LTB 380: Rezension: Unterschied zwischen den Versionen

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{{gut}} Aber hallo! Dreizehn Jahre alt ist diese Produktion, die für Sciarrone die einzige Produktion zusammen mit Borciani darstellt und zugleich die einzige Phantomias-Story Borcianis ist. Die Grundidee ist aber auch mindestens so alt wie der Autor selbst: Die Enttarnung des Phantomias! (tusch) Dafür werden die verschiedenen Folgen einer Lüftung der geheimen Identität dieses Mal sehr gut und logisch aufeinanderfolgend dargestellt und vor allem durch Claudio Sciarrone glänzend in Szene gesetzt. Das ist eine dieser „Geschichten mit Herz und Seele“, die auch den geübtesten LTB-Konsumenten noch in Rührung versetzen können. Leider wird diese gespannte Rührung auf der vorletzten Seite durch die Platteste aller platten Wendungen ins Gegenteil verkehrt, bevor die Geschichte doch noch einigermaßen versöhnlich endet. '''Note: 2''' [[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 15:41, 16. Okt. 2008 (UTC)
{{gut}} Aber hallo! Dreizehn Jahre alt ist diese Produktion, die für Sciarrone die einzige Produktion zusammen mit Borciani darstellt und zugleich die einzige Phantomias-Story Borcianis ist. Die Grundidee ist aber auch mindestens so alt wie der Autor selbst: Die Enttarnung des Phantomias! (tusch) Dafür werden die verschiedenen Folgen einer Lüftung der geheimen Identität dieses Mal sehr gut und logisch aufeinanderfolgend dargestellt und vor allem durch Claudio Sciarrone glänzend in Szene gesetzt. Das ist eine dieser „Geschichten mit Herz und Seele“, die auch den geübtesten LTB-Konsumenten noch in Rührung versetzen können. Leider wird diese gespannte Rührung auf der vorletzten Seite durch die Platteste aller platten Wendungen ins Gegenteil verkehrt, bevor die Geschichte doch noch einigermaßen versöhnlich endet. '''Note: 2''' [[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 15:41, 16. Okt. 2008 (UTC)
== Schlossherr mit Meise ==
[[Bild:Schlossherr-mit-Meise.jpg|thumb|right|(© Egmont Ehapa)]]
*25 S.
*Deutsche Erstveröffentlichung
*Story: [[Rodolfo Cimino]]
*Zeichnungen: [[Giorgio Cavazzano]] & [[Alessandro Zemolin]]
{{gut}} Der Entenhausener Klub der Milliardäre hat einen schwerreichen Gast: Der Graf von Monte Vino möchte in besagtem Klub gern mit allen Schlossbesitzern anstoßen (warum auch immer). Dagobert hebt schon sein Glas, als seine Kollegen ihm plötzlich seine gute Laune verderben. Er selbst ist nämlich der einzige, der kein Schloss besitzt (der Geldspeicher ist ein moderner Zweckbau und zählt daher selbstredend nicht). Weil er trotzdem die Frechheit besitzt, mittrinken zu wollen, wird er kurzerhand unfreiwillig aus den Räumlichkeiten des Klubs entfernt, und zwar so lange bis er ein Schloss gekauft hat. Nur: In Schlössern leben oft Geister, und Dagobert bekommt es mit ein paar besonders exzentrischen Arten davon zu tun... Angenehm zu lesende Gaggeschichte, die nur gegen Ende ein wenig abfällt. Punkten können dabei vor allem die Zeichnungen Cavazzanos und die einmal mehr gelungenen Übersetzungen. Und auch Alessandro Zemolin hat die passenden Farben gefunden. '''Note: 2''' [[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 15:45, 16. Okt. 2008 (UTC)
