LTB Sonderedition 4/2020: Unterschied zwischen den Versionen
K Ersetze Autor durch Comicautor in Link |
→Moby Duck: HZF |
||
| Zeile 56: | Zeile 56: | ||
=== Moby Duck === | === Moby Duck === | ||
{{I| | {{I|I TL 3003-1P}} | ||
*Originaltitel: Moby Dick | |||
*[[Comicautor|Story]]: [[Francesco Artibani]] | *[[Comicautor|Story]]: [[Francesco Artibani]] | ||
*[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Paolo Mottura]] | *[[Comiczeichner|Zeichnungen]]: [[Paolo Mottura]] | ||
*Erstveröffentlichung: 18.06.2013 | *Erstveröffentlichung: 18.06.2013 | ||
* | *Genre: [[Adaption]] (von ''[[wikipedia:de:Moby-Dick|Moby-Dick]]'') | ||
*Figuren: [[Donald Duck]], [[Tick, Trick und Track]], [[Onkel Dagobert]], [[Dussel Duck]], [[Franz Gans]], [[Panzerknacker]], [[Gundel Gaukeley]], [[Daniel Düsentrieb]], [[Moby Duck]] | |||
*Figuren: [[ | |||
*Seiten: 71 | *Seiten: 71 | ||
*Anmerkung: zwei Teile | |||
*Nachgedruck aus: [[LTB 467]] | |||
In einer verrufenen Hafenkneipe sucht Mr. Stump (Dussel Duck), der zweite Offizier der Pikuod, nach neuen Freiwilligen, die sich für eine dreijährige Reise auf einem Walfänger einschreiben wollen. Unter den neuen Rekruten befindet sich Ismael (Donald Duck), der das Festland so schnell wie möglich verlassen will, weil sein ehemaliger Reeder ihn verfolgt, um die Schulden Ismaels einzutreiben. In Begleitung von Mr. Stump geht Ismael an Bord des Schiffes, wo er die anderen Besatzungsmitglieder kennenlernt: Mr. Starbuck (Daniel Düsentrieb), erster Offizier der Pikuod, Mister Flatch (Franz Gans), dritter Offizier, und hinterhältigen Harpuniere (Panzerknacker), die Ismael von Anfang an nicht ausstehen können. | |||
Beim Betreten der ihm zugewiesenen Kabine findet Ismael in seinem Kleiderschrank einen riesigen tätowierten Wilden vor, doch in Wirklichkeit handelt es sich um die drei kleinen Jungen aus Ozeanien Tik, Trik und Trak (Tick, Trick und Track), die als blinde Passagiere an Bord gegangen sind und die nach der Entdeckung von Kapitän Quachab (Onkel Dagobert) der Kombüse unter Ismaels Aufsicht zugewiesen werden. | |||
Die Reise nimmt ihren Lauf: Das Schiff ist auf der Suche nach einem großen weißen Wal, der Moby Duck genannt wird. In dessen Bauch sollen unvorstellbare Schätze lagern, die das Ungeheuer gewissermaßen aus den Laderäumen der Schiffe, die es versenkt hat, gestohlen hat. Einer dieser Schätze ist die erste von Kapitän Quachab verdiente Münze, mit der der Kapitän sein eigenes Vermögen auf hoher See begründet hat. | |||
An einem Tag im Ausguck richtet Ismael ein weiteres Unheil an: Er verwechselt einen Eisberg mit dem Rücken von Moby Duck und sorgt damit für Aufruhr an Bord des Schiffes. Um sich vom personifizierten Pech in Gestalt von Ismael zu befreien, beschließt Kapitän Quachab, Ismael auf einer kleinen, abgelegenen Insel auszusetzen. Doch just in diesem Moment wird die Pikuod von einem Riesenkraken angegriffen, dem es nur dank des raschen Eingreifens von Tik, Trik und Trak zu verdanken ist, dass der Krake in die dunklen Tiefen des Meeres zurückgedrängt werden kann. | |||
Die Suche nach Moby Dick ist lang und verläuft ergebnislos. Kapitän Quachab und seine Mannschaft müssen sich Piratenangriffen und schrecklichen Stürmen stellen, aber schließlich stoßen sie auf ein Schiff, das von dem weißen Wal gerammt wurde. Der Kapitän des Segelschiffs vertraut Quachab an, wohin der Pottwal unterwegs ist, und schließlich entdecken die Späher der Pikuod den weißen Wal Moby Duck. | |||
