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Ein sonniger Tag bricht an und verspricht ein neues Abenteuer in Entenhausen. Der unternehmungslustige Donald Duck hat sich in alpine Bergsteigerkleidung geschmissen und will zu neuen Gipfeln aufbrechen, obwohl ihn seine Neffen Tick, Trick und Track davor warnen, zu übermütig zu werden. Just in diesem Augenblick wird der unerschrockene Donald von einem grellen Lichtstrahl geblendet, der offensichtlich vom Dach des Geldspeichers kam. Wütend fährt Donald zusammen mit Tick, Trick und Track zum Geldspeicher, um Onkel Dagobert – als Urheber des Lichtblitzes – zur Rede zu stellen. | Ein sonniger Tag bricht an und verspricht ein neues Abenteuer in Entenhausen. Der unternehmungslustige Donald Duck hat sich in alpine Bergsteigerkleidung geschmissen und will zu neuen Gipfeln aufbrechen, obwohl ihn seine Neffen Tick, Trick und Track davor warnen, zu übermütig zu werden. Just in diesem Augenblick wird der unerschrockene Donald von einem grellen Lichtstrahl geblendet, der offensichtlich vom Dach des Geldspeichers kam. Wütend fährt Donald zusammen mit Tick, Trick und Track zum Geldspeicher, um Onkel Dagobert – als Urheber des Lichtblitzes – zur Rede zu stellen. | ||
[[Datei:Auf der Suche nach dem großen Trobos.jpg|400px|mini|rechts|Onkel Dagobert aktiviert den ersten Trobos (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Die Neffen vermuten richtig, dass sich Onkel Dagobert in Anwesenheit von Baptist auf dem Dach des Geldspeichers befindet und sich wie ein Kind über eine seltsame Strahlenkanone freut, die auf die Straßen der Stadt ausgerichtet ist. Nachdem sich Donald und die Jungs neugierig gezeigt haben, erklärt Onkel Dagobert, dass es sich bei der Strahlenkanne um einen „Trobos“ handelt, eine frühzeitliche Erfindung eines antiken Stammes von Weisen. Die Gelehrten trafen sich vor vielen Jahrhunderten regelmäßig zu einer geheimen Versammlung irgendwo in den Bergen. Damit die Weisen aus den unterschiedlichsten Himmelsrichtungen immer den richtigen Weg zu der geheimnisvollen Stätte fanden, errichteten die Mystiker ein System von Lichtstrahlen, die jeweils zum nächsten Trobos führten – wo sich die Strahlen kreuzten, befand sich der geheime Treffpunkt. | Die Neffen vermuten richtig, dass sich Onkel Dagobert in Anwesenheit von Baptist auf dem Dach des Geldspeichers befindet und sich wie ein Kind über eine seltsame Strahlenkanone freut, die auf die Straßen der Stadt ausgerichtet ist. Nachdem sich Donald und die Jungs neugierig gezeigt haben, erklärt Onkel Dagobert, dass es sich bei der Strahlenkanne um einen „Trobos“ handelt, eine frühzeitliche Erfindung eines antiken Stammes von Weisen. Die Gelehrten trafen sich vor vielen Jahrhunderten regelmäßig zu einer geheimen Versammlung irgendwo in den Bergen. Damit die Weisen aus den unterschiedlichsten Himmelsrichtungen immer den richtigen Weg zu der geheimnisvollen Stätte fanden, errichteten die Mystiker ein System von Lichtstrahlen, die jeweils zum nächsten Trobos führten – wo sich die Strahlen kreuzten, befand sich der geheime Treffpunkt. | ||
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Es ist ein heißer Sommertag in Entenhausen, sodass der gastfreundliche Goofy eine große Flasche Limonade öffnet, um sich und seinem Besucher Micky Maus ein kühles Getränk einzuschenken. Im Sessel ist Micky gerade dabei, die Zeitung nach allerhand Neuigkeiten zu durchstöbern. Ein Artikel weckt dabei tatsächlich sein Interesse: Der Archäologe Mister Booster ist in den Besitz einer uralten Karaffe der Inkas gelangt, die mit seltsamen Schriftzeichen verziert ist und viele Sonnensymbole zeigt. | Es ist ein heißer Sommertag in Entenhausen, sodass der gastfreundliche Goofy eine große Flasche Limonade öffnet, um sich und seinem Besucher Micky Maus ein kühles Getränk einzuschenken. Im Sessel ist Micky gerade dabei, die Zeitung nach allerhand Neuigkeiten zu durchstöbern. Ein Artikel weckt dabei tatsächlich sein Interesse: Der Archäologe Mister Booster ist in den Besitz einer uralten Karaffe der Inkas gelangt, die mit seltsamen Schriftzeichen verziert ist und viele Sonnensymbole zeigt. | ||
[[Datei:Das Geheimnis der Karaffe.jpg|420px|mini|rechts|Das Geheimnis der Karaffe (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Zu dem antiken Trinkgefäß gehört auch eine Art Flaschenöffner, aber die Sache hat einen entscheidenden Haken: Niemand vermag es, den Flaschenöffner richtig zu benutzen und die Karaffe zu öffnen. Goofy erkennt, dass sein Freund Micky dieses Geheimnis um jeden Preis lüften will und so schnell nicht locker geben wird, bis er das Rätsel gelöst hat. Daraufhin verlassen Micky und Goofy die Wohnung und fahren zum Haus von Professor Booster, wo zahlreiche frustrierte Menschen stehen, die allesamt an er Karaffe der Inkas gescheitert sind. | Zu dem antiken Trinkgefäß gehört auch eine Art Flaschenöffner, aber die Sache hat einen entscheidenden Haken: Niemand vermag es, den Flaschenöffner richtig zu benutzen und die Karaffe zu öffnen. Goofy erkennt, dass sein Freund Micky dieses Geheimnis um jeden Preis lüften will und so schnell nicht locker geben wird, bis er das Rätsel gelöst hat. Daraufhin verlassen Micky und Goofy die Wohnung und fahren zum Haus von Professor Booster, wo zahlreiche frustrierte Menschen stehen, die allesamt an er Karaffe der Inkas gescheitert sind. | ||
