LTB 477: Rezension: Unterschied zwischen den Versionen

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Seit neuem spielt [[Goofy]] mit Freuden auf einem merkwürdigen Instrument, was ihm einige nicht wirklich erfreuten Reaktionen beschert: Die Piesacktuba. Auch [[Micky]] kann dem Klang nur mit Genuss lauschen, wenn schützende Ohrenschützer auf seinen Ohren ruhen. Als [[Minnie]] [[Goofy]] schließlich über [[Micky|Mickys]] Meinung aufklärt, zieht dieser beleidigt davon, wenn er auch nur so tut, damit die beiden etwas Zeit für sich selbst finden. Als er schließlich auf der Suche nach dankbarerem Publikum durch die Stadt streunt, entdeckt er schließlich in einem dunklen Gassenviertel den ''Fantom Club''. Dort stößt er auf begeisterte Reaktionen von Gestalten, die allerdings ein etwas komisches Aussehen besitzen. Schließlich verabschiedet er sich von ihnen.
Seit neuem spielt [[Goofy]] mit Freuden auf einem merkwürdigen Instrument, was ihm einige nicht wirklich erfreuten Reaktionen beschert: Die Piesacktuba. Auch [[Micky]] kann dem Klang nur mit Genuss lauschen, wenn schützende Ohrenschützer auf seinen Ohren ruhen. Als [[Minnie]] [[Goofy]] schließlich über [[Micky|Mickys]] Meinung aufklärt, zieht dieser beleidigt davon, wenn er auch nur so tut, damit die beiden etwas Zeit für sich selbst finden. Als er schließlich auf der Suche nach dankbarerem Publikum durch die Stadt streunt, entdeckt er schließlich in einem dunklen Gassenviertel den ''Fantom Club''. Dort stößt er auf begeisterte Reaktionen von Gestalten, die allerdings ein etwas komisches Aussehen besitzen. Schließlich verabschiedet er sich von ihnen.


Nach einigen Tagen stattet [[Micky]] ihm einen Besuch ab, um nach dem Rechten zu sehen. Doch [[Goofy]] geht es gut - zumindest bis auf ein Problem: Einer seiner Bandmitglieder will ihn aus dem Weg schaffen. Er erlebt noch viele knappe Situationen, bis er mit [[Micky]] einen Stopp bei einer Eisdiele einlegt. Dort allerdings wird sein Mineralwasser vergiftet und [[Micky]] kann es gerade noch rechtzeitig wegschütten. Schließlich empfiehlt er [[Goofy]], sich zu Hause zu verbarrikadieren und wagt sich schließlich selber in das verfallene Viertel, um den ''Fantom Club'' zu besuchen. Dabei allerdings stößt er auf einen Polizisten, der ihn darauf hinweist, dass das Betreten des Viertels verboten ist. Als er weg ist, erkundet [[Micky]] schließlich doch das Viertel. Als er allerdings beim Club angekommen ist, wird ihm schließlich bei einem kleinen Blick auf eine Informationstafel doch mulmig zumute und er kehrt um. Durch ein Missgeschick, mit dem er selbst zweifellos nichts zu tun hat, wird der Polizist erneut auf ihn aufmerksam und sperrt ihn ins Gefängnis, da ihn Mickys Ausrede mit den Gespenstern nicht als Erklärung genügt.
Nach einigen Tagen stattet [[Micky]] ihm einen Besuch ab, um nach dem Rechten zu sehen. Doch [[Goofy]] geht es gut - zumindest bis auf ein Problem: Einer seiner Bandmitglieder, Dixie Dudel. will ihn aus dem Weg schaffen. Er erlebt noch viele knappe Situationen, bis er mit [[Micky]] einen Stopp bei einer Eisdiele einlegt. Dort allerdings wird sein Mineralwasser vergiftet und [[Micky]] kann es gerade noch rechtzeitig wegschütten. Schließlich empfiehlt er [[Goofy]], sich zu Hause zu verbarrikadieren und wagt sich schließlich selber in das verfallene Viertel, um den ''Fantom Club'' zu besuchen. Dabei allerdings stößt er auf einen Polizisten, der ihn darauf hinweist, dass das Betreten des Viertels verboten ist. Als er weg ist, erkundet [[Micky]] schließlich doch das Viertel. Als er allerdings beim Club angekommen ist, wird ihm schließlich bei einem kleinen Blick auf eine Informationstafel doch mulmig zumute und er kehrt um. Durch ein Missgeschick, mit dem er selbst zweifellos nichts zu tun hat, wird der Polizist erneut auf ihn aufmerksam und sperrt ihn ins Gefängnis, da ihn [[Micky|Mickys]] Ausrede mit den Gespenstern nicht als Erklärung genügt.


