LTB Enten-Edition 53
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| Darf ich bitten? | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 10. Februar 2017 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Redaktion: | ||||||
| Übersetzung: | Peter Daibenzeiher, Manuela Kraxner, Susanne Walter u. a. | |||||
| Geschichtenanzahl: | 14 | |||||
| Seitenanzahl: | 340 | |||||
| Preis: | 6,99 € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der verliebte Flaschenprinz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperina e il terzo incomodo
- Story: Nino Russo
- Zeichnungen: Emilio Catellani
- Erstveröffentlichung: November 1997
- Genre: Gagstory, Romanze
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Ali al Abab, Fatimah Abu Dack, Onkel Dagobert, Baptist
- Seiten: 20
- Deutsche Erstveröffentlichung
In letzter Zeit haben Donald und Daisy nie Zeit nur füreinander. Bei jedem ihrer Rendezvous kommt ihnen irgendjemand dazwischen. Als Donald sich bei seinem sonst so hartherzigen Onkel deswegen beklagt, spendiert ihm dieser wider Erwarten einen romantischen Urlaub zu zweit im Orient. Wenig später können Daisy und Donald, die ihr Glück kaum fassen können, bereits die Sehenswürdigkeiten des Ostens genießen. Bei der Besichtigung einer halbverfallenen Palastanlage setzt sich Donald nassforsch über das Betreten-verboten-Schild am Eingang hinweg und betritt, Daisy hinter sich herziehend, den teils noch in prunkvollem Zustand erhaltenen Palast. Im Thronsaal entdeckt Donald zufällig (und für ihn durchaus schmerzhaft) eine verborgene Falltür, die ins Untergeschoss führt. Im Keller findet sich ein Raum mit verschiedenen Flaschen und Phiolen. Als der neugierige Donald eine davon öffnet, springt ein waschechter Prinz namens Ali al Abab hervor. Dieser berichtet, dass der Palast einst verwünscht worden war und alle seiner Bewohner in Flaschen verbannt wurden. Daisy zeigt Mitgefühl, doch Donald findet nicht, dass die Probleme des Prinzen sie beide etwas angingen und zieht Daisy mit sich.
Als sie später den Luxus des Hotels genießen und sich in der Sonne aalen, kommt den beiden das merkwürdige Treffen mit dem Prinzen bereits als ferner Traum vor. Für Donald wird dieser Traum allerdings schnell zu einem wahren Albtraum. Der Prinz ist ihnen näm lich gefolgt und beginnt nun Daisy, in die er sich verliebt hat, den Hof zu machen. Wo auch immer die beiden hingehen, ständig taucht Prinz Ali auf. Nicht einmal Donalds Handgreiflichkeiten halten ihn davon ab, Daisy nächtliche Serenaden zu singen oder ihr sein Königreich zu Füßen zu legen. Auch dass Daisy die Avancen ihres Verehrers zurückweist, schreckt ihn nicht ab. Zu allem Überfluss können nur Daisy und Donald den Prinzen sehen, was zu allerlei peinlichen Situationen führt. Schließlich kommt Daisy auf die Idee, Donald solle herausfinden, ob es nicht auch während der Lebzeiten des Prinzen Frauen gegeben hat. So findet Donald die Verlobte des Prinzen, Fatimah Abu Dack, und befreit sie aus der Flasche. Fatimah zahlt dem adeligen Schwerenöter seine Eskapaden heim.
Aus Daisys Tagebuch: Pannenprävention[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Imprevisti tecnici
- Story: Bruno Concina
- Zeichnungen: Claudio Panarese
- Erstveröffentlichung: September 1995
- Genre: Gagstory
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck
- Seiten: 18
- Deutsche Erstveröffentlichung
Bei einem Picknickausflug mit Donalds heißgeliebtem 313 geht so gut wie alles schief und am ende muss das Auto sogar abgeschleppt werden. Daisy möchte so eine Panne nie wieder erleben müssen und schreibt sich deshalb in einen Mechanikerkurs ein. Von den männlichen Kollegen wird sie dafür milde belächelt, da in deren Selbstverständnis Autoreparatur wahre Männersache sei. Die toughe Daisy spornt das abwertende Ersturteil an. Mit großer Hingabe und bald sogar Begeisterung vertieft sie sich in Maschinen und Motoren. Binnen Kürze avanciert sie zur Besten ihres Kurses und schließt diesen schlussendlich mit Bestleistung. Voller Stolz fährt sie in ihrer Mechanikerkluft zum nächsten Treffen mit Donald, der enorm davon angetan ist. Doch das momentane Problem liegt woanders, nämlich in einem Wasserrohrbruch, weswegen Daisy einen weiteren Kurs belegen muss.
