Findet Nemo: Flucht in den Ozean
| Findet Nemo: Flucht in den Ozean | |
|---|---|
| Cover der deutschen Version
(© Disney) | |
| Entwickler: | Altron |
| Publisher: | THQ |
| Release: | 09.02.2006 17.03.2006 |
| Systeme: | Nintendo DS |
| Genre: | Action |
Findet Nemo: Flucht in den Ozean (engl. Finding Nemo: Escape to the Big Blue) ist ein Videospiel, welches Anfang 2006 für den Nintendo DS erschienen ist. Für die Entwicklung war das japanische Studio Altron verantwortlich, welches in der Vergangenheit bereits mit Findet Nemo: Das Abenteuer geht weiter für den Game Boy Advance an einem Spiel zu diesem Franchise gearbeitet hat. Als Publisher fungierte der US-amerikanische Konzern THQ. Im Zuge der 3D-Wiederaufführung des originalen Pixar-Films wurde das Spiel auf dem Nintendo DS und Nintendo 3DS mit dem Zusatz „Special Edition“ von Disney Interactive Studios im September 2012 wiederveröffentlicht. Die Neuauflage brachte einige Änderungen sowie Verbesserungen wie etwa animierte Zwischensequenzen aus dem Film mit sich.
Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Handlung setzt nach der letzten Szene des Films ein, in der die Fische aus der Zahnarztpraxis einen Ausbruch planen, um ins Meer zu gelangen. Da das Aquarium gereinigt wird, befinden sich die Meeresbewohner in einzelnen Plastikbeuteln. Sie nutzen die Gunst der Stunde, um aus der Stadt in den Ozean zu entkommen. Dort angekommen machen sich die Fische Blubbels, Puff, Lee, Sushi, Kahn, Marlin, Nemo, Dorie, der Seestern Bella und die Garnele Jacques auf die Reise in das sichere Riff.
Spielprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Herzstück des Spiels ist der Storymodus, welcher aus über 30 verschiedenen Minispielen besteht. Nach Auswahl der Spielfigur muss der Spieler eine Handvoll an Minispielen absolvieren, wobei jeder Handlungsstrang einem festgelegten Ablauf folgt. Das erste Level ist dabei immer identisch: Hier muss der ausgewählte Charakter mittels Touchscreen durch einen Hindernisparcours manövriert werden. Danach folgen drei individuelle Minispiele. Nach Abschluss der Handlung wird der Highscore ermittelt.
Im Modus „Interaktives Riff“ besteht die Möglichkeit, ein Aquarium nach persönlichem Belieben zu gestalten. Die hierfür erforderlichen Items und Fische können im Storymodus freigeschaltet werden.
Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Findet Nemo: Flucht in den Ozean erhielt überwiegend durchwachsene Bewertungen seitens der Fachpresse.[1] So böte der Titel trotz der relativ kurzen Spielzeit einen hohen Wiederspielwert, was unter anderem am anpassbaren Aquarium liegt. IGN würdigte die abwechslungsreichen Minispiele sowie die hinreichend genaue Steuerung. Auf Kritik stieß dahingegen die suboptimale Kamera im Anfangslevel und die musikalische Untermalung.[2]
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Das Spiel bei Metacritic, metacritic.com
- ↑ Finding Nemo: Escape to the Big Blue, ign.com