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[[Datei:Der gestohlene Dom-1.jpg|420px|mini|rechts|Onkel Dagobert erklärt sein Vorgehen (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Die gesamte Familie Duck landet in bester Laune auf dem Flughafen Venedig-Tessera. Sogar Onkel Dagobert freut sich darüber, dass er, Donald und Tick, Trick und Track die Lagunenstadt Venedig besuchen dürfen – und zwar wegen einer verlorenen Wette auf Kosten von Klaas Klever. Zügig setzen Onkel Dagobert, Donald und die Jungs ihre Reise fort, um all die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, die Venedig zu bieten hat. Vor allem der prächtige Dom, die Basilia St. Markus, verschlägt ihnen vom ersten Augenblick an den Atem. Sogar Onkel Dagobert bewundert das kolossale Bauwerk, das viel filigraner ist als sein trutziger Geldspeicher in Entenhausen. | Die gesamte Familie Duck landet in bester Laune auf dem Flughafen Venedig-Tessera. Sogar Onkel Dagobert freut sich darüber, dass er, Donald und Tick, Trick und Track die Lagunenstadt Venedig besuchen dürfen – und zwar wegen einer verlorenen Wette auf Kosten von Klaas Klever. Zügig setzen Onkel Dagobert, Donald und die Jungs ihre Reise fort, um all die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, die Venedig zu bieten hat. Vor allem der prächtige Dom, die Basilia St. Markus, verschlägt ihnen vom ersten Augenblick an den Atem. Sogar Onkel Dagobert bewundert das kolossale Bauwerk, das viel filigraner ist als sein trutziger Geldspeicher in Entenhausen. | ||
In Gedanken versunken bemerkt Onkel Dagobert gar nicht, dass sich die Einwohner von Venedig zurückziehen und ihre Gummistiefel holen. Die Straßencafés schließen und bringen ihre Tische in Sicherheit. Ein Mann klärt den verwunderten Onkel Dagobert darüber auf, dass die Flut naht – und damit die Innenstadt von Venedig mit Meerwasser überspült wird. Trotzdem sind die Ducks überrascht zu sehen, wie gut sich die Venezianer mit der regelmäßigen Überflutung arrangiert haben. Für Onkel Dagobert sind die ständigen nassen Füße kein haltbarer Zustand: Er will etwas dagegen unternehmen und telefoniert mit den fähigsten Ingenieuren in Entenhausen, die eine tragfähige Lösung für das Problem finden sollen. | In Gedanken versunken bemerkt Onkel Dagobert gar nicht, dass sich die Einwohner von Venedig zurückziehen und ihre Gummistiefel holen. Die Straßencafés schließen und bringen ihre Tische in Sicherheit. Ein Mann klärt den verwunderten Onkel Dagobert darüber auf, dass die Flut naht – und damit die Innenstadt von Venedig mit Meerwasser überspült wird. Trotzdem sind die Ducks überrascht zu sehen, wie gut sich die Venezianer mit der regelmäßigen Überflutung arrangiert haben. Für Onkel Dagobert sind die ständigen nassen Füße kein haltbarer Zustand: Er will etwas dagegen unternehmen und telefoniert mit den fähigsten Ingenieuren in Entenhausen, die eine tragfähige Lösung für das Problem finden sollen. | ||
Nachdem Onkel | Nachdem Onkel Dagoberts Forschungsleiter die klügsten Köpfe in seinem Sinne motiviert hat, erarbeiten die Ingenieure eine Vielzahl von Plänen. Aber nur eine der Ideen ist tatsächlich ausgereift und umsetzbar. Onkel Dagobert verliert keine Zeit damit, eine Sondersitzung des Stadtrats von Venedig einzuberufen und gefällt sich sichtlich in seiner ungewohnten Rolle als Wohltäter. Er präsentiert den hohen Vertretern der Stadt sein ehrgeiziges Projekt: Der reichste Mann der Welt will aufblasbare Luftmatratzen unter Venedig installieren lassen, die bei Eintreten der Flut mit Druckluft gefüllt werden. Dadurch soll die Stadt einige Zentimeter angehoben werden, sodass das Meerwasser nicht über die Straßen und Plätze fließen kann. Die Venezianer sind begeistert und erteilen Onkel Dagobert den Auftrag, das Vorhaben alsbald umzusetzen. Die Bauarbeiten beginnen schon am nächsten Tag und verlaufen planmäßig. | ||
[[Datei:Der gestohlene Dom-2.jpg|300px|mini|links|Die dreisten Dom-Diebe (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Jedoch haben auch die schurkischen Panzerknacker im fernen Entenhausen Wind von der Sache bekommen und greifen zu einem schmutzigen Trick, um in einem Passagierflugzug ebenfalls nach Venedig zu reisen. Nicht nur, dass der gerissene Opa Knack den guten Ruf von Onkel Dagobert zunichtemachen will, er hat noch einen viel spektakuläreren Coup vor: Er will den Markusdom stehlen! | Jedoch haben auch die schurkischen Panzerknacker im fernen Entenhausen Wind von der Sache bekommen und greifen zu einem schmutzigen Trick, um in einem Passagierflugzug ebenfalls nach Venedig zu reisen. Nicht nur, dass der gerissene Opa Knack den guten Ruf von Onkel Dagobert zunichtemachen will, er hat noch einen viel spektakuläreren Coup vor: Er will den Markusdom stehlen! | ||
In einer heimlichen Nacht-und-Nebel-Aktion lösen die Panzerknacker die im Wasser verankerten Ketten, an denen die schwimmende Luftmatratze befestigt ist. Nun treibt das gepolsterte Gummikissen mit dem Markusdom darauf herrenlos im Wasser. Daraufhin werfen die Panzerknacker mit ihrem schrottreifen Kahn die Angelhaken aus und nehmen den schwimmenden Dom von Venedig ins Schlepptau. | In einer heimlichen Nacht-und-Nebel-Aktion lösen die Panzerknacker die im Wasser verankerten Ketten, an denen die schwimmende Luftmatratze befestigt ist. Nun treibt das gepolsterte Gummikissen mit dem Markusdom darauf herrenlos im Wasser. Daraufhin werfen die Panzerknacker mit ihrem schrottreifen Kahn die Angelhaken aus und nehmen den schwimmenden Dom von Venedig ins Schlepptau. | ||
