Ein Fall für Micky 12: Unterschied zwischen den Versionen

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! colspan="2" | '''Ein Fall für Micky 12:
|TITEL=Das Geheimnis des Grafen
Das Geheimnis des Grafen'''
|BILD=bild:Fallfürmicky12.jpg||(© Egmont Ehapa)
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|EDATUM=10.11.1994
| Erscheinungsdatum: || 10.11.1994
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| Chefredakteur: || [[Peter Schlecht]]
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|UEB=[[Gudrun Smed-Puknatis]]
| Redaktion: || [[Joachim Stahl]]
|PREIS=DM 4,20<br>öS 30,
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| Übersetzungen: || [[Gudrun Smed]]
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| Preis: ||  DM 4,20
S 30,-
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| Vorherige Ausgabe: || [[Ein Fall für Micky 11]]
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| Folgende Ausgabe: || [[Ein Fall für Micky 13]]
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[[bild:Fallfürmicky12a.jpg]]


== Inhalt ==
=== Das Geheimnis des Grafen ===
{{I|D 93206}}
*Originaltitel: Never Give a Sucker an Even Break!
*[[Comicautor|Story]]: [[Spectrum Associates]]
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Miguel Fernández Martinez]]
*Erstveröffentlichung: 1994
*Genre: Kriminalgeschichte
*Figuren: [[Micky Maus]], [[Kommissar Hunter]]
*Seiten: 60
*Nachgedruckt in: [[LTB Mini Pocket 3]], [[LTB Crime 3]]


== Das Geheimnis des Grafen ==
Meisterdetektiv Micky hätte eigentlich als begehrter und bewunderter Gastredner eine Vorlesung über Kriminologie halten sollen. Als er aber zum Museum eilt, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, wird ihm mitgeteilt, dass diese ausfallen muss. Aus der ägyptischen Ausstellung ist ein wertvoller Papyrus verschwunden. Das ägyptische Artefakt ist überaus fragil und muss nach bestimmter Zeit mit einer speziellen Lösung behandelt werden, sonst löst es sich auf. Entsprechend besorgt ist der Direktor des Museums, der nach dem Diebstahl nun den unwiederbringlichen Verlust der Kostbarkeit fürchtet, wenn die Diebe die Schutzvorschriften nicht einhalten. Kommissar Hunter ist bereits vor Ort und inspiziert den Tatort. Eine Brille, die in einem der Ausstellungskästen gefunden wird, lässt den Verdacht aufkommen, der Kurator der Ausstellung stecke hinter dem Diebstahl. Als die Polizei diesen findet und durch die Ausstellung führt, schwört dieser, nichts von der Tat zu wissen. Kommissar Hunter glaubt ihm nicht, Micky meint jedoch, er könnte recht haben. Da erleidet der Kurator bei einem Blick auf die Ausstellungsstücke plötzlich einen Nervenzusammenbruch. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert und ist nicht mehr ansprechbar.
Originaltitel: Never Give A Sucker An Even Break!
*[[Storycode]]: D 93206
*Story: [[Spectrum Associates]]
*Zeichungen: [[Miguel Fernandec Martinez]]
*60 Seiten
*mit [[Micky Maus]], [[Kommissar Hunter]]


Spät abends kommt eine düster gekleidete Frau in Mickys Büro und beauftragt ihn, ihren verschwundenen Ehemann zu finden, den Grafen Alucard aus Neinavlissnart (der aufgeweckte Leser entdeckt hier schon einen Hinweis), der nach Entenhausen gekommen ist, um einen Hautarzt aufzusuchen. Aufgrund der merkwürdigen Verhaltensweise von Gräfin und Graf Alucard hat Micky die Vermutung, bei beiden handelt es sich um Vampire, doch die Gräfin weiht Micky in das wahre Geheimnis der Grafen Alucard ein, die ein Mittel zur Behandlung einer Lichtkrankheit entwickelt haben. Der Entenhausener Arzt, bei dem Graf Alucard vorstellig wurde, machte sich dieses Heilungsprinzip zu eigen, um auf Kosten jüngerer Leute, die dabei in ein Koma fallen, älteren Patienten einer Verjüngungskur zu unterziehen. Aufgrund Mickys Ermittlungen im Entenhausener Krankenhaus gelingt es ihm ganz nebenbei noch, den Diebstahl eines wertvollen Papyrus‘ aus der Universität aufzuklären und eine alternative Behandlungsmethode für Graf und Gräfin Alucard.
Spät abends kommt eine düster gekleidete Frau in Mickys Büro und beauftragt ihn, ihren verschwundenen Ehemann zu finden, den Grafen Alucard aus Neinavlissnart, der nach Entenhausen gekommen ist, um einen Hautarzt aufzusuchen. Die Gräfin, die den Geruch von Knoblauch nicht aushält, befürchtet, dass ihrem Gatten etwas Schlimmes zugestoßen sein könnte. Sie versichert Micky, dass ihr Gatte das beträchtliche Honorar des Detektivs begleichen wird, und drückt ihm ein Buch in die Hand, auf dessen Umschlag Graf Alucard abgebildet ist, damit dieser weiß, wie der Verschwundene aussieht. Viel mehr Fragen kann Micky nicht stellen. Als die Gräfin die ersten Strahlen der Morgensonne sieht, eilt sie geschwind aus dem Domizil des Meisterdetektivs.