Patient Donald Duck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Nursing Fever
- Story: Mark und Laura Shaw
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 2008
- Genre: Action
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck
- Seiten: 29
- Nachdruck aus: LTB 375

Donald hat glatt vergessen, dass er bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung von Daisys Damenkränzchen mithelfen sollte. Doch in seiner Geldbörse findet er zugleich eine Eintrittskarte für ein Baseballspiel, das schon seit Wochen ausverkauft ist. Nachvollziehbar, dass Donald lieber zum Spiel geht. Da er das Daisy schlecht erklären kann, stellt er sich lieber krank und markiert den Betthüter. Daisy allerdings beschließt, dass Donald so krank ist, dass er dringend ihre Hilfe benötigt und will die Wohltätigkeitsveranstaltung sein lassen. Dies ist nun wahrlich nicht nach Donalds Geschmack. Um seine überfürsorgliche Verlobte loszuwerden, hetzt Donald die arme Daisy ständig mit seltsamen Wünschen herum, die er als angeblich Kranker eben so hat. Daisy reicht es irgendwann und sie ruft eine Krankenschwester an, die sich um Donald kümmern soll, dieweilen sie zur Wohltätigkeitsveranstaltung geht.
Nun steht Donalds Stadionbesuch nichts mehr im Wege und er feiert das ausgiebig, da es ohnehin noch dauern wird, bis die Krankenschwester kommt. Wenn er sich da nicht verschätzt hat. Denn plötzlich klingelt es und die vierschrötige Schwester Brudwilda steht vor der Tür, die nicht versteht, was Donald redet. Dafür ist sie fest davon überzeugt, dass er Pflege benötigt, notfalls mit schierer Gewalt und de scheint es ihrer Ansicht nach in jedem Fall zu brauchen. Erst als die Schwester von der Fernsehsendung ganz gefesselt ist, gelingt es Donald zu flüchten und sich auf den Weg zum Stadion zu machen. Doch in einer Werbepause bekommt Brudwilda mit, was Donald treibt und folgt ihm.
Donald denkt, dass die Security sich schon um die rabiate Pflegerin kümmern wird, macht es sich im Stadion bequem und will Erdnüsse ordern, als ihm auffällt, dass Daisy die Verkäuferin ist und dass das ganze Spiel der Wohltätigkeitsevent des Damenkränzchens ist, wo er, Donald, eigentlich hätte mithelfen sollen. Völlig unnötig hat er sich also krank gestellt. Aber damit nicht genug, Schwester Brudwilda hat sich gewaltsam Zutritt zum Stadion verschafft und mäht Publikum und Feldspieler nieder beim Versuch, an Donald heranzukommen. Schlussendlich ist sie außer Gefecht und auch sie kann nun nicht mehr ordentlich verstanden werden. Donald muss seine Aktionen damit büßen, dass er sich nun um Daisy und Brudwilda zu kümmern hat.
Das perfekte Valentinstagsgeschenk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e la "Terrazza sul fiordo"
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Ottavio Panaro
- Erstveröffentlichung: Februar 2010
- Genre: Romanze
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck
- Seiten: 20
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die letzten Valentinstagsgeschenke, die Donald Daisy vermacht hat, waren alles andere als gut gewählt. Daher muss es dieses Jahr wirklich etwas sein, das ihr gefällt. Um auf Anregungen zu kommen, spioniert Donald seiner Verlobten nach und belauscht, wie diese sich mit einer Nachbarin über Geschenke zum Valentinstag unterhält. Unglücklicherweise gehen Daisys Worte genau zu diesem Zeitpunkt im Baulärm nahezu unter. Er versteht nur die Wörter „Restaurant“ und „See“, woraus er schließt, Daisy würde gerne in das edle Restaurant mit Seeblick eingeladen werden, das bei vielen Verliebten begehrt ist. Nur leider ist Donald wie so oft pleite und hat kein Geld, um Daisy dorthin auszuführen. Er nimmt händeringend die nächstbeste Arbeit an, die sich ihm bietet und liefert Briefe an sperrige Kundschaft in schwierigem Terrain aus. Im Zuge dessen hilft er einem Geschäftsreisenden, der mit seinem Miniflugzeug abstürzt und repariert dieses. Die gute Tat gereicht ihm später zu großem nutzen. Der Geschäftsmann stellt sich als Inhaber des begehrten Restaurants heraus und schenkt Donald zwei Karten, was auch nötig ist, da das Restaurant bereits seit Ewigkeiten ausgebucht ist. So kommt Daisy letzten Endes zu einem romantischen Dinner.
