DD 431
| Donald Duck (Taschenbuch) | ||||||
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| Erscheinungsdatum: | 6 Juni 1991 | |||||
| Redaktion: |
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| Übersetzung: | ||||||
| Seiten: | 100 | |||||
| Geschichtenanzahl: | 3 | |||||
| Preis: | D: 3,80 DM A: 29 öS CH: 3,70 sFr | |||||
| Weiterführendes | ||||||
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Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Hände der Ghorn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Zio Paperone le mani dei Ghorn
- Story: Giorgio Figus
- Zeichnungen: Paolo Ongaro
- Erstveröffentlichung: 18.03.1990
- Genre: Abenteuer, Mystery, Gagstory
- Figuren: Onkel Dagobert, Donald Duck, Tick, Trick und Track, Gustav Gans, Primus von Quack, Baptist
- Seiten: 33
- Nachgedruckt in: LTB Sonderedition 3/2012
Onkel Dagobert hat ein unberührtes Tal gekauft und will direkt an einer Felswand ein Hotel bauen, doch als er den Kostenvoranschlag liest, fällt er sofort in Ohnmacht. Nachdem er sich wieder erholt hat, sucht der reichste Mann der Welt nach Möglichkeiten, Kosten zu sparen. Einer der Ingenieure erwähnt die „Hände der Ghorn“, eine von dem alten Volk der Ghorn geschaffene Vorrichtung in Form einer Hand, die sich selbstständig bewegen und in der Luft schweben konnte. Der neugierige Onkel Dagobert will mehr über die schwebenden Hände herausfinden. Er entdeckt, dass die Hand von den Bewohnern in einem kleinen Bergdorf gehütet wird und jedem zur Verfügung steht, der eine Prüfung besteht.
Nachdem Onkel Dagoebrt seine Neffen Donald und die drei Jungs Tick, Trick und Track rekrutiert wurden, erreichen die Ducks das Dorf und werden in den Keller einer Burg gebracht. Dort befindet sich eine Art elektronische Maschine mit Tasten, einem Monitor und zwei mechanischen Armen. Die Aufgabe besteht darin, die richtige Tastenkombination zu erraten und zu drücken, sonst wird man von den Armen geohrfeigt. Dagobert versucht es wiederholt, wird aber jedes Mal verprügelt. Die Neffen meinen, man bräuchte das Glück von Gustav Gans und so ruft Dagobert seinen vom Glück verwöhnten Neffen Gustav herbei. Wie erwartet gelingt es dem Glückskind, die Kombination zu erraten und die Hand der Ghorn zu erhalten, die er seinem Onkel im Tausch gegen eine Million Taler übergibt. Dagobert wird so zum Besitzer der Hand, die nun nur noch ihm gehorchen wird.
Einige Zeit später in Entenhausen hatte sich Onkel Dagobert daran gewöhnt, die Hand auch zum Sauberhalten des Geldspeichers einzusetzen. Eines Tages empfing er den Bürgermeister, der ihn dazu aufforderte, etwas gegen stinkende, die Umwelt verschmutzende Fabrik zu unternehmen, was Onkel Dagobert aus Kostengründen energisch ablehnt. Am nächsten Morgen zeigt Donald seinem Onkel eine Meldung in der Zeitung: Jemand ist nachts in das Haus des Bürgermeisters eingedrungen und hat ihm mehrmals eine Ohrfeige verpasst.

Dagobert schenkt der Sache keine Beachtung, da er zu sehr damit beschäftigt ist, herauszufinden, dass Klaas Klever ihm ein Geschäft weggeschnappt hat. Am nächsten Morgen wird jedoch bekannt, dass auch Klaas Klever angegriffen wurde. Donald beschuldigt seinen knickerigen Onkel, die Hand geschickt zu haben, um Rache zu nehmen, doch der Fantastilliardär behauptet, er habe nur daran gedacht, aber keinen Befehl erteilt. Als Donald in der folgenden Nacht ebenfalls geohrfeigt wird, wird klar, dass die Hand auf eigene Faust handelt. Nun bitten Onkel Dagobert und Donald Primus von Quack um Hilfe, der erklärt, dass die Hand ihrem Herrn stets gehorcht, auch wenn dieser schläft – und dass Onkel Dagoberts Unterbewusstsein die Befehle erteilt. Um die Hand aufzuhalten, ist ihre „Zwillingsschwester“ erforderlich, die sich in einem kleinen Kloster in Griechenland befindet.
Während Tick, Trick und Track zurückbleiben, um Onkel Dagobert wach zu halten, begeben sich Donald und Gustav zu dem Kloster. Auch hier gilt es dieselbe Prüfung zu bestehen, doch diesmal scheint Gustavs Glück nicht zu wirken. Stattdessen ist es Donald, der die Kombination mithilfe seiner Telefonnummer errät. In Entenhausen kann Dagobert nicht länger widerstehen und bricht vor Müdigkeit zusammen: Die Hand beginnt daraufhin, sich von selbst zu bewegen. Donald kommt gerade noch rechtzeitig und befiehlt „seiner“ Hand, die andere aufzuhalten.