*Kommentar: Sehr originelle Dracula-Enthüllung!
Nun hat Micky also zwei Fälle, denen er nachzugehen versucht. Einerseits muss er den Grafen finden, andererseits will er den Diebstahl des Papyrus aufklären, da er nach wie vor den Kurator für unschuldig hält. In beiden Fällen stößt er jedoch auf große Schwierigkeiten. Zwar kann er herausfinden, dass Graf Alucard nach Entenhausen gekommen ist und dass eine Holzkiste an ihn geliefert wurde. Doch kein Hautarzt in der Stadt sagt, dass der Graf ihn besucht hätte. Im Krankenhaus wiederum ist der Kurator nach wie vor unansprechbar. Dafür stößt Micky auf weitere rätselhafte Umstände. Ein Arzt des Spitals ist nicht zur Arbeit erschienen, des Weiteren fehlt massenweise Verbandsmaterial. Die Ärzte haben zudem seit Neuestem mit dem sogenannten Joggervirus zu kämpfen. Jogger brechen auf ihren abendlichen Runden einfach zusammen und erleiden einen Kollaps. Der Grund dafür ist den Medizinern nicht bekannt, in jedem Fall liegen nun alle betroffenen Personen im Krankenhaus. Weiters erkennt Micky beim Besuch eines der Hautärzte, wie viel Geld sich mit Schönheits- und Verjüngungskuren verdienen lässt und wie viele ältere Menschen sich diesem Prozedere unterziehen.


Micky versucht nun, der einzigen Spur nachzugehen, die ihm in Bezug auf den Aufenthaltsort des Grafen Alucard geblieben ist: die mysteriöse Holzkiste gefüllt mit Erde, die an eine bestimmte Adresse in Entenhausen geliefert wurde. Als Micky dorthin geht, wird er von einer vermummten Gestalt attackiert, hinter der er den Grafen vermutet. Kurz darauf hört er einen Schrei und als er diesem nacheilt, sieht er einen in Ohnmacht gefallenen Jogger, der zudem am Hals zwei blutende Einstichstellen aufweist. Micky schlussfolgert nicht nur, dass der Graf der Verursacher des Joggervirus ist, das erst seit dessen Ankunft auftritt, sondern entschlüsselt auch, dass Alucard rückwärts gelesen Dracula ergibt und das Land Neinavlissnart sich als Transsilvanien lesen lässt.


== Krokomanns Rache ==
Nun muss die Gräfin ihm aber einiges erklären. Micky ermittelt ihren momentanen Aufenthaltsort und sucht sie bewaffnet mit Knoblauch auf. Die Gräfin erzählt, dass sie und ihr Mann mitnichten Vampire sind. In Wahrheit stammen sie aus einer alten Familie von Wissenschaftlern. Einer ihrer Vorfahren fand heraus, dass sich am Hals bestimmte Drüsen befinden, die die Alterung des Körpers steuern. Bei seinen Untersuchungen erkrankte seine Frau an einem Erreger, der exakt diese Drüsen angreift. Wenn sie sich und ihre Haut nun dem Sonnenlicht aussetzte, alterte sie in Sekunden. Auf der Suche nach einem Heilmittel für seine geliebte Frau gelangte der damalige Graf schließlich nach Transsilvanien, da dort ein potenter Pilz wuchs, mit dessen Hilfe er schließlich seine Frau kurieren konnte. Inzwischen aber hatte der Erreger unglücklicherweise das benachbarte Dorf infiziert. Der Graf wollte allen Dorfbewohnern das Gegenmittel geben, sah sich aber mit Ablehnung konfrontiert und erledigte das Geschäft daher nachts während die Kranken schliefen. Um das Mittel besser in die Drüsen injizieren zu können, baute er in den Mund nehmbares Spritzwerkzeug. So entstand schließlich die Mär um den Vampir, der seine Opfer des Nachts beißen würde. Der jetzige Graf und die Gräfin waren sehr am Wirken ihres Vorfahren interessiert, infizierten sich dabei jedoch leider ebenfalls mit dem Virus. Nun dürfen sie sich nicht dem Tageslicht aussetzen, wenn sie nicht zu Greisen werden wollen, da auch der Pilz nicht mehr verfügbar ist.
 
