LTB 73: Rezension: Unterschied zwischen den Versionen
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{{schlecht}} Anfangs ist allenfalls erwähnenswert, dass [[Dalmasso]]/[[Perego]] den Onkel Gabriel, von dem in [[Barosso]]/[[Rota]]s einleitendem „Micky und der Herdentrieb“ nur die Rede war, auch noch in Szene setzen. Ansonsten hangelt man sich halt so durch. Interessant wird’s erst am Ende. Neben dem Cover wurde auch die letzte Geschichte „Das Gespenst, das keines war“ von [[Martina]]/[[Carpi]] aus CWD PS 44 übernommen. Diese brachte ein Stück Rahmengeschichte mit, das mit der restlichen Rahmenhandlung deshalb in keiner Verbindung steht. Es wird darin eine Premierenparty für den Film „Das Gespenst, das keines war“ dargestellt. Kommissar Hunter beklagt sich anschließend darüber, dass „diese Falschgeldaffäre“ auch noch verfilmt werden musste. Er schlägt sodann vor, statt dieser Gebrauchsanweisung für Fälscher eine Reihe von Micky-Abenteuerfilmen in die Kinos zu bringen. Im Originalband CWD PS 44 folgte hier noch das Micky-Abenteuer „Die Operation Piranka Kuka Baruka“ von Martina/[[Asteriti]]. In der deutschen Fassung ist es ein Anachronismus, dass ein Filmplakat noch darauf hinweisen darf (als „Micky im Banne des Piranka“, S. 251), der dazugehörige Streifen aber, obwohl wir Micky und Minni noch in das prachtvolle Filmtheater schreiten sehen, nicht folgt – in Deutschland erschien der Comic erst in LTB 87. (3/15 – Really bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:05, 4. Okt. 2026 (CEST) | {{schlecht}} Anfangs ist allenfalls erwähnenswert, dass [[Dalmasso]]/[[Perego]] den Onkel Gabriel, von dem in [[Barosso]]/[[Rota]]s einleitendem „Micky und der Herdentrieb“ nur die Rede war, auch noch in Szene setzen. Ansonsten hangelt man sich halt so durch. Interessant wird’s erst am Ende. Neben dem Cover wurde auch die letzte Geschichte „Das Gespenst, das keines war“ von [[Martina]]/[[Carpi]] aus CWD PS 44 übernommen. Diese brachte ein Stück Rahmengeschichte mit, das mit der restlichen Rahmenhandlung deshalb in keiner Verbindung steht. Es wird darin eine Premierenparty für den Film „Das Gespenst, das keines war“ dargestellt. Kommissar Hunter beklagt sich anschließend darüber, dass „diese Falschgeldaffäre“ auch noch verfilmt werden musste. Er schlägt sodann vor, statt dieser Gebrauchsanweisung für Fälscher eine Reihe von Micky-Abenteuerfilmen in die Kinos zu bringen. Im Originalband CWD PS 44 folgte hier noch das Micky-Abenteuer „Die Operation Piranka Kuka Baruka“ von Martina/[[Asteriti]]. In der deutschen Fassung ist es ein Anachronismus, dass ein Filmplakat noch darauf hinweisen darf (als „Micky im Banne des Piranka“, S. 251), der dazugehörige Streifen aber, obwohl wir Micky und Minni noch in das prachtvolle Filmtheater schreiten sehen, nicht folgt – in Deutschland erschien der Comic erst in LTB 87. (3/15 – Really bad) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:05, 4. Okt. 2026 (CEST) | ||
[[Bild:LTB_073-1.jpg|right|thumb|500px|Barosso/Rotas "Micky und der Herdentrieb" schafft eine feine Gottfredson-Hommage in modernerem zeichnerischen Gewand (© Egmont Ehapa)]] | |||
== Micky und der Herdentrieb == | == Micky und der Herdentrieb == | ||
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== Micky und die „Blütenmeer“-Blüten == | == Micky und die „Blütenmeer“-Blüten == | ||
