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Als Vorlage für diese Geschichte diente die von Alfredo Castelli geschaffene Comicserie Alan Dark (ital. Martin Mystère), die er 1982 kreiert hat. In den Geschichten geht es um einen Helden, der als der sogenannte „Detektiv des Unmöglichen“ bezeichnet wird (im Deutschen als „Der Jäger des Unheimlichen“) und Geheimnisse wie Atlantis, UFOs, das Ungeheuer von Loch Ness … gelöst hat. Das Abenteuer folgt drei weiteren Hommagen (Bum un ranger in azione – Tex Willer, Dylan Top in: l'alba dei topi invadenti – Dylan Dog und Ciccio Never - Agente speciale salsa – Nathan Never) nach. Die Geschichte wurde anlässlich der Mailänder Comicmesse präsentiert und dafür auch geschrieben.<ref>https://www.lastampa.it/cultura/2018/03/07/news/topin-mystere-topolino-come-martin-mystere-1.33988713/</ref>
Als Vorlage für diese Geschichte diente die von Alfredo Castelli geschaffene Comicserie Alan Dark (ital. Martin Mystère), die er 1982 kreiert hat. In den Geschichten geht es um einen Helden, der als der sogenannte „Detektiv des Unmöglichen“ bezeichnet wird (im Deutschen als „Der Jäger des Unheimlichen“) und Geheimnisse wie Atlantis, UFOs, das Ungeheuer von Loch Ness … gelöst hat. Das Abenteuer folgt drei weiteren Hommagen (Bum un ranger in azione – Tex Willer, Dylan Top in: l'alba dei topi invadenti – Dylan Dog und Ciccio Never - Agente speciale salsa – Nathan Never) nach. Die Geschichte wurde anlässlich der Mailänder Comicmesse präsentiert und dafür auch geschrieben.<ref>https://www.lastampa.it/cultura/2018/03/07/news/topin-mystere-topolino-come-martin-mystere-1.33988713/</ref>


Es ist ein kleines Ritual geworden eine Parodie anlässlich zur Mailänder Comicmesse zu veröffentlichen. Auch Topolinix oder Micky Maltese wurden anlässlich dieser Veranstaltung erstellt. Castelli hatte den Originalcomic 1982 für Sergio Bonelli Editore geschaffen. Casty ist ein Garant für intelligente und fesselnde Geschichten und auch diese Geschichte enttäuscht den Leser in dieser Hinsicht nicht. Die Geschichte ist gut durchdacht und gestaltet. Die Geschichte hat ein gutes Pacing und enthält interessante Erfindungen, lustige Gags, unerwartete Wendungen bis hin zum mysteriösen Ende. Während bei Parodien wie Micky Maltese es noch recht einfach war, zu erkennen, wie die Figuren von ihren Vorbildern abwichen, scheint das bei dieser Geschichte nicht der Fall zu sein. Alberto Brambilla nennt als Grund, dass die Figur des Alan Dark sehr stark von Floyd Gottfredsons Micky Maus inspiriert worden sein soll. Castelli hat auch Brick Bradford und Flash Gordon als Inspiration für seine Serie genannt und war bereits in den 1960igern einer der ersten Disney Experten für Gottfredson. Daher ähneln die Abenteuer des Detektivs des Unmöglichen auch bei näherer Betrachtung den Strips der 30er. Spielen aber in der Gegenwart und beschäftigen sich dort mit einer Fülle an Mysterien oder fiktional-technologischen Themen. Da Castelli und Casty gerne auf Micky von Gottfredson und Scarpa referenzieren, wundert es auch nicht wenn die Figuren so authentisch wirken. Auch hat der Autor – gleich wie Gottfredson – die Figur des Alan Dark mit Fehlern versehen um ihn menschlicher, gewöhnlicher und sympathischer zu machen. Aus all diesen Gründen wirkt die Parodie nicht wie eine Parodie.<ref>https://fumettologica.it/2018/03/topin-mystere-casty-topolino/</ref>