Dort bemerkt [[Kommissar Hunter]] die beiden, doch der Polizist will Micky trotz der Anweisungen des Komissars nicht freilassen. Als [[Micky]] schließlich eine ironisch gemeinte Aussage über Aliens von sich gibt, lässt der Polizist, der anscheinend ein Alien-Fan ist, ihn frei; mit der Begründung, dass "wir Alien-Fans doch zusammenhalten müssen".
Dort bemerkt [[Kommissar Hunter]] die beiden, doch der Polizist will Micky trotz der Anweisungen des Komissars nicht freilassen. Als [[Micky]] schließlich eine ironisch gemeinte Aussage über Aliens von sich gibt, lässt der Polizist, der anscheinend ein Alien-Fan ist, ihn frei; mit der Begründung, dass "wir Alien-Fans doch zusammenhalten müssen".
Schließlich passt [[Micky]] [[Goofy]] im verlassenen Viertel auf dem Weg zum ''Fantom Club'' ab und die beiden gehen gemeinsam zum Club. Dort werden sie von begeisterten Gespenstern empfangen. Als sie schließlich Dixie Dudel zur Rede stellen wollen, erklärt dieser ihnen, dass er in Wirklichkeit [[Goofy]] die ganze Zeit über das Leben rettet, damit dieser keine von ihnen wird. Denn Lola, die Sängerin, verfolgt ein anderes Ziel - sie will [[Goofy]] unbedingt in ihrer Band haben! Dann wollen die beiden entkommen, doch Lola schickt ihnen Wachtruppen hinterher. Dixie tut so, als wenn er ihnen einen Ausgang zeigen wollen würde, doch in Wirklichkeit landen sie wegen ihm in einer Parallelwelt. Dort treffen sie auch Bizzy Bepop, den ehemaligen Piesacker, der ihnen erzählt, dass Dixie ihn dort hinein geschmissen hat. Nachdem er sich von einen Geisterpolizisten schnappen lässt, um mithilfe von [[Micky|Mickys]] Plan wieder zum Club zu gelangen, will dieser [[Goofy]] und [[Micky]] nicht mitnehmen, weil er nicht an lebende Wesen glaubt. Da erzählt [[Micky]] ihm von unsichtbaren Aliens, und da dieser ein Alien-Fan ist, ist er begeistert und nimmt auch sie auf ihren Wunsch fest.
Oben will Dixie schon triumphierend bemerken, dass er nun der einzige Piesacker ist, da kommen jedoch Bizzy, [[Goofy]] und [[Micky]] an die Welt zurück und erzählen den anderen Gespenstern, was vorgefallen ist. Sofort wird Dixie aus dem Club geworfen und Bizzy nimmt nun wieder seine Stelle ein. [[Micky]] und [[Goofy]] allerdings nutzen die Chance, um zu entkommen.
{{Hl}} [[Casty]] zählt zweifellos zu meinen Lieblingsautoren. Er schreibt mit Vorliebe Mystery-Geschichten, die es gespannt mitzuverfolgen gilt. Doch was ihn auch ehrt, ist, dass die wenigen Gags, die kommen, auch wirklich zünden (zu meinen Lieblingsgags gehört der mit den Aliens, aber da dürften wahrscheinlich die meisten mit mir die gleiche Meinung teilen). Der Plot finde ich allerdings für Castys Verhältnisse nicht sooo hervorragend, auch wenn die Situationen, in denen [[Goofy]] nur knapp dem [[Tod]] entrinnt, äußerst spannend sind. [[Enrico Faccini|Enrico Faccinis]] Zeichnungen voller Absurdität verleihen der Geschichte die passende skurille Atmosphäre - auch in dem Bereich gibt es für mich einen Pluspunkt. '''1-'''<nowiki> ~~~~</nowiki>
== [[Entenhausener Kurier]]: Zwei Chaoten im Schnee ==
{{Sc|I TL 2670 3}}
* Skript: [[Carlo Panaro]]
* Zeichnungen: [[Giampaolo Soldati]]
* Seitenanzahl: 18
[[Donald]] und [[Dussel]] müssen im Dienste ihres [[Onkel Dagobert|Onkel Dagoberts]] die Regiearbeiten des neuesten Films von Ron Hofart, indem Harrison Hort vorkommt, als Reporter mitverfolgen. Da stellen sie fest, dass noch ein Statist gebraucht wird. [[Dussel]] wirft eine Münze und das Glück ist auf seiner Seite - oder vielleicht das Pech. Schließlich klappen die Dreharbeiten wegen mehreren Problemen Dussels nicht - weil das Dialog ziemlich anspruchsvoll sei, auch wenn dieses sich nur auf die Worte "Tag, alter Knabe" konzentriert. Danach bauen sie immer mehr Chaos und schmuggeln sich sogar in Horts Wohnung ein. Dann entbrennt eine wilde Verfolgungsjagd auf Motorschlitten, die etwas holprig für [[Dussel]] und [[Donald]] ausgeht. Auch wenn sie einen Knüller landen, der [[Dagobert]] zufriedenstellt, liegen sie am Ende leider im Krankenhaus.
