© Disney Achtung! Der Titel dieses Artikels hat mehrere Bedeutungen. Dieser Artikel behandelt die Charaktere von Cars. Um zu den Filmen zu gelangen: Cars, Cars 2, Cars 3: Evolution.

Dies sind die Charaktere der Filmreihe Cars (Cars, Cars 2, Cars 3: Evolution).

Lightning McQueen

 
Lightning McQueen

Auftritte: Cars, Cars 2, Cars 3: Evolution

Lightning McQueen, der männliche Hauptcharakter, ist ein PS-starker Newcomer, ein hochgezüchteter Renn-Bolide, der in der Rennserie „Dinoco 400“ mitfährt und um jeden Preis den „Piston Cup“ gewinnen möchte. Er stellt als Auto kein bestimmtes Fahrzeugmodell dar, sondern ist sozusagen ein „Modell-Mischling“. Es heißt, dass die Silhouette seiner Karosserie stark vom Aussehen des Ford „GT40“ beeinflusst worden sei, aber wenn man sich ihn mal genau ansieht, stellt man fest, dass das so nicht ganz korrekt sein kann – eine weitaus stärkere Ähnlichkeit findet sich nämlich zu Chevrolets „Corvette“ C6, oder noch eher einem Dodge Viper.

Sein Name verweist scheinbar auf den Schauspieler und Rennfahrer Steve McQueen, aber das ist nicht korrekt – mit dieser Hommage gemeint war Glenn McQueen, Lasseters Supervising Animator und selbst ein großer Auto-Fan, der 2002 noch während der Frühphase der Arbeiten zu „Cars“ verstarb.

Lightnings Welt beschränkt sich anfangs nur auf den „Rennzirkus“, auf das im wahrsten Sinne des Wortes „schnelle“ Geld, den Ruhm, den Presserummel, die Mädels... Er liebt es, im Rampenlicht zu stehen, ist maßlos arrogant und hat anscheinend völlig vergessen, dass es oben an der Spitze auch sehr einsam sein kann. Als er in Radiator Springs strandet, wird er plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen und merkt, dass er tatsächlich ganz allein ist – er hat keine Freunde. Mit seiner großkotzigen, arroganten Art und Weise eckt er jedoch bei den Einwohnern eher an, als dass er auf Begeisterung stößt... Doch auch unter seiner rauen Schale steckt ein butterweicher Kern. Es braucht zwar ziemlich lange, bis die Einwohner von Radiator Springs diesen zu Tage fördern können, aber ob er nun will oder nicht, sie schaffen es.

Lightning gewinnt Hook, den rostigen Abschleppwagen, zum Freund, und die ihm anfangs unerreichbar erscheinende Sally Carrera verliebt sich in ihn (und er in sie).

John Lasseter versuchte stets, Sprecher zu verpflichten, die über die Gabe der Improvisation verfügen. In Owen Wilson fand er jemanden, der nicht nur in der Lage war, die Eigenschaften des Charakters „Lightning“ überzeugend herüberzubringen, sondern auch noch eigene Ideen in die Figur einfließen zu lassen. Z.b. das „Ka-Tschau“, Lightnings „claim“ (so bezeichnet man kurze, griffige Werbeslogans), der den Einschlag eines Blitzes symbolisieren soll, stammt von Wilson.

Bewohner von Radiator Springs

Sally

 
Sally

Auftritte: Cars, Cars 2, Cars 3: Evolution

Sally Carrera, ein Porsche 911 Carrera (Modell 996) BJ 2002 und der weibliche Hauptcharakter, ist in ihrem früheren Leben einmal Anwältin in L. A. gewesen. Welches Ereignis genau sie dazu bewogen hat, diesem Leben den Rücken zu kehren, ist nicht bekannt. Im Film wird lediglich erwähnt, sie sei damit „nicht glücklich“ gewesen... Also suchte sie eines Tages das Weite, fuhr und fuhr, bis sie auf Höhe des aufgegebenen Wheel Well Motels zusammenbrach. Doc Hudson flickte die junge Dame wieder zusammen, Sally verliebte sich in die grandiose Landschaft in und um Radiator Springs, und seitdem ist sie dort geblieben.