Es ist ein kleines Ritual geworden eine Parodie anlässlich zur Mailänder Comicmesse zu veröffentlichen. Auch Topolinix oder Micky Maltese wurden anlässlich dieser Veranstaltung erstellt. Castelli hatte den Originalcomic 1982 für Sergio Bonelli Editore geschaffen. Casty ist ein Garant für intelligente und fesselnde Geschichten und auch diese Geschichte enttäuscht den Leser in dieser Hinsicht nicht. Die Geschichte ist gut durchdacht und gestaltet. Die Geschichte hat ein gutes Pacing und enthält interessante Erfindungen, lustige Gags, unerwartete Wendungen bis hin zum mysteriösen Ende. Während bei Parodien wie Micky Maltese es noch recht einfach war, zu erkennen, wie die Figuren von ihren Vorbildern abwichen, scheint das bei dieser Geschichte nicht der Fall zu sein. Alberto Brambilla nennt als Grund, dass die Figur des Alan Dark sehr stark von Floyd Gottfredsons Micky Maus inspiriert worden sein soll. Castelli hat auch Brick Bradford und Flash Gordon als Inspiration für seine Serie genannt und war bereits in den 1960igern einer der ersten Disney Experten für Gottfredson. Daher ähneln die Abenteuer des Detektivs des Unmöglichen auch bei näherer Betrachtung den Strips der 1930er. Spielen aber in der Gegenwart und beschäftigen sich dort mit einer Fülle an Mysterien oder fiktional-technologischen Themen. Da Castelli und Casty gerne auf Micky von Gottfredson und Scarpa referenzieren, wundert es auch nicht wenn die Figuren so authentisch wirken. Auch hat der Autor – gleich wie Gottfredson – die Figur des Alan Dark mit Fehlern versehen um ihn menschlicher, gewöhnlicher und sympathischer zu machen. Aus all diesen Gründen wirkt die Parodie nicht wie eine Parodie.<ref>https://fumettologica.it/2018/03/topin-mystere-casty-topolino/</ref>


Carlo Andrea Cappi, ein Fan der Vorlage beschreibt diese Geschichten als Neuinterpretation von Kunstfiguren, die so berühmt sind wie Micky Maus selbst. Er bezeichnet „Parodie“ in dieser Geschichte als irreführend, denn Castys Geschichte sei detailliert, witzig, genial, kreativ und mysteriös wie auch das Original Alan Dark. Kompetent wie das klassischste der Abenteuer des Goldenen Zeitalters des echten Alan Dark (Martin Mystère). In der Geschichte soll es häufige und subtile Anweisungen und Hinweise auf das Werk von Castelli geben (Bibliophilie, Wissen über historische Ereignisse, witzige Rolle von Dinnie, …). Auch einzelne Zitate sollen aus den Vorlagen stammen, z.B. als Katzoff Mick stellt und meint er hätte ihn erwischt. Dieser Satz soll von Castelli in der Anleitung zum Schreiben eines Comics der Martin-Mystère-Serie (Alan Dark) verwendet worden sein, um zu erklären wie er als Gegenspieler nach einer bitteren Niederlage zurückkehren konnte, ohne die Lektion zu lernen. Casty lässt Mick darüber philosophieren, dass Mick und Katzoff zwei Seiten einer Münze seien und sich gegenseitig brauchen würden.<ref>https://fandommartinmystere.blogspot.com/2022/03/</ref>
Carlo Andrea Cappi, ein Fan der Vorlage beschreibt diese Geschichten als Neuinterpretation von Kunstfiguren, die so berühmt sind wie Micky Maus selbst. Er bezeichnet „Parodie“ in dieser Geschichte als irreführend, denn Castys Geschichte sei detailliert, witzig, genial, kreativ und mysteriös wie auch das Original Alan Dark. Kompetent wie das klassischste der Abenteuer des Goldenen Zeitalters des echten Alan Dark (Martin Mystère). In der Geschichte soll es häufige und subtile Anweisungen und Hinweise auf das Werk von Castelli geben (Bibliophilie, Wissen über historische Ereignisse, witzige Rolle von Dinnie, …). Auch einzelne Zitate sollen aus den Vorlagen stammen, z.B. als Katzoff Mick stellt und meint er hätte ihn erwischt. Dieser Satz soll von Castelli in der Anleitung zum Schreiben eines Comics der Martin-Mystère-Serie (Alan Dark) verwendet worden sein, um zu erklären wie er als Gegenspieler nach einer bitteren Niederlage zurückkehren konnte, ohne die Lektion zu lernen. Casty lässt Mick darüber philosophieren, dass Mick und Katzoff zwei Seiten einer Münze seien und sich gegenseitig brauchen würden.<ref>https://fandommartinmystere.blogspot.com/2022/03/</ref>