LTB Spezial 6: Rezension

Version vom 2. April 2008, 21:40 Uhr von ZicheFan (Diskussion | Beiträge) (Rezension Teil 1 / 7)
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In diesem Artikel kann jeder seine persönliche Meinung zu den im LTB Spezial 6 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden.

Datei:LTBSpezial6.jpg
(© Egmont Ehapa)



Cover / Erster Eindruck

Im Jahr 2001 wurden die Panzerknacker 50 Jahre alt und zu diesem, unter den Verbrechern Entenhausens groß gefeiertem Anlass erschien der sechste Band der Reihe „Lustiges Taschenbuch Spezial“. Gezeigt werden sollte die gesamte Bandbreite kriminellen Schaffens und größtmöglicher Kreativität zwecks Erleichterung des reichsten Mannes der Welt. Den Panzerknackern wurde pro Versuch durchschnittlich ein Platz von 28 Seiten gelassen. Diese Tatsache befindet der ehrenwerte LTB – Leser als zufriedenstellend. Weniger zufriedenstellend sind aus der Sicht der Panzerknacker die Auflösungen der jeweiligen Geschichten, aber was soll’s... Das Cover ist von der Idee her sehr ansprechend, die Panzerknacker wurden zeichnerisch allerdings brillant in den Sand gesetzt, worunter der äußerliche Gesamteindruck natürlich leidet. ZicheFan 21:40, 2. Apr 2008 (CEST)


Kleine Retter in großer Not

  Sommerferien – ganz Entenhausen ist ausgestorben. Das wollen die Panzerknacker ausnutzen und Dagobert Duck ausrauben. Sie kappen die Telefonleitung zur Polizei und fahren dann zum Geldspeicher. Einer von ihnen stellt sich vor die Tür und sagt: „Tag! Ich bin einer von den Panzerknackern und möchte ihren Chef gern um ein paar Milliönchen erleichtern!“ Und das ist die einzige Stelle, die ich nicht verstehe: Er verkleidet sich, sagt aber die Wahrheit und wird trotzdem von Dagoberts Wachmannschaft eingelassen? Ich vermute einen Fehler in der Übersetzung, anders kann ich mir das nicht erklären. Jedenfalls überfallen die Panzerknacker Dagobert, fesseln ihn und klauen ihm 5211314,07 Taler. Ein Junge namens Hansi wird zufällig Zeuge des Überfalls, kann aber die Polizei per Telefon aufgrund der gekappten Leitung nicht erreichen. Da informiert er Tick, Trick und Track und bald beginnt die Jagd der Kinder auf die Panzerknacker... Superoriginelle Idee, hervorragend zeichnerisch umgesetzt von Romano Scarpa. Die Colorierung von Sandro del Conte allerdings lässt zu wünschen übrig: In einem Bild haben Tick, Trick und Track noch verschiedenfarbige Mützen auf, bald darauf tragen sie alle blau. Aufgrund der einen unlogischen Stelle im Inhalt und der teils missfallenden Colorierung gibt es „nur“ die Note: 2+ ZicheFan 21:40, 2. Apr 2008 (CEST)


Der schottische Schlossgeist

  Dagobert hat ein Schloss seiner Vorfahren aus der Zeit Maria Stuarts von Schottland ins Erpelmoor nahe Entenhausen versetzt. Das Problem: Das Schloss gehörte eigentlich Klevers Vorfahren, die Ducks haben es vor langer Zeit widerrechtlich an sich gebracht. Und bald entbrennt ein Kampf um das Schloss zwischen Dagobert und seiner Familie und Klever, der als Untergebene die Panzerknacker angeheuert hat. Das Chaos ist perfekt, als ein Geist auftaucht... Die Geschichte endet langweilig, überzeugt aber insgesamt durch ihre Grundidee und deren einigermaßen spannende Umsetzung. Die Zeichnungen Cavazzanos hingegen sind genau das Gegenteil: Am Anfang unüberlegt und irgendwie unpassend, steigern sie sich zum Ende hin. Ein zeichnerisches Meisterwerk ist das trotzdem nicht! Und ein weiterer Kritikpunkt: Die Panzerknacker tauchen nur am Rande auf und somit gehört diese Geschichte eigentlich nicht in diesen Band! Note: 3+ ZicheFan 21:40, 2. Apr 2008 (CEST)