Als Lightning in dem Städtchen strandet, erteilt sie ihm einige harte Lektionen in puncto „Zuverlässigkeit“ und „Freundschaft“, außerdem ist sie diejenige, die Doc Hudson davon überzeugt, den roten Raser seine Strafe durch Straßenreparatur abbüßen zu lassen. Trotz alledem scheint sie jedoch ihr Herz für ihn entdeckt zu haben, denn sie bietet ihm an, „bei ihr“ im Motel zu übernachten, tags darauf lädt sie ihn zu einer gemeinsamen Ausfahrt ein. Schließlich ist es so weit, dass sie herausfinden möchte, ob es mit ihr und Lightning „klappen“ könnte... doch bevor es dazu kommen kann, fällt die Presse in Radiator Springs ein, und Lightning wird für das Rennen abgeholt. Wer genau hinsieht, wird feststellen, dass Sally bei dieser Szene Tränen in den Augen hat.

Am Anfang des Films betreibt sie das „Cozy Cone Motel“, im Abspann erfahren wir, dass sie zusammen mit Lightning das „Wheel Well Motel“ wiedereröffnet.

In der amerikanischen Originalfassung wird die Figur der Sally von Bonnie Hunt gesprochen. Auch für sie war der ausschlaggebende Punkt, daß es sich bei Cars um einen Pixar-Film handelt. Die Tatsache, daß der Charakter, dem sie ihre Stimme sollte, ein Auto war, spielte keine Rolle: „Was immer Du auch verkörperst – einen Käfer, ein Monster, ein Spielzeug oder ein Auto – Du bist in einem Pixar-Film. Das bedeutet, Du hast ein Herz, eine Seele, Du hast ein Eigenleben – technisch, künstlerisch und emotional.“ Die Identifikation mit Sally Carrera fiel ihr nicht schwer. „Wenn man 40 wird, denke ich, erreicht man einen Punkt, an dem man realisiert, daß man schon eine ganze Weile lang unterwegs ist, und man fragt sich, was das Ganze eigentlich soll. [...] Da ist ein Teil dieser Frage, den man irgendwie akzeptieren kann – nämlich innezuhalten, um den Duft der Rosen einzuatmen. Aber letztendlich fühlt es sich immer wie ein großes Risiko an, dies auch wirklich zu tun.“ Sally hat es – zumindest im Film – geschafft, und auch ihre Sprecherin scheint bei diesem Thema keinerlei Berührungsängste zu verspüren. „Diese Hamsterrad-Mentalität ist etwas, das sich vor allem in unseren Köpfen abspielt, und wir sind es selbst, die den Druck auf uns ausüben. Aber es gibt Momente, wenn ich mich in meinem Garten entspanne, dann bin ich in Radiator Springs in meinem eigenen Garten...“

Noch eine Bemerkung am Rande: Wer sich erst einmal auf die Tatsache eingelassen hat, daß sämtliche Charaktere des Films Autos sind, wird sich dem subtilen Sex-Appeal von Sally nicht entziehen können. Warum, fragt man sich automatisch... Dabei ist die Antwort eigentlich ganz einfach. Die unglaubliche Wirkung des himmelblauen Porsche geht von einer Verkürzung der Gesamtlänge um fast 20 cm, der Verschiebung der Proportionen von Rumpf zu Dachhöhe zugunsten der Höhe, sowie einer konsequenten Betonung aller porschetypischen Kurven und Rundungen aus. In der Körpersprache der Menschen bedeuten „üppige Kurven“ bei Frauen, d. h. ein breites Becken, nämlich eine hohe Fruchtbarkeit, und Männer werden von solch einem Anblick nahezu magisch in den Bann gezogen. Der Griff in die Trickkiste der Biologie zieht immer, so auch hier! Im Produktdesign ist diese simple Tatsache weithin bekannt und erklärt den Erfolg von Design-Klassikern wie der Coca-Cola-Flasche oder Chevrolets Corvette.