== Donald Ducks Dynamitkurier ==
*29 S.
*Deutsche Erstveröffentlichung
*Story: [[Niels Roland]]
*Zeichnungen: [[Miguel Fernandez Martinez]]
{{mm}} Donald hatte offenbar mal wieder eine fixe Geschäftsidee und hat einen Kurier aufgemacht. Nun versucht „Donald Ducks Dynamitkurier“ schneller und besser zu sein als sein ewiger Konkurrent, der „Blitzkurier“. Das Problem: Zu Stoßzeiten ist jeder Versuch, schnell durch die Straßen Entenhausens zu kommen, vergebens. Da kommt Düsentriebs neue Erfindung doch gerade recht! Mit dem Molekularisator kann Donald den Kurierlaster schmaler und breiter machen, sodass er bequem zwischen den Autos hindurchflutschen kann. Doch ein wichtiges Teil kann noch nicht eingebaut werden und so ist ein kleiner Bedienumweg nötig. Donald muss jedes Mal, wenn er die Größe seines Gefährtes ändern will, auch an einem Hebel ziehen. Nur so wird die Ladung mit verkleinert. Zunächst klappt auch alles und Donald erreicht seine Kunden in Rekordzeit. Doch gerade als er ausgerechnet preisgekrönte Hühner und antike Vasen geladen hat und er das Auto schmaler macht, klemmt der Hebel und die Katastrophe nimmt ihren Lauf... Nur „nette“ Geschichte mit zeichnerisch gelungenem Ende. Der Rest fällt graphisch aber eher in den mittelmäßigen Bereich. '''Note: 3+''' [[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 15:45, 16. Okt. 2008 (UTC)
== Ein super Tag ==
[[Bild:Ein-super-Tag.jpg|thumb|left|(© Egmont Ehapa)]]
*15 S.
*Deutsche Erstveröffentlichung
*Story & Zeichnungen: [[Marco Gervasio]]
{{hl}} Drei Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung in Italien kommt diese erste und bisher einzige Pluto-Geschichte von Marco Gervasio auch nach Deutschland. Und es lohnt sich, denn diese Gaggeschichte ist ein wahrer Leckerbissen. Micky muss mal wieder dem Kommissar helfen und lässt Pluto für den Tag bei Goofy. Der verspricht zwar, auf den Hund aufzupassen, wird aber dann in seiner Eigenschaft als Superheld gebraucht. Dabei lässt er eine Supernuss auf dem Boden seines Hauses zurück, die Pluto natürlich prompt findet und frisst. Von seinen neuen Superkräften ist der treue Gefährte unseres altbekannten Detektivs jedoch zunächst durchaus geschockt und bringt so Supergoofs Tagesplan ganz schön durcheinander... Herrlich! Gervasio versteht es ausgezeichnet, die niedliche Naivität des Hundes erzähltechnisch und vor allem auch zeichnerisch umzusetzen. Daumen hoch – so wird die zweite Geschichte aus dem Micky-Universum garantiert zum Erfolg! '''Note: 1-''' [[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 15:45, 16. Okt. 2008 (UTC)