Als die stolzen Venezianer am nächsten Morgen erwachen, trauen sie ihren Augen kaum: Alle ihre geliebten Bauwerke haben sich selbständig gemacht und treiben umher. Um seine Haut und sein Renommee zu retten, trommelt Onkel Dagobert Donald und Tick, Trick und Track zusammen, um eine Rettungsmission zu starten. Als sie dahinterkommen, dass die Panzerknacker hinter all dem Unheil stecken, nehmen sie Kurs auf den Kutter der dreisten Diebe, die sich schon hinter der Dreimeilenzone befinden. Um nicht als Piraten gegen das internationale Seerecht zu verstoßen, greifen Tick, Trick und Track zu unkonventionellen Mitteln, um die Panzerknacker in die Schranken zu weisen und den gestohlenen Markusdom wieder zurück nach Venedig zu bringen. | Als die stolzen Venezianer am nächsten Morgen erwachen, trauen sie ihren Augen kaum: Alle ihre geliebten Bauwerke haben sich selbständig gemacht und treiben umher. Um seine Haut und sein Renommee zu retten, trommelt Onkel Dagobert Donald und Tick, Trick und Track zusammen, um eine Rettungsmission zu starten. Als sie dahinterkommen, dass die Panzerknacker hinter all dem Unheil stecken, nehmen sie Kurs auf den Kutter der dreisten Diebe, die sich schon hinter der Dreimeilenzone befinden. | ||
Um nicht als Piraten gegen das internationale Seerecht zu verstoßen, greifen Tick, Trick und Track zu unkonventionellen Mitteln, um die Panzerknacker in die Schranken zu weisen und den gestohlenen Markusdom wieder zurück nach Venedig zu bringen. | |||
=== Auge um Auge, Kern um Kern === | === Auge um Auge, Kern um Kern === | ||
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Daraufhin beginnt Rollo zu erzählen. Er sei zum Wächter der Reliquien von Jogir ernannt worden, dem mächtigen Beschützer der Gnomen. Der Helm und das Schwert von Jogir wurden sicher verwahrt und von Rollo bewacht, damit die magischen Kleinodien nicht in die falschen Hände geraten. Der fiese Gnom Marlow allerdings war neidisch auf Rollos ehrenvolle Position und betäubte ihn mit einem Schlafmittel. Als Rollo nach einhundert Jahren wieder erwachte, waren die Waffen des Jogir verschwunden. | Daraufhin beginnt Rollo zu erzählen. Er sei zum Wächter der Reliquien von Jogir ernannt worden, dem mächtigen Beschützer der Gnomen. Der Helm und das Schwert von Jogir wurden sicher verwahrt und von Rollo bewacht, damit die magischen Kleinodien nicht in die falschen Hände geraten. Der fiese Gnom Marlow allerdings war neidisch auf Rollos ehrenvolle Position und betäubte ihn mit einem Schlafmittel. Als Rollo nach einhundert Jahren wieder erwachte, waren die Waffen des Jogir verschwunden. | ||
[[Datei:Im Reich der Gnomen.jpg|420px|mini|links|Gnom Marlows böser Streich (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Nun ist Rollo auf der Suche nach den gestohlenen Reliquien. Er öffnet das geheime Tor und Reich der Gnome und bittet Minnie und Micky, ihn zu begleiten. Im Land der Gnome müssen sich die drei Freunde vor allerlei Gefahren in Acht nehmen. Leider ist Rollo als Reiseführer ziemlich vergesslich und verliert nach einem Sturz den Wasserfall hinab auch noch seine Geldbörse. Zum Glück sorgt Minnie dafür, dass sich die Abenteurer in einem Wirtsstaus aufwärmen und stärken können. | Nun ist Rollo auf der Suche nach den gestohlenen Reliquien. Er öffnet das geheime Tor und Reich der Gnome und bittet Minnie und Micky, ihn zu begleiten. Im Land der Gnome müssen sich die drei Freunde vor allerlei Gefahren in Acht nehmen. Leider ist Rollo als Reiseführer ziemlich vergesslich und verliert nach einem Sturz den Wasserfall hinab auch noch seine Geldbörse. Zum Glück sorgt Minnie dafür, dass sich die Abenteurer in einem Wirtsstaus aufwärmen und stärken können. | ||
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Die Neffen Tick, Trick und Track machen sich auf den Weg zum Geldspeicher, um Onkel Dagoberts berühmte Edelsteinsammlung abzustauben. Als Donald hört, dass sein geiziger Onkel für die Putzaktion fünf Taler springen lässt, beschließt er, Tick, Trick und Track zu begleiten. Im Geldspeicher ist Onkel Dagobert froh über jede Hilfe und zeigt sich besonders stolz über seine prächtige Sammlung grüner Smaragde. | Die Neffen Tick, Trick und Track machen sich auf den Weg zum Geldspeicher, um Onkel Dagoberts berühmte Edelsteinsammlung abzustauben. Als Donald hört, dass sein geiziger Onkel für die Putzaktion fünf Taler springen lässt, beschließt er, Tick, Trick und Track zu begleiten. Im Geldspeicher ist Onkel Dagobert froh über jede Hilfe und zeigt sich besonders stolz über seine prächtige Sammlung grüner Smaragde. | ||
[[Datei:Tohuwabohu auf Tarzania.jpg|400px|mini|rechts|Tarzano tickt aus (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Plötzlich erscheint ein völlig entkräfteter Abenteurer in zerschlissener Kleidung und mit zahlreichen Kratzern und Schrammen im Büro des reichsten Mannes der Welt. Der Schürfer will Onkel Dagobert riesige Smaragde verkaufen und fordert dafür eine Million Taler. Bevor er den Kauf tätigt, entlockt Onkel Dagobert dem Smaragdschürfer, wie dieser an die wertvollen Edelsteine gekommen ist. Daraufhin erzählt der Mann bereitwillig, dass die Smaragde von der fernen Insel Tarzania stammen – seiner Auffassung nach dem letzten Ort der Erde, wo man noch Smaragde finden kann. Allerdings warnt er davor, dass die Insel neuerdings von dem Riesenaffen Tarzano tyrannisiert wird, der jedem Mensch und Tier auf der Insel das Leben schwer macht. | Plötzlich erscheint ein völlig entkräfteter Abenteurer in zerschlissener Kleidung und mit zahlreichen Kratzern und Schrammen im Büro des reichsten Mannes der Welt. Der Schürfer will Onkel Dagobert riesige Smaragde verkaufen und fordert dafür eine Million Taler. Bevor er den Kauf tätigt, entlockt Onkel Dagobert dem Smaragdschürfer, wie dieser an die wertvollen Edelsteine gekommen ist. Daraufhin erzählt der Mann bereitwillig, dass die Smaragde von der fernen Insel Tarzania stammen – seiner Auffassung nach dem letzten Ort der Erde, wo man noch Smaragde finden kann. Allerdings warnt er davor, dass die Insel neuerdings von dem Riesenaffen Tarzano tyrannisiert wird, der jedem Mensch und Tier auf der Insel das Leben schwer macht. | ||