Doc Hudson

 
Doc Hudson

Auftritt: Cars

Die Figur des Doc Hudson, eines 1951er Hudson Hornet, ist von der Wirklichkeit inspiriert – in den 50er Jahren hatte tatsächlich ein Hudson Hornet dreimal recht unerwartet die NASCAR Championships (und insgesamt 27 saisonale Rennen) gewonnen. Sogar sein Nummernschild, 51HHMD, ist dem „echten“ Hudson Hornet nachempfunden.

Im Film ist Doc Hudson der „Arzt“ und Friedensrichter von Radiator Springs. Doch die Einwohner des Städtchens wissen nicht, dass ihr Onkel Doktor ehemals eine Renn-Legende war: Dreimal hintereinander war es ihm gelungen, den „Piston Cup“ zu gewinnen. 1954 jedoch beendete ein spektakulärer Unfall seine Karriere, denn nach seiner Wiederherstellung musste er feststellen, dass niemand auf ihn gewartet hatte. Seine Sponsoren hatten inzwischen sogar einen Nachfolger für ihn gefunden... Enttäuscht und verbittert zog er sich zurück und studierte Medizin. Als „Doctor for Internal Combustion“ ließ er sich schließlich in Radiator Springs nieder, und die Öffentlichkeit begann, ihn zu vergessen. Im Verlauf des Films wird Doc Hudson Lightnings Mentor und sogar Crew Chief seines Teams. Zum Entscheidungsrennen reist er, zusammen mit Hook, Guido und Luigi, Lightning hinterher. Als Crew Chief „trägt“ er erstmals auch wieder seine ehemalige Rennlackierung und löst damit im Stadion und bei der Presse Erstaunen aus.

Als Synchronsprecher für diesen Charakter konnte John Lasseter Paul Newman verpflichten. Lasseter: „Daß die Wahl auf Newman fiel, war ganz natürlich – nicht nur, weil er einer der größten lebenden Schauspieler ist, sondern auch aufgrund seiner Liebe zu Autos und dem Motorsport.“ Newman bekannte jedoch, dass die ursprüngliche Anziehungskraft des Films für ihn von dem Team im Hintergrund ausging – nämlich dass John Lasseter Regie führte und es sich um einen Pixar-Film handelte. Die Tatsache, dass der Film von einem Rennwagen handelte, war ein zusätzlicher Pluspunkt für ihn.

Newman erwies sich darüber hinaus als wertvoller Ratgeber in Sachen „Motorsport“ und wurde deshalb im Abspann des Films als „Racing Consultant“ erwähnt. Lasseter wollte sicherstellen, dass die Rennszenen und alle Darstellungen der automobilen Welt auch der Wirklichkeit entsprachen, und führte mit Newman lange Gespräche über Authentizität und Terminologie. Aus diesen Gesprächen heraus entwickelte sich schließlich auch die Szene, in der Doc Hudson endlich über seinen Unfall spricht.

Hook (Mater)

 
Hook und Lightning

Auftritt: Cars, Cars 2, Cars 3: Evolution

Der liebenswerte Hook (im Original: „Mater“), der „Sidekick“ im Film und ein Chevrolet- oder GMC-Truck aus den Jahren 1955 bis 1957, betreibt in Radiator Springs den Abschleppdienst. Er ist der erste, den Lightning zu Gesicht bekommt, als dieser im „Car Impound“ wieder aufwacht, und weicht während dessen Zeit in dem Städtchen fast nie von seiner Seite.

Hook ist ein bisschen so etwas wie eine „tragische Figur“, da er mit seinem Aussehen keine großen Chancen auf eine Partnerin hat. Dafür ist er jedoch ein großer Menschenkenner – äh, pardon, Fahrzeugkenner – obwohl er zunächst den Anschein eines eher „schlichten Gemütes“ erweckt. Er spielt im Film sozusagen die Rolle des „Narren“, der unbeabsichtigt Wahrheiten ausspricht (z. B. sagt er Lightning „auf den Kopf“ zu, dass er sich in Sally verliebt hat – zu einem Zeitpunkt, wo Lightning das noch nicht wahrhaben möchte). Hook erweist sich als Lightnings treuester Freund und bringt ihm auch das Rückwärtsfahren bei, was ihm in seinem Abschlussrennen hilft, nicht den Anschluss zu verlieren.

