof von Oma Duck stattfinden wird. Um zum Bauernhof und damit durch die tief verschneite Landschaft zu kommen, hat Donald beim renommierten Fuhrunternehmen Fahrenbühl einen großen Schlitten und einen Gaul gemietet. Tick, Trick und Track freuen sich auf das Weihnachtsfest und vor allem auf den Festschmaus bei Oma. Sie packen weitere Leckereien, Süßigkeiten und Geschenke in den Schlitten und Donald singt auf dem Kutschbock fröhlich Weihnachtslieder.

Jedoch verfinstert sich der Himmel und es sieht danach aus, als würde ein Schneesturm heranbrechen. Die Drillinge mahnen ihren Onkel, schneller zu fahren und können ihn mit einem kleinen Trick dazu überzeugen. Die schmale Landstraße wird allerdings von einem überdimensionierten Heuwagen versperrt, dessen grobkörniger Bauer gar nicht daran denkt, mehr Platz für den Pferdeschlitten zu machen. Der brutale Bauer wirft Donald in den Schnee, rollt ihn einen Hand hinab und macht aus ihm einen menschlichen Schneeball. Der fiese Landwirt schreit, dass die Ducks doch den Weg über den zugefrorenen See nehmen sollten.

Beim Versuch, den spiegelglatten See zu überqueren, stürzt Donald allerdings durch eine Spalte und landet im eiskalten Wasser. Die Neffen helfen ihm heraus und übernehmen die Zügel, da Donald viel zu entkräftet ist und vor Kälte zittert. In Gedanken ist Donald bei dem versprochenen Gänsebraten und den Klößen von Oma Duck.

Die Ducks werden trotz bescheidener Umstände gastfreundlich empfangen (© Egmont Ehapa, © Disney)

Zu vorgerückter Stunde erreichen die Ducks ein kleines Landhaus, klopfen an der Tür und bitten um ein kurzes Obdach, damit Donald sich aufwärmen kann. Eine freundliche Frau öffnet die Tür und bittet ihre Gäste in die winzige Stube zu ihren beiden Kindern. Die Kinder überlassen Donald sogleich ihre warme Milch, obwohl die Familie nicht genug davon hat. Tick, Trick und Track müssen schlucken, als sie feststellen, dass die bitterarme Familie nichts anderes zum Weihnachtsfest auf den Tisch bringen kann als eine einzige Dose Gurkenmus. Das karge Mahl stört die Kinder jedoch nicht im Geringsten.

Ein paar Stunden später setzen die Ducks ihre Reise fort, denn Donald ist wieder bei Kräften. Als er bemerkt, dass die gesamte Ladung des Schlittens verschwunden ist, erklären Tick, Trick und Track kleinlaut, dass sie der Bauernfamilie sämtliche Lebensmittel und Geschenke zum Dank überlassen haben. Donald ist gerührt von der Nächstenliebe, sieht nun aber keinen Sinn mehr darin, zu Oma Ducks Bauernhof weiterzufahren.

Als Donald und die Drillinge mit ihrem Schlitten wieder in Entenhausen angekommen sind, sind sie erstaunt über den unerwarteten Besuch in Person von Oma Duck, die sich schon Sorgen gemacht hat. Die gutmütige Oma hat nicht nur einen Weihnachtsbaum mitgebracht, sondern auch ein glorreiches Festmahl mit Gänsebraten und Klößen. So wird Donalds frommer Wunsch nach dem schönsten Weihnachtsfest aller Zeiten doch noch wahr.

Ein irrer Vogel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein irrer Vogel. (© Egmont Ehapa, © Disney)

W FGW 46-01

  • Englischer Titel: Santa's Stormy Visit
  • Genre: Weihnachten, Gagstory
  • Erstveröffentlichung: Dezember 1946
  • Seiten: 8

Donald Duck hat eine neue Anstellung als Leuchtturmwärter und will mit seinen Neffen Tick, Trick und Track auf einem Leuchtturm Weihnachten feiern. Doch die Neffen haben Angst, dass sie zu Weihnachten kein richtiges Weihnachtsessen bekommen, weil Donald wegen eines Sturms nicht zum Festland rudern kann, um ihren Wunschzettel in den Briefkasten zu werfen. Nachdem jede Möglichkeit, an Land zu gehen, verloren scheint, legen sich die Ducks entmutigt schlafen. Am Weihnachtsabend aber taucht ein wackerer Albatros auf, der sich an der warmen Lampe des Leuchtturms wärmen will. Etwas genervt bringt Donald den Vogel nach drinnen und setzt ihn vor den Ofen. Tick, Trick und Track sind munter geworden und verfallen auf die Idee, den Albatros zu einem tierischen Briefboten zu befördern und ihm ihren Wunschzettel um den schlanken Hals zu binden. Der tapfere Albatros macht sich trotz des Unwetters auf den Weg, um seine Mission zu erfüllen. Jetzt kann nur noch ein echtes Weihnachtswunder helfen.

