LTB 477: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 477 rezensiert. Ob dieser Band tolles Top, ein fataler Flop oder einfach nur müdes Mittelmaß ist, erfährst du hier. Dranbleiben ;-) Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 477.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 477 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!

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Cover

Mittelmaß Dagoberts Blick sieht grässlich aus. Sonst ist das Cover allerdings befriedigend - der Hintergrund sieht gut aus und auch der Diamant ist äußerst schön gezeichnet aus. Bleibtreu (Diskussion) 15:15, 5. Jun. 2026 (CEST)

Diamantenfeuer

I TL 2966-4

Der Bürgermeister ist empört: Mit seinen zahlreichen Fabriken verpestet Dagobert die schöne Luft Entenhausens! Dagegen muss etwas unternommen werden. Deswegen plant er ein Anti-Smog-Programm auf Dagoberts Kosten. Niedergeschlagen sucht dieser Rat beim Fachmann Daniel Düsentrieb, welcher ihm kurz darauf etwas Passendes erfindet. Donald und Tick, Trick und Track sind verwundert, als Onkel Dagobert einen merkwürdigen Protektor auf dem Dach des Geldspeicher aufstellt. Doch nicht nur sie sind erstaunt - auch Klaas Klever fragt sich, was sein Erzfeind plant. Schließlich befiehlt er seinen Technikern, einen größeren Protektor der gleichen Art aufzustellen. Und so liefern sich die beiden Konkurrenten ein Rennen mit den merkwürdigen Apparaten - während die Entenhausener mit Freude feststellen, dass die Luft immer reiner wird.

Doch schließlich beginnen fatale Wetterphänomenen einzusetzen: Es regnet Diamanten! Sofort schnappt sich jeder alles, was er kriegen kann. Doch irgendwann wird der plötzliche Reichtum zu einer Last, die man loswerden will: Die Diamanten sind überall! Währenddessen erklärt Dagobert seinen Neffen, wie der Apparat funktioniert: Er verdichtet das Kohlendioxid in der Atmosphäre, bis daraus Diamanten entstehen! Doch als der Diamantenregen zu einem zu großen Problem wird, muss Dagobert gegen seinen Willen gemeinsam mit Klaas Klever Berge von Diamanten verbrennen, was ihm das Herz bricht, da die Diamanten die Diamantwirtschaft lahmlegt. Schließlich werden die Diamanten in Bleistiftminen aus Granit verwandelt, die die beiden Milliardäre Kinder von der ganzen Welt schenken sollen, damit diese eine bessere Vorstellung der Welt zeichnen.

Gut Nun schreiten wir auch schon zur Bewertung der Titelstory. Der Plot ist durchaus interessant - sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch aus der Spannung. Dass auch Entenhausen sich mal mit den Problemen des Smogs herumschlagen muss und auch Dagobert die Konsequenzen seiner Verpestung merkt, ist äußerst realistisch. Dennoch ist diese Geschichte leider kein Highlight, weil sie nicht wirklich in die Tiefe kommt. Es ist alles durchaus interessant, aber trotzdem auch nicht wirklich fesselnd. Immerhin ein guter Ansatz. 2 Bleibtreu (Diskussion) 15:15, 5. Jun. 2026 (CEST)

Das Wickingerschiff aus dem Eis

D 2014-102


Dagobert hat Herrn Düsentrieb gemeinsam mit seinem Neffen Donald mit einer wichtigen Mission betreut: sie sollen einen Eisberg zu einem Scheichen aus der Sahara bringen! Doch schließlich wird ihr Eisberg von den Panzerknackern gekapert, die glauben, dass Onkel Dagobert in dem Eisberg Geld transportiert. Als Donald und Herr Düsentrieb ein eingefrorenes Wikingerschiff entdecken, wollen die Panzerknacker es aus dem Eis befreien, um es an ein Museum teuer zu verkaufen. Doch da entdeckt Herr Düsentrieb ein elektronisches Schaltbord! Ohne weiter nachzudenken, drückt er wahllos einen Knopf. Sofort erhebt sich das Schiff aus dem Eis und fliegt ins Weltall, während es dabei einige Panzerknacker zu Fall bringt. Das Schiff fliegt zu einem erdähnlichen Planeten, der von Wikingern bewohnt wird! Diese sagen, sie seien nun auf Walhalla. Sofort befürchtet Donald, das er tot ist, doch die Wikinger sagen, das wären nur Geschichten.