Voll verscherzt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperina e la casa degli scherzi
- Story: Carlo Gentina
- Zeichnungen: Michele Mazzon
- Erstveröffentlichung: 19.04.2005
- Genre: Gagstory
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Dussel Duck
- Seiten: 20
- Deutsche Erstveröffentlichung
Die stets an den angesagten gesellschaftlichen Zusammenkünften interessierte Daisy möchte gerne Mitglied im edlen und exklusiven Lyrischen Zirkel werden. Über die Aufnahme in diesen entscheidet in erster Linie die noble Grande Dame Zäzilie Zeilenfall, der Daisy unbedingt gefallen muss. Sie weiß schon, dass Zäzilie größten Wert auf köstliche Törtchen legt, fragt aber sicherheitshalber noch ein befreundetes Mitglied, worauf sie zusätzlich wertlegen sollte. Von dieser erfährt sie, dass Zäzilie Rosa hasst und Gelb liebt. Ein großes Problem für Daisy, hat sie doch in ihrem Haus rosa Tapeten und kann diese nicht so kurzfristig auswechseln. Als rettende Idee kommt ihr in den Sinn, dass in Donalds Haus die Wände gelb gestrichen sind. Daher bittet sie diesen, ihr sein Domizil zu überlassen, während er im Urlaub in den Bergen weilt.
Während Daisy bereits alles für den Sonntag vorbereitet, führt Vetter Dussel anderes im Schilde. Als Vertreter einer Scherzartikelfirma meint er, Donald mit einer Gesamtkollektion beehren zu müssen. Sein Chef, Herr Scherzinger, ist selbst ein Scherzkeks erster Sorte und weist Dussel an, Donald eine schön-schaurige Überraschung zu bereiten und die Scherzartikel bereits überall im Haus zu verteilen. Als Daisy dann also am Sonntag den Damen die Tür zu Donalds Haus öffnet, erwartet diese ein Sortiment schräger Scherze. Klar, dass Daisy nicht Mitglied wird, was Daisy Donald und dieser wiederum Dussel krummnimmt.
Rache ist Blutwurst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e le usanze gentili
- Story: Rodolfo Cimino
- Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
- Erstveröffentlichung: 15.08.1971
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Gustav Gans, Daisy Duck, Annabel, Tick, Trick und Track, Schläger-Eddi
- Seiten: 19
- Nachdruck aus: DD 39
Für eine Verabredung mit Daisy hat sich Donald extra fein herausgeputzt. Doch der Weg zu ihr führt ihn durch eine Gasse, die das Revier des grobschlächtigen Schläger-Eddis ist. Eddi will dem Stutzer Donald eine Lektion erteilen, was zu einer Prügelei ausartet, da auch der Hobbyboxer Donald vor einer Herausforderung nicht zurückscheut. Dummerweise bekommt allerdings Daisy dies mit. Fortan will sie Donald nicht mehr sehen. Und auch Gustav bekommt von den Damen sein Fett weg, als er Daisys Cousine Annabel auf eine Spazierfahrt mitnehmen will. Als Verwandter des Raufbolds Donald, findet zumindest Daisy, ist er ihrer Gesellschaft nicht würdig. Solcherart einen Korb gegeben verbündet sich Gustav nun ausnahmsweise mit Donald. Der Glückspilz hat auch bereits einen Plan, wie sie gleichzeitig Schläger-Eddi elegant eine Lektion erteilen und sich wieder mit Daisy und Annabel versöhnen können. Zu dem Behufe eröffnen die beiden eine Schule für gutes Benehmen, in der sie die Damen Entenhausens unterrichten. Bald haben sie eine Menge weiblicher Fans. Als nun Schläger-Eddi und dessen Kumpel Donald und Gustav aufs Korn nehmen wollen, werden sie flugs gerächt, indem sich die Damen auf die beiden stürzen.
