Hall of Fame 11: Unterschied zwischen den Versionen

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* Übersetzung: Etsche Hoffmann-Mahler
* Übersetzung: Etsche Hoffmann-Mahler


=== Der Südsee-Yeti ===
=== [[Der Südsee-Yeti]] ===
{{I|I TL  216-B}}
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* Originaltitel: Paperino e l'uomo di Ula-Ula
*Originaltitel: Paperino e l'uomo di Ula-Ula
* Story und Zeichnungen: Romano Scarpa
*[[Comicautor|Story]] & [[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Romano Scarpa]]
* Inker: [[Rodolfo Cimino]]
*[[Inker|Tusche]]: [[Rodolfo Cimino]]
* Übersetzung: [[Alexandra Ardelt]]
*Erstveröffentlichung: 10.08.1959
* Erstveröffentlichung: 10.08.1959
*Genre: Abenteuer
* Nachdruck aus: [[LTB 69]]
*Genre: Abenteuer
* Figuren: [[Donald Duck]], [[Panzerknacker]], [[Onkel Dagobert]], [[Tick, Trick und Track]]
*Figuren: [[Onkel Dagobert]], [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Panzerknacker]], Herr Bauz
* Seiten: 37
*Seiten: 37
*Nachdruck aus: [[LTB 69]]
 
Die abenteuerlustige Familie Duck kommt auf einer abgelegenen Insel im Ozean an, allerdings nicht, um einen verlorenen Schatz zu suchen, sondern um einen verlorenen Freund wiederzufinden. Dazu müssen Onkel Dagobert, Donald und seine Neffen jedoch viele Gefahren überwinden, die die Insel zu bieten hat. Auf dem höchsten Gipfel der Insel angekommen, bereiten sich die Entenhausener auf die Nacht vor. Entschlossen, die ganze Nacht wach zu bleiben, beginnen Onkel Dagobert, Donald und die Jungs, sich gegenseitig die Ereignisse zu erzählen, die sie auf diese abgelegene Insel geführt haben.
 
Um den Überblick über die Bilanz seines weltumspannenden Finanzimperiums zu behalten, bedient sich Dagobert Duck gleich zweier Buchhaltungsabteilungen, sodass diese ihre Ergebnisse gegenseitig kontrollieren können. Eines Tages bemerkt Onkel Dagobert jedoch eine beinahe lächerliche Differenz, die ihn aber sogleich in Panik versetzt und er sein Geschäft bereits vor dem Konkurs sieht. Nachdem er seiner Verzweiflung Ausdruck verliehen hat, erfährt Dagobert jedoch aus einer alten Zeitung, dass ein gewisser Professor Ticktack im kleinen Tellvetien einen Supercomputer entwickelt hat, der jede ihm vorgelegte Berechnung schnell und mit äußerster Präzision ausführen kann. Sofort fliegt Onkel Dagobert nach Tellvetien, um dem Professor sein Elektronengehirn abzukaufen.
 
Zurück in Entenhausen eröffnet der Magnat die Buchhaltungsabteilung C, die einzig aus dem Supercomputer besteht. Doch der schusselige Professor hat vergessen, Onkel Dagobert bescheid zu sagen, dass das Elektronenhirn so sensibel ist, dass er nur von einer Person richtig bedient werden kann, die ihm sympathisch ist. Ansonsten gibt der Computer nur pampig formulierte Antworten von sich. Nun sucht Onkel Dagobert also eine besonders liebenswürdige Person, die mit dem Computer kommunizieren kann. Hier kommt Donald ins Spiel, der gerade einen Ratgeber gelesen hat und sich einbildet, sehr einfach Sympathiepunkte sammeln zu können. Trotzdem beginnt Donald nach einem ersten erfolglosen Versuch mit Engagement eine lange Reihe von Tests, sich die Sympathie des Superhirns zu sichern.
[[Bild:LTB_069-1.jpg|right|thumb|500px|Onkel Dagoberts Abteilung C offenbart ein für alle Beteiligten überraschendes Innenleben (© Egmont Ehapa)]]
Schließlich kontaktiert Onkel Dagobert telefonisch Professor Ticktack, der ihm den Rat gibt, dass sein früherer Gast Herr Bauz der Einzige ist, der das Elektronengehirn bedienen kann. Herr Bauz ist auch als „Südsee-Yeti“ bekannt und lebt auf einer winzigen Insel im Pazifik. Onkel Dagobert macht sich auf den Weg und kehrt schon bald mit Herrn Bauz, einem Mann mit dichtem Fell, der sich mit einfachen Kehlgeräuschen ausdrückt, nach Entenhausen zurück. Später besuchen Tick, Trick und Track den Geldspeicher, um Herrn Bauz kennenzulernen und mit eigenen Augen zu sehen, wie effizient die neue Buchhaltungsabteilung C arbeitet. Sie überzeugen sich davon, dass sich Onkel Dagobert rührend um Herrn Bauz kümmert, ihm jeglichen Komfort bietet und der Computer endlich richtig funktioniert.
 
Allerdings decken Tick, Trick und Track im Talerbad des Hauptgeldspeichers einen schrecklichen Betrug auf: Unter dem Geld befindet sich ein großes Netz, das mit einem System aus Flaschenzügen und Hebeln das Niveau von Onkel Dagoberts Barvermögen anhebt und so die regelmäßigen Diebstähle verbirgt. Onkel Dagobert reagiert wütend und beschuldigt den armen Herrn Bauz, ihn bestohlen zu haben. Daraufhin entlässt Onkel Dagobert den unschuldigen Herrn Bauz, aber seine Neffen, die an Bauz' Ehrlichkeit glauben, beschließen, eigene Nachforschungen anzustellen. Sie entdecken, dass eine bestimmte Rohrleitung, die aus Onkel Dagoberts Supercomputer herausführt, das gestohlene Geld tatsächlich zu einem großen Schiff transportiert, das im Hafen vor Anker liegt. Mit Hilfe der Polizei werden die Panzerknacker, die hinter der ganzen Aktion stecken, überführt und verhaftet. Zwar ist Onkel Dagobert froh darüber, dass er sein geliebtes Geld zurückhat, doch er fühlt sich schuldig, da er Herrn Bautz vorschnell verurteilt hat. Daher beschließt er, ihm ein ganz besonderes Geschenk zu überlassen.
 
→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel ''[[Der Südsee-Yeti]]''.


=== [[Guido Martina]]s und Romano Scarpas Meisterwerk ===
=== [[Guido Martina]]s und Romano Scarpas Meisterwerk ===