Beelzebub

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Beelzebub (auch Urian), ist der Besen der Hexe Hicksi (manchmal auch Hedwig genannt). Er führt gelegentlich ein von seiner Besitzerin unabhängiges Eigenleben, da er sich als magisches Objekt wie ein Lebewesen bewegen und auch sprechen kann. Wie auch Hicksi selbst ist er sowohl im Duck-Universum als auch im Maus-Universum zu sehen.

Name

„Beelzebub“ ist der Name, den der heilige Hieronymus in seiner Vulgata dem „Herrn der Fliegen“ gibt – also der Gottheit, die vom Volk der Philister verehrt wurde. [1]Dieser Name dient gerade dazu, eine magische und esoterische Aura um den Besen und seine Besitzerin zu schaffen, deren Hexenkunst Furcht und zugleich Neugier weckt.

Aussehen und Charakter

Äußerlich ist Beelzebub in jeder Hinsicht ein ganz gewöhnlicher Besen aus Roggenstroh mit einem Stiel aus seltenem und kostbarem Schwarz-Eichenholz.[2] Da er verzaubert ist, kann er fliegen und wird von seiner Besitzerin genau zu diesem Zweck genutzt.

Im Gegensatz zu den Besen anderer Disney-Hexen (wie beispielsweise dem von Gundel Gaukeley) zeigt Beelzebub jedoch eine eigene Persönlichkeit und kann eigenständige Bewegungen ausführen, wobei er den Besenstiel als Beine und den Stiel als Kopf nutzt. In dieser Hinsicht erinnert er an die belebten Besen, die Walt Disney und seine Mitarbeiter für die Episode Der Zauberlehrling des Spielfilms Fantasia von 1940 entworfen haben.

Gegenüber Hicksi zeigt der Besen oft eine trotzige und rebellische Haltung, was zu einigen offenen Streitigkeiten führt, auf denen die Autoren zahlreiche komische Gags aufbauen konnten.

Entwicklung

Beelzebub taucht erstmals in dem 1952 von Jack Hannah produzierten Cartoon Trick or Treat am 31. Oktober 1952 (deutscher Titel: Donald, Geister und Gespenster) an der Seite von Hexe Hicksi auf, die im Film eine prominente Rolle spielt und allerlei Schabernack im Hause Duck veranstaltet.[3]

Hicksi und ihr treuer Hexenbesehen traten anschließend auch in der im gleichen Jahr erschienenen Comicgeschichte Spendieren oder Schikanieren von Carl Barks auf, die lose auf dem Animationsfilm basiert.

Schon im Jahr 1960 verwendeten die italienischen Künstler Carlo Chendi und Luciano Bottaro Hicksi und Beelzebub für ihre urkomische Geschichte Goofy und die Zauberraketen, die auf Deutsch in LTB 11 veröffentlicht wurde.

Auftritte (Auswahl)

Weblinks

Beelzebub im Inducks

Einzelnachweise