Der Kapitän sieht sich endlich am Ziel seiner Träume angekommen und befiehlt den Angriff auf das Ungetüm. Im Verlauf der Auseinandersetzung wird das stolze Schiff von Moby Duck nahezu vollständig zertrümmert. Teile der Besatzung, darunter Kapitän Quachab, Ismael, die Drillinge, aber auch die Harpuniere und Trallalah werden von Moby Duck verschluckt. Im Magen des mächtigen Monsters kommt es zum Showdown. Am Ende des Abenteuers muss sich jeder die Frage stellen, was er tatsächlich gesucht und gefunden hat. | |||
→ Für eine vollständige Inhaltsangabe und Infos zu den Hintergründen siehe auch den Hauptartikel ''[[Moby Duck (Geschichte)]]''. | |||
=== [[Omaggio a Ernest Hemingway]]: Cowboy Blues === | === [[Omaggio a Ernest Hemingway]]: Cowboy Blues === | ||
Version vom 15. März 2025, 14:54 Uhr
| ||||||
| Literatur aus Entenhausen | ||||||
| Literaturadaptionen | ||||||
(© Egmont Ehapa) | ||||||
| Erscheinungsdatum: | 25. November 2020 | |||||
| Chefredakteur: | ||||||
| Übersetzung: | Gudrun Penndorf, Manuela Buchholz, Petra Müller, Susanne Walter | |||||
| Geschichtenanzahl: | 9 | |||||
| Seitenanzahl: | 304 | |||||
| Preis: | 8,00 € | |||||
| Weiterführendes | ||||||
|
| ||||||
|
| ||||||
Inhalt
Die Legende von Donald Tell
- Originaltitel: Paperino e la leggenda di Papertell
- Story & Zeichnungen: Guido Scala
- Erstveröffentlichung: 28.08.1988
- Deutsche Erstveröffentlichung: OD 47 (auch in Entenhausener Weltbibliothek: Deutsche Literaturklassiker)
- Adaption von: Wilhelm Tell
- Figuren: Donald, Dagobert, Tick, Trick und Track und die Panzerknacker
- Seiten: 32
Auf Achse
- Originaltitel: Topolino e Pippo On the Road
- Story: Fausto Vitaliano
- Zeichnungen: Paolo Mottura
- Erstveröffentlichung: 30.06.2015
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Adaption von: Unterwegs (allerdings stark „entschärft“)
- Figuren: Micky und Goofy
- Seiten: 65
Mit Charme & Schnauze
- Originaltitel: A Marvellous Mutt
- Story: Pat & Carol McGreal
- Zeichnungen: Massimo Fecchi
- Erstveröffentlichung: 13.12.2015
- Deutsche Erstveröffentlichung: LTB 475
- Hommage an Die Peanuts
- Figuren: Tick, Trick und Track, Donald und Daniel Düsentrieb
- Seiten: 20
Omaggio a Ernest Hemingway: Ein perfekter Tag
- Originaltitel: Un giorno perfetto
- Story & Zeichnungen: Marco Palazzi
- Erstveröffentlichung: 30.01.2001
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Kurze Adaption von Big Two-Hearted River (Hemingway)
- Figur: Micky
- Seiten: 8
Moby Duck
- Originaltitel: Moby Dick
- Story: Francesco Artibani
- Zeichnungen: Paolo Mottura
- Erstveröffentlichung: 18.06.2013
- Genre: Adaption (von Moby-Dick)
- Figuren: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Onkel Dagobert, Dussel Duck, Franz Gans, Panzerknacker, Gundel Gaukeley, Daniel Düsentrieb, Moby Duck
- Seiten: 71
- Anmerkung: zwei Teile
- Nachgedruck aus: LTB 467
In einer verrufenen Hafenkneipe sucht Mr. Stump (Dussel Duck), der zweite Offizier der Pikuod, nach neuen Freiwilligen, die sich für eine dreijährige Reise auf einem Walfänger einschreiben wollen. Unter den neuen Rekruten befindet sich Ismael (Donald Duck), der das Festland so schnell wie möglich verlassen will, weil sein ehemaliger Reeder ihn verfolgt, um die Schulden Ismaels einzutreiben. In Begleitung von Mr. Stump geht Ismael an Bord des Schiffes, wo er die anderen Besatzungsmitglieder kennenlernt: Mr. Starbuck (Daniel Düsentrieb), erster Offizier der Pikuod, Mister Flatch (Franz Gans), dritter Offizier, und hinterhältigen Harpuniere (Panzerknacker), die Ismael von Anfang an nicht ausstehen können.
