LTB 13: Rezension: Unterschied zwischen den Versionen
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{{gut}} [[Goofy]], der gerade ein leidenschaftlicher (allerdings gar kein guter) Hobbykoch geworden ist, fährt mit [[Micky]] ins Hotel Edelweiß, um bei einem Wettstreit zwischen den Meisterköchen Fritz Kadelle und Karl Stoffel als dritter Teilnehmer mitzumachen. Bei seinen Vorbereitungen versetzen seine „Kochkünste“ das Hotel in Aufruhr. Am Abend des großen Wettstreits werden alle drei Kandidaten nacheinander zur Telefonkabine 5 gebeten, wo sie plötzlich unter Hypnose dem Anrufer ihre Geheimrezepte verraten. Die Nachwirkung der Hypnose zeigt sich beim Wettbewerb: Fritz Kadelle und Karl Stoffel kochen miserable Gerichte, Goofy dagegen zaubert auf einmal ein Meistermenü und gewinnt. Micky fällt auf, dass ihm das gar nicht bewusst ist und ruft einen Arzt, der meint, alle drei Teilnehmer hätten kürzlich einen Schock unbekannter Herkunft erlitten und seien deshalb so verwirrt. Micky entdeckt, dass Telefonkabine 5 so manipuliert wurde, dass man sie von Kabine 4 aus anrufen kann, in der er rote Erde am Boden findet, die es nur an einem Berg in der Nähe gibt. Dort stößt er in einer Hütte auf ein Heft mit Notizen der Geheimrezepte und einen Kreisel, den der Unbekannte in der Kabine an die Wählscheibe geschraubt hatte, sodass die Köche beim Telefonieren vom Licht des rotierenden Kreisels hypnotisiert wurden. Micky wird von dem Täter angegriffen, setzt ihn aber mit seinem eigenen Kreisel außer Gefecht. Es ist der Hoteldirektor, der sich während des Wettbewerbs zurückgezogen und die Kandidaten angerufen hatte. Die rote Erde in der Kabine war Micky zuvor schon an seinen Schuhen aufgefallen. Nachdem die drei Teilnehmer des Wettbewerbs wieder bei Sinnen sind, erhält Goofy den Preis, Karl Stoffel und Fritz Kadelle verlassen beleidigt das Hotel. Als Micky den Kreisel holen will, trifft Goofy ihn versehentlich am Hinterkopf, wodurch Micky den Kreisel in Gang setzt und sich selbst hypnotisiert... | {{gut}} [[Goofy]], der gerade ein leidenschaftlicher (allerdings gar kein guter) Hobbykoch geworden ist, fährt mit [[Micky]] ins Hotel Edelweiß, um bei einem Wettstreit zwischen den Meisterköchen Fritz Kadelle und Karl Stoffel als dritter Teilnehmer mitzumachen. Bei seinen Vorbereitungen versetzen seine „Kochkünste“ das Hotel in Aufruhr. Am Abend des großen Wettstreits werden alle drei Kandidaten nacheinander zur Telefonkabine 5 gebeten, wo sie plötzlich unter Hypnose dem Anrufer ihre Geheimrezepte verraten. Die Nachwirkung der Hypnose zeigt sich beim Wettbewerb: Fritz Kadelle und Karl Stoffel kochen miserable Gerichte, Goofy dagegen zaubert auf einmal ein Meistermenü und gewinnt. Micky fällt auf, dass ihm das gar nicht bewusst ist und ruft einen Arzt, der meint, alle drei Teilnehmer hätten kürzlich einen Schock unbekannter Herkunft erlitten und seien deshalb so verwirrt. Micky entdeckt, dass Telefonkabine 5 so manipuliert wurde, dass man sie von Kabine 4 aus anrufen kann, in der er rote Erde am Boden findet, die es nur an einem Berg in der Nähe gibt. Dort stößt er in einer Hütte auf ein Heft mit Notizen der Geheimrezepte und einen Kreisel, den der Unbekannte in der Kabine an die Wählscheibe geschraubt hatte, sodass die Köche beim Telefonieren vom Licht des rotierenden Kreisels hypnotisiert wurden. Micky wird von dem Täter angegriffen, setzt ihn aber mit seinem eigenen Kreisel außer Gefecht. Es ist der Hoteldirektor, der sich während des Wettbewerbs zurückgezogen und die Kandidaten angerufen hatte. Die rote Erde in der Kabine war Micky zuvor schon an seinen Schuhen aufgefallen. Nachdem die drei Teilnehmer des Wettbewerbs wieder bei Sinnen sind, erhält Goofy den Preis, Karl Stoffel und Fritz Kadelle verlassen beleidigt das Hotel. Als Micky den Kreisel holen will, trifft Goofy ihn versehentlich am Hinterkopf, wodurch Micky den Kreisel in Gang setzt und sich selbst hypnotisiert... | ||
Gegenüber dem beeindruckenden, im Jahr zuvor entstandenen „Mann aus Ping-Pong“ ist das eher eine kleine Fingerübung [[Scarpa]]s, aber durchaus mit erzählerischen Feinheiten. Die Geschichte beginnt als typische Gagstory, wie sie Scarpa in jenen Jahren immer wieder zu Papier brachte. Hier lebt sie von Goofys völlig ungerechtfertigten Ambitionen und dem, was beim Kochen und in einem Hotel mit Gästen aus der Schickeria halt so schiefgehen kann. Dann mutiert sie in ihrer Mitte mit dem Auftauchen einer geheimnisvollen Gestalt im schwarzen Domino unversehens zu einer spannenden Kriminalgeschichte durchaus zum Mitraten. Auf der letzten Seite wird der Faden der unterbrochenen Gagstory wieder aufgenommen mit einem Goofy, der sich um einen mit einem Male verhaltensauffälligen Meisterdetektiv kümmern muss. Oder, wie sich eine Dame aus dem Publikum ausdrückt: „Vorhin sah er noch so intelligent aus!“ (12/15 - | Gegenüber dem beeindruckenden, im Jahr zuvor entstandenen „Mann aus Ping-Pong“ ist das eher eine kleine Fingerübung [[Scarpa]]s, aber durchaus mit erzählerischen Feinheiten. Die Geschichte beginnt als typische Gagstory, wie sie Scarpa in jenen Jahren immer wieder zu Papier brachte. Hier lebt sie von Goofys völlig ungerechtfertigten Ambitionen und dem, was beim Kochen und in einem Hotel mit Gästen aus der Schickeria halt so schiefgehen kann. Dann mutiert sie in ihrer Mitte mit dem Auftauchen einer geheimnisvollen Gestalt im schwarzen Domino unversehens zu einer spannenden Kriminalgeschichte durchaus zum Mitraten. Auf der letzten Seite wird der Faden der unterbrochenen Gagstory wieder aufgenommen mit einem Goofy, der sich um einen mit einem Male verhaltensauffälligen Meisterdetektiv kümmern muss. Oder, wie sich eine Dame aus dem Publikum ausdrückt: „Vorhin sah er noch so intelligent aus!“ (12/15 - Very Good) [[Benutzer:Hobrowili|Hobrowili]] ([[Benutzer Diskussion:Hobrowili|Diskussion]]) 22:27, 26. Mai 2024 (CEST) | ||
== Micky und Onkel Dagobert in denselben Nöten == | == Micky und Onkel Dagobert in denselben Nöten == | ||