LTB 110: Rezension: Unterschied zwischen den Versionen
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{{mm}} Eigentlich wollte [[Donald]] ja gar nicht mit [[Daisy]] und den [[Tick, Trick und Track|Kindern]] zu diesen Ritterspielen „Erlebtes Mittelalter“ gehen, und in Anbetracht ihres Verlaufs hätte er auch gut daran getan: Er wird von einem Komödianten im Bärenkostüm verhöhnt und beim Turnier vom Schwarzen Baron verdroschen. Seine Ehre ist erst wieder hergestellt, als er in der Auseinandersetzung mit einem echten Bären unerwartete Courage und Stärke zeigt. Das Mittelalter mag Donald am Ende trotzdem immer noch nicht so gut leiden… | {{mm}} Eigentlich wollte [[Donald]] ja gar nicht mit [[Daisy]] und den [[Tick, Trick und Track|Kindern]] zu diesen Ritterspielen „Erlebtes Mittelalter“ gehen, und in Anbetracht ihres Verlaufs hätte er auch gut daran getan: Er wird von einem Komödianten im Bärenkostüm verhöhnt und beim Turnier vom Schwarzen Baron verdroschen. Seine Ehre ist erst wieder hergestellt, als er in der Auseinandersetzung mit einem echten Bären unerwartete Courage und Stärke zeigt. Das Mittelalter mag Donald am Ende trotzdem immer noch nicht so gut leiden… | ||
[[Bild:LTB_110-1.jpg|left|thumb|500px|Narzisstische Züge Donalds in MacDonald/Scalas "Auf den Spuren des Mittelalters" (© Egmont Ehapa)]] | |||
Daisy auf dem Titel – Daisy auch in der ersten Geschichte dieses Bandes, wie dann auch noch in einigen weiteren. Wie so häufig scheint ihr auch hier ihr Donald nicht wirklich zu genügen, verliebt sie sich doch sogar in Anhieb in einen Ritter, der auf einem Plakat für die Festspiele werben soll („Ist der rechte Ritter nicht süß?“, S. 6) Ansonsten bleibt die Daisy-Gestalt notorisch blass, interessant nur, wenn man den Geschlechter-Klischees etwas länger nachspürt. Wenn sie zum Beispiel sagt: „Du fährst uns sehr wohl dorthin! Ich will diesen strahlenden Ritter kennenlernen!“ (S. 7), trampelt sie vordergründig auf Donalds Gefühlen herum, während im Hintergrund die Botschaft steht, dass Frauen nun einmal kein Auto fahren (können/dürfen). Der Slapstick-Humor beim Ritterturnier ist einigermaßen in Ordnung, die Lösung mit dem Bären (Ist der eigentlich identisch mit dem zahmen Tanzbären einige Seiten zuvor?) aber ziemlich fragwürdig. (5/15 – Somewhat bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST) | Daisy auf dem Titel – Daisy auch in der ersten Geschichte dieses Bandes, wie dann auch noch in einigen weiteren. Wie so häufig scheint ihr auch hier ihr Donald nicht wirklich zu genügen, verliebt sie sich doch sogar in Anhieb in einen Ritter, der auf einem Plakat für die Festspiele werben soll („Ist der rechte Ritter nicht süß?“, S. 6) Ansonsten bleibt die Daisy-Gestalt notorisch blass, interessant nur, wenn man den Geschlechter-Klischees etwas länger nachspürt. Wenn sie zum Beispiel sagt: „Du fährst uns sehr wohl dorthin! Ich will diesen strahlenden Ritter kennenlernen!“ (S. 7), trampelt sie vordergründig auf Donalds Gefühlen herum, während im Hintergrund die Botschaft steht, dass Frauen nun einmal kein Auto fahren (können/dürfen). Der Slapstick-Humor beim Ritterturnier ist einigermaßen in Ordnung, die Lösung mit dem Bären (Ist der eigentlich identisch mit dem zahmen Tanzbären einige Seiten zuvor?) aber ziemlich fragwürdig. (5/15 – Somewhat bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST) | ||
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[[Bild:LTB_110-2.jpg|right|thumb|Gitta als Heilerin nahe ihrem irdischen Paradies in Cimino/Chierchinis "Gittas Zauberkünste" (© Egmont Ehapa)]] | |||