{{mm}} In der Stadt ist ein Mann unterwegs, der mit dem Satz „Mein Name ist Blütenmeer!“ an Passanten 100-Taler-Scheine verteilt – einfach so. [[Goofy]] bekommt auch einen ab. Die Polizei vermutet, es mit einem besonders geschickten Fälscher zu tun zu haben: Alle Experten erkennen die Scheine als echt, aber der geheimnisvolle Spender selbst erklärt sie für falsch und will mit der Drohung, weitere „Blüten“ zu verteilen, eine Million Taler in kleinen Scheinen erpressen. Meisterdetektiv [[Micky]] aber recherchiert in einer Bank und erkennt den psychologischen Trick: Die Scheine sind tatsächlich echt, aber dadurch, dass die Polizei denkt, sie seien falsch, hat der Gauner plötzlich Aussicht auf ein kleines Vermögen. Als Micky und Goofy diese Neuigkeit der Polizei aus einer Telefonzelle mitteilen wollen, gibt der Boden nach und sie stürzen in die Tiefe – Blütenmeer selbst hatte diese Zelle bereits als Fluchtweg genutzt. Blütenmeer wartet in einem der ungenutzten U-Bahn-Schächte unter der Stadt auf seine Jäger – doch er hat die Rechnung ohne Micky gemacht. Goofy macht den Nicht-Fälscher mit einem Insektenvertilgungsmittel unschädlich und die Polizei ist auch schon unterwegs, weil der eingegangene Anruf in die nämliche Telefonzelle zurückverfolgt werden konnte… | {{mm}} In der Stadt ist ein Mann unterwegs, der mit dem Satz „Mein Name ist Blütenmeer!“ an Passanten 100-Taler-Scheine verteilt – einfach so. [[Goofy]] bekommt auch einen ab. Die Polizei vermutet, es mit einem besonders geschickten Fälscher zu tun zu haben: Alle Experten erkennen die Scheine als echt, aber der geheimnisvolle Spender selbst erklärt sie für falsch und will mit der Drohung, weitere „Blüten“ zu verteilen, eine Million Taler in kleinen Scheinen erpressen. Meisterdetektiv [[Micky]] aber recherchiert in einer Bank und erkennt den psychologischen Trick: Die Scheine sind tatsächlich echt, aber dadurch, dass die Polizei denkt, sie seien falsch, hat der Gauner plötzlich Aussicht auf ein kleines Vermögen. Als Micky und Goofy diese Neuigkeit der Polizei aus einer Telefonzelle mitteilen wollen, gibt der Boden nach und sie stürzen in die Tiefe – Blütenmeer selbst hatte diese Zelle bereits als Fluchtweg genutzt. Blütenmeer wartet in einem der ungenutzten U-Bahn-Schächte unter der Stadt auf seine Jäger – doch er hat die Rechnung ohne Micky gemacht. Goofy macht den Nicht-Fälscher mit einem Insektenvertilgungsmittel unschädlich und die Polizei ist auch schon unterwegs, weil der eingegangene Anruf in die nämliche Telefonzelle zurückverfolgt werden konnte… | ||
[[Bild:LTB_073-2.jpg|left|thumb|500px|Goof mit Goofy in Pavese/Asteritis "Saure-Gurken-Zeit": Grundsätzlich trägt Goofy in dieser Szene eine Kochmütze - aber eben nicht in jedem Panel (© Egmont Ehapa)]] | |||
[[Guido Martina]]s Plot-Idee ist prima – darauf muss man erst einmal kommen, echte Banknoten für falsch zu erklären und daraus noch seinen Gewinn zu ziehen. In der ersten Hälfte der Geschichte bleibt man deshalb sehr gerne am Ball und es gibt auch einige von [[Giovan Battista Carpi]] gut umgesetzte Ideen, die das Geheimnis um diesen Blütenmeer noch vertiefen, etwa die Verfolgungsjagd eines Polizisten auf den unbekannten Gönner, die an einer ausgestorbenen Straßenkreuzung endet (S. 61). Das Ende – etwa die letzten elf Seiten – empfinde ich hingegen als mau. Vor allem der so aufwendig und interessant eingeführte Gegenspieler Mickys wird völlig entwertet, bis nur ein „Komiker“ (S. 86) übrigbleibt. Völlig unklar, warum Micky dazu drängt, dem „Herrn Superschlau“ (S. 84) mit der Spraydose zu