Zwischen den beiden Händen entbrennt ein heftiger Kampf, der sich durch den gesamten Geldspeicher zieht, während die Ducks nach draußen flüchten. Als es wieder still wird, kehrt Primus von Quack zurück und findet die beiden Hände regungslos vor, da sie ihre Energie für immer aufgebraucht haben. Onkel Dagobert erwacht und ist bestürzt, als er den stark beschädigten Geldspeicher sieht. So werden alle seine Arbeiter (einschließlich Donald) für die Reparaturen eingesetzt, während Vetter Gustav es vermeidet, spöttisch bemerkt, dass er nicht an seinem Glück hätte zweifeln sollen.
Zeitmaschinen-Geschichten: Der Fall Eiffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Topolino e il caso Eiffel
- Story: Fabio Michelini
- Zeichnungen: Tiberio Colantuoni
- Erstveröffentlichung: 15.10.1989
- Genre: Zeitreise, Abenteuer
- Figuren: Micky Maus, Goofy, Professor Zapotek, Marlin, Kommissar Hunter
- Seiten: 29
- Nachgedruckt in: LTB Sonderedition 4/2018
Ein grollendes Gewitter fegt über Entenhausen hinweg, doch Micky ist froh, zusammen mit seinem Freund Goofy zuhause im Trockenen zu sein und einfach auf der Couch zu sitzen. Als das Telefon klingelt, glaubt Goofy felsenfest, dass es sich nur um Kommissar Hunter handeln könne, der Micky zu einem neuen Fall ruft. Allerdings ist es Professor Zapotek, der aus dem Entenhausener Völkerkundemuseum anruft. Trotzdem behauptet Goofy gegenüber Micky, dass der Anruf von Kommissar Hunter kam, und so fahren beide zum Haus des Polizisten, wo sich alles als Irrtum auf Kosten von Micky herausstellt.

Nach dieser unfreiwilligen Verspätung kommen Micky und Goofy endlich im Keller des Museums an, wo Professor Zapotek und Marlin bereits ungeduldig warten. Dis diskussionsfreudigen Gelehrten haben kürzlich bei ihrer Reise in Paris eine technische Zeichnung bei einem Trödelhändler erworben. Diese fertig getuschte Zeichnung stammt von niemand anderem als dem berühmten Ingenieur Gustave Eiffel, der überall für seinen beeindruckenden Eiffelturm bekannt ist. Allerdings ist der eigenwillige Entwurf unfertig und sieht eher aus wie ein großes „A“, sodass es gar keinen richtigen Turm geben dürfte. Hätte der Eiffelturm also anders aussehen sollen oder ist er sogar von jemand anderem entworfen worden? Diesem Rätsel sollen Micky und Goofy in der Vergangenheit auf den Grund gehen.
Im abendlichen Paris fragen sich Micky und Goofy auf der Straße durch und finden schon bald das Haus, in dem Gustave Eiffel, der schon damals als Ingenieur zu Bekanntheit gekommen ist, wohnt. Allerdings machen die neugierigen Zeitreisenden, die sich wie so oft als Reporter ausgeben und um ein Interview bitten, zuerst Bekanntschaft mit der renitenten Ehefrau von Gustave Eiffel. Die Frau lädt Micky und Goofy zwar zum Essen ein, führt jedoch ein strenges Regiment und behandelt ihren Mann wie ein Kleinkind, über das sie befehlen kann.
Aus Angst vor seiner Frau erzählt Gustave Eiffel zuerst nicht, an welchem Projekt er gerade arbeitet. Erst in der Nacht schleicht er sich in sein Arbeitszimmer und findet Vertrauen zu Micky und Goofy, die ihn zu einem nächtlichen Spaziergang einladen. Beim Schein des wunderschönen Vollmonds über Paris lüftet Gustave Eiffel das Geheimnis seiner technischen Zeichnung, denn eigentlich will er etwas ganz anderes, aber nicht minder Spektakuläres aus genietetem Stahl bauen lassen. Da platzt es aus dem ungestümen Goofy heraus, dass Ingenieur Eiffel lieber einen hohen Turm bauen sollte. Die Idee gefällt dem Franzosen viel besser als sein ursprüngliches Vorhaben und er beschließt, eine neue Zeichnung anzufertigen.
Damit ist es Micky und Goofy gelungen, das Rätsel um den Eiffelturm zu lösen, sodass sie endlich wieder zurück in die Gegenwart reisen können, wo gerade das 100-jährige Jubiläum des Wahrzeichens von Paris gefeiert wird.
Kampf der Statuen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Originaltitel: Paperino e il conflitto statuario
- Story & Zeichnungen: Giulio Chierchini
- Erstveröffentlichung: 19.11.1989
- Genre: Gagstory
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Schurigel
- Seiten: 32