{{mm}} [[Dagobert Duck|Dagobert]] wirft [[Gitta Gans]], als die ihm mal wieder nachstellt, zum Hohn ein altes Kochbuch nach, das jedoch in Wahrheit Wunderformeln für Zaubertränke enthält. Es gelingt der Bertel-Anbeterin, eine Mixtur zu brauen, mit der sie sich teilen und zum physischen Quälgeist Dagoberts werden kann, der ihm manches Geschäft sabotiert. Als Heilseherin Heidelind nimmt eine verkleidete Gitta den Angeschlagenen unter ihre Fittiche. Als dieser ihren Trick durchschaut und über den Haufen fahren lässt, schlägt sie doppelt hart zurück. Schließlich wenden sich beide in ihrer Erschöpfung hilfesuchend an [[Daniel Düsentrieb]], der tatsächlich eine Lösung parat hat, mit der er „Gitta eine angemessene Präsenz und Herrn Duck eine sichere Distanz“ (S. 119) garantiert… | {{mm}} [[Dagobert Duck|Dagobert]] wirft [[Gitta Gans]], als die ihm mal wieder nachstellt, zum Hohn ein altes Kochbuch nach, das jedoch in Wahrheit Wunderformeln für Zaubertränke enthält. Es gelingt der Bertel-Anbeterin, eine Mixtur zu brauen, mit der sie sich teilen und zum physischen Quälgeist Dagoberts werden kann, der ihm manches Geschäft sabotiert. Als Heilseherin Heidelind nimmt eine verkleidete Gitta den Angeschlagenen unter ihre Fittiche. Als dieser ihren Trick durchschaut und über den Haufen fahren lässt, schlägt sie doppelt hart zurück. Schließlich wenden sich beide in ihrer Erschöpfung hilfesuchend an [[Daniel Düsentrieb]], der tatsächlich eine Lösung parat hat, mit der er „Gitta eine angemessene Präsenz und Herrn Duck eine sichere Distanz“ (S. 119) garantiert… | ||
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== Tauschprobleme == | == Tauschprobleme == | ||
{{gut}} [[Donald]] hat sein Haus als Tauschobjekt für den Urlaub inseriert. Während er einen Urlaub in der Villa der Urigs am Cromer See anzutreten meint, bringt [[Daisy]] die angepriesene „Luxusvilla“ Donalds erst einmal halbwegs in Ordnung. Als die Urigs eintreffen, halten sie Daisy für das Hausmädchen und beuten sie aus. Donald hingegen hat sich im Haus vertan und wird von den tatsächlichen Eigentümern der Polizei übergeben. Die „Villa“ der Urigs liegt nämlich auf der anderen Seite des Sees und ist eine schlimmere Bruchbude als Donalds. Daisy hat trotzdem Gefallen an der Idee mit dem Häusertausch gefunden; bei ihr klappt es auch und sie kann sich bei prasselndem Kaminfeuer in einem urigen Chalet von den Strapazen erholen… | {{gut}} [[Donald]] hat sein Haus als Tauschobjekt für den Urlaub inseriert. Während er einen Urlaub in der Villa der Urigs am Cromer See anzutreten meint, bringt [[Daisy]] die angepriesene „Luxusvilla“ Donalds erst einmal halbwegs in Ordnung. Als die Urigs eintreffen, halten sie Daisy für das Hausmädchen und beuten sie aus. Donald hingegen hat sich im Haus vertan und wird von den tatsächlichen Eigentümern der Polizei übergeben. Die „Villa“ der Urigs liegt nämlich auf der anderen Seite des Sees und ist eine schlimmere Bruchbude als Donalds. Daisy hat trotzdem Gefallen an der Idee mit dem Häusertausch gefunden; bei ihr klappt es auch und sie kann sich bei prasselndem Kaminfeuer in einem urigen Chalet von den Strapazen erholen… | ||
[[Bild:LTB_110-3.jpg|left|thumb|Daisy wird in Bob Gregorys interessanter Kurzgeschichte "Tauschprobleme" von den rücksichtslosen Urigs als Haushälterin verkannt (© Egmont Ehapa)]] | |||
Bei nochmaligem Lesen ist das durchaus ein kleiner Leckerbissen des häufig unterschätzten [[Bob Gregory]], dessen Geschichten meistens in den [[Die_tollsten_Geschichten_von_Donald_Duck_–_Sonderheft|Tollsten Geschichten von Donald Duck]] abgedruckt wurden. Tatsächlich haben die Bewegungen der Gliedmaßen seiner Figuren immer etwas Holzpuppenartiges – und hübsch sind seine Ducks auch nicht. Aber dramaturgisch und komödiantisch hat die Kurzgeschichte (6 Seiten) von 1977 durchaus etwas zu bieten. Die moralische Botschaft ist erkennbar, aber nicht aufgesetzt. Darauf hatten wir gewartet: Zum ersten Mal in diesem Band gewinnt Daisy etwas Liebenswertes – und Mitleiderregendes: „Wo du gerade sein magst, Donald, ich hoff‘ nur, daß du deinen Urlaub aus vollstem Herzen genießt, du Scheusal! Buhuuu!