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Plötzlich bemerken die Ducks, dass aus einer der tiefgekühlten Bohnen eine kleine Knospe herauswächst. Es hat den Anschein, als hätten die eiskalten Temperaturen der Bohne nichts ausgemacht, sodass diese in der Lage ist, trotz Kälte zu sprießen. Angesichts dieser famosen Entdeckung ist Onkel Dagobert regelrecht aus dem Häuschen. Zusammen mit den Neffen stattet er seinem Forschungslabor einen Besuch ab und lässt die besagte Bohne von seinem Chefbotaniker genauestens untersuchen. Der Experte stellt schließlich fest, dass es sich bei dieser Bohne um eine seltene Mutation handelt, die eine absolute Ausnahme darstellt. Um aus einer Wagenladung Bohnen diejenigen Schoten mit einer positiven Mutation herauszusuchen, bedürfe es schon eines besonders glücklichen Händchens. | Plötzlich bemerken die Ducks, dass aus einer der tiefgekühlten Bohnen eine kleine Knospe herauswächst. Es hat den Anschein, als hätten die eiskalten Temperaturen der Bohne nichts ausgemacht, sodass diese in der Lage ist, trotz Kälte zu sprießen. Angesichts dieser famosen Entdeckung ist Onkel Dagobert regelrecht aus dem Häuschen. Zusammen mit den Neffen stattet er seinem Forschungslabor einen Besuch ab und lässt die besagte Bohne von seinem Chefbotaniker genauestens untersuchen. Der Experte stellt schließlich fest, dass es sich bei dieser Bohne um eine seltene Mutation handelt, die eine absolute Ausnahme darstellt. Um aus einer Wagenladung Bohnen diejenigen Schoten mit einer positiven Mutation herauszusuchen, bedürfe es schon eines besonders glücklichen Händchens. | ||
[[Datei:Die Eisplantagen.jpg|420px|mini|rechts|Gustav Gans beweist ein glückliches Händchen bei der Bohnenauswahl (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Diese Aussage lässt in Onkel Dagobert neue Hoffnung aufkeimen. Denn bekanntermaßen gilt sein anderer Neffe Gustav Gans als Schoßkind des Glücks. Wenn es Gustav gelänge, die richtigen mutierten Bohnen auszusortieren, könnte Onkel Dagobert Gemüseplantagen am Nordpol anlegen und eiskalte Gewinne einfahren. Allerdings ahnt der reichste Mann der Welt nicht, dass sein Vorhaben von einem skrupellosen Spion belauscht wird, der direkt an seinen ewigen Konkurrenten Klaas Klever berichtet. Klaas Klever will Onkel Dagobert zuvorkommen und heckt mit seinem Sekretär einen Plan aus, um eher als Dagobert an Gustav Gans heranzukommen, der gerade eine Rundreise durch China absolviert und die Chinesische Mauer besucht. | Diese Aussage lässt in Onkel Dagobert neue Hoffnung aufkeimen. Denn bekanntermaßen gilt sein anderer Neffe Gustav Gans als Schoßkind des Glücks. Wenn es Gustav gelänge, die richtigen mutierten Bohnen auszusortieren, könnte Onkel Dagobert Gemüseplantagen am Nordpol anlegen und eiskalte Gewinne einfahren. Allerdings ahnt der reichste Mann der Welt nicht, dass sein Vorhaben von einem skrupellosen Spion belauscht wird, der direkt an seinen ewigen Konkurrenten Klaas Klever berichtet. Klaas Klever will Onkel Dagobert zuvorkommen und heckt mit seinem Sekretär einen Plan aus, um eher als Dagobert an Gustav Gans heranzukommen, der gerade eine Rundreise durch China absolviert und die Chinesische Mauer besucht. | ||
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Mit Fug und Recht kann Micky Maus behaupten, dass Kater Karlo sein langjährigster und damit bester Feind ist, mit dem er schon eine ganze Menge Seite an Seite erlebt hat. Trotzdem ist Micky mehr als verwundert, als einiges Tages Karlos Freundin Trudi vor seiner Haustür steht und schluchzend um Einlass bittet. Wegen seines weichen Herzes bietet Micky ihr einen Platz auf der weichen Couch und sogar ein Seidentaschentuch an. Trudi zeigt sich dankbar und ist nun bereit, ihr Kommen zu erklären. Sie bittet ausgerechnet Micky um Hilfe, um Kater Karlo aus einer Arrestzelle eines ausländischen Staates zu holen, wo Karlo zu Unrecht verhaftet wurde. Weiterhin führt Trudi auf Drängen von Micky aus, dass Kater Karlo in dem kleinen südamerikanischen Land Puerto Mavioso grundlos verhaftet wurde und hinter all dem der fiese Sheriff Ramirez steckt, der ein Bauernopfer suchte. Zwar ist der Sheriff nach außen hin Recht und Gesetz verpflichtet, doch betreibt bekanntermaßen ein korruptes System, um sich selbst zu bereichern und seiner privaten Kunstsammlung zu frönen. Micky soll nun nach Puerto Mavioso fliegen, Karlos Unschuld beweisen und im Gegenzug dafür Beweisfotos von Karlos letztem Bankraub in Entenhausen erhalten, die Micky zur Überführung des Täters sehr gelegen kämen. | Mit Fug und Recht kann Micky Maus behaupten, dass Kater Karlo sein langjährigster und damit bester Feind ist, mit dem er schon eine ganze Menge Seite an Seite erlebt hat. Trotzdem ist Micky mehr als verwundert, als einiges Tages Karlos Freundin Trudi vor seiner Haustür steht und schluchzend um Einlass bittet. Wegen seines weichen Herzes bietet Micky ihr einen Platz auf der weichen Couch und sogar ein Seidentaschentuch an. Trudi zeigt sich dankbar und ist nun bereit, ihr Kommen zu erklären. Sie bittet ausgerechnet Micky um Hilfe, um Kater Karlo aus einer Arrestzelle eines ausländischen Staates zu holen, wo Karlo zu Unrecht verhaftet wurde. Weiterhin führt Trudi auf Drängen von Micky aus, dass Kater Karlo in dem kleinen südamerikanischen Land Puerto Mavioso grundlos verhaftet wurde und hinter all dem der fiese Sheriff Ramirez steckt, der ein Bauernopfer suchte. Zwar ist der Sheriff nach außen hin Recht und Gesetz verpflichtet, doch betreibt bekanntermaßen ein korruptes System, um sich selbst zu bereichern und seiner privaten Kunstsammlung zu frönen. Micky soll nun nach Puerto Mavioso fliegen, Karlos Unschuld beweisen und im Gegenzug dafür Beweisfotos von Karlos letztem Bankraub in Entenhausen erhalten, die Micky zur Überführung des Täters sehr gelegen kämen. | ||