Doch die Angelegenheit hat Folgen. Daisy und Annabel gefällt überhaupt nicht, dass andere Damen um Donald und Gustav scharwenzeln. Als sie sie in ihren Garten einladen, zeigen die beiden eifersüchtigen Frauen den Herren mit heftigen Methoden, was sie davon halten. Donald und Gustav erkennen, dass sie noch schlagkräftigere Verbündete brauchen und satteln um auf eine Kampfschule für Gorillas.
Mein Ein und Alles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperina in l'unico papero per me
- Story: Nino Russo
- Zeichnungen: Emanuele Barison
- Erstveröffentlichung: Dezember 1997
- Genre: Romanze
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Froni Förmchen
- Seiten: 26
- Deutsche Erstveröffentlichung
Nach einem besonders heftigen Streit beschließt Donald, dass er sich nicht mehr länger von Daisy herumkommandieren lassen will und trennt sich von ihr. Noch rauchend vor Zorn braucht er dringend eine Beschäftigung und kommt auf die Idee, den Dachboden aufzuräumen. Dabei entdeckt er ein altes Backbuch, das ihm von seiner Schulkollegin Froni geschenkt wurde. Donald hat Froni längst vergessen, doch nun fällt ihm nach und nach alles wieder ein. Froni hatte sich damals mit allen möglichen Geschenken stets als ausgesprochen fürsorglich und zuvorkommend erwiesen und Donald nie gerügt. Doch damals hatte er gerade Daisy kennengelernt und nur Augen für diese gehabt. Nun fällt ihm nicht nur das Buch in die Hände, sondern auch ein darin eingelegter Brief, den er damals gar nicht beachtet hatte. Das Kuchenrezept von Froni darin, so erkennt Donald erst jetzt, ist in Wahrheit eine Liebeserklärung. Er eilt los, um Froni aufzusuchen. Diese hat mittlerweile ihren Traum wahrgemacht und eine Konditorei eröffnet, wo sie die besten Törtchen der Stadt bäckt. Froni erlebt nun kurz die größtmögliche Freude, dass ihr Mann der Träume endlich den Weg zu ihr gefunden hat und sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann. Doch dann taucht Daisy auf, die bei Froni Rat und Trost nach der Trennung erhofft. Froni hat alle Hände voll zu tun, dass Donald und Daisy sich nicht begegnen. währenddessen meint sie zu erkennen, dass der Streit der beiden nichts zu bedeuten hatte und sie sich bestimmt immer noch lieben. Daher verleugnet sie Donald gegenüber ihre Gefühle und gibt beiden den Ratschlag, sich wieder miteinander zu versöhnen.
Aus Daisys Tagebuch: Mit Geduld und Spucke…[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Penne, piume e psicologia
- Story: Nino Russo
- Zeichnungen: Stefano Intini
- Erstveröffentlichung: Oktober 1994
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert
- Seiten: 15
- Deutsche Erstveröffentlichung
Daisy hatte von Donald eigentlich ein Versprechen erhalten, ihr beim Umräumen der Möbel in ihrem Haus zu helfen. Als sie ihren Verlobten allerdings aufsucht, schützt dieser einen Schwindelanfall vor und legt sich in die Hängematte. Diese unfassbare Faulheit will Daisy sich nicht gefallen lassen und Donald, koste es, was es wolle, zur Arbeit motivieren. Sie verkleidet sich als Siggi Strebsam, um den chronischen Faulpelz ordentlich auf Trab zu bringen und sabotiert diesem gleich einmal seine Ausruhmöglichkeit, indem sie die Hängematte durchschneidet. Auch in Folge zwingt Daisy alias Siggi Strebsam Donald mit mehr oder weniger brachialen Methoden, Jobs in einer Bäckerei und einer Autowäscherei anzunehmen. In seiner enormen Arbeitsunlust wird Donald richtiggehend kreativ, um möglichsdt rasch wieder gekündigt zu werden. Schließlich besorgt er sich als Scherzartikel einen vermeintlichen Gips für sein Bein und zeigt Siggi Strebsam, dass er sich das Bein gebrochen habe. Von Schuldgefühlen und Fürsorglichkeit gepackt bringt Daisy alias Siggi Donald nach Hause, entdeckt aber dort, dass es sich nur um einen Scherzartikel handelt. Als Donald einen Tee machen will, verplappert sich Daisy und ersterer erkennt, wer sich hinter der Verkleidung verbirgt. Letzten Endes bekommt Daisy doch noch Donald zur Mithilfe bei ihren Möbeln, indem sie sich ein Beispiel an Onkel Dagobert nimmt.
