Onkel Wombats Tack-Tack-Zeitmaschine: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Onkel Wombat.jpg|thumb|right|Onkel Wombat (© | [[Datei:Onkel Wombat.jpg|thumb|right|Onkel Wombat (© Egmont Ehapa)]] | ||
'''Onkel Wombats Tack-Tack-Zeitmaschine ''' ( | '''Onkel Wombats Tack-Tack-Zeitmaschine ''' (engl. ''Uncle Wombat’s Tock Tock Time Machine'') ist eine [[Comicgeschichte]] von [[Bill Walsh]] und [[Floyd Gottfredson]] aus dem Jahr 1951, die unmittelbar an die Geschichte ''[[Das verkorkste Gespenst]]'' anschließt. | ||
== Figuren == | == Figuren == | ||
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Micky flieht gemeinsam mit Onkel Wombat auf einem Reitwagen, gemeinsam fliehen sie durch die Zeit bis ins Jahr 2051. Aus dem Reitwagen wird ein Fahrzeug der Zukunft und auch die Kleidung passt sich automatisch an. Sie besteigen einen Stratobus, der sie in Eiltempo durch die Welt befördert. In Paris erzählt ihnen ein Mann, dass es keine Polizei mehr gibt, da es keine Kriminellen mehr gäbe. Er erzählt ihnen auch, dass Kaiser Hyazinth der Erste, eine Blume, die Welt regiert und angeordnet hat, dass sich niemand mehr streiten darf. Unmittelbar darauf verlangt der Kaiser auch nach der Anwesenheit der beiden Zeitreisenden und so werden sie auf die Insel Fertilia im Weltraum gebracht. Eine künstliche Insel, die der Kaiser anlegen ließ. Die Menschen sind so schön auf der Insel, dass sie ihr Gesicht bedecken müssen. Menschen werden mit Aromastrahlen in ein glückliches Koma versetzt. Eine Sache können die Blumen aber nicht: laufen – deshalb werden sie von Menschen eskortiert. Der Kaiser hat um die Anwesenheit der beiden gebeten, da er sich in ein gewöhnliches Gänseblümchen verliebt hat und für sie auf den Thron verzichten würde. Doch die Prinzessin Petunie, die Verlobte des Kaisers, hat überall ihre Spione und erfährt von der Konkurrentin. Nun schickt sie Truppen los, um sie töten zu lassen. Sofort brechen Micky, Wombat, der Kaiser und dessen Geliebte mit der Zeitmaschine auf, um in die Gegenwart zu reisen. Während der Reise zerstört Micky die Uhr, sodass fortan keine weiteren Zeitreisen mehr möglich sind. Der Kaiser und seine Geliebte sind geschrumpft und haben die Fähigkeit zu sprechen verloren. Micky setzt seine Gäste in seinem Garten ein. Als Goofy von seiner Reise zurückkehrt, findet er seinen Onkel verschnürt und geknebelt in Mickys Wohnzimmer. | Micky flieht gemeinsam mit Onkel Wombat auf einem Reitwagen, gemeinsam fliehen sie durch die Zeit bis ins Jahr 2051. Aus dem Reitwagen wird ein Fahrzeug der Zukunft und auch die Kleidung passt sich automatisch an. Sie besteigen einen Stratobus, der sie in Eiltempo durch die Welt befördert. In Paris erzählt ihnen ein Mann, dass es keine Polizei mehr gibt, da es keine Kriminellen mehr gäbe. Er erzählt ihnen auch, dass Kaiser Hyazinth der Erste, eine Blume, die Welt regiert und angeordnet hat, dass sich niemand mehr streiten darf. Unmittelbar darauf verlangt der Kaiser auch nach der Anwesenheit der beiden Zeitreisenden und so werden sie auf die Insel Fertilia im Weltraum gebracht. Eine künstliche Insel, die der Kaiser anlegen ließ. Die Menschen sind so schön auf der Insel, dass sie ihr Gesicht bedecken müssen. Menschen werden mit Aromastrahlen in ein glückliches Koma versetzt. Eine Sache können die Blumen aber nicht: laufen – deshalb werden sie von Menschen eskortiert. Der Kaiser hat um die Anwesenheit der beiden gebeten, da er sich in ein gewöhnliches Gänseblümchen verliebt hat und für sie auf den Thron