Wie arbeitet man als Detektiv

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Wie arbeitet man als Detektiv
How to Be a Detective
© Disney • Quelle: www.duckfilm.de
Uraufführung: 12. Dezember 1952
Titelheld: Goofy
Regie: Jack Kinney
Animation: Hugh Fraser, Ed Aardal, John Sibley, George Nicholas
Drehbuch: Dick Kinney, Brice Mack
Produktion: Walt Disney
Musik: Joseph S. Dubin
Länge: 6:59 Minuten


Der Cartoon Wie arbeitet man als Detektiv (im Original How to Be a Detective) wurde am 12. Dezember 1952 uraufgeführt. Goofy als Privatdetektiv Johnny Eyeball soll im Auftrag einer Dame nach Al suchen, was ihn in einige Schwierigkeiten bringt.

Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Goofy als Johnny Eyeball
  • Kater Karlo als Al Muldoon
  • Wiesel
  • Braut
  • Polizisten
  • Verbrecher
  • Opfer
  • Erzähler

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johnny Eyeballs Verkleidung wurde durchschaut (© Disney)

Zu Beginn wird eine Stadt bei Nacht gezeigt, in der ein Mann von einer Brücke geworfen wird. In einem Haus, das ganz in der Nähe zum Hafen steht, passieren weitere Verbrechen. In den Fenstern sind Shilouetten von Personen zu sehen, die Verbrechen wie würgen, bedrohen und erhängen begehen. Im Dachgeschoss des Gebäudes ist das Büro von Johnny Eyeball, der gerade an seinem Schreibtisch sitzt und einen Comic liest. Da taucht eine Frau in der Eingangstür auf. Sie trägt ein Brautkleid mit Gesichtsschleier und gibt Johnny den Auftrag einen Mann namens Al zu finden. Dafür gibt sie ihm 100 Dollar ehe sie sein Büro verlässt. An der Hintertür wurde Johnny derweil von einem Polizisten belauscht. Dieser betritt das Büro als Johnny gerade im Telefonbuch nach Al sucht. Der Polizist zeigt mit ernster Miene Johnny seine Marke. Dann rät er ihm die Finger vom Al-Fall zu lassen, da dies die Arbeit der Polizei sei. Daraufhin verlässt er das Büro, während Johnny eingeschüchtert zurückbleibt. Am Fenster verschafft sich ein Wiesel mit einer Pistole ungefragt Zutritt. Es verlangt, dass Johnny seine Waffe hergibt, was dieser auch macht. Das Wiesel ergreift die Waffe, mit der es Johnny umlegen will, weil er vermeintlich zu viel über den Al-Fall weiß. Es stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei Johnnys Waffe um ein Feuerzeug handelt. Dieses schlägt Johnny dem Ganoven aus der Hand ehe er zum Knüppel greift. Erst scheint es, dass er das Wiesel bewusstlos schlagen kann. Stattdessen erwacht aber Johnny benommen in einer Seitengasse. Gegenüber ist in Leuchtschrift und mit Pfeil gekennzeichnet, dass sich im Gebäude Als Laden befindet. Davor steht der Polizist. Johnny versucht sich in Verkleidung Zutritt zu verschaffen, wird jedoch von dem Polizisten sogleich durchschaut. Dennoch gelingt es ihm, sich Zutritt zu Als Laden zu verschaffen. An der Bar fragt er den Barkeeper nach Al, doch dieser behauptet Al nicht zu kennen. Als Johnny ihn mit einem Dollar besticht, wird der Barkeeper hellhörig. Bei dem Barkeeper handelt es sich um das Wiesel in einer anderen Kleidung. Dieses mischt eine Beruhigungspille in den Drink von Johnny, sodass dieser nach einem kräftigen Schluck ganz benommen wird.

Mit einem Betonklotz an den Beinen wacht Goofy unter Wasser auf. Er steht an einem Pier. Als ein Angler seinen Haken hinunterlässt, lässt sich Johnny damit hochziehen. Es handelt sich bei dem Angler um den Polizisten, der Johnny nochmals klar macht, dass sich die Polizei um den Al-Fall kümmert und nicht er. Als nächstes sucht Johnny in den Archiven nach Informationen, wird aber nicht fündig. Stattdessen trifft er wieder auf das Wiesel, das er jedoch nicht gleich erkennt. Zu allem Unglück fällt er in einen offenen Aufzugsschacht. Die nächste Spur führt Johnny ins Landesarchiv, aus dem er herausgeworfen wird. Die Informationen will er an die Poilzei weitergeben, weshalb er die nächste Telefonzelle aufsucht. Das Wiesel steht in anderer Kleidung an einem Pfahl, während es raucht und eine Münze wiederholt in die Luft wirft. Als Johnny die Telefonzelle betreten hat, wird sie mit einem Maschinengewehr vom Wiesel mehrfach beschossen. Doch Johnny kommt unversehrt aus der Telefonzelle, während diese zu Staub zerfällt. Zurück bleibt das Telefon, aus dessen Hörer der Polizist Johnny wieder ermahnt. Danach sieht Johnny wie das Wiesel den Polizisten überfällt. Doch dieser bleibt dabei, dass der Fall bei der Polizei bleiben sollte. Als Johnny beim Gang durch die Stadt beinahe überfahren wird, ruft er ein Taxi, das dem Wagen folgen soll. Gleiches machen sowohl der Polizist als auch die Braut. Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd zwischen den Taxis. Sie führt über Hügel, Straßen und Schienen. Auch über Hausdächer und die Feuertreppe geht die wilde Jagd. Zwischendurch wechseln sich versehentlich mal Fahrer und Fahrende, sodass Johnny im Taxi des Polizisten landet. Das Wiesel versucht mit allerlei Tricks seine Verfolger loszuwerden, indem es bspw. Nägel auf die Straße streut oder von der Rückbank aus schießt. Schlussendlich landen alle drei Autos in einem Heuhaufen, wo dann die wilde Verfolgsungsjagd beendet wird. Alle vier Personen bleiben unverletzt. Johnny ist sich sicher, dass es sich bei Al um das Wiesel handelt. Doch die Braut macht klar, dass der Polizist der gesuchte Al ist, der sie endlich heiraten soll. Sogleich stehen Polizist Al und die Braut im Gebäude neben dem Heuballen, bei dem es sich um ein dauerhaft geöffnetes Standesamt handelt. Das Wiesel fungiert hier als Priester zwischen den beiden. Al dreht sich zu Johnny um und meint, dass er ja gesagt hätte, dass sich der Detektiv vom Al-Fall zurückhalten solle. Johnny kommt daraufhin glücklich zu dem Schluss, dass sich Verbrechen nicht lohnt.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Originalsprecher Deutsche Sprecher
Goofy Pinto Colvig, Hannes Schroll Walter Alich
Al Muldoon Billy Bletcher Wolfgang Kühne
Erzähler Alan Reed, Jack Rourke -
Braut June Furay, Lucille Williams -
Wiesel Gerald Mohr -

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Cartoon parodiert den Film Noir, im Deutschen auch die „Schwarze Serie“ genannt der 1930er bis 1950er Jahre. Bekannte Motive daraus sind der Privatdetektiv im Trenchcoat oder die sogenannte Femme fatale, eine besonders selbstbewusste verführerische Frau. Bekannte Beispiele sind Filme wie die Die Spur des Falken oder Frau ohne Gewissen. Ebenso typisch für die Filmart ist der Dreh in Schwarz-Weiß mit einer schwachen Beleuchtung sowie niedrigen und schrägen Kameraperspektiven.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]