Ein blaublütiger Rivale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Originaltitel: The Butler Did It
- Story: Rune Meikle
- Zeichnungen: Flemming Andersen
- Erstveröffentlichung: 2006
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Tick, Trick und Track, Sir Snobbingdale
- Seiten: 19
- Nachdruck aus: LTB 348
Daisy will einen Zeitungsartikel über einen Einbruch bei dem reichen Sir Snobbingdale machen. Sie wird von ihrem Interviewpartner heftigst umgarnt und steigt offenkundig auf dessen Flirtereien ein. Von Donald, der als Videospielkämpfer gerasde einen neuen Rekord geknackt hat, will sie nichts mehr wissen. Abends gibt sich Donald in seinem Haus ganz seinen Rachephantasien hin, da erscheint ihm unvermittelt ein kleines Teufelchen. Das Teufelchen lenkt Donalds Schritte zum Anwesen von Sir Snobbingdale und weist ihn darauf hin, dass der angeberische Adelige eine Haushaltshilfe sucht. Um dem Rivalen das Handwerk zu legen, lässt sich Donald daher (mit den Kindern) als Diener im Haus Snobbingdales einstellen. Dort versucht er durch gefälschte Liebesbriefe den romantischen Abend zwischen Daisy und Snobbingdale zu vermiesen, fliegt dabei aber auf. Im entstehenden Durcheinander und aufgrund Handgreiflichkeiten seitens Daisys kommt ans Licht, dass Snobbingdale den Einbruch nur vorgetäuscht hat und das Geld versteckt hat. Snobbingdale fordert Donald zum Schwertkampf, den Donald schließlich gewinnt. Am Ende gesteht Daisy, dass sie nur deshalb mit Snobbingdale geflirtet hat, weil sie ihn bereits im Verdacht hatte, ein Betrüger zu sein.
Die Kunst des Zuspätkommens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperina e la cura contro il ritardo
- Story: Rudy Salvagnini
- Zeichnungen: Francesco Guerrini
- Erstveröffentlichung: 05.03.2002
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Henriette Huhn
- Seiten: 18
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: LTB Sonderedition 3/2024
Wie Daisy ihren Freundinnen erzählt, kann Donald prinzipiell nicht pünktlich kommen. Dies illustriert sie ihnen an mehreren Beispielen. Einmal etwa war er zwar überpünktlich an Daisys Tür, zu einem Zeitpunkt, als diese selbst noch gar nicht fertig war. Doch als Daisy schließlich in Schale und zum Gehen bereit war, hatte Donald sich vor dem Fernseher und einem Fußballspiel niedergelassen. Ihn dort wieder wegzubewegen wasr ein Ding der Unmöglichkeit, sodass Daisy letzten Endes die Theateraufführung verpasste. Ein weiteres Mal war ihm sein Zuspätkommen so peinlich, dass er heimlich alle Uhren verstellte und den Kellner und einen Gast im Restaurant bestach, damit sie Daisy die falsche Uhrzeit sagen würden. Einmal war Donald zwar pünktlich hinsichtlich der Uhrzeit, aber genau einen Tag zu spät bei Daisy. Mittlerweile hat Daisy gemerint, eine Möglichkeit zu erkennen, Donalds ständiges Zuspätkommen zu kurieren: Sie lässt ihn selbsdt warten, um ihm zu zeigen, wie sich das eigentlich anfühlt. Doch obwohl Daisy zwei Stunden zu spät zum Treffpunkt kommt, ist Donald erst nach ihr da. Er beruhigt seine ziemlich entnervte Verlobte, indem er einen weiteren Treffpunkt ausmacht, vor Daisys Haus. Donald will sich beeilen dorthinzukommen, Daisy soll sich wieder verspäten.
Telefon-Tohuwabohu[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Pronto, Paperina?
