Ab morgen machen wir Diät

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Ab morgen machen wir Diät
Tomorrow We Diet
© Disney • Quelle: fandom
Uraufführung: 29. Juni 1951
Titelheld: Goofy
Regie: Jack Kinney
Animation: John Sibley, Ed Aardal, Harvey Toombs, Hugh Fraser etc.
Drehbuch: Dick Kinney, Milt Schaffer
Produktion: Walt Disney
Musik: Joseph Dubin
Länge: 6:49 Minuten


Der Cartoon Ab morgen machen wir Diät (im Original Tomorrow We Diet) wurde am 29. Juni 1951 uraufgeführt. Weil George Geef übergewichtig ist, versucht er eine Diät zu machen, die ihn nervlich stark strapaziert.

Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Goofy als George Geef
  • Georges Spiegelbild
  • Erzähler
  • Schneider
  • Taxifahrer
  • Bargäste
  • Stimme im Hauseingang

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

George holt sich eine Menge Essen aus dem Kühlschrank (© Disney)

Der übergewichtige George Geef sucht im Kühlschrank nach Essen und stellt sich alles, was er findet, auf dem Tisch bereit. Zu finden sind unter anderem Schinken, gegrilltes Hähnchen, Toastbrote und Spaghetti, die George sogleich allesamt vertilgt. Zufrieden läuft er nach dem Essen durch die Wohnung. Als er an der Kommode im Flur vorbeikommt, die einen Spiegel hat, bleibt er stehen. Zufrieden sieht er sich im Spiegel an und kommentiert sein Aussehen mit den Worten "Hallo, du Schöner!". Als er weitergehen will, erwacht sein Spiegelbild, das ihm mit fiesen Worten entgegnet: "Hallo Dicker!". Empört wendet sich George zum Spiegel zurück und versucht sich zu verteidigen, dass er immer noch fit sei. Doch so richtig kann er das fiese Spiegelbild nicht überzeugen. Auch der Verweis auf die alten sportlichen Erfolge bringen nichts, da George aktuell nicht mehr in Form ist wie früher. Einige Nachahmungen von Boxhieben lassen ihn schon müde werden. In seine alte Hose kann er nur mit Mühen einsteigen. Als er den Hosenknopf zu hat, reißt ihm hinten die Naht. Daher geht George zu seinem Schneider. Dieser nimmt den Stoff der Markise, um George einen neuen Anzug zu erstellen. Auf seinem Weg nach Hause muss sich George immer wieder fiese Spitznamen vom Taxifahrer, vom Kellner oder dem Aufzugführer anhören. Aber auch seine Umgebung spiegelt wieder, wie schwer George ist. So platzen die Reifen des Taxis, in das er steigt; er braucht in der Bar zwei Hocker zum Sitzen und der Aufzug schafft es nicht mit ihm nach oben zu fahren. Auf einer Waage, die im Hauseingang steht, will er sein tatsächliches Gewicht er fahren. Doch auch die Waage attestiert ihm, dass er übergewichtig sei.

Zuhause angekommen, versucht sich George heimlich an seinem Spiegel vorbeizuschleichen. Doch das Spiegelbild hat ihn schnell entdeckt und beordert ihn zu sich. Sogleich entdeckt es auch das Buch, das George mitgebracht hat. "Abnehmen leicht gemacht" heißt der Titel des Buches, mit dem George sein Gewicht reduzieren will. Als erstes versucht er sich daran, mit den Fingern die Zehenspitzen zu berühren. Dies klappt nur mittelmäßig, da George die Zehenspitzen nach oben drückt. Sein Spiegelbild liest im Buch weiter und erkennt, dass das eigentliche Problem beim Übergewicht das Essen ist. Doch George passt nicht auf. Schon kramt er wieder im Kühlschrank rum und breitet die darin gefundenen Sachen auf dem Tisch aus. Doch sein Spiegelbild mahnt ihn, ehe es aufzählt, was er alles nicht mehr Essen darf. George schiebt die "verbotenen" Speisen zur Seite, sodass am Ende nur noch die Möhre auf dem Teller zurückbleibt. Besser als Rohkost sei es nichts zu essen, rät ihm das Spiegelbild. Also verzichtet George auch auf die Karotte. Er geht vom Tisch ab und will aus der Küche rauslaufen. Doch das Essen im Kühlschrank zieht ihn magisch an. Wieder kramt George im Kühlschrank nach einer handvoll Speisen. Das Spiegelbild kann jedoch mahnend eingreifen, sodass George die Speisen zurückpackt. Da kommt ihm eine Idee. Mithilfe von Brettern und Seilen nagelt und schnürt sich George den Zugang zum Kühlschrank ab. Dafür bekommt er ein großes Lob seitens des Spiegelbilds.

Doch Georges Magen knurrt wie ein hungriger Hund. Die Anspannung nichts mehr essen zu dürfen, lässt ihn zittrig an den Fingernägeln kauen. Doch selbst das verbietet ihm sein Spiegelbild. Nervös läuft George im Kreis, während er die ganze Zeit ans Essen denkt. Das Spiegelbild rät ihm, sich zu entspannen. Also setzt sich George in seinen Sessel und liest eine Zeitschrift. Es handelt sich jedoch um eine Essenszeitschrift, in der verschiedene Rezepte mit Bildern vorzufinden sind. Jede Seite lässt George nur noch intensiver ans Essen denken. Also legt er die Zeitschrift weg. Doch der Essensmangel lässt ihn langsam durchdrehen. Wohin er in der Wohnung auch schaut, überall sieht er Darstellungen von Essen. Schnell huscht er ans Fenster. Doch auch die Leuchtreklamen in der Stadt erinnern ihn nur ans Essen. Wütend schließt er den Rolle und legt sich ins Bett. Das Spiegelbild lobt ihn für seine Tapferkeit. Dann löscht es das Licht. Doch mitten in der Nacht zieht es den hungrigen George schlafwandelnd zum Kühlschrank. Zu seinem Leidwesen muss er feststellen, dass er nichts mehr zum Essen im Kühlschrank hat. Da kommen versöhnliche Worte seitens des Spiegelbilds an ihn heran, welches im Bett sitzt und bereits einiges gegessen hat. George solle essen, trinken und glücklich sein. Ab morgen fange man dann mit der Diät an.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Originalsprecher Deutsche Sprecher
George Geef Pinto Colvig, Bob Jackman Walter Alich
Erzähler Jack Rourke -
Spiegelbild James MacDonald -
Leute Dick Kinney, Milt Schaffer, Al Zinnen -

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieser Cartoon ist auf der DVD-Sammlung Walt Disney Kostbarkeiten: Goofys gesammelte Geschichten zu finden.
  • Der englische Cartoon-Titel ist eine Anspielung auf einen Bibelvers. Im Korintherbrief 15, Abschnitt 32 steht "Let us eat and drink; for tomorrow we die." (im Deutschen: "»lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!«). Aber auch schon bei Jesaja 22:15 wird dieser Ausspruch gefunden. Dieser bezieht sich wohl auf einen altrömischen Spruch, der in de Bibel als Zitat aufgegriffen wird (comedamus et bibamus, cras enim moriemur).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]