Zwei Wochen Ferien
| Zwei Wochen Ferien | |
|---|---|
| Two Weeks Vacation | |
| © Disney • Quelle: fandom | |
| Uraufführung: | 21. Oktober 1952 |
| Titelheld: | Goofy |
| Regie: | Jack Kinney |
| Animation: | Ed Aardal, Georges Nicholas, John Sibley, Hugh Fraser etc. |
| Drehbuch: | Al Bertino |
| Produktion: | Walt Disney |
| Musik: | Oliver Wallace |
| Länge: | 6:23 Minuten |
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Der Cartoon Zwei Wochen Ferien (im Original Two Weeks Vacation) wurde am 21. Oktober 1952 uraufgeführt. Goofy will für zwei Wochen in den Urlaub fahren, doch eine Gruppe junger Leute in einem Wohnwagenanhänger machen ihm einige Schwierigkeiten, die weitere Probleme mit sich bringen.
Figuren
- Goofy als George Geef
- Kollegen von George
- Mechaniker
- Landstreicher
- Polizist
- Wohnwagengruppe
- Erzähler
Handlung

George Geef arbeitet in einem Großraumbüro. Weil nach Feierabend sein Urlaubsbeginn ansteht, sitzt er an seinem Schreibtisch und fährt mit dem Finger im Atlas die amerikanischen Urlaubsrouten nach. Dabei träumt er von all den Unternehmung, die er möglicherweise im Urlaub machen könnte, wie angeln, reiten oder golfen. Pünktlich um zwölf Uhr mittags verlässt George eilig das Büro, um mit dem Auto schnurstracks in den Urlaub zu fahren. Sogleich geht es auf die Autobahn. Doch schnell wird George von einem Auto mit Wohnwagenanhänger aufgehalten, weshalb er scharf auf die Bremsen tritt. Weil der Wohnwagen auf der Straße hin und her schwankt, ist es George nicht möglich zu überholen. Er versucht sich dennoch von rechts am Wagen vorbeizudrücken. Eine Milchflasche, die am Eingang des Wohnwagens steht, fällt auf die Straße und zerbricht. George fährt mit seinem Wagen über die Scherben. Dabei zieht er sich einen Platten am Reifen zu, weshalb er zur nächsten Werkstatt an einer Tankstelle fährt. Der Mechaniker vor Ort kümmert sich sogleich um den Motor, den er auswechselt. Für diese "Reparatur" muss George viel Geld zahlen. Als er aus der Werkstatt fährt, stellt er fest, dass der Reifen immer noch nicht gewechselt wird. Als er den Mechaniker darauf ansprechen will, schließt der kurzerhand die Werkstatt und verreist für zwei Wochen in den Urlaub. Also bleibt George nichts anderes übrig als den Reifen selbst zu wechseln. Während er den Wagenheber bedient, fährt der Fahrer des Wohnwagenanhängers an ihm vorbei. Schon in der nächsten Szene rast George wieder über die Straße. Am Fahrbahnrand steht ein Landstreicher, der per Anhalter mitgenommen werden möchte, weshalb George für ihn anhält. Dem Landstreicher gefällt jedoch Georges Wagen nicht, weder optisch noch weil er keine Klimaanlage oder ein Radio besitzt. Erbost fährt George weiter, während der Landstreicher gemütlich stehen bleibt und auf den nächsten Anhalter wartet.
Wieder rast George über den Highway, als er stark abbremsen muss und zurückfährt, weil eine Ampel mitten im Nirgendwo auf Rot schaltet. Während er in der prallen Sonne wartet, taucht eine einzelne schwarze Wolke über ihm auf, die erst kräftig gewittert und dann den ganzen Regen ablässt. George, der mit offenem Verdeck in seinem Auto sitzt, wird komplett nass. Als die Ampel wieder auf grün schaltet, will er sogleich losfahren, wird aber von links vom Auto mit Wohnwagenanhänger überholt. Dies will sich George nicht gefallen lassen. Schnell rast er hinter her und es gelingt ihm tatsächlich, von rechts zu überholen. Dabei bekommt er aber einen Haufen Dreck ins Gesicht geschleudert, den eine Person aus dem Wohnwagen während der Fahrt hinaus kehrt. Nach dem Überholvorgang dreht sich George zu dem Fahrer um, um sich spöttisch zu verabschieden. Dabei übersieht er jedoch die Kurve. Er fährt durch den Zaun und landet auf einer Baumspitze, während der Wohnwagen gemütlich an ihm vorbeifährt. Weil es inzwischen Nacht geworden ist, sucht sich George ein Motel zum übernachten. Doch alle Zimmer sind in der Zwischenzeit belegt, wohin er auch fährt. Ein freies Zimmer wird ihm sogar von dem Besitzer des Wagens mit dem Wohnwagen genommen. Zudem geht ihm noch das Benzin aus, weshalb er seinen Wagen 1,5 km zur nächsten Tankstelle schieben muss. An einer Hügelspitze rollt der Wagen bergab, sodass George ihm bis runter ins Tal hinterherrennen muss. Glücklicherweise hält der Wagen vor einer Pension an, die noch ein Zimmer frei hat.