- Story: Fabio Michelini
- Zeichnungen: Alessia Martusciello
- Erstveröffentlichung: 18.08.1998
- Genre: Gagstory, Science-Fiction, Absurdes
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Tick, Trick und Track
- Seiten: 29
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Nachgedruckt in: Enthologien Spezial 5
Eigentlich will Donald nur Daisy anrufen, aber plötzlich bricht die Verbindung ab. Da Donald ahnt, dass Daisy nun keine ruhige Minute mehr haben wird und sich alles Mögliche ausmalen wird, was Donald zugestoßen sein könnte und er ihr mangels Verbindung nicht hatte sagen können, eilt er los auf der Suche nach einer Telefonzelle, um das Gespräch dort fortzusetzen. Doch die erste Telefonzelle, die er wählt, lässt nur einen Anruf an überdies die falsche Nummer durch, dann geht sie kaputt. Alle weiteren Telefonzellen, die Donald aufsucht, sind solche mit Wertkarten, doch hat er keine. Auch kaufen kann er sich keine, denn die Kioske haben am heutigen Tag wegen Streiks geschlossen. Der einzige geöffnete dürfte noch derjenige am Einödweg sein, am anderen Ende der Stadt. Und da auch die Bus- und Bahnfahrer heute streiken, muss Donald den ganzen Weg zu Fuß zurücklegen. Endlich am einödweg angekommen, findet Donald mit Mühe den Kiosk und ersteht für sein allerletztes Geld eine Telefonwertkarte. Allein – die nächstbeste Telefonzelle ist ein Münztelefon. Zurücktauschen kann Donald die Telefonkarte auch nicht mehr, da der Kioskbetreiber mittlerweile von dem Streik erfahren und seinen Kiosk geschlossen hat.
Donald macht sich also wieder auf den Weg, weiterhin auf der Suche nach einer geeigneten Telefonzelle. Dabei fügt es sich, dass in einer nahegelegenen Straße kurz, bevor Donald dort vorbeikommt, eine Kabine platziert wird, die sehr an eine Telefonzelle erinnert. Doch leider handelt es sich nicht um eine Telefonzelle, sondern um den Prototypen einer ultramodernen Kabine, die für die Raumfahrt benötigt wird. Als Donald diese guten Glaubens betritt, bekommt er eine Rundumbehandlung mit allem möglichen, was er nicht bestellt hat, aber telefonieren darf er nicht. Zu allem Überfluss halten die Männer der Raumfahrtbehörde, die die Kabine dort kurz zwischengeparkt haben, Donald für einen neuen Fluggast. Sie verschließen die Kabine und verfrachten den wutschnaubenden Donald in eine Rakete, die sie ins All schießen. Als Donald sich tobend aus der Kabine befreien will, gerät die Steuerung der Rakete durcheinander und diese stürzt ab. Die Männer der Raumfahrtbehörde bergen die Kabine, doch diese hat aufgrund eines seltsamen Notmechanismus ihren Fahrgast mittlerweile virtualisiert. Es dauert eine ganze Weile, bis Donald aus dem Datennetz wieder materialisiert werden kann und dann wird er erst noch in Quarantäne gesteckt.
In den Fängen der Mumie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: The Mummy
- Story: Rune Meikle
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
- Tusche: Fecchi Studio
- Erstveröffentlichung: 2001
- Genre: Abenteuer, Adaption des Films Die Mumie von Karl Freund
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck, Onkel Dagobert
- Seiten: 51
- Nachdruck aus: LTB 291
Ein gemeinsamer Kinobesuch im Horrorfilm „Die Rache der Mumie“ bringt Daisy zum Schaudern, während Donald als Realist von dem beängstigenden Hokuspokus wenig hält. Danach möchte er noch bei Onkel Dagobert vorbei und diesem etwas Geld aus den Rippen leiern, um damit Daisy ausführen zu können. Unerwartet gibt der knickrige Erbonkel tatsächlich einen monetären Vorschuss, erwartet dafür aber natürlich, dass Donald ihm bei seiner nächsten Unternehmung zur Seite steht. Zu Daisys Schrecken hat nämlich Dagobert letzthin einen Haufen ägyptischer Altertümer angeschafft, darunter eine Mumie. Es handelt sich um die Überreste der Pharaonin Daisitete, deren gewaltiger Schatz noch nicht gefunden wurde. Dagobert hofft, diesen heben zu können und will dafür Daisitete ins Leben zurückrufen. Dies ermöglichen soll eine gewaltige Apparatur aus dem Hause Düsentrieb, die Stromstöße von zwei Millionen Volt freisetzt. Doch Dagobert will nicht seine teure Mumie ohne vorherigen Testlauf der Höllenmaschine aussetzen. Stattdessen schnallt er kurzerhand den sich heftig wehrenden Donald in das Gerät und traktiert ihn mit Strom.