Dank der Expertise der Gräfin kann Micky feststellen, dass tatsächlich alle Jogger genau dort am Hals Wunden haben, wo sich die wundersamen Drüsen befinden. Ihnen wurde aber kein kurierendes Mittel gespritzt, sondern im Gegenteil Lebensenergie entzogen, um sie an alte Leute zu verkaufen. Diese sind nun ebenfalls im Spital, da sie sich aufgrund jugendlichen Übermuts ihre Knochen gebrochen haben. Der Schuldige ist ganz klar der Hautarzt mit seinen Schönheitskuren. Als sie ihn dingfest machen, lässt sich in seinem Unterschlupf auch der gefangengehaltene Graf finden. Zu guter Letzt kommt der Meisterdetektiv auch noch dem Papyrusdieb auf die Spur, indem er die übrigen Seltsamkeiten im Spital sich durch den Kopf gehen lässt. Im Museum kommt es zum Showdown mit dem Dieb, der sich als Mumie verkleidet hat. Micky gelingt es in letzter Minute nicht nur den wertvollen Papyrus vor dem Zerfall zu retten, sondern durch Zufall auch noch eine alternative Behandlungsmethode für Graf und Gräfin Alucard zu finden.
 
=== Krokomanns Rache ===
Originaltitel: Duet For One
Originaltitel: Duet For One
*[[Storycode]]: D 93286
*[[Storycode]]: D 93286
*Story: [[Bob Langhans]]
*Story: [[Bob Langhans]]
*Zeichungen: [[Xavier Vives Mateu]]
*Zeichnungen: [[Xavier Vives Mateu]]
*34 Seiten
*34 Seiten
*mit [[Micky Maus]]
*mit [[Micky Maus]]


Nachdem in der Comic-Szene durchgesickert ist, der Zeichner von ''Krokomann'', Karl Hufschmied, will den Titelhelden aufgrund sinkender Verkaufszahlen sterben lassen, gehen bei ihm pausenlos Drohbriefe und –anrufe ein. Micky kann zufällig eingreifen, als es sogar einen Einschüchterungsversuch von einem lebensgroßen ''Krokomann'' gibt. Der Verdacht in Richtung der aufgebrachten Fanklubs erbringt keine Hinweise, aber das offensichtlich große Interesse an ''Krokomann'' läßt Micky daran zweifeln, ob die Verkaufszahlen wirklich so schlecht sind, wie es von der Verlegerin, Alexa Durba, dargestellt wird, die Karl Hufschmied drängt, seine Rechte an ''Krokomann'' zu verkaufen. Eine geschickte Finte Mickys entlarvt den Plan von Karls Kollegen, ihn aus der Comicserie zu drängen.
Nachdem in der Comic-Szene durchgesickert ist, der Zeichner von ''Krokomann'', Karl Hufschmied, will den Titelhelden aufgrund sinkender Verkaufszahlen sterben lassen, gehen bei ihm pausenlos Drohbriefe und -anrufe ein. Micky kann zufällig eingreifen, als es sogar einen Einschüchterungsversuch von einem lebensgroßen ''Krokomann'' gibt. Der Verdacht in Richtung der aufgebrachten Fanklubs erbringt keine Hinweise, aber das offensichtlich große Interesse an ''Krokomann'' läßt Micky daran zweifeln, ob die Verkaufszahlen wirklich so schlecht sind, wie es von der Verlegerin, Alexa Durba, dargestellt wird, die Karl Hufschmied drängt, seine Rechte an ''Krokomann'' zu verkaufen. Eine geschickte Finte Mickys entlarvt den Plan von Karls Kollegen, ihn aus der Comicserie zu drängen.
 