Leibe zu rücken und seinen Freund Goofy damit in Gefahr zu bringen, weiß er doch, dass jeden Moment [[Hunter]] und seine Leute eintreffen müssten. Mal wieder versagt Martina auf den allerletzten Metern. (8/15 - Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:05, 4. Okt. 2026 (CEST) | [[Guido Martina]]s Plot-Idee ist prima – darauf muss man erst einmal kommen, echte Banknoten für falsch zu erklären und daraus noch seinen Gewinn zu ziehen. In der ersten Hälfte der Geschichte bleibt man deshalb sehr gerne am Ball und es gibt auch einige von [[Giovan Battista Carpi]] gut umgesetzte Ideen, die das Geheimnis um diesen Blütenmeer noch vertiefen, etwa die Verfolgungsjagd eines Polizisten auf den unbekannten Gönner, die an einer ausgestorbenen Straßenkreuzung endet (S. 61). Das Ende – etwa die letzten elf Seiten – empfinde ich hingegen als mau. Vor allem der so aufwendig und interessant eingeführte Gegenspieler Mickys wird völlig entwertet, bis nur ein „Komiker“ (S. 86) übrigbleibt. Völlig unklar, warum Micky dazu drängt, dem „Herrn Superschlau“ (S. 84) mit der Spraydose zu Leibe zu rücken und seinen Freund Goofy damit in Gefahr zu bringen, weiß er doch, dass jeden Moment [[Hunter]] und seine Leute eintreffen müssten. Mal wieder versagt Martina auf den allerletzten Metern. (8/15 - Satisfactory) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:05, 4. Okt. 2026 (CEST) | ||
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== Das unfehlbare Roskop == | == Das unfehlbare Roskop == | ||
{{gut}} Ein gewisser Herr Wolf kauft [[Goofy]] sein Haus, das keine 5000 Taler wert ist, für 25000 ab. [[Micky]] schöpft Verdacht und beobachtet den Käufer, der vorgibt, mit seinen Helfern das Haus renovieren zu wollen. Da Micky aber Grabwerkzeuge erkennt, vermutet er, dass etwas anderes dahintersteckt. Ein Kanalisationsplan bringt Micky auf die Spur, dass die Bande wohl das Bankhaus Rott & Co. ausräumen will. Als er die Information an die Polizei weitergibt, erfährt er, dass der unsympathische Inspektor Wiesel den Posten von [[Kommissar Hunter]] eingenommen hat, der in den Streifendienst zurückversetzt wurde. Zufällig sehen Micky und Goofy, beim Angeln Herrn Wolf auf einem Motorboot, das er an unzugänglicher Stelle vertäut. Micky fällt es jetzt wie Schuppen von den Augen: Nicht das Bankhaus ist das Ziel, sondern eine alte Zweigstelle des Gefängnisses – und die Aktion ist schon für die kommende Nacht geplant! Der Häftling Karli Knack soll befreit werden, dessen Verlegung ins Zentralgefängnis für den nächsten Tag terminiert ist. Micky alarmiert Hunter und seine mit ihm zwangsversetzten Leute – die bei der Befreiungsaktion für Knack auf Zack sind. Die Ehre Hunters ist wiederhergestellt und die Geschichte Wiesels als Kommissar schon wieder zu Ende… | {{gut}} Ein gewisser Herr Wolf kauft [[Goofy]] sein Haus, das keine 5000 Taler wert ist, für 25000 ab. [[Micky]] schöpft Verdacht und beobachtet den Käufer, der vorgibt, mit seinen Helfern das Haus renovieren zu wollen. Da Micky aber Grabwerkzeuge erkennt, vermutet er, dass etwas anderes dahintersteckt. Ein Kanalisationsplan bringt Micky auf die Spur, dass die Bande wohl das Bankhaus Rott & Co. ausräumen will. Als er die Information an die Polizei weitergibt, erfährt er, dass der unsympathische Inspektor Wiesel den Posten von [[Kommissar Hunter]] eingenommen hat, der in den Streifendienst zurückversetzt wurde. Zufällig sehen Micky und Goofy, beim Angeln Herrn Wolf auf