Beim Betreten der ihm zugewiesenen Kabine findet Ismael in seinem Kleiderschrank einen riesigen tätowierten Wilden vor, doch in Wirklichkeit handelt es sich um die drei kleinen Jungen aus Ozeanien Tik, Trik und Trak (Tick, Trick und Track), die als blinde Passagiere an Bord gegangen sind und die nach der Entdeckung von Kapitän Quachab (Onkel Dagobert) der Kombüse unter Ismaels Aufsicht zugewiesen werden.
Die Reise nimmt ihren Lauf: Das Schiff ist auf der Suche nach einem großen weißen Wal, der Moby Duck genannt wird. In dessen Bauch sollen unvorstellbare Schätze lagern, die das Ungeheuer gewissermaßen aus den Laderäumen der Schiffe, die es versenkt hat, gestohlen hat. Einer dieser Schätze ist die erste von Kapitän Quachab verdiente Münze, mit der der Kapitän sein eigenes Vermögen auf hoher See begründet hat.
An einem Tag im Ausguck richtet Ismael ein weiteres Unheil an: Er verwechselt einen Eisberg mit dem Rücken von Moby Duck und sorgt damit für Aufruhr an Bord des Schiffes. Um sich vom personifizierten Pech in Gestalt von Ismael zu befreien, beschließt Kapitän Quachab, Ismael auf einer kleinen, abgelegenen Insel auszusetzen. Doch just in diesem Moment wird die Pikuod von einem Riesenkraken angegriffen, dem es nur dank des raschen Eingreifens von Tik, Trik und Trak zu verdanken ist, dass der Krake in die dunklen Tiefen des Meeres zurückgedrängt werden kann.
Die Suche nach Moby Dick ist lang und verläuft ergebnislos. Kapitän Quachab und seine Mannschaft müssen sich Piratenangriffen und schrecklichen Stürmen stellen, aber schließlich stoßen sie auf ein Schiff, das von dem weißen Wal gerammt wurde. Der Kapitän des Segelschiffs vertraut Quachab an, wohin der Pottwal unterwegs ist, und schließlich entdecken die Späher der Pikuod den weißen Wal Moby Duck.
Der Kapitän sieht sich endlich am Ziel seiner Träume angekommen und befiehlt den Angriff auf das Ungetüm. Im Verlauf der Auseinandersetzung wird das stolze Schiff von Moby Duck nahezu vollständig zertrümmert. Teile der Besatzung, darunter Kapitän Quachab, Ismael, die Drillinge, aber auch die Harpuniere und Trallalah werden von Moby Duck verschluckt. Im Magen des mächtigen Monsters kommt es zum Showdown. Am Ende des Abenteuers muss sich jeder die Frage stellen, was er tatsächlich gesucht und gefunden hat.