Hooks Charakter wurde stark von Joe Ranft geprägt. Ursprünglich war seine Rolle darauf beschränkt, Lightning beizubringen, Personen nicht allein nach ihrem Äußeren zu beurteilen. Nach und nach entwickelten sich dann jedoch das Thema „Freundschaft“ als Hauptaspekt. Im Original wird Hook („Mater“) von Larry The Cable Guy gesprochen.

Sein Nummernschild lautet „A113" und verweist damit auf das California Institute of Arts, an dem viele der späteren Animatoren bei Pixar studiert haben.

Sheriff

Auftritt: Cars

Sheriff ist ein 1949er Mercury Club Coupe Polizeiwagen. Sein Kennzeichen trägt die Nummer 001 des Carburetor County. Sheriff ist in der klassischen Farbgebung für amerikanische Streifenwagen, schwarz und weiß, lackiert mit einer einzigen kuppelförmigen roten Rundumkennleuchte und zwei Sirenen. Sheriff war der erste Bewohner von Radiator Springs, der im Film erschienen ist. Sheriff war auch der erste, den Lightning McQueen während einer Verfolgungsjagd traf, als er durch die Stadt raste und versuchte, Mack zu finden. Nachdem McQueen sich in den Elektroleitungen und Zäunen verfangen hatte, sagte der Sheriff: „Bürschchen, in deiner Karosserie möchte ich nicht stecken.“ Später freundete er sich mit McQueen an und bot ihm sogar eine Eskorte nach L.A. an. Er schniefte sogar ein paar Mal, nachdem McQueen die Straße fertiggestellt hatte und kurzzeitig verschwunden zu sein schien. Sheriff leugnete dies und behauptete, er wäre froh gewesen, dass Lightning weg war. Er schloss sich ebenfalls dem Rennteam an, das McQueen beim Rennen unterstützte.

Luigi

Luigi ist ein 1959er Fiat 500. Er ist ein Scuderia-Ferrari-Fan und verfolgt sein ganzes Leben den Rennsport. Sein Kennzeichen lautet 445-108, was der Längen- und Breitengrad für das Haupt-Ferrari-Werk in Modena, Italien, ist.[1] Luigi besitzt einen Reifenladen, Casa Della Tires (italo-englisch.: Haus der Reifen), und ist berühmt für seinen schiefen Turm aus mehreren Reifen, eine Anspielung auf den schiefen Turm von Pisa. Sein Assistent ist ein italienischer Gabelstapler namens Guido. Im Gegensatz zu diesem spricht er deutsch (bzw. englisch), allerdings mit Akzent. In seinem Laden sind viele gerahmte Bilder von Ferraris aufgehängt. Anfangs respektieren Luigi und Guido Lightning McQueen nicht, aufgrund der Verwüstungen, die er in der Stadt verursacht hat, und weil er kein Ferrari ist. Später lernen sie sich kennen und geben ihm, um ihm ihre Verbindlichkeit zu zeigen Weißwandreifen. Während des großen Rennens arbeiten Luigi und Guido als McQueens Boxencrew, aufgeregt mit einem richtigen Rennwagen zu arbeiten, auch wenn es kein Ferrari ist. Am Ende führt McQueen eine Gruppe italienischer Sportwagen ‒ einen Ferrari F430 und zwei Maserati Quattroportes ‒ zu seinem Geschäft, nachdem er es ihnen empfohlen hat.

Er hat einen Onkel namens Topolino in Italien. Dessen Frau wird Mama Topolino genannt.

Guido

Guido ist ein auf einer Isetta basierender Gabelstapler, der in Luigis Casa Della Tires arbeitet, und Luigis bester Freund. Die einzige Sprache, die Guido spricht, ist Italienisch, obwohl er auch Deutsch (bzw. Englisch) versteht und auch ein paar Wörter spricht (beispielsweise Boxenstopp mit italienischem Akzent). Sein Traum ist es, einen Boxenstopp für einen echten Rennwagen durchzuführen. Während des großen Rennens, als Mitglied von McQueens Boxencrew, führte er den schnellsten Reifenwechsel in der Piston-Cup-Geschichte aus (alle vier Reifen in vier Sekunden) und schockt damit Chick Hicks Boxencrew, die sich vorher über ihn lustig gemacht hat, wodurch ihre Schnurrbärte/Kühlergrills auf den Boden fallen. Der Name „Guido“ ist ein Homonym für das italienische gebeugte Verb „Ich fahre“ (guido).