verzichten würde. Doch die Prinzessin Petunie, die Verlobte des Kaisers, hat überall ihre Spione und erfährt von der Konkurrentin. Nun schickt sie Truppen los, um sie töten zu lassen. Sofort brechen Micky, Wombat, der Kaiser und dessen Geliebte mit der Zeitmaschine auf, um in die Gegenwart zu reisen. Während der Reise zerstört Micky die Uhr, sodass fortan keine weiteren Zeitreisen mehr möglich sind. Der Kaiser und seine Geliebte sind geschrumpft und haben die Fähigkeit zu sprechen verloren. Micky setzt seine Gäste in seinem Garten ein. Als Goofy von seiner Reise zurückkehrt, findet er seinen Onkel verschnürt und geknebelt in Mickys Wohnzimmer. | ||
==Hintergrund und Bedeutung== | == Hintergrund und Bedeutung == | ||
Thad Komorowski beschreibt in einem Artikel, dass die wilden Erzählungen von Walsh nicht jedermanns Geschmack gewesen sein dürften und deshalb Gottfredsons Spätwerk in Nordamerika nie und sonst wo nur selten nachgedruckt wurden.<ref>Komorowski, T. (2022). Im Zweifel für den Irrsinn. In F. Gottfredson, Floyd Gottfredson Library (A. Voigtmann, Übers., Bd. 11, S. 76). Berlin: Egmont Verlagsgesellschaften mbH.</ref> Weiteres führt er in einem anderen Artikel an, dass bei Gottfredson nur wenige Verwandte von Goofy gezeigt wurden, wohl um nicht Goofys Status als Sidekick zu unterminieren. Wombat wirke wie eine verrückte Variante von [[Gamma]]s Genialität und fungiere zugleich als Vorgänger von [[Daniel Düsentrieb]]. Auch optisch mit wirrem Haar, seiner Brille und dem schlecht sitzenden Anzug erinnere die Figur an den frühen Daniel Düsentrieb, dessen Erfinder [[Carl Barks]] viel von Gottfredson gelernt habe. [[Luca Boschi]] vermutete deshalb, dass die Figur aufgrund der Ähnlichkeit nie mehr verwendet wurde, bis Boschi ihn selbst 1996 wiederbelebte.<ref>Komorowski, T. (2022). Die Darsteller: Goofys Familienalbum. In F. Gottfredson, Floyd Gottfredson Library (A. Voigtmann, Übers., Bd. 11, S. 258). Berlin: Egmont Verlagsgesellschaften mbH.</ref> | Thad Komorowski beschreibt in einem Artikel, dass die wilden Erzählungen von Walsh nicht jedermanns Geschmack gewesen sein dürften und deshalb Gottfredsons Spätwerk in Nordamerika nie und sonst wo nur selten nachgedruckt wurden.<ref>Komorowski, T. (2022). Im Zweifel für den Irrsinn. In F. Gottfredson, Floyd Gottfredson Library (A. Voigtmann, Übers., Bd. 11, S. 76). Berlin: Egmont Verlagsgesellschaften mbH.</ref> Weiteres führt er in einem anderen Artikel an, dass bei Gottfredson nur wenige Verwandte von Goofy gezeigt wurden, wohl um nicht Goofys Status als Sidekick zu unterminieren. Wombat wirke wie eine verrückte Variante von [[Gamma]]s Genialität und fungiere zugleich als Vorgänger von [[Daniel Düsentrieb]]. Auch optisch mit wirrem Haar, seiner Brille und dem schlecht sitzenden Anzug erinnere die Figur an den frühen Daniel Düsentrieb, dessen Erfinder [[Carl Barks]] viel von Gottfredson gelernt habe. [[Luca Boschi]] vermutete deshalb, dass die Figur aufgrund der Ähnlichkeit nie mehr verwendet wurde, bis Boschi ihn selbst 1996 wiederbelebte.<ref>Komorowski, T. (2022). Die Darsteller: Goofys Familienalbum. In F. Gottfredson, Floyd Gottfredson Library (A. Voigtmann, Übers., Bd. 11, S. 258). Berlin: Egmont Verlagsgesellschaften mbH.</ref> | ||
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== Deutsche Veröffentlichungen == | == Deutsche Veröffentlichungen == | ||
*[[Floyd Gottfredson Library 11]] | *[[Floyd Gottfredson Library 11]] (2022) | ||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||