“ (S. 153) Interessant fand ich den kulturhistorischen Kontext: Denn Häuser- bzw. Wohnungstausch ist keineswegs ein Phänomen, das erst durch die Sozialen Medien in die Welt gekommen wäre. „Home Exchange“, so auch der amerikanische Originaltitel, wurde vielmehr bereits in den 1950er Jahren durch eine Gruppe europäischer Lehrer erfunden, die in ihren Ferien kostengünstig reisen wollten. (10/15 – Quite good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST) | Bei nochmaligem Lesen ist das durchaus ein kleiner Leckerbissen des häufig unterschätzten [[Bob Gregory]], dessen Geschichten meistens in den [[Die_tollsten_Geschichten_von_Donald_Duck_–_Sonderheft|Tollsten Geschichten von Donald Duck]] abgedruckt wurden. Tatsächlich haben die Bewegungen der Gliedmaßen seiner Figuren immer etwas Holzpuppenartiges – und hübsch sind seine Ducks auch nicht. Aber dramaturgisch und komödiantisch hat die Kurzgeschichte (6 Seiten) von 1977 durchaus etwas zu bieten. Die moralische Botschaft ist erkennbar, aber nicht aufgesetzt. Darauf hatten wir gewartet: Zum ersten Mal in diesem Band gewinnt Daisy etwas Liebenswertes – und Mitleiderregendes: „Wo du gerade sein magst, Donald, ich hoff‘ nur, daß du deinen Urlaub aus vollstem Herzen genießt, du Scheusal! Buhuuu!“ (S. 153) Interessant fand ich den kulturhistorischen Kontext: Denn Häuser- bzw. Wohnungstausch ist keineswegs ein Phänomen, das erst durch die Sozialen Medien in die Welt gekommen wäre. „Home Exchange“, so auch der amerikanische Originaltitel, wurde vielmehr bereits in den 1950er Jahren durch eine Gruppe europäischer Lehrer erfunden, die in ihren Ferien kostengünstig reisen wollten. (10/15 – Quite good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST) | ||
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== Der Diamant im Krokant == | == Der Diamant im Krokant == | ||
{{gut}} [[Onkel Dagobert]] ist ein genialer Werbegag eingefallen: In jede Hunderttausendste seiner Pralinenpackungen lässt er einen Diamanten verstecken. Die Entenhausener sind aus dem Häuschen, kaufen und naschen wie verrückt. Da wird durch einen Fehler im System eine Packung mit 200 Diamanten und einem Diamanten produziert und mit den anderen Schachteln sofort ausgeliefert. Nur eine Schachtel dieser Charge verblieb in der Fabrik – [[Donald]] langt hinein und stößt auf Schokolade. Mit [[Dussel Duck]] macht er sich nun, von Dagobert mit einer Belohnung geködert, bei den Kunden auf die Suche nach der fehlerhaften Packung – nach vielerlei Kapriolen erfolglos. Da stiefelt [[Gustav]] in die Fabrik hinein, langt erneut in die von Donald bereits ausprobierte Schachtel – und stößt auf einen Diamanten. Zufällig hatte Donald die einzige Praline in der Fehlpressung erwischt… | {{gut}} [[Onkel Dagobert]] ist ein genialer Werbegag eingefallen: In jede Hunderttausendste seiner Pralinenpackungen lässt er einen Diamanten verstecken. Die Entenhausener sind aus dem Häuschen, kaufen und naschen wie verrückt. Da wird durch einen Fehler im System eine Packung mit 200 Diamanten und einem Diamanten produziert und mit den anderen Schachteln sofort ausgeliefert. Nur eine Schachtel dieser Charge verblieb in der Fabrik – [[Donald]] langt hinein und stößt auf Schokolade. Mit [[Dussel Duck]] macht er sich nun, von Dagobert mit einer Belohnung geködert, bei den Kunden auf die Suche nach der fehlerhaften Packung – nach vielerlei Kapriolen erfolglos. Da stiefelt [[Gustav]] in die Fabrik hinein, langt erneut in die von Donald bereits ausprobierte Schachtel – und stößt auf einen Diamanten. Zufällig hatte Donald die einzige Praline in der Fehlpressung erwischt… | ||