→ Für eine vollständige Inhaltsangabe und Infos zu den Hintergründen siehe auch den Hauptartikel Moby Duck (Geschichte).
Omaggio a Ernest Hemingway: Cowboy Blues
- Originaltitel: Cow Boy Blues
- Story & Zeichnungen: Stefano Turconi
- Erstveröffentlichung: 7.11.2000
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Kurze Adaption von The Undefeated (Hemingway)
- Figuren: Goofy und Kater Karlo
- Seiten: 12
Carmen olé!
- Originaltitel: Paperin Caramba y Carmen Olè
- Story: Guido Martina
- Zeichnungen: Giovan Battista Carpi
- Erstveröffentlichung: 02.12.1979
- Genre: Adaption der Oper Carmen von Georges Bizet
- Figuren: Don Dosé, Carmen, Figaro/Barbier von Sevilla, Don Berto y Duckas, Schmuggler, Gustavillo, Dussillas Pastia
- Seiten: 16
- Besonderheit: Verarbeitung der musikalischen Nummern La cloche a sonné (1. Akt), Chanson Bohême (2. Akt), La fleur que tu m'avais jetée (2. Akt) und Couplets du toréador (2. und 4. Akt) aus der Oper Carmen sowie des Largo al factotum aus der Oper Der Barbier von Sevilla von Gioacchino Rossini; Verknüpfung von Bizets Carmen mit Rossinis Oper
- Nachdruck aus: LTB 88
Der musikbegeisterte Don Dosé, Neffe des Zigarrenfabrikanten Don Berto y Duckas, ist schwer verliebt in die Tabakhändlerin Carmen. Carmen verspricht ihm, wenn er sich die Ausrüstung eines Dragoners zulegte, würde sie stundenlang nur für ihn tanzen. Als Dosé abends in die Schenke des Dussillas Pastia kommt, schwärmt Carmen ihm von einer Bootstour im Mondenschein vor. Obwohl sie am Boot mit ihm Zärtlichkeiten austauscht, ist Carmen eigentlich daran interessiert, dass Dosé ihr den Rücken freihält für den Zigarrenschmuggel, den sie betreibt und der Dosés Onkel das Geschäft kaputtmacht. Zunächst geht alles gut, doch die Dragoner der Küstenwache schöpfen trotzdem Verdacht. Carmen wirft Dosé kurzerhand ins Wasser und entkommt, während Dosé ins Gefängnis wandert. Als er schließlich freikommt, ist er auf Rache aus an Carmen und ihrem Liebhaber, dem Torero Gustavillo. Für Gustavillos nächsten Kampf vertauscht er dessen Degenklinge mit der wertvollen Klinge aus Kristall seines Onkels. Gustavillo verliert den Kampf und er und Carmen werden davongejagt, aber auch Dosé geht es an den Kragen, weil er die Kristallklinge zerstört hat.
Ein Dschungel voller Wissenschaftler
- Originaltitel: Topolino e la giungla dei barbuti esploratori perduti
- Story: Augusto Macchetto
- Zeichnungen: Sergio Asteriti
- Erstveröffentlichung: 26.04.2011
- Deutsche Erstveröffentlichung
- Genre: Gagstory
- Figuren: Micky und Goofy
- Seiten: 6
Doktor Duckenfaust
- Originaltitel: Il dottor Paperus
- Story: Carlo Chendi und Luciano Bottaro
- Zeichnungen: Luciano Bottaro
- Erstveröffentlichung: 10.06.1958
- Deutsche Erstveröffentlichung: LTB Spezial 45 (auch in Hier bin ich Ente, hier darf ich's sein – Goethes Entenhausener Klassik)
- Adaption von: Faust
- Figuren: Dagobert, Donald, Daisy, Tick, Trick und Track, Mephistoteles, Gustav, Hexe Hicksi und die Panzerknacker
- Seiten: 70
- Die Geschichte wurde in zwei Teile aufgeteilt.
