Duckipedia:Werkstatt/An Informal Biography of Scrooge McDuck
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An Informal Biography of Scrooge McDuck (manchmal zu Informal Biography of Scrooge McDuck abgekürzt) ist eine englischsprachiges Softcover-Buch (Chapbook) von Jack L. Chalker, in dem er Dagoberts Erzählungen aus seiner Vergangenheit zu einer einheitlichen Biografie zusammenfasste, die Dagoberts Weg, Reichtum zu sammeln, sowie seine Zeit, in der er diesen schützt, beschreibt. Als Grundlage dienen ausgewählte Barks-Comics. Das Buch erschien 1974 bei Mirage Press, Chalkers eigenem Verlag, und kostete $3.50. Die ISBN ist 9780883585023 / 0883585022.
Entstehung
Eine etwas andere und kürzere Version des Textes erschien 1971 in Kim Westons privatem Magazin Markings. Weston war maßgeblich am Text beteiligt und stiftete bei der Veröffentlichung bei Mirage Press die Bibliografie der Barks-Comics bei.
Als Chalker und Weston nach der Veröffentlichung in Markings eine ausführlichere Version abdrucken wollten, setzten sie sich 1971 mit Walt Disney Productions in Kontakt, was einen drei Jahre langen Dialog mit sich führte. Der Disney-Konzern untersagte als Copyright-Inhaber den beiden Autoren Chalker und Weston, bildliche Darstellungen der behandelten Figuren im Buch abzudrucken. So wurde das Titelbild die einzige Abbildung des Buches und musste von Ron Miller nach den Kriterien von Disneys Rechtsabteilung gestaltet werden. Den Abdruck des Textes konnte Disney nicht untersagen. Um den Konzern vom Buch deutlich zu distanzieren, wird dieser Hintergrund direkt auf dem Innencover beleuchtet.
Inhalt
Introduction
• essay by Jack L. Chalker
A Note on Research Sources
• essay by Jack L. Chalker
Ancestry
• short story by Jack L. Chalker
An Informal Biography of Scrooge McDuck
• short story by Jack L. Chalker
A Bibliography of Carl Barks' Writings about Scrooge McDuck
• essay by Kim Weston
Über den Autoren
Der Science-Fiction-Autor Jack Laurence Chalker arbeitete eine Zeit lang als Geschichtslehrer an den Baltimore City School in Maryland. Er war Mitglied der Washington Science Fiction Association und an der Gründung der Baltimore Science Fiction Society beteiligt. Von 1965 bis 2004 nahm Chalker mit einer Ausnahme an allen World Science Fiction Conventions teil. Von 1960 bis 1971 gab er die Amateur-SF-Zeitschrift Mirage heraus, das 1963 für den Hugo Award als bestes Fanzine nominiert wurde. Chalker war seit 1978 verheiratet und hatte zwei Söhne.
Chalker erhielt u. a. den Daedalus Award (1983), die Goldmedaille der West Coast Review of Books (1984), den Skylark Award (1985) und den Hamilton-Brackett Memorial Award (1979). Er war zweimal für den John W. Campbell Award und zweimal für den Hugo Award nominiert. Am 9. April 2005 wurde er von der Southern Fandom Confederation posthum mit dem Phoenix Award ausgezeichnet.
Am 18. September 2003, während des Hurrikans Isabel, wurde Chalker ohnmächtig und mit der Diagnose eines Herzinfarkts ins Krankenhaus eingeliefert. Er wurde später wieder entlassen, war aber stark geschwächt. Am 6. Dezember 2004 wurde er erneut mit Atemproblemen und Orientierungslosigkeit ins Krankenhaus eingeliefert, wo eine Herzinsuffizienz und eine kollabierte Lunge diagnostiziert wurden. Chalker wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert und am 9. Dezember in einen stabilen Zustand versetzt, dass er erst am 15. Dezember das Bewusstsein wiedererlangte. Nachdem sich sein Zustand mehrere Wochen lang verschlechterte und er im Wachkoma mehrmals in verschiedene Krankenhäuser verlegt worden war, starb er am 11. Februar 2005 an Nierenversagen und Sepsis im Bon Secours in Baltimore, Maryland.
Chalker ist vielleicht am besten für seine Well World-Romanreihe bekannt, deren erster Band "Midnight at the Well of Souls" ist.
In seinem Verlag, den Chalker nach seinem eingestellten Fanzine benannte, veröffentlichte er von 1962 bis zu seinem Tod 2005 in erster Linie unauthorisierte Sekundärliteratur, zum Beispiel über die Werke von H.P. Lovecraft, H.G. Wells und J.R. Tolkien. [1]