[[Bild:LTB_110-4.jpg|left|thumb|Donald und Dussel im artistischen Einsatz in Pezzin/Cavazzanos slapstickhaftem "Der Diamant im Krokant" (© Egmont Ehapa)]] | |||
„Wir verkleiden uns als Karton!“ (S. 204) Dieser Satz von Dussel kann für mich als Motto über dieser Geschichte von [[Giorgio Pezzin]] und [[Giorgio Cavazzano]] stehen, denn so verrückt, wie die wilde Jagd nach den 199 Diamanten beginnt, wird sie auch fortgesetzt. Cavazzano experimentiert im Jahr 1977 ausgiebig mit Perspektiven, was gut gelingt, und trubeligem Slapstick, was auch mir, der eigentlich ein Fan seiner Zeichnungen ist, etwas zu viel wird: Der im Trickfilm-Stil plattgewalzte Donald zum Beispiel (S. 221) passt nur noch peripher zum Disney-Stil der LTBs. Dennoch hat das Ganze natürlich genügend Witz und Schwung, um haushoch über dem Artwork der übrigen Geschichten dieses Bandes zu stehen. (9/15 – Somewhat good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST) | „Wir verkleiden uns als Karton!“ (S. 204) Dieser Satz von Dussel kann für mich als Motto über dieser Geschichte von [[Giorgio Pezzin]] und [[Giorgio Cavazzano]] stehen, denn so verrückt, wie die wilde Jagd nach den 199 Diamanten beginnt, wird sie auch fortgesetzt. Cavazzano experimentiert im Jahr 1977 ausgiebig mit Perspektiven, was gut gelingt, und trubeligem Slapstick, was auch mir, der eigentlich ein Fan seiner Zeichnungen ist, etwas zu viel wird: Der im Trickfilm-Stil plattgewalzte Donald zum Beispiel (S. 221) passt nur noch peripher zum Disney-Stil der LTBs. Dennoch hat das Ganze natürlich genügend Witz und Schwung, um haushoch über dem Artwork der übrigen Geschichten dieses Bandes zu stehen. (9/15 – Somewhat good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST) | ||
Version vom 6. Oktober 2026, 21:52 Uhr

In diesem Artikel wird das LTB 110 rezensiert. Ist dieser Band einen Kauf wert oder sollte er lieber im Kiosk stehen bleiben? Du weißt es nicht? Dann lies das! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 110.
Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 110 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight
, Gut
, Mittelmaß
oder Schlecht
bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!
Cover
Daisy, den Kopf versonnen zum Betrachter gewendet, kritzelt ein Donald-Strichmännchen auf eine hellblaue Hauswand. In der linken oberen Bildecke steigen kleine gelbe Herzchen in die Entenhausener Winterluft…
„Donald ist mein Typ!“ heißt dieser Band – fast jede einzelne folgende Geschichte mit Daisy in einer tragenden Rolle ist ein Dementi dieser Annahme. Immerhin deutet neben dem Cover-Motiv auch der „Brief an die (Leserinnen und) Leser“ auf S. 4 an, dass zwischen Ente und Enterich so etwas wie Zuneigung (oder gar Liebe?...) im Spiel sein könnte. (7/15 – Not bad) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Auf den Spuren des Mittelalters
Eigentlich wollte Donald ja gar nicht mit Daisy und den Kindern zu diesen Ritterspielen „Erlebtes Mittelalter“ gehen, und in Anbetracht ihres Verlaufs hätte er auch gut daran getan: Er wird von einem Komödianten im Bärenkostüm verhöhnt und beim Turnier vom Schwarzen Baron verdroschen. Seine Ehre ist erst wieder hergestellt, als er in der Auseinandersetzung mit einem echten Bären unerwartete Courage und Stärke zeigt. Das Mittelalter mag Donald am Ende trotzdem immer noch nicht so gut leiden…