Sie erzählen, dass sie einst auf Grönland siedelten, doch schließlich von seltsamen, fliegenden, metallischen Wesen auf diesen Planeten entführt worden sind. Es würde ihnen zwar gut gehen, da sie täglich dank der Roboter mit Haferschleim verpflegt werden, aber sie dürften sich nicht gegenseitig prügeln, weil dann sofort die Roboter anrücken würden und ihnen langweilig ist. Schließlich wiegeln die beiden, die wieder zurück nach Hause wollen, die Wikinger gegen die Roboter auf, damit sie unbemerkt in die Zentrale der Roboter gelangen. Als der Plan sich erfüllt, programmiert Daniel Düsentrieb die Roboter auf Abschalten. Sie bieten den Wikingern an, mit ihnen auf die Erde zurückzukehren, doch diese lehnen ab, da sie lieber auf Walhalla bleiben wollen, da ihnen die moderne Erde nicht gefällt. Schließlich machen sich Donald und Daniel Düsentrieb auf dem Weg zur Erde zum Eisberg. Dort finden sie die Panzerknacker vor, die sie anflehen, sie zu retten. Schließlich nehmen sie sie auf dem Eisberg mit, wo den Ganoven sofort Sehnsucht nach einer warmen, gemütlichen Zelle kommt.

Highlight Eine tolle Geschichte! Vor allem der Part mit den Panzerknackern gefällt mir, weil diese dort wieder ihre Skrupellosigkeit und schurkischen Züge demonstrieren. Aber auch die Revolution am Ende ist toll mitzuverfolgen und ich werde sofort von Nervenkitzel mitgerissen. Fecchis Zeichnungen können da auch nicht wirklich etwas falschmachen. Nur zwei Dinge gefallen mir nicht: Herr Düsentrieb meint, dass ihre Aktion, einen Eisberg aus der Arktis zur Sahara zu schleppen, äußerst nützlich sei. Doch das ist eher das Gegenteil: Einen riesigen Eisberg auf der Wüste zu schmelzen, bringt nichts als Überschwemmungen, da der Boden so ausgetrocknet ist, dass er die gigantischen Wassermengen nicht aufnehmen kann. Da hat der gerissene Dagobert den Scheich anscheinend toll über den Tisch gezogen! Außerdem geht dabei richtig viel Lebensraum für Tiere verloren und der Klimawandel wird dadurch beschleunigt. Die zweite Sache ist die, dass die Wikinger klischeehaft als Raufbolde beschrieben werden, die nichts anderes als Prügeleien im Kopf haben. Doch das stimmt überhaupt nicht: Nur ein kleiner Teil der Wikinger wurde auch wirklich von Kriegern ausgemacht: die meisten waren einheimische Händler, auch wenn diese im Gegensatz zu den plünderischen Seeleuten nicht so bekannt sind. Doch genug davon, denn diese beiden Fehler machen in meiner Bewertung auch nur einen kleinen Teil aus! 1- Bleibtreu (Diskussion) 15:15, 5. Jun. 2026 (CEST)

Der Club der Gespenster

I TL 2955-2

Seit neuem spielt Goofy mit Freuden auf einem merkwürdigen Instrument, was ihm einige nicht wirklich erfreuten Reaktionen beschert: Die Piesacktuba. Auch Micky kann dem Klang nur mit Genuss lauschen, wenn schützende Ohrenschützer auf seinen Ohren ruhen. Als Minnie Goofy schließlich über Mickys Meinung aufklärt, zieht dieser beleidigt davon, wenn er auch nur so tut, damit die beiden etwas Zeit für sich selbst finden. Als er schließlich auf der Suche nach dankbarerem Publikum durch die Stadt streunt, entdeckt er schließlich in einem dunklen Gassenviertel den Fantom Club. Dort stößt er auf begeisterte Reaktionen von Gestalten, die allerdings ein etwas komisches Aussehen besitzen. Schließlich verabschiedet er sich von ihnen.

Nach einigen Tagen stattet Micky ihm einen Besuch ab, um nach dem Rechten zu sehen. Doch Goofy geht es gut - zumindest bis auf ein Problem: Einer seiner Bandmitglieder will ihn aus dem Weg schaffen. Er erlebt noch viele knappe Situationen, bis er mit Micky einen Stopp bei einer Eisdiele einlegt. Dort allerdings wird sein Mineralwasser vergiftet und Micky kann es gerade noch rechtzeitig wegschütten. Schließlich empfiehlt er Goofy, sich zu Hause zu verbarrikadieren und wagt sich schließlich selber in das verfallene Viertel, um den Fantom Club zu besuchen. Dabei allerdings stößt er auf einen Polizisten, der ihn darauf hinweist, dass das Betreten des Viertels verboten ist. Als er weg ist, erkundet Micky schließlich doch das Viertel. Als er allerdings beim Club angekommen ist, wird ihm schließlich bei einem kleinen Blick auf eine Informationstafel doch mulmig zumute und er kehrt um. Durch ein Missgeschick, mit dem er selbst zweifellos nichts zu tun hat, wird der Polizist erneut auf ihn aufmerksam und sperrt ihn ins Gefängnis, da ihn Mickys Ausrede mit den Gespenstern nicht als Erklärung genügt.

Dort bemerkt Kommissar Hunter die beiden, doch der Polizist will Micky trotz der Anweisungen des Komissars nicht freilassen. Als Micky schließlich eine ironisch gemeinte Aussage über Aliens von sich gibt, lässt der Polizist, der anscheinend ein Alien-Fan ist, ihn frei; mit der Begründung, dass "wir Alien-Fans doch zusammenhalten müssen".