Ramone

Ramone ist ein 1959er Chevrolet Impa Lowrider mit spanischem Akzent und besitzt einen Lack- und Karosserieladen, wo er sich selbst und später auch Lightning McQueen umlackiert. Sein Kennzeichen lautet: "L0WNSL0", das einen Verweis auf sein Schlagwort "Low and Slow" (Tief und Langsam") gibt. Er ist mit Flo, deren Restaurant direkt neben seinem Laden liegt, verheiratet. Ramone wird in der Regel violett mit gelb-orangen Flammen dargestellt, wechselt aber im Laufe des Films aufgrund mangelnder Kunden jeden Morgen seine Lackierung, um seine Fähigkeiten zu beweisen. Diese Situation ändert sich, nachdem Radiator Springs am Ende des Films wieder mehr Besucher bekommt. Ramone wechselt auch im zweiten Teil von Cars häufig seine Lackierungen, so ist er zum Beispiel komplett in grün oder mit britischen Nationalfarben (blau-weiß-rot) und Union-Jack auf dem Dach lackiert.

Flo

Flo ist die Eigentümerin von Radiator Springs' einzigem Benzin-Restaurant, „Flo's V-8 Café“ und ist mit Ramone, dem Körper-Künstler der Stadt verheiratet. Ihr Nummernschild lautet „SHOGRL“, ein Nummernschild das bei vielen Motorama Showcars eingesetzt wird, und ist eine Anspielung auf den Begriff „Showgirl“.

Bully

Bully (im Original Fillmore), ist ein VW Typ 2 T1 Kleinbus der späten 1950er/frühen 1960er Jahre Oldtimer, belegt durch seinen spitzen vorderen Blinker und eine kleine Heckscheibe. Bullys Nummernschild lautet „51237“, das ist ein Verweis auf den 12. Mai 1937, dem Geburtstag von George Carlin. Er ist ein stereotyper Hippie, dessen Nummernschild so positioniert ist wie ein Soul Patch. Sein englischer Name ist eine Referenz auf das Fillmore East, ein Musiktheater, das ein Zentrum für Rock-Performances in den 1960er- und 1970er-Jahren (The Allman Brothers, The Grateful Dead]] und Jimi Hendrix, um nur einige zu nennen) war. Er besitzt einen Biokraftstoff-Shop (Fillmore's Organic Fuel), der verschiedene Geschmacksrichtungen bietet, und glaubt, Benzin-Unternehmen beherrschen die Öffentlichkeit. Am Morgen, als Nachbar Sargeant den militärischen Weckruf spielt und die Flagge der Vereinigten Staaten hebt, unterbricht Bully Sargeants Weckruf mit Jimi Hendrix' Interpretation von „The Star-Spangled Banner“. Dies ärgert Sargeant so sehr, dass er Bully zuruft: „Stell augenblicklich dieses respektlose Gejaule ab!“ Worauf dieser mit „Hab du mal Respekt vor den Klassikern, Mann. Das ist Hendrix!“ antwortet. Trotzdem ist er mit Sargeant befreundet.

Sargeant

Sargeant ist ein Willys MB, ein Veteran mit militärischem grünen Anstrich und etwas stilisierten Sergeant-Major-Abzeichen (E-9) auf seinen Seiten. Er erscheint als ein Willys MB zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sein Kennzeichen lautet: „41WW2“, was für das Datum des Eintritts des Willys MBs in den Dienst der US Army (1941 World War II) steht. Er betreibt ein Ersatzteil-Lager mit dem Namen „Sarge's Surplus Hut“, ist Nachbar von Bully und fungiert als Teil von McQueens Boxencrew, indem er ihn betankt. Er zeigt sich als harter und gnadenloser Typ, der er sich nicht leisten kann, Schwächen zu zeigen. Am Ende des ersten Teils eröffnet er ein Trainingszentrum für Geländewagen, welche aber gar nicht ins Gelände wollen („Da mach ich mir ja meine Felgen ganz schmutzig.“).