Daisy auf dem Titel – Daisy auch in der ersten Geschichte dieses Bandes, wie dann auch noch in einigen weiteren. Wie so häufig scheint ihr auch hier ihr Donald nicht wirklich zu genügen, verliebt sie sich doch sogar in Anhieb in einen Ritter, der auf einem Plakat für die Festspiele werben soll („Ist der rechte Ritter nicht süß?“, S. 6) Ansonsten bleibt die Daisy-Gestalt notorisch blass, interessant nur, wenn man den Geschlechter-Klischees etwas länger nachspürt. Wenn sie zum Beispiel sagt: „Du fährst uns sehr wohl dorthin! Ich will diesen strahlenden Ritter kennenlernen!“ (S. 7), trampelt sie vordergründig auf Donalds Gefühlen herum, während im Hintergrund die Botschaft steht, dass Frauen nun einmal kein Auto fahren (können/dürfen). Der Slapstick-Humor beim Ritterturnier ist einigermaßen in Ordnung, die Lösung mit dem Bären (Ist der eigentlich identisch mit dem zahmen Tanzbären einige Seiten zuvor?) aber ziemlich fragwürdig. (5/15 – Somewhat bad) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Die Gipfelrose
Als Donald und Gustav beide ihre Blumensträuße im Wettstreit um Daisys Gunst ruinieren, verspricht diese ihren ersten freien Nachmittag demjenigen, der ihr eine seltene Gipfelrose vom Monte Rosetta bringt. Donald und Gustav flitzen die Berge hinauf – und beide, Donald durch Schweiß, Gustav durch Glück, sind erfolgreich und bringen ein Exemplar des Gewächses mit der seltenen Doppelblüte wieder nach Entenhausen hinab. Das Rennen macht aber Donald: Er zeigt Mitleid mit einem weinenden Mädchen, das nicht einmal Geld für ein Blümchen zum Geburtstag seiner Mutter habe, und schenkt ihm das eigentlich für Daisy bestimmte Mitbringsel. Doch Daisy hat die Situation inszeniert, um herauszubekommen, wer der Empathischere von beiden ist – erstaunlicherweise Donald…
Nach der blassen Daisy jetzt die hundsgemeine: Erst trifft sie offenbar mit ihren beiden Verehrern eine Verabredung für denselben Zeitpunkt (um sich dann darüber aufzuregen, dass beide in Streit geraten). Dann hetzt sie in egomanischer Gier beide in die Wildnis und setzt sie nicht nur Gefahren der Natur, sondern auch den Hinterhalten des jeweiligen Nebenbuhlers aus. Dann spielt sie weiter ein mieses Spiel, indem sie ein kleines Kind anstiftet, eine Schmierenkomödie abzuziehen. Schließlich steht sie als die Gute und Edle da, welche auf Herzenswärme steht. Das konnte Gustav nun wirklich nicht ahnen, dass das Biest im Endspurt den Moralischen kriegt und eine Wendung von 180 Grad hinlegt… Anders als Iain MacDonald in der Geschichte zuvor, greift aber auch Carlo D’Alba tief in die Kiste der Geschlechterstereotypen. Franco Lostaffa kann zwar nicht gut zeichnen, sein Eingangs-Donald im Bademantel hat aber gleichwohl unerwarteten Stil. (4/15 – Poor) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Die Oi-Oi-Fliege
Onkel Dagobert wird von einer Fliege gestochen, nach Auskunft eines Mediziners von einer Oi-Oi-Fliege, deren Gift innerhalb von 48 Stunden tödlich wirkt. Dagobert schließt also mit dem Leben ab und verschenkt Teile seines Vermögens an seine Wachen, die Stadt und Gustav. Da stürmt derselbe Mediziner in den Geldspeicher: Er hab sich geirrt, es sei der nicht-tödliche Stich einer Ei-Ei-Fliege gewesen. Donald, Tick, Trick und Track und Oma Duck helfen dem Familienoberhaupt nun, sich das Geld von den Profiteuren zurückzuholen, was auf ganzer Linie gelingt…
Die kurze Geschichte (22 Seiten) von Jerry Siegel ist viel zu vorhersehbar, als dass sie einen erfahrenen LTB-Leser hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Und Giancarlo Gatti, der in den Jahren um 1975 besonders viel Siegel-Stoff serviert bekam, zeichnet womöglich noch schlechter als sonst. Es bleibt (fast) nur dieser schöne Dialog zwischen dem Doktor, der sich die Fliege genau besieht, und Dagobert: „Rötlicher Körper, lila Flügel…“ – „Ich bin hier der Kranke, nicht die Fliege!“ (S. 61) (2/15 – Very bad) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Der Held des Tages
Gustav tut sich vor Daisy mit seinen Heldentaten dicke. Donald will es ihm gleichtun, doch am Ende profitiert immer Gustav… Allerschlimmste Versatzstücke der Nebenbuhlerei zwischen Donald und Gustav aus der untersten amerikanischen Disney-Schublade. Leider sind weder Autor noch Zeichner bekannt, über die man weiter schimpfen könnte. (1/15 – Dreadful) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Gittas Zauberkünste