{{Mm}} Nach zwei großen Highlights kommt die erste Geschichte, die etwas mau ist. Der Plot ist ziemlich fade und damit das Gegenteil von dem, was er eigentlich sein sollte. Ich bin eigentlich ein Fan vom [[Entenhausener Kurier]]. Leider konzentriert sich diese Geschichte nur auf 18 Seiten und auch nur auf Chaos - so vermisse ich den roten Faden, den man oft in den anderen Geschichten vorfindet. Die Zeichnungen sind leider auch überhaupt nichts Besonderes und so fällt diese Geschichte auf die Liste der Mittelmäßigen. '''3-''' [[Benutzer:Bleibtreu|Bleibtreu]] ([[Benutzer Diskussion:Bleibtreu|Diskussion]]) 12:51, 6. Jun. 2026 (CEST)
== Das Amulett des Bösen ==
{{Sc|I M 61-5}}
* Skript: [[Ilaria Isaia]]
* Zeichnungen: [[Claudia Forcelloni]]
* Seitenanzahl: 26
Ein rätselhafter Museumsraub in [[Entenhausen]] ist geschehen! Dies ist auch Gesprächsthema im Theater ''Rosa Diamanti''. Dort ist auch [[Daisy]] zu Gast. Dort trifft sie auf ein paar Freundinnen, unter denen auch Hedda ist, die eine Brosche besitzt, die der entwendeten ziemlich ähnlich sieht. [[Daisy]] entdeckt schließlich auch noch [[Donald]] gemeinsam mit seinem Freund Benny. Dieser ist ziemlich nervös, da er in eine Schauspielerin namens Sara Silberblick verliebt ist. Schließlich beobachtet [[Daisy]] das Stück und will schließlich Sara abpassen, um mit ihr zu reden. Da verfolgt schließlich die misstrauische Hedda sie. Als Sara dann eilig aus dem Künstlereingang heraustritt, verwandelt sich diese auf einmal nach [[Daisy|Daisys]] beharrlichem Verhalten in [[Gundel Gaukeley]] und klaut Hedda ihre Brosche. Diese ist am Boden zerstört. Als darauf die echte Sara kommt, nimmt [[Daisy]] sie mit und stellt ihr Benny vor. Diese verlieben sich sofort ineinander und gehen miteinander davon. [[Daisy]] stellt Nachforschungen an, was es mit dem Diebstahl auf sich hat. Dabei stößt sie schließlich auf ein uraltes Geheimnis und muss mit aller Kraft mit einer neuen Verbündeten versuchen, [[Gundel]] davon abzuhalten, dass Amulett des Bösen zu vervollständigen.
{{Gut}} Nun also eine Geschichte, wo mal weibliche Charaktere im Vordergrund stellen. Das ist zur Abwechslung auch ziemlich erfrischend und die Verhältnisse sind erstaunlich gut gestaltet. Vor allem die anfänglich zickige Hedda gefällt mir. Man könnte also annehmen, dass diese Geschichte sich durchaus zu einem Highlight entwickeln könnte. Benny ist für mich einer der vielen Freunde von [[Donald]], die oft selber ebenfalls Hilfe bedarfen. Auch er gefällt mir. Von den Charakteren ist diese Geschichte also ziemlich gelungen.
Doch kommen wir nun zum Plot: Die Idee ringt mir schon ein anerkenndes Nicken ab, allerdings hätte man an der Umsetzung vielleicht noch ein bisschen feilen können. Irgendwie kann ich mich nicht wirklich mitreissen lassen, auch wenn es die eine oder andere überraschende Wendung gibt.
Die Zeichnungen ragen aber noch ein Stück weit über den Durchschnitt heraus. Also von dort her gibt es auch noch einen blassen Pluspunkt.
Nur ein kleiner Punkt gefällt mir noch nicht richtig, allerdings könnte man diesen schon als sehr pingelig werten: Der Name des Theaters, ''Rosa Diamanti'', klingt ein bisschen merkwürdig. Vielleicht hätte man sich bei der Übersetzung nicht so sehr am Italienischen spezialisieren sollen.
Eine Geschichte, die das LTB auffrischt, aber dennoch nicht die Vorgänger (bis "Zwei Chaoten im Schnee) übertrifft. '''2-''' [[Benutzer:Bleibtreu|Bleibtreu]] ([[Benutzer Diskussion:Bleibtreu|Diskussion]]) 18:37, 8. Jun. 2026 (CEST)
== Goldene Ernte ==