Version vom 16. Oktober 2008, 16:45 Uhr

(© Egmont Ehapa)

In diesem Artikel kann jeder seine persönliche Meinung zu den im LTB 380 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden.


Cover / Erster Eindruck

Die ganze Welt blickt nach China und auch das LTB hat diese Ausgabe bzw. die Titelgeschichte den Olympischen Sommerspielen gewidmet. Dabei ist das Cover diesmal wirklich schön anzusehen. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die Anwesenheit von Micky und Goofy auf dem Titelblatt. Mit durchschnittlich 28 Seiten pro Geschichte kann man zufrieden sein. ZicheFan 15:41, 16. Okt. 2008 (UTC)


Ring frei!

Mittelmaß Ausgerechnet Donald hat den Auftrag bekommen, für das Entenhausener Olympische Komitee vielversprechende Sportler aufzutreiben, um in Beijing wenigstens eine Medaille zu ergattern. Und unser Pechvogel scheint tatsächlich Glück zu haben: Schon bald hat er eine wahre „Wuchtbrumme vom Lande“ (Zitat Donald) gefunden, die perfekt für die Disziplin des Kugelstoßens zu sein scheint. Ein paar Nachteile gibt es da aber: Erstens hat besagte Dame nen mittelschweren Sockenschuss und liebt offenbar Verniedlichungen („mein Donaldchen“), zweitens verliebt sie sich in den Enterich und drittens ist da noch ihr Verehrer, der Donald und seinen Star bis nach Beijing verfolgt... Gespickt mit Unlogik (Donald und das Schätzchen vom Lande durchqueren ganz China, halb zu Fuß und halb mit dem Zug, und kommen trotzdem pünktlich in Beijing an) und seltsamen Zufällen (Zug, der nach Beijing fährt), ist diese Story kein wirkliches Lesevergnügen. Wäre der Verniedlichungsdrang nur auf das Fräulein beschränkt gewesen, ok, aber spätestens wenn in jedem zweiten Erzählerkasten unsinnige –chen angehängt werden (Stündchen, Meterchen etc.), geht einem das auf die Nerven. Immerhin sind die Zeichnungen ganz gut, wenn auch nicht so gut wie von Fecchi gewohnt. Für eine Olympia-Sondergeschichte ist das hier jedenfalls viel zu mau. Note: 4+ ZicheFan 15:41, 16. Okt. 2008 (UTC)


Held der Damenwelt

(© Egmont Ehapa)

Highlight Micky bekommt von einem gewissen Freiherr von Feinsinn den Auftrag, sich um dessen Nachbarin zu kümmern. Die gibt abends ein Fest, auf dem auch der Weiberheld Victor Vanille anwesend sein wird. Feinsinn vermutet, dass sich Vanille hinter dem berüchtigten Gauner „UGO“ verbirgt, und sieht nun die Juwelen der Gräfin Esmeralda in Gefahr. Auf der besagten Party trifft Micky auf Inspektor Kognak von Interpol, für den der Fall schon geklärt zu sein scheint. Doch für Micky ist schnell klar, dass allzu plumpe Lösungen hier fehl am Platz sind. Oder doch nicht? Andrea Castellan ist hier einmal mehr ein Verwirrspiel eingefallen, das uns zum Miträtseln einlädt. Zwielichtige und zugleich komische Charaktere wie Vanille und Kognak sorgen dafür, dass der Plot dem Leser mundet. Auch die Rolle Minnis und ihre typisch weibliche Charakterisierung gefällt. Noch einmal aufgewertet wird das Ganze durch die Zeichnungen, die selten so perfekt auf eine Geschichte abgestimmt waren wie hier. Note: 1- ZicheFan 15:41, 16. Okt. 2008 (UTC)


Aus der Traum

(© Egmont Ehapa)

Gut Aber hallo! Dreizehn Jahre alt ist diese Produktion, die für Sciarrone die einzige Produktion zusammen mit Borciani darstellt und zugleich die einzige Phantomias-Story Borcianis ist. Die Grundidee ist aber auch mindestens so alt wie der Autor selbst: Die Enttarnung des Phantomias! (tusch) Dafür werden die verschiedenen Folgen einer Lüftung der geheimen Identität dieses Mal sehr gut und logisch aufeinanderfolgend dargestellt und vor allem durch Claudio Sciarrone glänzend in Szene gesetzt. Das ist eine dieser „Geschichten mit Herz und Seele“, die auch den geübtesten LTB-Konsumenten noch in Rührung versetzen können. Leider wird diese gespannte Rührung auf der vorletzten Seite durch die Platteste aller platten Wendungen ins Gegenteil verkehrt, bevor die Geschichte doch noch einigermaßen versöhnlich endet. Note: 2 ZicheFan 15:41, 16. Okt. 2008 (UTC)


Schlossherr mit Meise

(© Egmont Ehapa)