[[Datei:Auf der falschen Seite.jpg|250px|mini|links|Mickys Retter naht (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
In der Bananenrepublik angekommen ist es für Micky garnicht so einfach, unauffällig zu bleiben und an geeignete Informationen über Sheriff Ramirez zu kommen, da dieser die Hälfte der Stadt kontrolliert und die andere Hälfte sich aus Furcht weigert, über ihn zu sprechen. In einer zwielichtigen Kneipe wird Micky schließlich an den Informanten Gomez verwiesen, der für ein paar Taler einiges zu berichten weiß. Er erklärt Micky, dass der Sheriff in ernsten Schwierigkeiten steckt, weil er sich auf ein illegales Waffengeschäft eingelassen hat und die Waffen vom Zoll entdeckt worden sind. | |||
Daher brauchte Sheriff Ramirez so schnell wie möglich einen Täter, um seine eigenen Straftaten zu verschleiern. Nach dem Gespräch mit Gomez setzt sich die toughe Investigativreporterin Conchita Alonzo von der Zeitung „Stimme der Freiheit“ an Mickys Tisch und will von diesem wissen, weshalb er hinter dem korrupten Sheriff her ist. Micky vertraut ihr, da er annimmt, dass sie auf der gleichen Seite stehen. | |||
Währenddessen wurde der eitle Sheriff in seiner palastartigen Villa längst von seinem Schergen, dem einfältigen Sergente Ramarros darüber informiert, dass ein neugieriger Detektiv in der Stadt aufgeschlagen ist, der Schwierigkeiten bereiten könnte. Ramirez befiehlt, dass Kater Karlo so schnell wie möglich der Prozess gemacht werden soll. Dieser befindet sich noch immer in einem winzigen Gefängnis in der Polizeistation in der Provinz und treibt die dortigen Wachpolizisten zur Verzweiflung. Er ahnt nicht, dass Micky Maus und Conchita eine verwegene Rettungsmission starten, um ihn in der Verkleidung zweier Justizbeamte aus dem Gefängnis zu holen. Es kommt zu einem Handgemenge zwischen Kater Karlo und Micky auf der einen sowie dem eintreffenden Sheriff Ramirez und Sergente Ramarros, bei dem die Entenhausener die Oberhand gewinnen können. Offenbar wurde Mickys Plan verraten. | Währenddessen wurde der eitle Sheriff in seiner palastartigen Villa längst von seinem Schergen, dem einfältigen Sergente Ramarros darüber informiert, dass ein neugieriger Detektiv in der Stadt aufgeschlagen ist, der Schwierigkeiten bereiten könnte. Ramirez befiehlt, dass Kater Karlo so schnell wie möglich der Prozess gemacht werden soll. Dieser befindet sich noch immer in einem winzigen Gefängnis in der Polizeistation in der Provinz und treibt die dortigen Wachpolizisten zur Verzweiflung. | ||
Er ahnt nicht, dass Micky Maus und Conchita eine verwegene Rettungsmission starten, um ihn in der Verkleidung zweier Justizbeamte aus dem Gefängnis zu holen. Es kommt zu einem Handgemenge zwischen Kater Karlo und Micky auf der einen sowie dem eintreffenden Sheriff Ramirez und Sergente Ramarros, bei dem die Entenhausener die Oberhand gewinnen können. Offenbar wurde Mickys Plan verraten. | |||
Mit der Hilfe von Conchita wollen Micky und Karlo versuchen, so schnell wie möglich die Grenze zu überwinden und außer Landes zu fliehen. Allerdings benötigen sie für ihr Vorhaben erst einmal eine Bleibe, etwas Geld und einen fahrbaren Untersatz. Die unterschiedlichen Methoden und Herangehensweisen täuschen nicht darüber hinweg, dass Micky und Karlo als Team funktionieren müssen. | |||
Sie übernachten in einem stillgelegten Telegrafenamt, werden jedoch am Morgen von Sheriff Ramirez und dessen Schergen überrumpelt. Nur mit vereinten Kräften schaffen es Micky und Karlo, die Schurken zu stellen. Auf dem Rückflug erläutert Kater Karlo seine Beweggründe und beichtet Micky, dass die angeblichen Fotos von dem Bankraub in Wahrheit Fotomontagen sind, die er selbst erstellt hat, um Micky erpressen zu können. | |||
=== Widrigkeiten unter Wasser === | === Widrigkeiten unter Wasser === | ||
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Onkel Dagobert ist ebenfalls am Boden zerstört und wähnt sich bereits im Armenhaus, da der Kommodore seine ausrangierten U-Boote doch nicht mehr kaufen will. Sogar Donald ist sich darüber im Klaren, dass die alten U-Boote der Duck′ schen Werft längst nicht mehr seetauglich und mit völlig veralteter Technik ausgestattet sind. Außerdem beschwert sich Onkel Dagobert darüber, dass der Seehandel sowieso schon teuer genug geworden ist sich Frachtschiffe nicht mehr so lohnen wie früher, zumal die enormen Treibstoffpreise ein Vermögen verschlingen. | Onkel Dagobert ist ebenfalls am Boden zerstört und wähnt sich bereits im Armenhaus, da der Kommodore seine ausrangierten U-Boote doch nicht mehr kaufen will. Sogar Donald ist sich darüber im Klaren, dass die alten U-Boote der Duck′ schen Werft längst nicht mehr seetauglich und mit völlig veralteter Technik ausgestattet sind. Außerdem beschwert sich Onkel Dagobert darüber, dass der Seehandel sowieso schon teuer genug geworden ist sich Frachtschiffe nicht mehr so lohnen wie früher, zumal die enormen Treibstoffpreise ein Vermögen verschlingen. | ||