Diese Rosskur versetzt Donald kurzfristig in eine frühere Existenz im alten Ägypten. Damals war er Prinz Donchamun, der Mann Königin Daisitetes. Donald erlebt, wie Donchamun, bevor er in den Krieg zieht, seinen Hofmagier befragt. Dann wacht er wieder aus der Trance auf. Donald, aber auch Daisy, sind außerordentlich hingerissen von dieser neuen Erkenntnis, dass sie Existenzen im alten Ägypten hatten. Da Daisy bereits über Wiedergeburten gebildet und von diesen fasziniert ist, möchte sich nun selbst mithilfe von Hypnose in die Vergangenheit zurückversetzen lassen, in der sie, wie sie hofft, Königin Daisitete war. Doch das Ergebnis ist ernüchternd, war Daisy damals doch lediglich ein Reptil. Immerhin in der Gegenwart hat sie Donald für sich. Als sie ihren Verlobten küsst, bricht die Mumie von Daisitete zusammen und Daisy wird kurz darauf fast von einem herunterfallenden Wappenschild getroffen. Dieser seltsame Unfall hat immerhin zur Folge, dass Dagobert auf dem Boden von Daisitetes Sarkophag Hieroglyphen entdeckt und entziffern kann. Diesen entnimmt er, dass eine Wiederbelebung der Mumie nur mittels der Energie der Pyramide der Daisitete erfolgen kann.
Die Ducks reisen mitsamt Mumie nach Ägypten. Ausgangspunkt für ihre Suche nach der Pyramide bietet der frühere Fundort der Mumie, doch finden sich dort zu Dagoberts Verdruss keine Hinweise. Nachdem auch ein weiteres Versetzen Donalds in die Vergangenheit nicht das gewünschte Ergebnis bringt, bleibt die einzige Spur, es bei einem Mausoleum zu versuchen, das Daisitete einst für ihren Donchamun nach dessen tragischem Ableben errichten ließ. In der gut bekannten und besuchten Gedächtnisstätte fühlt sich Donald immer mehr in seine heldenhafte frühere Existenz hinein und verkleidet sich sogar als Donchamun. In dieser Gestalt wird er nicht nur von Passanten erkannt und ehrfürchtig angestaunt, sondern auch von einem Dromedar, das Donald als Wiedergeburt des früheren Hofmagiers des Prinzen erkennt. Das Dromedar ist mit sämtlichen Erinnerungen an frühere Zeiten gesegnet und hilft den Ducks, die verschollene Pyramide der Daisitete zu finden.
Bei der Pyramide wird Donald immer zielbewusster und misst der Mumie, zu Daisys Erstaunen, plötzlich allergrößten Wert bei. Es ist schon fast, als ob Donald von dieser besessen ist. Zudem zwingt er nun Dagobert, die Mumie in die Pyramide zu schaffen. In dieser wird Daisitete tatsächlich wiederbelebt und erzählt, dass sie sich von ihrem Hofmagier mumifizieren ließ, um mit ihrem reinkarnierten Prinzen nun zusammenleben zu können. Daisy als Nebenbuhlerin kann Daisitete außer Gefecht setzen und will Donald zudem ihre in der Pyramide verwahrten gewaltigen Schätze vermachen. Donald droht, ihrem Charme zu erliegen, was Daisy zur Verzweiflung treibt. In ihrer Trauer und bei aller gemeinsamer Rückbesinnung an die vergangenen glücklichen gemeinsamen Stunden erkennt Daisitete, dass sie einen Fehler gemacht hat und Donald und Daisy nicht trennen darf. Sie muss warten, bis sie gemeinsam mit ihrem geliebten Prinzen wiedergeboren wird. Daisitete setzt den Selbstzerstörungsmechanismus der Pyramide in Gang und Donald muss letzten endes dafür büßen, dass er sich auf ihre Verlockungen eingelassen hat.