Lizzie

Lizzie ein Ford Model T, ist die Witwe des Gründers von Radiator Springs, Stanley, und ist die Besitzerin eines Souvenir- und Zubehör-Shops (Radiator Springs Curios). Ihr Nummernschild „MT23“, ist ein Verweis auf ihr Modell und Baujahr. Ihr Name ist von Tin Lizzie, einem der beliebtesten Kosenamen des T-Modells abgeleitet. Sie ist etwas vergreist, und hat ein Auge auf Lightning McQueen. Als die Straße (halbwegs) fertig ist, sagt sie zu Luigi: „He, Luigi, neben der neuen Straße sieht dein Schuppen aus wie 'ne Müllhalde.“ Luigi bezeichnet sie als altes Teufelsweib, verzweifelt aber an der Wahrheit ihrer Worte.

Red

Red ist ein 1960er Seagrave Feuerwehrfahrzeug. Sein Kennzeichen trägt die Nummer 002 des Carburetor County. Er ist schüchtern und emotional, oft in Tränen und/oder versteckt sich, wenn er verärgert ist und spricht nie, deswegen hat er auch keinen deutschen Synchronsprecher. Er verbringt die meiste Zeit mit Garten- und Wascharbeit, wie die Statue von Stanley neben seinem Feuerwehrhaus. Anfangs hasst er McQueen, weil dieser bei seiner Fahrt nach Radiator Springs seine Blumen überfuhr. Er hat ihm aber vergeben, was daran erkennbar ist, dass Red heulend wegfährt als Sheriff sagte, er sei froh, dass er weg ist, als er die Straße fertiggestellt hat.

Stanley

Stanley ist Lizzies verstorbener Ehemann und war der Gründer von Radiator Springs. Stanley war wahrscheinlich ein Stanley Steamer, ein mit Dampf betriebenes Automobil. Eine Statue von Stanley steht vor dem Rathaus, die, obwohl sie von Lightning McQueen vom Sockel gebrochen und durch die Straßen geschleift wurde, unbeschädigt blieb. Ein weiteres Missgeschick stellte die Statue an ihren ursprünglichen Standort zurück. Obwohl er tot ist, übt er Einfluss auf die Stadt aus, besonders auf Lizzie, die in Erinnerung an ihn, mit der Statue spricht.

Frank

Frank ist ein oranger Mähdrescher, der einem Stier ähnlich sieht und der Hüter der Traktoren ist. Nach der ersten Begegnung mit McQueen, beim Traktor-Erschrecken mit Hook, träumt McQueen, dass er, The King und Chick Hicks von Frank geschlagen werden. Frank ist zuletzt mit den Traktoren im Drive-In-Theater zu sehen.

Verbrecher aus Cars 2

Professor Z Zündapp

Auftritt: Cars 2

Professor Z Zündapp, kurz Professor Zündapp, ist der Boss aller "Gurken-Autos". Bei dem World Grand Prix schießt er mithilfe seiner als Kamera getarnten Pistole die mit Allinol betankten Autos ab.

Miles Axelrod

Auftritt: Cars 2

Miles Axelrod ist der Hauptantagonist im Film Cars 2. Er ist ein reicher und einflussreicher Geschäftsmann, der ursprünglich als Öl-Unternehmer bekannt war, sich aber als Verfechter alternativer Kraftstoffe ausgibt, denn er selbst hat einen neuen Kraftstoff erfunden: Allinol. Hinter dieser Fassade verfolgt er jedoch eine verdeckte Agenda: Er sabotiert alternative Energien, um den Markt für Benzin und Öl zu schützen und seine eigenen Interessen zu wahren.

Im Film organisiert Miles Axlerod das „World Grand Prix“-Rennen, nutzt diese Bühne jedoch, um seine Pläne umzusetzen. Dabei spielt er eine zentrale Rolle in einer Verschwörung, die darauf abzielt, alternative Kraftstoffe zu diskreditieren und so den Ölmarkt zu kontrollieren.