Dagobert wirft Gitta Gans, als die ihm mal wieder nachstellt, zum Hohn ein altes Kochbuch nach, das jedoch in Wahrheit Wunderformeln für Zaubertränke enthält. Es gelingt der Bertel-Anbeterin, eine Mixtur zu brauen, mit der sie sich teilen und zum physischen Quälgeist Dagoberts werden kann, der ihm manches Geschäft sabotiert. Als Heilseherin Heidelind nimmt eine verkleidete Gitta den Angeschlagenen unter ihre Fittiche. Als dieser ihren Trick durchschaut und über den Haufen fahren lässt, schlägt sie doppelt hart zurück. Schließlich wenden sich beide in ihrer Erschöpfung hilfesuchend an Daniel Düsentrieb, der tatsächlich eine Lösung parat hat, mit der er „Gitta eine angemessene Präsenz und Herrn Duck eine sichere Distanz“ (S. 119) garantiert…
…Doch scheint mir, als habe Dagobert da den besseren Schnitt gemacht, muss er es doch nur über sich ergehen lassen, sich gelegentlich in der Fensteröffnung zu zeigen, sodass Gitta ihn durch ein Fernrohr „beäugen“ kann (S. 121). Für eine, die als Heidelind den Geliebten schon mal auf ihrem Schoß wiegen durfte, eigentlich ein schwacher Trost. Natürlich ist die Idee, Gitta mal die Gundel Gaukeley spielen zu lassen, nicht eben umwerfend kreativ, aber Autor Rodolfo Cimino macht das mit den witzigen Szenen rund um Gitta als Hellseherin wieder halbwegs wett. Auch die Idee dieser beiden gleichzeitigen Briefe der leidenden Kontrahenten, die „an ihre natürlichen Grenzen gestoßen“ (S. 119) waren, an den findigen Düsentrieb gefällt mir ganz gut. Also ausgerechnet ein Chierchini-Comic als Licht am Ende des bisherigen Tunnels? Mal sehen, ob der Band doch noch die Wende nach oben schafft. (7/15 – Fair) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Donald, das Ski-Ass
Wie in Geschichte 1 des Bandes wird auch hier Donald seine Aufschneiderei zum Verhängnis: Denn natürlich kann er gar kein Ski fahren und ist ob der Einladung seiner Person, Daisys und der Kinder durch den glücklichen Gustav in das Hotel Post im edlen Skiort Bitzkühel aufgeschmissen. So glaubt ihm auch keiner, als er berichtet, dass er sich beim Stolpern über den Teppich den Fuß verstaucht hat. Beschämt und verkannt haut der verletzte Donald ab, hinein in die eisige Bergnatur. Dabei vollbringt er versehentlich doch noch eine Heldentat: Als er in einem Riesenschneeball das Tal hinunterrollt, folgt ihm ein noch größerer mit einem wilden Bären, der kurz zuvor der Hotelküche gefährlich nahegekommen war. Durch diese Bärenaufbinderei endet sie sogar ein bisschen so wie Geschichte 1…
Die erste LTB-Geschichte des amerikanischen Autors Robert A. Bailey, umgesetzt vom Jaime Diaz Studio, nimmt nach kurzer Verschnaufpause den angefangenen Daisy-Faden des Bandes wieder auf, aber in einem amerikanischeren, empathischeren Stil. Der lässt auch Platz für Sorge über den Verbleib Donalds, und zwar nicht nur bei seinen Neffen, sondern auch bei Daisy und sogar bei Gustav. Denn Donald wollte tatsächlich aus dem Leben scheiden, weil er sich nur noch als Last für seine Verwandten empfand. Im besten Panel der Geschichte sieht man die an den Krücken winzig zusammengesunkene Gestalt Donalds über den Dorfplatz humpeln: „Mir werden sie jedenfalls sehr fehlen. Seufz!“ (S. 143). Zum Glück (?) vertreibt das Tohuwabohu um den Bären die Schwermut auf den letzten Seiten sehr schnell. (7/15 – Not bad) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Tauschprobleme