[[Datei:Widrigkeiten unter Wasser.jpg|420px|mini|rechts|Primus von Quack erklärt die Meeresströmungen (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Mit der Hilfe ihres Schlauen Buches weisen Tick, Trick und Track darauf hin, dass es viel günstiger wäre, die Schiffe vor allem auf den Routen einzusetzen, wo die Meeresströmungen der Erde die Ozeane durchziehen. Die Strömungen im Meer sind nicht zuletzt entscheidend für das Klima, wie der Golfstrom unter Beweis stellt. Nun möchte Onkel Dagobert mehr darüber erfahren, wie er sich die Meeresströmungen zunutze machen könnte. Daher laufen die Ducks zur Universität, um Professor Primus von Quack zu treffen. Der Universalgelehrte ist selbstverständlich auch ein Experte auf dem Gebiet der Ozeanografie und verdeutlicht anhand einer Karte, wo welche Meeresströmungen auf der Nord- und Südhalbkugel in tieferen Gewässern verlaufen. Daraufhin kommt Onkel Dagobert eine glänzende Idee: Er könnte seine ausrangierten U-Boote zu einer unterseeischen Frachtflotte umfunktionieren, deren Schiffe sich ausschließlich unter der Meeresoberfläche befinden! | Mit der Hilfe ihres Schlauen Buches weisen Tick, Trick und Track darauf hin, dass es viel günstiger wäre, die Schiffe vor allem auf den Routen einzusetzen, wo die Meeresströmungen der Erde die Ozeane durchziehen. Die Strömungen im Meer sind nicht zuletzt entscheidend für das Klima, wie der Golfstrom unter Beweis stellt. Nun möchte Onkel Dagobert mehr darüber erfahren, wie er sich die Meeresströmungen zunutze machen könnte. Daher laufen die Ducks zur Universität, um Professor Primus von Quack zu treffen. Der Universalgelehrte ist selbstverständlich auch ein Experte auf dem Gebiet der Ozeanografie und verdeutlicht anhand einer Karte, wo welche Meeresströmungen auf der Nord- und Südhalbkugel in tieferen Gewässern verlaufen. Daraufhin kommt Onkel Dagobert eine glänzende Idee: Er könnte seine ausrangierten U-Boote zu einer unterseeischen Frachtflotte umfunktionieren, deren Schiffe sich ausschließlich unter der Meeresoberfläche befinden! | ||
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*Seiten: 29 | *Seiten: 29 | ||
*Nachdruck aus: [[OD 62]] (dort ''Wenn einer eine Reise tut'') | *Nachdruck aus: [[OD 62]] (dort ''Wenn einer eine Reise tut'') | ||
[[Datei:Fernweh mit Folgen.jpg|250px|mini|rechts|Die Panzerknacker und der Pechbringer (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Die Panzerknacker sind mal wieder total abgebrannt und haben in der letzten Zeit keinen wirklichen Coup mehr zustande gebracht. Um auf andere Gedanken zu kommen, schleichen sie sich unbemerkt auf ein Kreuzfahrtschiff und warten darauf, dass das Schiff am Hafen von Entenhausen ablegt. Anfangs wissen sie nicht, welches Ziel der Kahn ansteuert, aber schon bald bekommen sie mit, dass der Kapitän die chinesische Großstadt Hong Zong ansteuert. An Bord des Kreuzfahrtschiffs wollen die Panzerknacker möglichst unbemerkt bleiben und sich als blinde Passagiere irgendwie die Bäuche vollschlagen. Daher schlüpfen sie in die elegante Kleidung von drei Stewards, die im Speisesaal die Gäste bedienen. Ein willkommener Anteil an den erlesenen Speisen landet daraufhin in den hungrigen Bäuchen der Panzerknacker. | Die Panzerknacker sind mal wieder total abgebrannt und haben in der letzten Zeit keinen wirklichen Coup mehr zustande gebracht. Um auf andere Gedanken zu kommen, schleichen sie sich unbemerkt auf ein Kreuzfahrtschiff und warten darauf, dass das Schiff am Hafen von Entenhausen ablegt. Anfangs wissen sie nicht, welches Ziel der Kahn ansteuert, aber schon bald bekommen sie mit, dass der Kapitän die chinesische Großstadt Hong Zong ansteuert. An Bord des Kreuzfahrtschiffs wollen die Panzerknacker möglichst unbemerkt bleiben und sich als blinde Passagiere irgendwie die Bäuche vollschlagen. Daher schlüpfen sie in die elegante Kleidung von drei Stewards, die im Speisesaal die Gäste bedienen. Ein willkommener Anteil an den erlesenen Speisen landet daraufhin in den hungrigen Bäuchen der Panzerknacker. | ||
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=== Der große Knall === | === Der große Knall === | ||
{{I|I TL 2167-1}} | {{I|I TL 2167-1}} | ||
*Originaltitel: Indiana Pipps e l'avventura siberiana | *Originaltitel: Indiana Pipps e l'avventura siberiana | ||
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[[Datei:247-2.png|thumb|400px|rechts|Spurensuche in Sibirien (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Mit der Transsibirischen Eisenbahn reist Reporter Micky Maus für eine neue Reportage durch Russland und freundet sich im Zug schnell mit dem Botaniker Igor an. Bei einem Halt erkundet Micky ein kleines Dörfchen und trifft dort zufälligerweise auf seinen guten alten Freund Indiana Goof, der es sich nicht nehmen lässt, mit den Einheimischen einen kräftezehrenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Kasatschok Kasatschok] zu tanzen. Micky erkundigt sich nach dem Grund der Reise und erfährt von Indiana Goof, dass dieser in Sibirien unterwegs ist, um das Rätsel der verhängnisvollen Tunguska-Explosion aus dem Jahre 1907 zu lüften. | Mit der Transsibirischen Eisenbahn reist Reporter Micky Maus für eine neue Reportage durch Russland und freundet sich im Zug schnell mit dem Botaniker Igor an. Bei einem Halt erkundet Micky ein kleines Dörfchen und trifft dort zufälligerweise auf seinen guten alten Freund Indiana Goof, der es sich nicht nehmen lässt, mit den Einheimischen einen kräftezehrenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Kasatschok Kasatschok] zu tanzen. Micky erkundigt sich nach dem Grund der Reise und erfährt von Indiana Goof, dass dieser in Sibirien unterwegs ist, um das Rätsel der verhängnisvollen Tunguska-Explosion aus dem Jahre 1907 zu lüften. | ||