Agenten aus Cars 2

Finn McMissile

Finn ist ein metallicblauer Aston Martin DB4, der als britischer Agent (im Stile von James Bond) die Verschwörung der „Gurken“-Autos aufklären soll und dies mit Hilfe von Holly Shiftwell & Hook auch tut. Er ist mit allerlei Spezifikationen ausgestattet, darunter Haken zum um die Ecken kommen, Maschinengewehre hinter den Scheinwerfern, Harpunenanker unter dem Auto und Ölwerfern im Rücklicht. Er kann allerdings im Gegensatz zu Holly nicht fliegen.

Holly Shiftwell

Holly ist ein violetter Jaguar XJR-15. Sie ist Finn McMissile als Botschaftsüberbringerin zugeteilt (Code: „Ein Karmann-Ghia hat keinen Kühler“ – „Weil er luftgekühlt ist“) und nach eigener Aussage nur für den Innendienst geeignet. Sie hält als Erste Hook für den US-Agenten und freundet sich im Verlauf mit ihm an. Holly kann dank Düsen & Spoiler fliegen, was Finn mit ihrem Status als Neuwagen quittiert („Ihr Neuwagen bekommt immer das Beste“) Am Ende des Filmes kommen Holly & Finn in Radiator Springs zu Besuch (wo sie sich als Hooks Freundin vorstellt), sind gerade am Heimweg von einer Mission; Holly ist somit eine vollwertige Agentin geworden.

Rod „Torque“ Redline

Rod „Torque“ Redline ist ein US-amerikanischer Agent, der Finn McMissile das Foto des Motorraums von Sir Miles Axelrod übergeben soll. Da er in Japan auf der Toilette von den „Gurken-Autos“ angegriffen wird, übergibt er diese an Hook. Anschließend erfährt man, dass er von den „Gurken“ verschleppt wurde und das erste Opfer der Magnetstrahlenkamera wird. Sein weiteres Schicksal ist unklar. Er wird von einem blauen Dodge Challenger verkörpert.

Leland Turbo

Leland Turbo ist ein mit Finn befreundeter britischer Agent. Er war mit ihm zusammen auf der Agentenakademie und wurde mit der Ölbohrinselmission betraut. Am Anfang des Films Cars 2 sieht man eine von ihm geschickte Videobotschaft, in der er Finn von einer großen Entdeckung berichtet und davon, dass seine Tarnung aufgeflogen sei. Später, als Finn auf der Bohrinsel auf Leland wartet, beobachtet er, wie Professor Z einen roten Metallwürfel zeigt und sagt: „Professor, wir haben einen von diesen britischen Spionen erwischt, Agent Leland Turbo!“. Er wird von einem roten Jaguar E-Type verkörpert. Was danach mit ihm passiert, ist unklar.

Rennwagen

Jackson Storm

 
Jackson Storm

Auftritt: Cars 3: Evolution

Im dritten Teil kommt mit Jackson Storm ein neuer Gegner dazu. Er ist auf dem neuesten Stand der Technik, ziemlich hochnäsig und verhöhnt Lightning schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen. McQueen versucht sogar, sich mit Storm anzufreunden.

Cruz Ramirez

 
Cruz Ramirez

Auftritt: Cars 3: Evolution

Cruz Ramirez ist Lightning's Trainerin in Cars 3 und sollte ihn für das Rennen in Florida so fit machen, das McQueen gegen Jackson Storm gewinnen kann. Im Laufe der Zeit werden die beiden gute Freunde und McQueen erfährt, das Cruz auch Rennwagen werden wollte, und es aber nie geschafft hat, nur ein Rennen zu fahren. Als Lightning beim großen Rennen in Florida merkt, das er vielleicht nicht gegen Storm gewinnen kann, bringt er Ramirez den größten Traum: Sie darf unter der Nummer 95 das Rennen zu ende fahren.

Chick Hicks

 
Chick Hicks

Vorkommen: Cars, Cars 3: Evolution

Chick Hicks ist ein aus Lightning's Sicht fieser Rennwagen, der einmal den Piston-Cup gewinnen konnte, weil Lightning McQueen, der eigentliche Sieger, dem alten "King" geholfen hatte. Im dritten Teil betreibt er die Chick Hicks-Show inder er sich gegen Lightning und für Jackson Storm stellt.

Einzelnachweise