einem Motorboot, das er an unzugänglicher Stelle vertäut. Micky fällt es jetzt wie Schuppen von den Augen: Nicht das Bankhaus ist das Ziel, sondern eine alte Zweigstelle des Gefängnisses – und die Aktion ist schon für die kommende Nacht geplant! Der Häftling Karli Knack soll befreit werden, dessen Verlegung ins Zentralgefängnis für den nächsten Tag terminiert ist. Micky alarmiert Hunter und seine mit ihm zwangsversetzten Leute – die bei der Befreiungsaktion für Knack auf Zack sind. Die Ehre Hunters ist wiederhergestellt und die Geschichte Wiesels als Kommissar schon wieder zu Ende… | ||
[[Bild:LTB_073-3.jpg|left|thumb|500px|Vitamin B in Entenhausen zeigt Martina/Gattos "Das unfehlbare Roskop" (© Egmont Ehapa)]] | |||
Dieser Krimi von [[Guido Martina]] und [[Luciano Gatto]] hat mehr Raffinement. Die Story wird recht beiläufig auf den Weg gebracht: Goofy zeigt Micky sein „Roskop“ (verballhornt für „Horoskop“), nach dem er angebotenes Geld nicht ablehnen solle. So kommt er ins Erzählen über seinen auf diese Weise natürlich auf der Hand liegenden Hausverkauf. Das „Roskop“ spielt in der Folge gar keine Rolle mehr, aber eigentlich ist diese falsche Fährte (übrigens auch schon im italienischen Original) ganz geschickt gelegt. Durch die zusätzliche Erzählebene des „Ich will Kommissar werden anstelle des Kommissars“, also die ganze Wiesel/Hunter-Handlung, gewinnt der Comic ungemein. Dass der Ausgang am Ende dem belämmerten Wiesel auf dem Kommissariat nur berichtet wird, bricht zumindest ein wenig mit den manchmal etwas stumpfsinnigen Erzählroutinen Guido Martinas gerade gegen Ende einer Geschichte. Und schließlich gibt es ja noch diese eine Wendung im Erzählfaden, der Einsicht Mickys, sich beim ersten Versuch geirrt zu haben, die einen für die Story einnehmen. Am Schluss gibt es sogar noch so etwas wie einen Gag: Das Pferd, auf das Goofy seine Belohnung für die Ergreifung des Ausbrechers Karli Knack gesetzt hat, ist gar nicht an den Start gegangen. Eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen sich eine Micky-Geschichte Gattos, der bei den Enten meist etwas stärker ist, in den „guten“ Bewertungsbereich vorkämpfen konnten. (9/15 – Somewhat good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:05, 4. Okt. 2026 (CEST) | Dieser Krimi von [[Guido Martina]] und [[Luciano Gatto]] hat mehr Raffinement. Die Story wird recht beiläufig auf den Weg gebracht: Goofy zeigt Micky sein „Roskop“ (verballhornt für „Horoskop“), nach dem er angebotenes Geld nicht ablehnen solle. So kommt er ins Erzählen über seinen auf diese Weise natürlich auf der Hand liegenden Hausverkauf. Das „Roskop“ spielt in der Folge gar keine Rolle mehr, aber eigentlich ist diese falsche Fährte (übrigens auch schon im italienischen Original) ganz geschickt gelegt. Durch die zusätzliche Erzählebene des „Ich will Kommissar werden anstelle des Kommissars“, also die ganze Wiesel/Hunter-Handlung, gewinnt der Comic ungemein. Dass der Ausgang am Ende dem belämmerten Wiesel auf dem Kommissariat nur berichtet wird, bricht zumindest ein wenig mit den manchmal etwas stumpfsinnigen Erzählroutinen Guido Martinas gerade gegen Ende einer Geschichte. Und schließlich gibt es ja noch diese eine Wendung im Erzählfaden, der Einsicht Mickys, sich beim ersten Versuch geirrt zu haben, die einen für die Story einnehmen. Am Schluss gibt es sogar noch so etwas wie einen Gag: Das Pferd, auf das Goofy seine Belohnung für die Ergreifung des Ausbrechers Karli Knack gesetzt hat, ist gar nicht an den Start gegangen. Eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen sich eine Micky-Geschichte Gattos, der bei den Enten meist etwas stärker ist, in den „guten“ Bewertungsbereich vorkämpfen konnten. (9/15 – Somewhat good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:05, 4. Okt. 2026 (CEST) | ||