→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel Ein irrer Vogel.

Fast eine Weihnachtskatastrophe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W FGW 47-01

  • Englischer Titel: Three Good Little Ducks
  • Genre: Weihnachten, Gagstory
  • Erstveröffentlichung: Dezember 1947
  • Seiten: 8

Ein Weihnachtsmärchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W FGW 48-01

  • Englischer Titel: Toyland
  • Genre: Weihnachten, Gagstory
  • Erstveröffentlichung: Dezember 1948
  • Seiten: 8

Ein Fest der Liebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W FGW 49-01

  • Englischer Titel: New Toys
  • Genre: Weihnachten
  • Erstveröffentlichung: Dezember 1949
  • Seiten: 8

Kurz vor Weihnachten haben die Neffen Tick, Trick und Track ihren Wunschzettel an den Weihnachtsmann geschrieben und wollen den Brief so bald wie möglich zum Postamt bringen. Onkel Donald verspricht, diese Aufgabe zu übernehmen, öffnet jedoch ungefragt den Brief und liest sich die Wünsche der Kinder durch. Als er liest, dass sich Tick, Trick und Track ein neues Dreirad, einen neuen Tretroller und einen neuen Bollerwagen wünschen, wird Donald wütend. Seiner Meinung nach haben die Neffen eben jene Spielsachen schon im Vorgarten stehen und die Gefährte sind noch in einem tadellosen Zustand.

Zuerst ärgern sich Tick, Trick und Track darüber, dass sie ihren Wunschzettel nicht selbst zur Post gebracht und sich dadurch auf einen Disput mit ihrem Onkel Donald eingelassen haben. Da sie trotzdem an ihren Wünschen festhalten, beschließen sie, beim Postamt zu jobben und mit ihren Fahrzeugen Briefe und Päckchen auszuliefern. In der Vorweihnachtszeit sind die Postbeamten dankbar über jede Hilfe und versprechen den fleißigen Kindern drei Taler pro Gesamtlieferung.

Mit ihrem Dreirad, dem Tretroller und dem Bollerwagen machen sich Tick, Trick und Track flugs auf den weg, um die Briefe und Päckchen schnellstmöglich abzuliefern. Dabei wählen sie stets den schnellsten – und gefährlichsten – Weg und verhalten sich sehr unvorsichtig. So kommt es, dass das achtlos am Straßenrand abgestellte Dreirad überrollt wird, der Roller in einer Baumaschine landet und der Bollerwagen glatt zertrampelt wird.

Rasant unterwegs mit den neuen Spielsachen (© Egmont Ehapa, © Disney)

Inzwischen hat Donald jedoch seine Meinung geändert und ist zu der Einsicht gelangt ,dass er die Wünsche seiner Neffen erfüllen möchte, daher ruft er beim Spielwarenladen Spillmann an und bestellt die Geschenke. Bevor Tick, Trick und Track ihrem Onkel beichten können, dass all ihre Spielsachen kaputt gegangen sind, entdecken sie schon die neuen Kinder-Spielzeuge und freuen sich auf die Bescherung. Am Weihnachtstag probieren sie die Spielsachen gleich aus, begegnen auf der Straße jedoch drei armen Kindern, deren Eltern sich keine Geschenke für sie leisten konnten.

Zuhause schlägt Donald vor, dass die Neffen doch ihre alten Spielsachen verschenken könnten. Tick, Trick und Track bekommen ein schlechtes Gewissen. In einem Akt der Nächstenliebe verschenken sie ihre nagelneuen Spielsachen an die drei armen Kinder weiter und machen sich frohen Mutes ans Werk, ihren Tretroller, ihr Dreirad und ihren Bollerwagen in Donalds neuer Heimwerker-Werkstatt zu reparieren, die ein Weihnachtsgeschenk von Daisy für den handwerklich geschickten Donald war. Donald ist gerührt von der Großzügigkeit seiner Neffen und packt gleich tatkräftig mit an, um die Spielzeuge wieder auf Vordermann zu bringen.

Ein anstrengender Besuch für den Weihnachtsmann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]