 
 
 


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Aktuelle Version vom 3. April 2026, 19:29 Uhr

Ein Fall für Micky

Band 12

Das Geheimnis des Grafen
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 10.11.1994
Chefredakteur:

Peter Schlecht

Redaktion:

Joachim Stahl

Seiten: 100
Geschichtenanzahl: 2
Preis: DM 4,20
öS 30,–
Weiterführendes
Liste aller Ein Fall für Micky


Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geheimnis des Grafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D 93206

Meisterdetektiv Micky hätte eigentlich als begehrter und bewunderter Gastredner eine Vorlesung über Kriminologie halten sollen. Als er aber zum Museum eilt, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, wird ihm mitgeteilt, dass diese ausfallen muss. Aus der ägyptischen Ausstellung ist ein wertvoller Papyrus verschwunden. Das ägyptische Artefakt ist überaus fragil und muss nach bestimmter Zeit mit einer speziellen Lösung behandelt werden, sonst löst es sich auf. Entsprechend besorgt ist der Direktor des Museums, der nach dem Diebstahl nun den unwiederbringlichen Verlust der Kostbarkeit fürchtet, wenn die Diebe die Schutzvorschriften nicht einhalten. Kommissar Hunter ist bereits vor Ort und inspiziert den Tatort. Eine Brille, die in einem der Ausstellungskästen gefunden wird, lässt den Verdacht aufkommen, der Kurator der Ausstellung stecke hinter dem Diebstahl. Als die Polizei diesen findet und durch die Ausstellung führt, schwört dieser, nichts von der Tat zu wissen. Kommissar Hunter glaubt ihm nicht, Micky meint jedoch, er könnte recht haben. Da erleidet der Kurator bei einem Blick auf die Ausstellungsstücke plötzlich einen Nervenzusammenbruch. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert und ist nicht mehr ansprechbar.

Spät abends kommt eine düster gekleidete Frau in Mickys Büro und beauftragt ihn, ihren verschwundenen Ehemann zu finden, den Grafen Alucard aus Neinavlissnart, der nach Entenhausen gekommen ist, um einen Hautarzt aufzusuchen. Die Gräfin, die den Geruch von Knoblauch nicht aushält, befürchtet, dass ihrem Gatten etwas Schlimmes zugestoßen sein könnte. Sie versichert Micky, dass ihr Gatte das beträchtliche Honorar des Detektivs begleichen wird, und drückt ihm ein Buch in die Hand, auf dessen Umschlag Graf Alucard abgebildet ist, damit dieser weiß, wie der Verschwundene aussieht. Viel mehr Fragen kann Micky nicht stellen. Als die Gräfin die ersten Strahlen der Morgensonne sieht, eilt sie geschwind aus dem Domizil des Meisterdetektivs.

Nun hat Micky also zwei Fälle, denen er nachzugehen versucht. Einerseits muss er den Grafen finden, andererseits will er den Diebstahl des Papyrus aufklären, da er nach wie vor den Kurator für unschuldig hält. In beiden Fällen stößt er jedoch auf große Schwierigkeiten. Zwar kann er herausfinden, dass Graf Alucard nach Entenhausen gekommen ist und dass eine Holzkiste an ihn geliefert wurde. Doch kein Hautarzt in der Stadt sagt, dass der Graf ihn besucht hätte. Im Krankenhaus wiederum ist der Kurator nach wie vor unansprechbar. Dafür stößt Micky auf weitere rätselhafte Umstände. Ein Arzt des Spitals ist nicht zur Arbeit erschienen, des Weiteren fehlt massenweise Verbandsmaterial. Die Ärzte haben zudem seit Neuestem mit dem sogenannten Joggervirus zu kämpfen. Jogger brechen auf ihren abendlichen Runden einfach zusammen und erleiden einen Kollaps. Der Grund dafür ist den Medizinern nicht bekannt, in jedem Fall liegen nun alle betroffenen Personen im Krankenhaus. Weiters erkennt Micky beim Besuch eines der Hautärzte, wie viel Geld sich mit Schönheits- und Verjüngungskuren verdienen lässt und wie viele ältere Menschen sich diesem Prozedere unterziehen.

Micky versucht nun, der einzigen Spur nachzugehen, die ihm in Bezug auf den Aufenthaltsort des Grafen Alucard geblieben ist: die mysteriöse Holzkiste gefüllt mit Erde, die an eine bestimmte Adresse in Entenhausen geliefert wurde. Als Micky dorthin geht, wird er von einer vermummten Gestalt attackiert, hinter der er den Grafen vermutet. Kurz darauf hört er einen Schrei und als er diesem nacheilt, sieht er einen in Ohnmacht gefallenen Jogger, der zudem am Hals zwei blutende Einstichstellen aufweist. Micky schlussfolgert nicht nur, dass der Graf der Verursacher des Joggervirus ist, das erst seit dessen Ankunft auftritt, sondern entschlüsselt auch, dass Alucard rückwärts gelesen Dracula ergibt und das Land Neinavlissnart sich als Transsilvanien lesen lässt.