Donald hat sein Haus als Tauschobjekt für den Urlaub inseriert. Während er einen Urlaub in der Villa der Urigs am Cromer See anzutreten meint, bringt Daisy die angepriesene „Luxusvilla“ Donalds erst einmal halbwegs in Ordnung. Als die Urigs eintreffen, halten sie Daisy für das Hausmädchen und beuten sie aus. Donald hingegen hat sich im Haus vertan und wird von den tatsächlichen Eigentümern der Polizei übergeben. Die „Villa“ der Urigs liegt nämlich auf der anderen Seite des Sees und ist eine schlimmere Bruchbude als Donalds. Daisy hat trotzdem Gefallen an der Idee mit dem Häusertausch gefunden; bei ihr klappt es auch und sie kann sich bei prasselndem Kaminfeuer in einem urigen Chalet von den Strapazen erholen…

Bei nochmaligem Lesen ist das durchaus ein kleiner Leckerbissen des häufig unterschätzten Bob Gregory, dessen Geschichten meistens in den Tollsten Geschichten von Donald Duck abgedruckt wurden. Tatsächlich haben die Bewegungen der Gliedmaßen seiner Figuren immer etwas Holzpuppenartiges – und hübsch sind seine Ducks auch nicht. Aber dramaturgisch und komödiantisch hat die Kurzgeschichte (6 Seiten) von 1977 durchaus etwas zu bieten. Die moralische Botschaft ist erkennbar, aber nicht aufgesetzt. Darauf hatten wir gewartet: Zum ersten Mal in diesem Band gewinnt Daisy etwas Liebenswertes – und Mitleiderregendes: „Wo du gerade sein magst, Donald, ich hoff‘ nur, daß du deinen Urlaub aus vollstem Herzen genießt, du Scheusal! Buhuuu!“ (S. 153) Interessant fand ich den kulturhistorischen Kontext: Denn Häuser- bzw. Wohnungstausch ist keineswegs ein Phänomen, das erst durch die Sozialen Medien in die Welt gekommen wäre. „Home Exchange“, so auch der amerikanische Originaltitel, wurde vielmehr bereits in den 1950er Jahren durch eine Gruppe europäischer Lehrer erfunden, die in ihren Ferien kostengünstig reisen wollten. (10/15 – Quite good) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Goldige Aussichten
Onkel Dagobert reagiert plötzlich allergisch auf Gold. Abhilfe erhoffen sich Donald und seine Neffen von der Koryphäe Dr. Zerebralis, der sie an seinen chinesischen Freund Pling-Plang verweist, der Gold in Blei zu verwandeln versteht. Zu spät merken die Ducks, dass sie einem Betrüger aufgesessen sind, der sich jetzt mit fünf Kilo Gold einen faulen Lenz macht. Die nächste Idee Donalds ist noch schlechter: Er versenkt Dagoberts Gold in einem 2000 Meter tiefen Unterwassergraben. Logisch, dass Dagobert mittlerweile genesen ist und Donald nach jeder Münze tauchen muss…
Der zweite Chierchini in diesem Band ist viel schwächer als der erste – jedes einzelne der von Guido Martina verwendeten Motive ist extra-ausgelutscht. Aufgefallen ist mir, dass Chierchini in den beiden Geschichten zwei nahezu identische Psychiater-Figuren verwendet, nur dass der aus „Gittas Zauberkünste“ eine Brille trägt – und nicht kriminell ist. (2/15 – Terrible) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Eine schwere Entscheidung
Daisy ist wählerisch darin, von Donald eine Blume geschenkt zu bekommen. Da kommt Gustav des Wegs, kauft der Dame gönnerhaft eine schöne rote Rose und entführt sie ins Kino, während Donald tobt… Ed Nofziger greift die guten Ansätze von Robert A. Bailey und Bob Gregory bei der Charakterisierung der Daisy-Figur nicht auf. Sie ist wieder die launische Diva, die weiter vorne bei d’Alba schon nervte, aber kaum zum Schmunzeln animiert. (2/15 – Very bad) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Der Diamant im Krokant
Onkel Dagobert ist ein genialer Werbegag eingefallen: In jede Hunderttausendste seiner Pralinenpackungen lässt er einen Diamanten verstecken. Die Entenhausener sind aus dem Häuschen, kaufen und naschen wie verrückt. Da wird durch einen Fehler im System eine Packung mit 200 Diamanten und einem Diamanten produziert und mit den anderen Schachteln sofort ausgeliefert. Nur eine Schachtel dieser Charge verblieb in der Fabrik – Donald langt hinein und stößt auf Schokolade. Mit Dussel Duck macht er sich nun, von Dagobert mit einer Belohnung geködert, bei den Kunden auf die Suche nach der fehlerhaften Packung – nach vielerlei Kapriolen erfolglos. Da stiefelt Gustav in die Fabrik hinein, langt erneut in die von Donald bereits ausprobierte Schachtel – und stößt auf einen Diamanten. Zufällig hatte Donald die einzige Praline in der Fehlpressung erwischt…