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[[Datei:Auf den Leim gegangen-1.jpg|400px|mini|rechts|Auf dem Boden der Tatsachen (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Mit viel Geduld und Ausdauer hat sich Donald Duck im heimischen Garten seinem neuen Hobby gewidmet: Er hat nur mit einfachen Streichhölzern ein komplettes Blockhaus in Miniaturform gebaut, das ganz ohne Leim auskommt. Stolz zeigt er sein kleines Bauwerk den Neffen Tick, Trick und Track, die Donalds Leistung und Geduld bewundern. Just in diesem Augenblick zerreißt ein markerschütternder Schrei die Luft, der offensichtlich aus dem Geldspeicher dringt. Donalds Blockhäuschen stürzt in sich zusammen wie ein Kartenhaus, sodass Donald wütend ins Auto steigt, um sich bei Onkel Dagobert zu beschweren. Dort werden Donald und die Jungs von Baptist begrüßt, der mit Onkel Dagoberts salzigen Tränen den Vorgarten wässert. | Mit viel Geduld und Ausdauer hat sich Donald Duck im heimischen Garten seinem neuen Hobby gewidmet: Er hat nur mit einfachen Streichhölzern ein komplettes Blockhaus in Miniaturform gebaut, das ganz ohne Leim auskommt. Stolz zeigt er sein kleines Bauwerk den Neffen Tick, Trick und Track, die Donalds Leistung und Geduld bewundern. Just in diesem Augenblick zerreißt ein markerschütternder Schrei die Luft, der offensichtlich aus dem Geldspeicher dringt. Donalds Blockhäuschen stürzt in sich zusammen wie ein Kartenhaus, sodass Donald wütend ins Auto steigt, um sich bei Onkel Dagobert zu beschweren. Dort werden Donald und die Jungs von Baptist begrüßt, der mit Onkel Dagoberts salzigen Tränen den Vorgarten wässert. | ||
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Wenig später befinden sich Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track in der Erfinderwerkstatt von Daniel Düsentrieb. Der findige Diplom-Ingenieur berechnet mit einigen mathematischen Mühen, wo genau die Sonde niedergegangen ist. Weil Onkel Dagobert keine Zeit verlieren will, fliegen alle Beteiligten zusammen nach Borneo und landen schon bald auf dem Flughafen der indonesischen Region Sintang. Im undurchdringlichen Dickicht des Dschungels warten einige Gefahren und stachelige Dornengewächse auf die Abenteurer, welche die Sonde unbedingt wiederfinden wollen. Wie sich ein paar tage später herausstellt, liegt das Gerät auf der Spitze eines geheimnisvollen Tempels mitten im Urwald. Während Tick, Trick und Track darüber nachdenken, dass die Sonde unmöglich von selbst dort gelandet sein kann, erklimmen Donald und Herr Düsentrieb bereits die Stufenpyramide. | Wenig später befinden sich Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track in der Erfinderwerkstatt von Daniel Düsentrieb. Der findige Diplom-Ingenieur berechnet mit einigen mathematischen Mühen, wo genau die Sonde niedergegangen ist. Weil Onkel Dagobert keine Zeit verlieren will, fliegen alle Beteiligten zusammen nach Borneo und landen schon bald auf dem Flughafen der indonesischen Region Sintang. Im undurchdringlichen Dickicht des Dschungels warten einige Gefahren und stachelige Dornengewächse auf die Abenteurer, welche die Sonde unbedingt wiederfinden wollen. Wie sich ein paar tage später herausstellt, liegt das Gerät auf der Spitze eines geheimnisvollen Tempels mitten im Urwald. Während Tick, Trick und Track darüber nachdenken, dass die Sonde unmöglich von selbst dort gelandet sein kann, erklimmen Donald und Herr Düsentrieb bereits die Stufenpyramide. | ||
[[Datei:Auf den Leim gegangen-2.jpg|250px|mini|links|Klebrige Klötze (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
An der Spitze angekommen will Donald das technische Bauteil hochheben, doch seine Hand bleibt Berührung der Sonde kleben. Es hat den Anschein, als hätte jemand die Sonde auf der Spitze der Pyramide festgeklebt, aber mit vereinten Kräften und dank der Schwerkraft können Donald und Herr Düsentrieb das Gerät zu Boden bringen. | |||
Allerdings haben die Ducks gar nicht bemerkt, wie eine Gruppe Einheimischer sie umringt hat und sie dazu anstachelt, mit in ihr Dorf zu kommen, wo der sprachbegabte Häuptling bereits auf die unangemeldeten Besucher wartet. Die Insulaner halten die abgestürzte Sonde für ein Geschenk der Götter und wollen dieses nicht mehr herausgeben, aber wenigstens darf Onkel Dagobert die Festplatte mit den gespeicherten Daten bergen und mit nach Hause nehmen. | |||
Daniel Düsentrieb interessiert sich außerdem für den seltsamen Klebstoff und das Lösungsmittel, mit dem der Medizinmann Donalds Hand von der Weltraumsonde gelöst hat. Der biologisch hergestellte Leim besteht nämlich aus dem Extrakt der seltenen Pflanze „Pirypao Resinis“, die eigentlich als ausgestorben gilt. Dieser Klebstoff könnte die Lösung für Onkel Dagoberts Bauprobleme sein! Wieder in Entenhausen muss Herr düsentrieb den Leim in Windeseile analysieren und synthetisch nachbauen, obwohl er davor warnt, ihn vorschnell einzusetzen, bevor er nicht auch das Gegenmittel chemisch untersucht hat. | Daniel Düsentrieb interessiert sich außerdem für den seltsamen Klebstoff und das Lösungsmittel, mit dem der Medizinmann Donalds Hand von der Weltraumsonde gelöst hat. Der biologisch hergestellte Leim besteht nämlich aus dem Extrakt der seltenen Pflanze „Pirypao Resinis“, die eigentlich als ausgestorben gilt. Dieser Klebstoff könnte die Lösung für Onkel Dagoberts Bauprobleme sein! Wieder in Entenhausen muss Herr düsentrieb den Leim in Windeseile analysieren und synthetisch nachbauen, obwohl er davor warnt, ihn vorschnell einzusetzen, bevor er nicht auch das Gegenmittel chemisch untersucht hat. | ||
