Onkel Remus’ Wunderland: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 22. Juni 2026, 09:20 Uhr

Song of the South
Onkel Remus’ Wunderland
© Disney • Quelle:
Uraufführung: 12. November 1946
Deutsche Uraufführung: 12. März 1982
Produzent: Walt Disney
Regisseur: Harve Foster (Spielfilmszenen), Wilfred Jackson (animierte Szenen)
Drehbuch: Bill Peet, Ralph Wright und George Stallings
Musik: Daniele Amfitheatrof und Paul J. Smith
Länge: 94 Minuten

Onkel Remus’ Wunderland (im Original: „Song of the South“) ist ein Spielfilm mit Zeichentricksequenzen von den Regisseuren Harve Foster und Wilfred Jackson, der auf den Onkel Remus-Erzählungen von Joel Chandler Harris basiert und diese in einer Rahmenhandlung integriert. In den USA startete der Film am 12. November 1946, in Deutschland erst am 12. März 1982, nachdem er wegen großer Beliebtheit in den USA und in Frankreich schon wiederaufgeführt wurde.

Seit 1986 versucht der Disney-Konzern den Mischfilm vor der Öffentlichkeit zu verstecken, da er vielfach als rassistisch und die Sklaverei verherrlichend angesehen wird.[1][2] Aus diesem Grund ist Onkel Remus’ Wunderland nur in seiner deutschen Erstauflage auf VHS und nicht auf DVD erhältlich. Auch auf Disney+ soll der Film nie zu sehen sein.[3] Im frei empfangbaren Fernsehen war der Film in Deutschland letztmals am 9. September 2001 zu sehen, wohingegen er in der Schweiz noch am 8. Dezember 2002 letztmals gezeigt wurde. Für Österreich sind keine Ausstrahlungsttermine bekannt.[4]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dunkelhäutige, alte Sklave Remus lernt den Jungen Johnny kennen und erzählt ihm Geschichten, die von Meister Lampe und seinen Freunden handeln. Es entsteht eine Rassen- und Altersgrenzen überwindendende Freundschaft.

Synchronisation[5][6][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Figur Deutsche
Synchronstimme
Originalstimme
Onkel Remus (Sprache) Frank Glaubrecht (1982), Gottfried Kramer (frühere Synchro) James Baskett
Onkel Remus (Gesang) Ralf Paulsen James Baskett
Großmutter Edith Schollwer Lucile Watson
John Joachim Pukaß Erik Rolf
Johnny Jörg Conradt Bobby Driscoll
Sally Gisela Fritsch Ruth Warrick
Tante Tempy Beate Hasenau Hattie McDaniel
Toby Oliver Redsch Glenn Leedy
Brumm, der Bär Edgar Ott Nick Stewart
Meister Lampe Wolfgang Ziffer Johnny Lee
Patzich, der Fuchs Frank Glaubrecht James Baskett

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]