Aktuelle Version vom 8. Juni 2026, 18:37 Uhr

© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 477 rezensiert. Ob dieser Band tolles Top, ein fataler Flop oder einfach nur müdes Mittelmaß ist, erfährst du hier. Dranbleiben ;-) Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 477.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 477 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!

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Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelmaß Dagoberts Blick sieht grässlich aus. Sonst ist das Cover allerdings befriedigend - der Hintergrund sieht gut aus und auch der Diamant ist äußerst schön gezeichnet aus. Bleibtreu (Diskussion) 15:15, 5. Jun. 2026 (CEST)

Diamantenfeuer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2966-4

Der Bürgermeister ist empört: Mit seinen zahlreichen Fabriken verpestet Dagobert die schöne Luft Entenhausens! Dagegen muss etwas unternommen werden. Deswegen plant er ein Anti-Smog-Programm auf Dagoberts Kosten. Niedergeschlagen sucht dieser Rat beim Fachmann Daniel Düsentrieb, welcher ihm kurz darauf etwas Passendes erfindet. Donald und Tick, Trick und Track sind verwundert, als Onkel Dagobert einen merkwürdigen Protektor auf dem Dach des Geldspeicher aufstellt. Doch nicht nur sie sind erstaunt - auch Klaas Klever fragt sich, was sein Erzfeind plant. Schließlich befiehlt er seinen Technikern, einen größeren Protektor der gleichen Art aufzustellen. Und so liefern sich die beiden Konkurrenten ein Rennen mit den merkwürdigen Apparaten - während die Entenhausener mit Freude feststellen, dass die Luft immer reiner wird.