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*Nachdruck aus: [[Abenteuer Team 38]] | *Nachdruck aus: [[Abenteuer Team 38]] | ||
[[Datei:Das Tal des verschwundenen Echos.jpg|420px|mini|rechts|Großspuriges Geschrei im Gebirge (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Hoch droben in den Bergen ist ein Ehepaar nach einer anstrengenden Wanderung heilfroh, eine Berghütte mit einem zünftigen Wirtshaus gefunden zu haben. Hungrig betreten sie die Gaststätte und wundern sich darüber, dass dort Dagobert Duck und Klaas Klever gemeinsam die Geschicke leiten. Donald Duck, der als Kellner seinem Onkel unter die Arme greift, setzt zu einer Erklärung an und erzählt die gesamte Geschichte, während das Ehepaar ein ums andere Mal eine neue Bestellung aufgeben muss. | Hoch droben in den Bergen ist ein Ehepaar nach einer anstrengenden Wanderung heilfroh, eine Berghütte mit einem zünftigen Wirtshaus gefunden zu haben. Hungrig betreten sie die Gaststätte und wundern sich darüber, dass dort Dagobert Duck und Klaas Klever gemeinsam die Geschicke leiten. Donald Duck, der als Kellner seinem Onkel unter die Arme greift, setzt zu einer Erklärung an und erzählt die gesamte Geschichte, während das Ehepaar ein ums andere Mal eine neue Bestellung aufgeben muss. | ||
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[[Datei:Auf des Berges höchsten Pisten.jpg|420px|mini|links|Winterspaß im Skiurlaub (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Die sportbegeisterten Freunde Micky Maus, Minnie Maus, Goofy, Klarabella Kuh und Rudi Ross verbringen ihren Winterurlaub in diesem Jahr gemeinsam und reisen mit vollen Koffern an. Nur eine einzige Seilbahn führt auf die Spitze des Berges, wo ihr Hotel „Skihaserl“ steht, in dem zahlreiche Gäste logieren. Dem Hotel mit Restaurant ist auch eine Skischule angeschlossen, deren Skilehrer in den letzten Jahren eine Vielzahl von Preisen und Trophäen abgeräumt hat. | Die sportbegeisterten Freunde Micky Maus, Minnie Maus, Goofy, Klarabella Kuh und Rudi Ross verbringen ihren Winterurlaub in diesem Jahr gemeinsam und reisen mit vollen Koffern an. Nur eine einzige Seilbahn führt auf die Spitze des Berges, wo ihr Hotel „Skihaserl“ steht, in dem zahlreiche Gäste logieren. Dem Hotel mit Restaurant ist auch eine Skischule angeschlossen, deren Skilehrer in den letzten Jahren eine Vielzahl von Preisen und Trophäen abgeräumt hat. | ||
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Dem Leiter des Reisebüros leuchten die Augen und er legt Donald sofort einen Vertrag vor, den dieser ohne zu zögern unterschreibt. Dann aber folgt das böse Erwachen: Donald konnte das Schild im Schaufenster nicht richtig sehen und hat die vielen Nullen hinter der Eins nicht entdeckt. Um die enorm hohe Stornierungsgebühr nicht zahlen zu müssen, lässt sich Donald von dem Reisebürochef dazu überreden, selbst als Reiseführer auf Tour zu gehen. Mit einem Briefumschlag in der Hand soll sich Donald sofort zum Flughafen begeben, um dort von einem zweiten Chef weitere Informationen für seine Reise zu erhalten. | Dem Leiter des Reisebüros leuchten die Augen und er legt Donald sofort einen Vertrag vor, den dieser ohne zu zögern unterschreibt. Dann aber folgt das böse Erwachen: Donald konnte das Schild im Schaufenster nicht richtig sehen und hat die vielen Nullen hinter der Eins nicht entdeckt. Um die enorm hohe Stornierungsgebühr nicht zahlen zu müssen, lässt sich Donald von dem Reisebürochef dazu überreden, selbst als Reiseführer auf Tour zu gehen. Mit einem Briefumschlag in der Hand soll sich Donald sofort zum Flughafen begeben, um dort von einem zweiten Chef weitere Informationen für seine Reise zu erhalten. | ||
[[Datei:Heiße Tage in Afrika.jpg|420px|mini|rechts|Reiseleiter Duck trotzt jeder Gefahr im Dschungel (© [[Egmont Ehapa]])]] | |||
Vor dem Terminal stößt Donald unsanft mit einem bulligen Typen im Safari-Anzug zusammen, wobei er seinen Umschlag mit dem des Abenteurers vertauscht. So verwundert es nicht, dass Donald von dem gestressten Chef für einen erfahrenen Reiseleiter gehalten wird, der stets die Gefahr sucht und keine Furcht zu kennen scheint. Er schickt Donald sofort auf die Startbahn, wo Donald ein Flugzeug Richtung Afrika besteigt und schon bald auf dem schwarzen Kontinent ankommt. Auch in der Basisstation wird Donald für den bekannten Abenteurer Indiana Jupp gehalten, traut sich aber nicht, seine wahre Identität preiszugeben. | Vor dem Terminal stößt Donald unsanft mit einem bulligen Typen im Safari-Anzug zusammen, wobei er seinen Umschlag mit dem des Abenteurers vertauscht. So verwundert es nicht, dass Donald von dem gestressten Chef für einen erfahrenen Reiseleiter gehalten wird, der stets die Gefahr sucht und keine Furcht zu kennen scheint. Er schickt Donald sofort auf die Startbahn, wo Donald ein Flugzeug Richtung Afrika besteigt und schon bald auf dem schwarzen Kontinent ankommt. Auch in der Basisstation wird Donald für den bekannten Abenteurer Indiana Jupp gehalten, traut sich aber nicht, seine wahre Identität preiszugeben. | ||