Destino: Unterschied zwischen den Versionen

Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version von einem anderen Benutzer wird nicht angezeigt)
Zeile 6: Zeile 6:
| LAENGE = 7
| LAENGE = 7
| PRODUKTION = [[Baker Bloodworth]] und [[Roy E. Disney]]
| PRODUKTION = [[Baker Bloodworth]] und [[Roy E. Disney]]
| QUELLE = Cartoon-Ausschnitt
| ANIMATION = [[Sylvie Bennett-Fauqué]] u.v.m.
| ANIMATION = [[Sylvie Bennett-Fauqué]] u.v.m.
| PLAKAT = Destino-card.JPG
| PLAKAT = Destino-card.JPG
Zeile 52: Zeile 51:


=== Wiederentdeckung ===
=== Wiederentdeckung ===
Die Kunstwerke blieben mit Henchs Testanimation bis zum Jahr 1999 in den Archiven. Als für eine Zwischenmoderation des Disney-[[Meisterwerk]]s „[[Fantasia 2000]]“ Bette Midler den Zuschauer auf das Klavierkonzert von Schostakowitsch einstimmt, erzählt sie auch von vielen Ideen für Fantasia-Sequenzen, die nicht umgesetzt wurden: „Now, Salvador Dalí, you know, the ‚limp watches‘ guy, he got into the act with an idea that featured baseball as a metaphor for life. How come that didn't work? Makes perfect sense to me.“ Den ausführende Produzenten Roy E. Disney kam der Gedanke, dass man mit den Werken des „‚limp watches‘ guy“ für „Fantasia 2000“ werben könne. Doch zu seiner Überraschung besagt der Vertrag zwischen Disney und Dalí, dass das Studio zwar Besitzer der „Destino“-Kunstwerke ist, aber nicht Eigentümer davon. Erst nach der Fertigstellung des Projekts würden die Kunstwerke in den Besitz der Studios übergehen.  
Die Kunstwerke blieben mit Henchs Testanimation bis zum Jahr 1999 in den Archiven. Als für eine Zwischenmoderation des Disney-[[Meisterwerk]]s „[[Fantasia 2000]]“ Bette Midler den Zuschauer auf das Klavierkonzert von Schostakowitsch einstimmt, erzählt sie auch von vielen Ideen für Fantasia-Sequenzen, die nicht umgesetzt wurden: „Und Salvador Dalí, der mit den schlappen Uhren, Sie kennen ihn, hatte sich ans Zeichenbrett gestellt und schlug Baseball als Sinnbild des Lebens vor. Komisch, dass das nichts geworden ist, kommt mir sehr sinnvoll vor!“ („Now, Salvador Dalí, you know, the ‚limp watches‘ guy, he got into the act with an idea that featured baseball as a metaphor for life. How come that didn't work? Makes perfect sense to me.“) Den ausführende Produzenten Roy E. Disney kam der Gedanke, dass man mit den Werken von „dem mit den schlappen Uhren“ für „Fantasia 2000“ werben könne. Doch zu seiner Überraschung besagt der Vertrag zwischen Disney und Dalí, dass das Studio zwar Besitzer der „Destino“-Kunstwerke ist, aber nicht Eigentümer davon. Erst nach der Fertigstellung des Projekts würden die Kunstwerke in den Besitz der Studios übergehen.


=== Fertigstellung ===
=== Fertigstellung ===