Doch schließlich beginnen fatale Wetterphänomenen einzusetzen: Es regnet Diamanten! Sofort schnappt sich jeder alles, was er kriegen kann. Doch irgendwann wird der plötzliche Reichtum zu einer Last, die man loswerden will: Die Diamanten sind überall! Währenddessen erklärt Dagobert seinen Neffen, wie der Apparat funktioniert: Er verdichtet das Kohlendioxid in der Atmosphäre, bis daraus Diamanten entstehen! Doch als der Diamantenregen zu einem zu großen Problem wird, muss Dagobert gegen seinen Willen gemeinsam mit Klaas Klever Berge von Diamanten verbrennen, was ihm das Herz bricht, da die Diamanten die Diamantwirtschaft lahmlegt. Schließlich werden die Diamanten in Bleistiftminen aus Granit verwandelt, die die beiden Milliardäre Kinder von der ganzen Welt schenken sollen, damit diese eine bessere Vorstellung der Welt zeichnen.

Gut Nun schreiten wir auch schon zur Bewertung der Titelstory. Der Plot ist durchaus interessant - sowohl aus wissenschaftlicher Sicht als auch aus der Spannung. Dass auch Entenhausen sich mal mit den Problemen des Smogs herumschlagen muss und auch Dagobert die Konsequenzen seiner Verpestung merkt, ist äußerst realistisch. Dennoch ist diese Geschichte leider kein Highlight, weil sie nicht wirklich in die Tiefe kommt. Es ist alles durchaus interessant, aber trotzdem auch nicht wirklich fesselnd. Immerhin ein guter Ansatz. 2 Bleibtreu (Diskussion) 15:15, 5. Jun. 2026 (CEST)

Das Wickingerschiff aus dem Eis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 2014-102


Dagobert hat Herrn Düsentrieb gemeinsam mit seinem Neffen Donald mit einer wichtigen Mission betreut: sie sollen einen Eisberg zu einem Scheichen aus der Sahara bringen! Doch schließlich wird ihr Eisberg von den Panzerknackern gekapert, die glauben, dass Onkel Dagobert in dem Eisberg Geld transportiert. Als Donald und Herr Düsentrieb ein eingefrorenes Wikingerschiff entdecken, wollen die Panzerknacker es aus dem Eis befreien, um es an ein Museum teuer zu verkaufen. Doch da entdeckt Herr Düsentrieb ein elektronisches Schaltbord! Ohne weiter nachzudenken, drückt er wahllos einen Knopf. Sofort erhebt sich das Schiff aus dem Eis und fliegt ins Weltall, während es dabei einige Panzerknacker zu Fall bringt. Das Schiff fliegt zu einem erdähnlichen Planeten, der von Wikingern bewohnt wird! Diese sagen, sie seien nun auf Walhalla. Sofort befürchtet Donald, das er tot ist, doch die Wikinger sagen, das wären nur Geschichten.

Sie erzählen, dass sie einst auf Grönland siedelten, doch schließlich von seltsamen, fliegenden, metallischen Wesen auf diesen Planeten entführt worden sind. Es würde ihnen zwar gut gehen, da sie täglich dank der Roboter mit Haferschleim verpflegt werden, aber sie dürften sich nicht gegenseitig prügeln, weil dann sofort die Roboter anrücken würden und ihnen langweilig ist. Schließlich wiegeln die beiden, die wieder zurück nach Hause wollen, die Wikinger gegen die Roboter auf, damit sie unbemerkt in die Zentrale der Roboter gelangen. Als der Plan sich erfüllt, programmiert Daniel Düsentrieb die Roboter auf Abschalten. Sie bieten den Wikingern an, mit ihnen auf die Erde zurückzukehren, doch diese lehnen ab, da sie lieber auf Walhalla bleiben wollen, da ihnen die moderne Erde nicht gefällt. Schließlich machen sich Donald und Daniel Düsentrieb auf dem Weg zur Erde zum Eisberg. Dort finden sie die Panzerknacker vor, die sie anflehen, sie zu retten. Schließlich nehmen sie sie auf dem Eisberg mit, wo den Ganoven sofort Sehnsucht nach einer warmen, gemütlichen Zelle kommt.

