Adolf Kabatek: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:Uderzo&goscinny.jpg|right|thumb|René Goscinny (links) und Albert Uderzo (rechts), bereiteten mit ihrer Serie ''Asterix'' Adolf Kabateks Karriere]] | [[Bild:Uderzo&goscinny.jpg|right|thumb|René Goscinny (links) und Albert Uderzo (rechts), bereiteten mit ihrer Serie ''Asterix'' Adolf Kabateks Karriere]] | ||
Eine von Adolf Kabateks oft genannten "Großtaten" ist die erfolgreiche Einführung einer der weltweit erfolgreichsten Comic-Serien überhaupt, [[Asterix]], nachdem ein früherer Anlauf seitens des Kauka-Verlags scheiterte. Die von [[Albert Uderzo]] (*1927) und [[René Goscinny]](1926-1977) erfundene Serie war in Frankreich schon seit längerem erfolgreich, in Deutschland hingegen führte die frühere frontalgermanisierende und politisierende Übersetzung des Kaukaverlags zum Lizenzverlust. Erst später wagte Georges Dargaud (1911-1990) einen neuen Versuch und bot Adolf Kabatek die deutschen Lizenzrechte bei einem Treffen an. Gegen großen Widerstand bei Ehapa selbst nahm Kabatek an, so dass 1968 der erste Asterix-Band auf den deutschen Markt kam. Neben den Kollegen in den eigenen Reihen musste er auch das in Deutschland völlig unbekannte Systen von Comic''alben'' durchsetzen. Von vielen unerwartet wurde Asterix ein großer Erfolg. Für die Übersetzung zeichnete [[Gudrun Penndorf]] verantwortlich, in welchem Ausmaß aber Kabatek den Übersetzungen den letzten Schliff gegeben hat, bleibt bis heute strittig. Nachdem sich [[Gudrun Penndorf]] im Streit vom [[Egmont Ehapa Verlag|Ehapa-Verlag]] trennte, gab es von allen beteiligten Parteien unterschiedliche Aussagen über ihre und Adolf Kabateks Rolle. | Eine von Adolf Kabateks oft genannten "Großtaten" ist die erfolgreiche Einführung einer der weltweit erfolgreichsten Comic-Serien überhaupt, [[Asterix]], nachdem ein früherer Anlauf seitens des Kauka-Verlags scheiterte. Die von [[Albert Uderzo]] (*1927) und [[René Goscinny]] (1926-1977) erfundene Serie war in Frankreich schon seit längerem erfolgreich, in Deutschland hingegen führte die frühere frontalgermanisierende und politisierende Übersetzung des Kaukaverlags zum Lizenzverlust. Erst später wagte Georges Dargaud (1911-1990) einen neuen Versuch und bot Adolf Kabatek die deutschen Lizenzrechte bei einem Treffen an. Gegen großen Widerstand bei Ehapa selbst nahm Kabatek an, so dass 1968 der erste Asterix-Band auf den deutschen Markt kam. Neben den Kollegen in den eigenen Reihen musste er auch das in Deutschland völlig unbekannte Systen von Comic''alben'' durchsetzen. Von vielen unerwartet wurde Asterix ein großer Erfolg. Für die Übersetzung zeichnete [[Gudrun Penndorf]] verantwortlich, in welchem Ausmaß aber Kabatek den Übersetzungen den letzten Schliff gegeben hat, bleibt bis heute strittig. Nachdem sich [[Gudrun Penndorf]] im Streit vom [[Egmont Ehapa Verlag|Ehapa-Verlag]] trennte, gab es von allen beteiligten Parteien unterschiedliche Aussagen über ihre und Adolf Kabateks Rolle. | ||
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