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Auch in den Siebziger Jahren war [[Pier Lorenzo De Vita]], Vater des heute besser bekannten [[Massimo De Vita]] und Zeichner der allerersten italienischen Duck-Parodien aus den 50er Jahren („Don Quichotte“, 1956, LTB 60) noch ein vielbeschäftigter Zeichner, aber nur noch sehr selten konnte er sich in gewisse zeichnerische Höhen aufschwingen. Auch LTB 73 zieht De Vita eher herunter. Es missfällt konkret, wie er auf den letzten Seiten vergisst, dass er die ersten Seiten noch in einem schäbig-braunen Stadtwinter hatte beginnen lassen. Natürlich kann es auch sein, dass mittlerweile Tauwetter eingesetzt hatte. Auch an der Story von [[Guido Martina]] ist wenig Gutes. Am besten sind noch die Beispiele für Mickys Kombinationsvermögen gelungen. Ähnlich wie Siggi Sauer im Martina/Asteriti-Krimi weiter vorne im Band haben sich Dynamo und Dodo ihr Schicksal nun wirklich selbst zuzuschreiben. Wer lässt schon einen gestohlenen Wagen quasi direkt vor dem Kellerfenster eines „Geheimverstecks“ stehen? Wieso legen sie sich überhaupt mit Micky an, wo es doch ihr erklärtes Ziel ist, über die Grenze zu entkommen? Man mag darüber meckern, dass es in Entenhausen viel zu einfach ist, aus dem Knast zu entkommen. Man sollte viel mehr darüber den Kopf schütteln, dass sich die Entenhausener Verbrecher viel zu einfach wieder fassen lassen. (4/15 - Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:05, 4. Okt. 2026 (CEST) | Auch in den Siebziger Jahren war [[Pier Lorenzo De Vita]], Vater des heute besser bekannten [[Massimo De Vita]] und Zeichner der allerersten italienischen Duck-Parodien aus den 50er Jahren („Don Quichotte“, 1956, LTB 60) noch ein vielbeschäftigter Zeichner, aber nur noch sehr selten konnte er sich in gewisse zeichnerische Höhen aufschwingen. Auch LTB 73 zieht De Vita eher herunter. Es missfällt konkret, wie er auf den letzten Seiten vergisst, dass er die ersten Seiten noch in einem schäbig-braunen Stadtwinter hatte beginnen lassen. Natürlich kann es auch sein, dass mittlerweile Tauwetter eingesetzt hatte. Auch an der Story von [[Guido Martina]] ist wenig Gutes. Am besten sind noch die Beispiele für Mickys Kombinationsvermögen gelungen. Ähnlich wie Siggi Sauer im Martina/Asteriti-Krimi weiter vorne im Band haben sich Dynamo und Dodo ihr Schicksal nun wirklich selbst zuzuschreiben. Wer lässt schon einen gestohlenen Wagen quasi direkt vor dem Kellerfenster eines „Geheimverstecks“ stehen? Wieso legen sie sich überhaupt mit Micky an, wo es doch ihr erklärtes Ziel ist, über die Grenze zu entkommen? Man mag darüber meckern, dass es in Entenhausen viel zu einfach ist, aus dem Knast zu entkommen. Man sollte viel mehr darüber den Kopf schütteln, dass sich die Entenhausener Verbrecher viel zu einfach wieder fassen lassen. (4/15 - Poor) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 23:05, 4. Okt. 2026 (CEST) | ||
[[Bild:LTB_073-4.jpg|right|thumb|Martina/Carpi zeigen "Das Gespenst, das keines war" (sondern ein Laken) (© Egmont Ehapa)]] | |||
== Das Gespenst, das keines war == | == Das Gespenst, das keines war == | ||