Highlight Eine tolle Geschichte! Vor allem der Part mit den Panzerknackern gefällt mir, weil diese dort wieder ihre Skrupellosigkeit und schurkischen Züge demonstrieren. Aber auch die Revolution am Ende ist toll mitzuverfolgen und ich werde sofort von Nervenkitzel mitgerissen. Fecchis Zeichnungen können da auch nicht wirklich etwas falschmachen. Nur zwei Dinge gefallen mir nicht: Herr Düsentrieb meint, dass ihre Aktion, einen Eisberg aus der Arktis zur Sahara zu schleppen, äußerst nützlich sei. Doch das ist eher das Gegenteil: Einen riesigen Eisberg auf der Wüste zu schmelzen, bringt nichts als Überschwemmungen, da der Boden so ausgetrocknet ist, dass er die gigantischen Wassermengen nicht aufnehmen kann. Da hat der gerissene Dagobert den Scheich anscheinend toll über den Tisch gezogen! Außerdem geht dabei richtig viel Lebensraum für Tiere verloren und der Klimawandel wird dadurch beschleunigt. Die zweite Sache ist die, dass die Wikinger klischeehaft als Raufbolde beschrieben werden, die nichts anderes als Prügeleien im Kopf haben. Doch das stimmt überhaupt nicht: Nur ein kleiner Teil der Wikinger wurde auch wirklich von Kriegern ausgemacht: die meisten waren einheimische Händler, auch wenn diese im Gegensatz zu den plünderischen Seeleuten nicht so bekannt sind. Doch genug davon, denn diese beiden Fehler machen in meiner Bewertung auch nur einen kleinen Teil aus! 1- Bleibtreu (Diskussion) 15:15, 5. Jun. 2026 (CEST)

Der Club der Gespenster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2955-2

Seit neuem spielt Goofy mit Freuden auf einem merkwürdigen Instrument, was ihm einige nicht wirklich erfreuten Reaktionen beschert: Die Piesacktuba. Auch Micky kann dem Klang nur mit Genuss lauschen, wenn schützende Ohrenschützer auf seinen Ohren ruhen. Als Minnie Goofy schließlich über Mickys Meinung aufklärt, zieht dieser beleidigt davon, wenn er auch nur so tut, damit die beiden etwas Zeit für sich selbst finden. Als er schließlich auf der Suche nach dankbarerem Publikum durch die Stadt streunt, entdeckt er schließlich in einem dunklen Gassenviertel den Fantom Club. Dort stößt er auf begeisterte Reaktionen von Gestalten, die allerdings ein etwas komisches Aussehen besitzen. Schließlich verabschiedet er sich von ihnen.

Nach einigen Tagen stattet Micky ihm einen Besuch ab, um nach dem Rechten zu sehen. Doch Goofy geht es gut - zumindest bis auf ein Problem: Einer seiner Bandmitglieder, Dixie Dudel. will ihn aus dem Weg schaffen. Er erlebt noch viele knappe Situationen, bis er mit Micky einen Stopp bei einer Eisdiele einlegt. Dort allerdings wird sein Mineralwasser vergiftet und Micky kann es gerade noch rechtzeitig wegschütten. Schließlich empfiehlt er Goofy, sich zu Hause zu verbarrikadieren und wagt sich schließlich selber in das verfallene Viertel, um den Fantom Club zu besuchen. Dabei allerdings stößt er auf einen Polizisten, der ihn darauf hinweist, dass das Betreten des Viertels verboten ist. Als er weg ist, erkundet Micky schließlich doch das Viertel. Als er allerdings beim Club angekommen ist, wird ihm schließlich bei einem kleinen Blick auf eine Informationstafel doch mulmig zumute und er kehrt um. Durch ein Missgeschick, mit dem er selbst zweifellos nichts zu tun hat, wird der Polizist erneut auf ihn aufmerksam und sperrt ihn ins Gefängnis, da ihn Mickys Ausrede mit den Gespenstern nicht als Erklärung genügt.