Gut Der Entenhausener Klub der Milliardäre hat einen schwerreichen Gast: Der Graf von Monte Vino möchte in besagtem Klub gern mit allen Schlossbesitzern anstoßen (warum auch immer). Dagobert hebt schon sein Glas, als seine Kollegen ihm plötzlich seine gute Laune verderben. Er selbst ist nämlich der einzige, der kein Schloss besitzt (der Geldspeicher ist ein moderner Zweckbau und zählt daher selbstredend nicht). Weil er trotzdem die Frechheit besitzt, mittrinken zu wollen, wird er kurzerhand unfreiwillig aus den Räumlichkeiten des Klubs entfernt, und zwar so lange bis er ein Schloss gekauft hat. Nur: In Schlössern leben oft Geister, und Dagobert bekommt es mit ein paar besonders exzentrischen Arten davon zu tun... Angenehm zu lesende Gaggeschichte, die nur gegen Ende ein wenig abfällt. Punkten können dabei vor allem die Zeichnungen Cavazzanos und die einmal mehr gelungenen Übersetzungen. Und auch Alessandro Zemolin hat die passenden Farben gefunden. Note: 2 ZicheFan 15:45, 16. Okt. 2008 (UTC)


Donald Ducks Dynamitkurier

Mittelmaß Donald hatte offenbar mal wieder eine fixe Geschäftsidee und hat einen Kurier aufgemacht. Nun versucht „Donald Ducks Dynamitkurier“ schneller und besser zu sein als sein ewiger Konkurrent, der „Blitzkurier“. Das Problem: Zu Stoßzeiten ist jeder Versuch, schnell durch die Straßen Entenhausens zu kommen, vergebens. Da kommt Düsentriebs neue Erfindung doch gerade recht! Mit dem Molekularisator kann Donald den Kurierlaster schmaler und breiter machen, sodass er bequem zwischen den Autos hindurchflutschen kann. Doch ein wichtiges Teil kann noch nicht eingebaut werden und so ist ein kleiner Bedienumweg nötig. Donald muss jedes Mal, wenn er die Größe seines Gefährtes ändern will, auch an einem Hebel ziehen. Nur so wird die Ladung mit verkleinert. Zunächst klappt auch alles und Donald erreicht seine Kunden in Rekordzeit. Doch gerade als er ausgerechnet preisgekrönte Hühner und antike Vasen geladen hat und er das Auto schmaler macht, klemmt der Hebel und die Katastrophe nimmt ihren Lauf... Nur „nette“ Geschichte mit zeichnerisch gelungenem Ende. Der Rest fällt graphisch aber eher in den mittelmäßigen Bereich. Note: 3+ ZicheFan 15:45, 16. Okt. 2008 (UTC)


Ein super Tag

(© Egmont Ehapa)
  • 15 S.
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Story & Zeichnungen: Marco Gervasio

Highlight Drei Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung in Italien kommt diese erste und bisher einzige Pluto-Geschichte von Marco Gervasio auch nach Deutschland. Und es lohnt sich, denn diese Gaggeschichte ist ein wahrer Leckerbissen. Micky muss mal wieder dem Kommissar helfen und lässt Pluto für den Tag bei Goofy. Der verspricht zwar, auf den Hund aufzupassen, wird aber dann in seiner Eigenschaft als Superheld gebraucht. Dabei lässt er eine Supernuss auf dem Boden seines Hauses zurück, die Pluto natürlich prompt findet und frisst. Von seinen neuen Superkräften ist der treue Gefährte unseres altbekannten Detektivs jedoch zunächst durchaus geschockt und bringt so Supergoofs Tagesplan ganz schön durcheinander... Herrlich! Gervasio versteht es ausgezeichnet, die niedliche Naivität des Hundes erzähltechnisch und vor allem auch zeichnerisch umzusetzen. Daumen hoch – so wird die zweite Geschichte aus dem Micky-Universum garantiert zum Erfolg! Note: 1- ZicheFan 15:45, 16. Okt. 2008 (UTC)