Nun muss die Gräfin ihm aber einiges erklären. Micky ermittelt ihren momentanen Aufenthaltsort und sucht sie bewaffnet mit Knoblauch auf. Die Gräfin erzählt, dass sie und ihr Mann mitnichten Vampire sind. In Wahrheit stammen sie aus einer alten Familie von Wissenschaftlern. Einer ihrer Vorfahren fand heraus, dass sich am Hals bestimmte Drüsen befinden, die die Alterung des Körpers steuern. Bei seinen Untersuchungen erkrankte seine Frau an einem Erreger, der exakt diese Drüsen angreift. Wenn sie sich und ihre Haut nun dem Sonnenlicht aussetzte, alterte sie in Sekunden. Auf der Suche nach einem Heilmittel für seine geliebte Frau gelangte der damalige Graf schließlich nach Transsilvanien, da dort ein potenter Pilz wuchs, mit dessen Hilfe er schließlich seine Frau kurieren konnte. Inzwischen aber hatte der Erreger unglücklicherweise das benachbarte Dorf infiziert. Der Graf wollte allen Dorfbewohnern das Gegenmittel geben, sah sich aber mit Ablehnung konfrontiert und erledigte das Geschäft daher nachts während die Kranken schliefen. Um das Mittel besser in die Drüsen injizieren zu können, baute er in den Mund nehmbares Spritzwerkzeug. So entstand schließlich die Mär um den Vampir, der seine Opfer des Nachts beißen würde. Der jetzige Graf und die Gräfin waren sehr am Wirken ihres Vorfahren interessiert, infizierten sich dabei jedoch leider ebenfalls mit dem Virus. Nun dürfen sie sich nicht dem Tageslicht aussetzen, wenn sie nicht zu Greisen werden wollen, da auch der Pilz nicht mehr verfügbar ist.

Dank der Expertise der Gräfin kann Micky feststellen, dass tatsächlich alle Jogger genau dort am Hals Wunden haben, wo sich die wundersamen Drüsen befinden. Ihnen wurde aber kein kurierendes Mittel gespritzt, sondern im Gegenteil Lebensenergie entzogen, um sie an alte Leute zu verkaufen. Diese sind nun ebenfalls im Spital, da sie sich aufgrund jugendlichen Übermuts ihre Knochen gebrochen haben. Der Schuldige ist ganz klar der Hautarzt mit seinen Schönheitskuren. Als sie ihn dingfest machen, lässt sich in seinem Unterschlupf auch der gefangengehaltene Graf finden. Zu guter Letzt kommt der Meisterdetektiv auch noch dem Papyrusdieb auf die Spur, indem er die übrigen Seltsamkeiten im Spital sich durch den Kopf gehen lässt. Im Museum kommt es zum Showdown mit dem Dieb, der sich als Mumie verkleidet hat. Micky gelingt es in letzter Minute nicht nur den wertvollen Papyrus vor dem Zerfall zu retten, sondern durch Zufall auch noch eine alternative Behandlungsmethode für Graf und Gräfin Alucard zu finden.

Krokomanns Rache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Originaltitel: Duet For One

Nachdem in der Comic-Szene durchgesickert ist, der Zeichner von Krokomann, Karl Hufschmied, will den Titelhelden aufgrund sinkender Verkaufszahlen sterben lassen, gehen bei ihm pausenlos Drohbriefe und -anrufe ein. Micky kann zufällig eingreifen, als es sogar einen Einschüchterungsversuch von einem lebensgroßen Krokomann gibt. Der Verdacht in Richtung der aufgebrachten Fanklubs erbringt keine Hinweise, aber das offensichtlich große Interesse an Krokomann läßt Micky daran zweifeln, ob die Verkaufszahlen wirklich so schlecht sind, wie es von der Verlegerin, Alexa Durba, dargestellt wird, die Karl Hufschmied drängt, seine Rechte an Krokomann zu verkaufen. Eine geschickte Finte Mickys entlarvt den Plan von Karls Kollegen, ihn aus der Comicserie zu drängen.