Aus Daisys Tagebuch: Der steinreiche Schulfreund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: L'ospite di riguardo
- Story: Carlo Panaro
- Zeichnungen: Lino Gorlero
- Genre: Gagstory
- Erstveröffentlichung: 01.05.1994
- Figuren: Donald Duck, Daisy Duck
- Seiten: 24
- Deutsche Erstveröffentlichung
Wenn Donald schon am frühen Morgen bei Daisy sturmläutet, hat er ein ganz besonderes Problem. Wie er seiner Herzallerliebsten kurz darauf gesteht, wird ihn bald ein Schulfreund namens Gunnar besuchen, der mittlerweile reich geworden ist. Um nicht schlecht dazustehen, hat Donald ihm gegenüber stets behauptet, er selbst sei ebenfalls reich. Wenn Gunnar nun kommt, wird sich der arme Donald entsetzlich blamieren. Um dem zu entgehen, braucht er nun Daisy, die momentan die Schlüssel zu einer Villa einer Freundin hat, um die sich kümmern soll. Auf Knien fleht Donald nun Daisy an, ihm für das Wochenende die Villa zu überlassen und zugleich in die Rolle dreier Hausangestellter zu schlüpfen. Am Ende lässt sich Daisy erweichen.
Gunnar lässt sich am fraglichen Wochenende ganz und gar von Donald und Daisy verwöhnen. Besser gesagt, er lässt sich nur von Daisy verwöhnen, die rund um die Uhr schuften muss und andauernd von einer Rolle in die andere schlüpft. Denn kaum ist sie als Hausmädchen verkleidet, da wird sie als Köchin oder als Chauffeur verlangt. Die Extrawünsche des Gastes, aber auch die Donalds, der die Situation ganz offenkundig genießt, kosten sie den letzten Rest Energie. So etwa, als Gunnar und Donald stets neue Essenswünsche haben, egal, was Daisy noch herbeischafft. Als schließlich der Abschied gekommen ist und Daisy, völlig k.o., Gunnar dessen Mantel reichen soll, fällt ein Foto heraus. Darauf ist Gunnar vor einem ganz normalen Häuschen zu sehen. Er gesteht, dass auch er kein Vermögen besitzt. Während Donald seinem Freund lachend verzeiht, packt Daisy, die sich völlig umsonst abgerackert hat, die Wut.
Nagender Zweifel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il dubbio sentimentale
- Story: Sergio Tulipano
- Zeichnungen: Claudio Sciarrone
- Erstveröffentlichung: 16.11.1999
- Genre: Romanze
- Figuren: Daisy Duck, Donald Duck, Dussel Duck, Henriette Huhn
- Seiten: 24
- Nachdruck aus: LTB 279
Donald verbringt einen schönen Abend mit Daisy, hat aber währenddessen die ganze Zeit das Gefühl, dass Daisy etwas bedrückt. In den folgenden Tagen versetzt ihn seine Verlobte ein paar Mal. Sein Vetter Dussel kommt vorbei und als selbsternannter Experte in Herzensangelegenheiten meint er zu verstehen, dass Daisy Donald nicht mehr liebt. Donald hält das Geunke zunächst für unwahrscheinlich, will sich aber nun doch davon überzeugen und spioniert Daisy nach. In ihrem Haus belauscht er ein Gespräch, das Daisy mit ihrer Freundin Henriette führt und in dem es offenkundig um eine Trennung geht. Am Boden zerstört bricht Donald gemeinsam mit Dussel in Daisys Haus ein und findet dort eine Kamera samt Videokassette. Im Video ist Daisy zu sehen, die offen ausspricht, dass sie keine Liebe mehr empfindet. Total deprimiert verlässt Donald das Haus. Dussel versucht ihn mit einem Ausflug in die Natur abzulenken, doch hat er damit nur sehr kurzfristig Erfolg, da Donald ständig wieder an Daisy denken muss. Als er nach Hause zurückkehrt, findet er im Briefkasten Post mit Premierenkarten für die Theateraufführung „Liebe und Schmerz“ vor, von Daisy abgeschickt. Verwundert besucht er gemeinsam mit Dussel die Aufführung, in der Daisy mitspielt und dort auch die gleichen Worte wie in dem Video benutzt. Nach der Aufführung erklärt sie, dass Henriette und sie kurzfristig die Rollen bekommen und das Video zum Training benutzt haben. Donald ist beruhigt, dass sie ihn doch noch sehr liebt.
