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Die tragenden Elemente in dieser Geschichte sind zum einen Donalds Desinteresse zu Beginn der Geschichte, welches ihn als nahezu Einzigen im Ahnungslosen über das Rosenmontagsprogramm lässt. Derartiges kennt man von ihm z.B. aus der Geschichte ''[[April, April!]]'' oder aus den Handlungsverlauf von ''[[Aufruhr im Wachsfigurenkabinett]]''. Den zweiten wichtige Bestandteil der Geschichte bildet wie so oft eine der genialen Erfindungen von Daniel Düsentrieb, der hier ausnahmsweise mal ohne sein [[Helferlein]] auftritt. Kein Wunder stellt es dar, dass die Kombination aus Beidem, gepaart mit Donalds Pech und seinem Talent ein Chaos anzurichten, zu größeren Schwierigkeiten führt. Als Donald versucht den Schaden zu begrenzen, gipfelt die Katastrophe erst recht in absoluter Zerstörung und sogar der bildliche Elefant im Porzelanladen bekommt wörtliche Bedeutung. | Die tragenden Elemente in dieser Geschichte sind zum einen Donalds Desinteresse zu Beginn der Geschichte, welches ihn als nahezu Einzigen im Ahnungslosen über das Rosenmontagsprogramm lässt. Derartiges kennt man von ihm z.B. aus der Geschichte ''[[April, April!]]'' oder aus den Handlungsverlauf von ''[[Aufruhr im Wachsfigurenkabinett]]''. Den zweiten wichtige Bestandteil der Geschichte bildet wie so oft eine der genialen Erfindungen von Daniel Düsentrieb, der hier ausnahmsweise mal ohne sein [[Helferlein]] auftritt. Kein Wunder stellt es dar, dass die Kombination aus Beidem, gepaart mit Donalds Pech und seinem Talent ein Chaos anzurichten, zu größeren Schwierigkeiten führt. Als Donald versucht den Schaden zu begrenzen, gipfelt die Katastrophe erst recht in absoluter Zerstörung und sogar der bildliche Elefant im Porzelanladen bekommt wörtliche Bedeutung. | ||
Da der Verursacher dieser Verwüstung unerkannt blieb, müssen Donald und der Ingenieur zwar nicht die Flucht nach Timbuktu antreten - es ist aber davon auszugehen, dass die Beiden nun ein weiteres Geheimnnis haben, das sie mit ins Grab nehmen werden. | Da der Verursacher dieser Verwüstung unerkannt blieb, müssen Donald und der Ingenieur zwar nicht die Flucht nach Timbuktu antreten - es ist aber davon auszugehen, dass die Beiden nun ein weiteres Geheimnnis haben, das sie mit ins Grab nehmen werden. | ||
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Bei Erstveröffentlichung im Jahr 1977 war das amerikanische Helloween-Fest in Europa noch weitgehend unbekannt. Daher änderte Dr. Erika Fuchs wieder einmal den Hintergrund geringfügig ab, um die Geschichte für das deutsche Publikum verständlicher zu machen. Laut Einleitung ist das Sammeln von Süßigkeiten ein lokaler Entenhausener Brauch, der alljährlich am Rosenmontag stattfindet. In der Rubrik „Entenhausener Geschichte/n“ ging [[Wolfgang J. Fuchs]] im [[DDSH]] 134 näher auf diese Übersetzungsproblematik ein. Auch andere europäische Länder verlegten die Handlung in die Karnevalszeit. In späteren Publikationen wurde der Text wieder auf das, mittlerweile bekannte, Helloweenfest umgeschrieben. Naheliegenderweise wurde der Titel ''Rosenmontag-Rummel'' dann auch in ''Halloween-Hektik'', oder, angelehnt an den Originaltitel ''Jet Witch'', in ''Düsenhexe'' geändert. | |||
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Version vom 14. Mai 2021, 14:59 Uhr
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| Rosenmontags-Rummel | |
|---|---|
| Jet Witch | |
| Erstveröffentlichung: | November 1961 |
| Entstehungsdatum: | 13. März 1961 |
| Storycode: | W WDC 254-01 |
| Story: | Carl Barks |
| Zeichnungen: | Carl Barks |
| Seiten: | 10 |
| Deutsche Übersetzung: | Dr. Erika Fuchs |
| Deutsche Erstveröffentlichung: | Micky Maus Magazin 1977-08 |
| Weiterführendes | |
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Rosenmontags-Rummel oder Halloween-Hektik bzw. Düsenhexe (engl. Jet Witch) ist eine von Carl Barks im Jahr 1961 gezeichnete und getextete Comicgeschichte.