Dort bemerkt Kommissar Hunter die beiden, doch der Polizist will Micky trotz der Anweisungen des Komissars nicht freilassen. Als Micky schließlich eine ironisch gemeinte Aussage über Aliens von sich gibt, lässt der Polizist, der anscheinend ein Alien-Fan ist, ihn frei; mit der Begründung, dass "wir Alien-Fans doch zusammenhalten müssen".

Schließlich passt Micky Goofy im verlassenen Viertel auf dem Weg zum Fantom Club ab und die beiden gehen gemeinsam zum Club. Dort werden sie von begeisterten Gespenstern empfangen. Als sie schließlich Dixie Dudel zur Rede stellen wollen, erklärt dieser ihnen, dass er in Wirklichkeit Goofy die ganze Zeit über das Leben rettet, damit dieser keine von ihnen wird. Denn Lola, die Sängerin, verfolgt ein anderes Ziel - sie will Goofy unbedingt in ihrer Band haben! Dann wollen die beiden entkommen, doch Lola schickt ihnen Wachtruppen hinterher. Dixie tut so, als wenn er ihnen einen Ausgang zeigen wollen würde, doch in Wirklichkeit landen sie wegen ihm in einer Parallelwelt. Dort treffen sie auch Bizzy Bepop, den ehemaligen Piesacker, der ihnen erzählt, dass Dixie ihn dort hinein geschmissen hat. Nachdem er sich von einen Geisterpolizisten schnappen lässt, um mithilfe von Mickys Plan wieder zum Club zu gelangen, will dieser Goofy und Micky nicht mitnehmen, weil er nicht an lebende Wesen glaubt. Da erzählt Micky ihm von unsichtbaren Aliens, und da dieser ein Alien-Fan ist, ist er begeistert und nimmt auch sie auf ihren Wunsch fest.

Oben will Dixie schon triumphierend bemerken, dass er nun der einzige Piesacker ist, da kommen jedoch Bizzy, Goofy und Micky an die Welt zurück und erzählen den anderen Gespenstern, was vorgefallen ist. Sofort wird Dixie aus dem Club geworfen und Bizzy nimmt nun wieder seine Stelle ein. Micky und Goofy allerdings nutzen die Chance, um zu entkommen.

Highlight Casty zählt zweifellos zu meinen Lieblingsautoren. Er schreibt mit Vorliebe Mystery-Geschichten, die es gespannt mitzuverfolgen gilt. Doch was ihn auch ehrt, ist, dass die wenigen Gags, die kommen, auch wirklich zünden (zu meinen Lieblingsgags gehört der mit den Aliens, aber da dürften wahrscheinlich die meisten mit mir die gleiche Meinung teilen). Der Plot finde ich allerdings für Castys Verhältnisse nicht sooo hervorragend, auch wenn die Situationen, in denen Goofy nur knapp dem Tod entrinnt, äußerst spannend sind. Enrico Faccinis Zeichnungen voller Absurdität verleihen der Geschichte die passende skurille Atmosphäre - auch in dem Bereich gibt es für mich einen Pluspunkt. 1- ~~~~

Entenhausener Kurier: Zwei Chaoten im Schnee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I TL 2670 3

Donald und Dussel müssen im Dienste ihres Onkel Dagoberts die Regiearbeiten des neuesten Films von Ron Hofart, indem Harrison Hort vorkommt, als Reporter mitverfolgen. Da stellen sie fest, dass noch ein Statist gebraucht wird. Dussel wirft eine Münze und das Glück ist auf seiner Seite - oder vielleicht das Pech. Schließlich klappen die Dreharbeiten wegen mehreren Problemen Dussels nicht - weil das Dialog ziemlich anspruchsvoll sei, auch wenn dieses sich nur auf die Worte "Tag, alter Knabe" konzentriert. Danach bauen sie immer mehr Chaos und schmuggeln sich sogar in Horts Wohnung ein. Dann entbrennt eine wilde Verfolgungsjagd auf Motorschlitten, die etwas holprig für Dussel und Donald ausgeht. Auch wenn sie einen Knüller landen, der Dagobert zufriedenstellt, liegen sie am Ende leider im Krankenhaus.

