Emil Erasmus Erpel (engl. Cornelius Coot) gilt allgemein als der Gründer von Entenhausen. Zu seinen Ehren wurde eine Statue in Entenhausen errichtet, die ihn meist mit Maiskolben in den Händen zeigt. Er ist eine Erfindung von Carl Barks.

Emil Erpel (©Ehapa) Gründer von Entenhausen

Bedeutung und Geschichte

Über den Ablauf der Gründung Entenhausens gibt es viele verschiedene Theorien.

Nach Don Rosa war er Handelsreisender, dem 1818 von der englischen Krone ein Fort an der Pazifikküste überschrieben wurde, welches er, nach Abzug der Truppen im Jahre 1819, auf 'Fort Entenhausen' taufte.

Eine andere Theorie besagt allerdings, dass Emil Erpel den Ruhm als Stadtvaters eigentlich unverdient erhielt und vielmehr seinem Erster Offizier, Benjamin Bürzel, diese Ehre zuteil werden sollte.

Emil Erpel kommt wohl die größte Verehrung aller Entenhausener entgegen.

Differenzen zwischen der deutschen und amerikanischen Fassung

Barks hat Cornelius Coot, wie Emil Erpel im Original heißt, dreimal verwendet und dreimal wurde sein Name verschieden übersetzt. Erika Fuchs hat ihm sowohl die Namen Erasmus Erpel, David Duck und eben Emil Erpel gegeben, wobei letzterer sich letztlich durchsetzen sollte. Auf diesem Übersetzungsfehler basierend entwickelte Johnny A. Grote eine Theorie, die eine direkte Verwandtschaft zwischen Dagobert Duck und Emil Erpel vertritt.

Denkmäler und Nachlass

Emil Erpel wurde im Entenhausener Stadtpark eine Statue gewidmet. Die Entstehungsgeschichte erzählt von Plänen, in denen Statuen von monumentlalen Ausmaßen waren. Dabei ist die letztendliche Version dieses Denkmal immer noch groß genug, dass in den unteren Sockel das "Emil Erpel Archiv" passt.

Verwandtschaft

Laut Don Rosas Stammbaum der Ducks ist Emil Erpel der Vater von Emelrich Erpel, dem Gründer des Fähnlein Fieselschweifs und der Großvater von Dorette Duck (Oma Duck).

Literatur

  • Carl Barks: Der reichste Mann der Welt (Statuesque Spendthrifts). Micky Maus 10/1952.
  • Carl Barks: Der Schneemann-Preis (Statues of Limitations). Micky Maus 25/1957.
  • Carl Barks: Verhängnisvolle Verwechslung (The Day Duckburg Got Dyed). Micky Maus 21/1958.
  • Don Rosa: Kampf um Duckland (His Majesty, McDuck). Micky Maus 1996-52.
  • Joel Katz, Jack Sutter, Vicar: In den Schuhen von Emil Erpel (Historic Hero). Micky Maus 52/1992.
  • Byron Erickson, Francisco Rodriguez Peinado : Das Geheimnis von Emil Erpel (The Lost Treasure Of Cornelius Coot). Die tollsten Geschichten von Donald Duck 202.