Auf der ersten Blick sieht es so aus, als ob es sich bei der Pension um ein schöngestaltenes kleines Häuschen handelt. Doch als George durch die Tür geht, zeigt sich schnell, dass dies nur ein Fassade ist. Der eigentliche Übernachtungsplatz ist eine alte heruntergekommene Holzhütte. Nichtsdestotrotz macht sich George bettbereit, löscht das Licht und legt sich schlafen. Mitten in der Nacht wird er jedoch von Zuggeräuschen geweckt. Erst sieht es so aus, als würde der Zug direkt auf ihn zukommen, um durch die Hütte zu rauschen. Doch er mit einer hohen Geschwindigkeit einfach nur an der Hütte vorbei. Sogleich zieht sich George dank der gestörten Nachtruhe um und verlässt die Pension. Völlig übermüdet fährt George mitten in der Nacht über die Straße. Dabei wird er unterwegs von Lichtern der entgegenkommenden Autos geblendet. Doch George fährt trotz seiner Müdigkeit weiter. Da muss er erneut in die Bremsen steigen, weil sich wieder der Wohnwagenanhänger vor ihm befindet. Dieses mal ist aber zu erkennen, dass sich mehrere Personen im Anhänger befinden, die feiern. Weil der Anhänger hin und herschwankt und weil immer wieder Gegenverkehr kommt, ist es George vorerst nicht möglich zu überholen. An einer Stelle gelingt es ihm dann doch. Als er den Fahrer des Wagens maßregeln will, stellt er fest, dass sich niemand im Fahrzeug befindet. Dann führt der Weg bergab. George muss Gas geben, da der Wagen mit Anhänger hinter ihm beschleunigt. Aufgrund einer Straßenerhebung wechselt George auch noch unfreiwillig den Wagen, sodass sein Wagen fahrerlos zurückbleibt, während er das Auto des Wohnwagenanhängers steuert. Zudem fährt gerade ein Polizist auf einem Motorrad vorbei, der George dazu drängt an die Seite zu fahren. Schlussendlich landet George im Gefängnis, was ihn aber nicht weiter stört, da er hier nun seine Ruhe hat und auch mit Essen versorgt wird.
Synchronisation
| Rolle | Originalsprecher | Deutsche Sprecher |
|---|---|---|
| Goofy | Pinto Colvig | Walter Alich |
| Mechaniker | Alan Reed | – |
| Erzähler | Alan Reed | – |
| Landstreicher | Alan Reed | – |
| Polizist | – | – |
| Wohnwagenleute | Xavier Atencio, Al Bertino, Dick Kinney, James MacDonald, Brice Mack, Dan MacManus, Lance Nolley, Joe Nunez, John Sibley, Bea Tamargo | - |
Trivia
- Dieser Cartoon ist auf der DVD-Sammlung Walt Disney Kostbarkeiten: Goofy’s gesammelte Geschichten zu finden.
- Für einen Disney-Cartoon ungewöhnlich, erscheint die Title Cards erst nach dem Ende der Goofy-Intromelodie. Dabei überlagert der Titelbildschirm die allererste Einstellungsaufnahme des Büros. Normalerweise erscheinen die Title Cards separat am Ende der Erkennungsmelodie. Dadurch wirkt der Abspann etwas länger als gewöhnlich.
- Auf der Title Card zu Beginn des Cartoons steht „Copyright MCMXLIX“ (1949), obwohl es eigentlich „Copyright MCMLII“ (1952) sein müsste.
- Das Bild auf der Briefmarke hat die Umrisse des Kopfes von Micky Maus.
- Als George die Pension verlässt, hört man ihn reden, obwohl sich seine Lippen nicht bewegen.