Figuren
- Donald Duck
- Tick, Trick und Track
- Daniel Düsentrieb
- Ein Winzkind
Handlung
Bei der Gemeindeversammlung wird das alljährliche Ärgernis des Rosenmontagsumzugs angesprochen. Es ist Brauch und Sitte, dass die Kinder maskiert durch die Straßen laufen, an den Haustüren klopfen und um Süssigkeiten bitten. Bekommen sie nichts, dann wird dem Hausbesitzer die Türe oder Wand beschmiert. Auch Donald nimmt daran Teil und macht seinem Unmut über diese Tradition Luft. Noch bevor konkrete Vorschläge besprochen werden, verläßt er die Sitzung aber vorzeitig und geht zum Kegeln.
Da er sich in den folgenden Tagen auch wenig für die lokalen Nachrichten interessiert, weiß er am Rosenmontag auch nichts davon, dass die Stadt diesmal einen Umzug für Kinder organisiert hat, um die kleinen Racker mit einem geordneten Programm zu unterhalten und so von Streichen abzuhalten. Erst abends fällt Donald überhaupt auf, dass heute Rosenmontag ist, als Tick, Trick und Track verkleidet das Haus verlassen. Er hetzt sich ab um sich noch rechtzeitig mit Süßigkeiten einzudecken und bereit einen Schwung Geschenktütchen voll Bonbons vor. Die Zweit vergeht und im Laufe des Abends wundert Donald sich immer mehr, dass niemand an seiner Türe läutet. Als er die Hoffnung schon fast aufgegeben hat, steht schließlich ein winziger, als Gnom verkleideter Bengel vor seiner Haustür. Donald beschenkt den Jungen großzügig, dieser ist genau wie Donald verwundert, dass Niemand auf den Straßen unterwegs ist, und anscheinend auch keiner zu Hause zu sein scheint. Auch er hat offensichtlich nichts vom Rosenmontags-Umzug mitbekommen. Die Beiden stellen fest, dass sein ganzes Viertel menschleer zu sein scheint. Der Junge vermutet, dass alle Menschen vor der Hexe Angst haben würden, die er vorhin herumfliegen sah.
Hintergrund
Die tragenden Elemente in dieser Geschichte sind zum einen Donalds Desinteresse zu Beginn der Geschichte, welches ihn als nahezu Einzigen im Ahnungslosen über das Rosenmontagsprogramm lässt. Derartiges kennt man von ihm z.B. aus der Geschichte April, April! oder aus den Handlungsverlauf von Aufruhr im Wachsfigurenkabinett. Den zweiten wichtige Bestandteil der Geschichte bildet wie so oft eine der genialen Erfindungen von Daniel Düsentrieb, der hier ausnahmsweise mal ohne sein Helferlein auftritt. Kein Wunder stellt es dar, dass die Kombination aus Beidem, gepaart mit Donalds Pech und seinem Talent ein Chaos anzurichten, zu größeren Schwierigkeiten führt. Als Donald versucht den Schaden zu begrenzen, gipfelt die Katastrophe erst recht in absoluter Zerstörung und sogar der bildliche Elefant im Porzelanladen bekommt wörtliche Bedeutung.
Da der Verursacher dieser Verwüstung unerkannt blieb, müssen Donald und der Ingenieur zwar nicht die Flucht nach Timbuktu antreten - es ist aber davon auszugehen, dass die Beiden nun ein weiteres Geheimnnis haben, das sie mit ins Grab nehmen werden.
Versionen
Bei Erstveröffentlichung im Jahr 1977 war das amerikanische Helloween-Fest in Europa noch weitgehend unbekannt. Daher änderte Dr. Erika Fuchs wieder einmal den Hintergrund geringfügig ab, um die Geschichte für das deutsche Publikum verständlicher zu machen. Laut Einleitung ist das Sammeln von Süßigkeiten ein lokaler Entenhausener Brauch, der alljährlich am Rosenmontag stattfindet. In der Rubrik „Entenhausener Geschichte/n“ ging Wolfgang J. Fuchs im DDSH 134 näher auf diese Übersetzungsproblematik ein. Auch andere europäische Länder verlegten die Handlung in die Karnevalszeit. In späteren Publikationen wurde der Text wieder auf das, mittlerweile bekannte, Helloweenfest umgeschrieben. Naheliegenderweise wurde der Titel Rosenmontag-Rummel dann auch in Halloween-Hektik, oder, angelehnt an den Originaltitel Jet Witch, in Düsenhexe geändert.
Veröffentlichungen
- Micky Maus 08/1977
- Micky Maus 08/1993
- DDSH 134 (Auch als Zweitauflage)
- Die tollsten Geschichten von Donald Duck Sammelband 24B
- Die tollsten Geschichten von Donald Duck Sammelband 24C
- Barks Library 43
- Die tollsten Geschichten von Donald Duck Sammelband 33A
- Barks Comics and Stories 15
- Micky Maus 45/2003 (Unter dem Titel Halloween-Hektik)
- Carl Barks Collection 23
- Entenhausen-Edition 43
- Micky Maus 2020-22 (Unter dem Titel Düsenhexe)
Weblinks