„Wir verkleiden uns als Karton!“ (S. 204) Dieser Satz von Dussel kann für mich als Motto über dieser Geschichte von Giorgio Pezzin und Giorgio Cavazzano stehen, denn so verrückt, wie die wilde Jagd nach den 199 Diamanten beginnt, wird sie auch fortgesetzt. Cavazzano experimentiert im Jahr 1977 ausgiebig mit Perspektiven, was gut gelingt, und trubeligem Slapstick, was auch mir, der eigentlich ein Fan seiner Zeichnungen ist, etwas zu viel wird: Der im Trickfilm-Stil plattgewalzte Donald zum Beispiel (S. 221) passt nur noch peripher zum Disney-Stil der LTBs. Dennoch hat das Ganze natürlich genügend Witz und Schwung, um haushoch über dem Artwork der übrigen Geschichten dieses Bandes zu stehen. (9/15 – Somewhat good) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Auf Robinson Crusoes Spuren
Donald, inspiriert durch den klassischen Roman „Robinson Crusoe“ aus dem 18. Jahrhundert, sticht mit einem Floß in See, um auch sich eine heimelige einsame Insel zu suchen – und zu finden. Als er sie erkundet, stößt er auf Kasimir, den Vampir, der aber auch Zauberei und Hypnose beherrscht. Kasimir schickt Donald zurück nach Entenhausen, damit dieser den Geldspeicher seines Onkels ausraube. Das gelingt erst, als er Donald (über Distanz!...) in Dagobert verwandelt, weil nur dieser selbst Zugang besitzt. Über einen Abgleich der Fingerabdrücke bekommt Dagobert heraus, dass es Donald gewesen sein muss, der ihn bestohlen hat, und folgt seiner Spur bis auf die Insel. Dort bezwingt er Kasimir mit Knoblauch und dem Versprechen auf ein wirksames Antirheumatikum – denn sein Rheuma war der Grund, der Kasimir ursprünglich aus dem feuchten und kalten Transsilvanien auf die einsame Insel getrieben hatte…
Ach du liebe Güte – was ist das denn?... Die Story hätte einen Preis für die unausgegorenste Handlung in einem LTB jemals verdient. Man muss gar nicht bei diesem Vampir auf einer einsamen Insel anfangen, um das Ganze fürchterlich zu finden. Schon den Einfall, dass Donald, der sich nach Abmarsch seiner Neffen „einen Monat lang Ruhe“ (S. 226) versprochen hat, durch die Lektüre eines Romans urplötzlich auf die entgegengesetzte Idee verfällt (ohne dass er, wie in manch ähnlichen erzählerischen Zusammenhängen üblich, etwa einen Schlag auf den Kopf bekommen hätte), kann man sich kaum ausdenken. Und dann wird irgendwie noch die sattsam bekannten Motive des Ausräumens des Geldspeichers und von Donalds Strafe, alle Münzen wieder eigenhändig zurückzubringen, reingepfriemelt, und zwar in einer Story (Wir erinnern uns? Robinson Crusoe? Einsame Insel? Ein Vampir?...), in die das so rein gar nicht passt. Der fähige Autor Carlo Chendi hatte 1977 seine beste Zeit offenbar bereits hinter sich. Die Tiefstwertung wird nur durch die wie immer keineswegs üblen Zeichnungen Luciano Gattos vermieden – der Zauber mit den Hieronymus-Bosch-artigen Dämonen (S. 250) sorgt sogar für einen hübschen Oho-Effekt. (2/15 – Very bad) Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)
Fazit
Daisy, welcher schon das Cover-Motiv gehört, tritt danach noch in 6 von 11 Geschichten auf – eine stolze und seltene Quote für diese Figur. Im Vergleich macht in einem schwachen Band die verletzliche, eher amerikanische Daisy das Rennen – die kurze Haustausch-Geschichte von Bob Gregory in der Mitte des Bandes küre ich sogar zu meinem persönlichen Anspiel-Tipp. Denn sonst ist da ja (bis auf einen überdrehten Giorgio Cavazzano) nix. Hobrowili (Diskussion) 22:20, 4. Okt. 2026 (CEST)