Mittelmaß Nach zwei großen Highlights kommt die erste Geschichte, die etwas mau ist. Der Plot ist ziemlich fade und damit das Gegenteil von dem, was er eigentlich sein sollte. Ich bin eigentlich ein Fan vom Entenhausener Kurier. Leider konzentriert sich diese Geschichte nur auf 18 Seiten und auch nur auf Chaos - so vermisse ich den roten Faden, den man oft in den anderen Geschichten vorfindet. Die Zeichnungen sind leider auch überhaupt nichts Besonderes und so fällt diese Geschichte auf die Liste der Mittelmäßigen. 3- Bleibtreu (Diskussion) 12:51, 6. Jun. 2026 (CEST)

Das Amulett des Bösen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I M 61-5

Ein rätselhafter Museumsraub in Entenhausen ist geschehen! Dies ist auch Gesprächsthema im Theater Rosa Diamanti. Dort ist auch Daisy zu Gast. Dort trifft sie auf ein paar Freundinnen, unter denen auch Hedda ist, die eine Brosche besitzt, die der entwendeten ziemlich ähnlich sieht. Daisy entdeckt schließlich auch noch Donald gemeinsam mit seinem Freund Benny. Dieser ist ziemlich nervös, da er in eine Schauspielerin namens Sara Silberblick verliebt ist. Schließlich beobachtet Daisy das Stück und will schließlich Sara abpassen, um mit ihr zu reden. Da verfolgt schließlich die misstrauische Hedda sie. Als Sara dann eilig aus dem Künstlereingang heraustritt, verwandelt sich diese auf einmal nach Daisys beharrlichem Verhalten in Gundel Gaukeley und klaut Hedda ihre Brosche. Diese ist am Boden zerstört. Als darauf die echte Sara kommt, nimmt Daisy sie mit und stellt ihr Benny vor. Diese verlieben sich sofort ineinander und gehen miteinander davon. Daisy stellt Nachforschungen an, was es mit dem Diebstahl auf sich hat. Dabei stößt sie schließlich auf ein uraltes Geheimnis und muss mit aller Kraft mit einer neuen Verbündeten versuchen, Gundel davon abzuhalten, dass Amulett des Bösen zu vervollständigen.

Gut Nun also eine Geschichte, wo mal weibliche Charaktere im Vordergrund stellen. Das ist zur Abwechslung auch ziemlich erfrischend und die Verhältnisse sind erstaunlich gut gestaltet. Vor allem die anfänglich zickige Hedda gefällt mir. Man könnte also annehmen, dass diese Geschichte sich durchaus zu einem Highlight entwickeln könnte. Benny ist für mich einer der vielen Freunde von Donald, die oft selber ebenfalls Hilfe bedarfen. Auch er gefällt mir. Von den Charakteren ist diese Geschichte also ziemlich gelungen.

Doch kommen wir nun zum Plot: Die Idee ringt mir schon ein anerkenndes Nicken ab, allerdings hätte man an der Umsetzung vielleicht noch ein bisschen feilen können. Irgendwie kann ich mich nicht wirklich mitreissen lassen, auch wenn es die eine oder andere überraschende Wendung gibt.

Die Zeichnungen ragen aber noch ein Stück weit über den Durchschnitt heraus. Also von dort her gibt es auch noch einen blassen Pluspunkt.

Nur ein kleiner Punkt gefällt mir noch nicht richtig, allerdings könnte man diesen schon als sehr pingelig werten: Der Name des Theaters, Rosa Diamanti, klingt ein bisschen merkwürdig. Vielleicht hätte man sich bei der Übersetzung nicht so sehr am Italienischen spezialisieren sollen.

Eine Geschichte, die das LTB auffrischt, aber dennoch nicht die Vorgänger (bis "Zwei Chaoten im Schnee) übertrifft. 2- Bleibtreu (Diskussion) 18:37, 8. Jun. 2026 (CEST)

Goldene Ernte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]