Zu viele Weihnachtsmänner: Unterschied zwischen den Versionen

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== Handlung ==
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Donald und seine Neffen beobachten an [[Weihnachten|Heiligabend]] entspannt einen Dampfbagger in einer Baugrube; das Organisieren der Geschenke haben sie in diesem Jahr dem [[Weihnachtsmann]] überlassen. Als die Kinder Donald jedoch danach fragen, ob er wirklich ihren Brief an den Weihnachtsmann aufgegeben habe, bemerkt er voll Schreck, dass er den Brief noch in der Tasche hat. Er öffnet daher den Brief – und stellt fest, dass sich die Kinder einen Dampfbagger wünschen.<br>
Donald und seine Neffen beobachten an [[Weihnachten|Heiligabend]] entspannt einen Dampfbagger in einer Baugrube; das Organisieren der Geschenke haben sie in diesem Jahr dem [[Weihnachtsmann]] überlassen. Als die Kinder Donald jedoch danach fragen, ob er wirklich ihren Brief an den Weihnachtsmann aufgegeben habe, bemerkt er voll Schreck, dass er den Brief noch in der Tasche hat. Er öffnet daher den Brief – und stellt fest, dass sich die Kinder einen Dampfbagger wünschen.<br>
Donald eilt also zu Dagobert, denn nur dieser kann sich einen Dampfbagger leisten. Nachdem sich Donald und Dagobert eine Zeit lang gegenseitig Geld an den Kopf geworfen haben und der letztere erfährt, dass Weihnachten vor der Tür steht, gibt Dagobert Donald ein Bündel mit Geldscheinen. Donald freut sich, denn so müssen die Kinder nicht erfahren, dass er denn Brief vergessen hat. Dagobert aber ist außer sich: nun würde nicht ''er'' den Dank für die Erfüllung des Wunsches bekommen, sondern der Weihnachtsmann. Dagobert beschließt also, selbst einen Dampfbagger zu kaufen.
Donald eilt also zu Dagobert, denn nur dieser kann sich einen Dampfbagger leisten. Nachdem sich Donald und Dagobert eine Zeit lang gegenseitig Geld an den Kopf geworfen haben und der letztere erfährt, dass Weihnachten vor der Tür steht, gibt Dagobert Donald ein Bündel mit Geldscheinen. Donald freut sich, denn so müssen die Kinder nicht erfahren, dass er denn Brief vergessen hat. Dagobert aber ist außer sich: nun würde nicht ''er'' den Dank für die Erfüllung des Wunsches bekommen, sondern der Weihnachtsmann. Dagobert beschließt also, selbst einen Dampfbagger zu kaufen.<br>
Es kommt wie es kommen muss: Sobald Dagobert als auch Donald gelingt es, nach anfänglichen Schwierigkeiten, einen Dampfbagger zu kaufen. An einer Straßenkreuzung stoßen sie zusammen. Es entbrennt ein wilder Kampf – von Barks wirkungsvoll durch ein halbseitiges [[Panel]] illustriert –, in dessen Verlauf sie gegenseitig ihre Dampfbagger zertrümmern. Die Polizei schreitet ein und führt die Delinquenten vor das Schnellgericht. der Eulenrichter verurteilt die beiden zu einer Million [[Geld|Taler]] Strafe, Dagobert bezahlt zwei, „falls noch was anfällt“.<br>
Donald ist nun ratlos: die Zeit reicht nicht mehr, um noch einen Dampfbagger zu kaufen. Dagobert aber hat eine Idee: Donald soll ein Weihnachtsmannkostüm kaufen, er selbst treibt einen Schlitten mit einem auf Rentier getrimmten altersschwachen Pferd auf. Donald verkleidet sich also als Weihnachtsmann, um die Kinder behufs ihres Geschenkes auf nächstes Jahr zu vertrösten. Dergestalt nähern sie sich dem Haus, wo die Kinder schon bange warten.


== Veröffentlichungen ==
== Veröffentlichungen ==

Version vom 15. September 2019, 22:41 Uhr

Zu viele Weihnachtsmänner (im Original: Letter to Santa) ist eine von Carl Barks gezeichnete Comicgeschichte aus dem Jahr 1949.

Allgemeine Daten

  • Orginaltitel: Letter To Santa
  • Erstveröffentlichung: Nov. 1949
  • Storycode: W CP 1-01
  • Seiten: 24
  • Story und Zeichnungen: Carl Barks
  • Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
  • Deutsche Erstveröffentlichung: Ich Donald Duck 2

Figuren

Handlung

Donald und seine Neffen beobachten an Heiligabend entspannt einen Dampfbagger in einer Baugrube; das Organisieren der Geschenke haben sie in diesem Jahr dem Weihnachtsmann überlassen. Als die Kinder Donald jedoch danach fragen, ob er wirklich ihren Brief an den Weihnachtsmann aufgegeben habe, bemerkt er voll Schreck, dass er den Brief noch in der Tasche hat. Er öffnet daher den Brief – und stellt fest, dass sich die Kinder einen Dampfbagger wünschen.
Donald eilt also zu Dagobert, denn nur dieser kann sich einen Dampfbagger leisten. Nachdem sich Donald und Dagobert eine Zeit lang gegenseitig Geld an den Kopf geworfen haben und der letztere erfährt, dass Weihnachten vor der Tür steht, gibt Dagobert Donald ein Bündel mit Geldscheinen. Donald freut sich, denn so müssen die Kinder nicht erfahren, dass er denn Brief vergessen hat. Dagobert aber ist außer sich: nun würde nicht er den Dank für die Erfüllung des Wunsches bekommen, sondern der Weihnachtsmann. Dagobert beschließt also, selbst einen Dampfbagger zu kaufen.
Es kommt wie es kommen muss: Sobald Dagobert als auch Donald gelingt es, nach anfänglichen Schwierigkeiten, einen Dampfbagger zu kaufen. An einer Straßenkreuzung stoßen sie zusammen. Es entbrennt ein wilder Kampf – von Barks wirkungsvoll durch ein halbseitiges Panel illustriert –, in dessen Verlauf sie gegenseitig ihre Dampfbagger zertrümmern. Die Polizei schreitet ein und führt die Delinquenten vor das Schnellgericht. der Eulenrichter verurteilt die beiden zu einer Million Taler Strafe, Dagobert bezahlt zwei, „falls noch was anfällt“.
Donald ist nun ratlos: die Zeit reicht nicht mehr, um noch einen Dampfbagger zu kaufen. Dagobert aber hat eine Idee: Donald soll ein Weihnachtsmannkostüm kaufen, er selbst treibt einen Schlitten mit einem auf Rentier getrimmten altersschwachen Pferd auf. Donald verkleidet sich also als Weihnachtsmann, um die Kinder behufs ihres Geschenkes auf nächstes Jahr zu vertrösten. Dergestalt nähern sie sich dem Haus, wo die Kinder schon bange warten.

Veröffentlichungen