Wächter der Mysterien: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Helm des Ikebin Nishda
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'''Wächter der Mysterien''' (ital. orig. ''I custodi del mistero'') ist eine italienische [[Comicserie]] des [[Maus]]-Universums, die von [[Comicautor]] von [[Bruno Sarda]] erdachte wurde. Innerhalb der Serie entstanden zwischen 2012 und 2014 vier Geschichten, von denen die ersten drei von [[Emilio Urbano]] gezeichnet wurden, für die vierte steuerte [[Marco Palazzi]] die [[Comiczeichner|Zeichnungen]] bei.
'''Wächter der Mysterien''' (ital. orig. ''I custodi del mistero'') ist eine italienische [[Comicserie]] des [[Maus]]-Universums, die von [[Comicautor]] von [[Bruno Sarda]] erdachte wurde. Innerhalb der Serie entstanden zwischen 2012 und 2014 vier Geschichten, von denen die ersten drei von [[Emilio Urbano]] gezeichnet wurden, für die vierte steuerte [[Marco Palazzi]] die [[Comiczeichner|Zeichnungen]] bei.


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| colspan="3" | '''Handlung'''<br> Irgendwo in Japan sind die beiden Abenteuer Indiana Jones und Savannen-Tom unterwegs im Gebirge, wo sie an steilen Feldvorsprüngen vorbeiklettern müssen. Die zwei Kletterer sind im Auftrag der „Hüter der Mysterien“ unterwegs, einer Geheimgesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, überall auf der Welt nach verborgenen Artefakten zu suchen, denen eine gewisse übernatürliche Kraft nachgesagt wird. Diese Mal sind Indiana Jones und der kernige Savannen-Tom auf der Suche nach dem legendären Helm des mächtigen Samurai Ikebin Nishda. Nach der anstrengenden Kletterpartie werden Indiana und Tom schließlich in einer Höhle fündig: Sie stehen vor der prächtigen Rüstung des ruhmreichen Samurai und bewundern dessen Waffen-Arsenal. Darunter befindet sich auch der beeindruckende Helm, der über magische Kräfte verfügen soll. Tatsächlich werden Indiana Goof und Savannen-Tom Zeuge dieses wundersamen Relikts, nachdem sich Indiana den Helm auf den Kopf gesetzt hat. Daraufhin ist Indiana Goof auf einmal unsichtbar!
 
Nach kurzer Überlegung sind sich Indiana und Tom einig, dass der Helm nicht in die falschen Hände geraten darf, sondern so schnell wie möglich in eine Basis der „Hüter der Mysterien“ gebracht werden muss. Daher beschließt Indiana Goof, den Rückweg nach Tokyo anzutreten, um sich dort schleunigst mit Toshiro Tatanakata zu treffen, dem erfolgreichen IT-Unternehmer und Sponsor der Geheimgesellschaft. Währenddessen versucht Savannen-Tom, ihre hartnäckigen Verfolger in eine Falle zu locken. Wie korrekt vermutet, haben sich zwei zwielichtige Halunken an die Fersen der Schatzsucher geheftet und wollen Savannen-Tom nun das magische Artefakt abnehmen. Es kommt zu einem kurzen Gefecht, aus dem Tom die Flucht gelingt, doch die Schurken wissen nun Bescheid, dass Indiana Goof das echte Artefakt besitzen muss.
 
In Tokyo vereinbaren Indiana Goof und Toshiro Tatanakata ein Treffen miteinander. Beide werden allerdings von intriganten Mitgliedern der bösen K.A.O.S.-Gruppe in die irre geführt und in eine Falle gelockt. Der finstere Anführer von K.A.O.S., der niederträchtige Malefikus, will nicht nur an den Helm des Ikebin Nishda gelangen, sondern auch noch seinen Gegenspieler Toshiro Tatanakata aus dem Weg räumen. Dazu hat er sich mit dem korrupten Leiter des Raumfahrtzentrums verbündet, dem gemeinen Sakja Zuyen. Von all dem ahnen Indiana Goof und sein Freund Toshiro noch nichts, als sie abends zur späten Stunde das Raumfahrtzentrum erreichen, wo derzeit an einem neuartigen Reaktor zur Energiegewinnung geforscht wird. Die knallharten Ninjas von K.A.O.S. greifen an und können Toshiro Tatanakata gefangen nehmen, Indiana Goof allerdings kann knapp entkommen.
 
Die Ninjas dringen mühelose in das geheime Labor der Wissenschaftseinrichtung ein und knacken in Windeseile den Safe. Der bewusstlose Toshiro Tatanakata wird am Tatort zurückgelassen, wo er wenig später von der herbeistürmenden Polizei aufgefunden wird. Der bärbeißige Kommissar glaubt dem verwirrten IT-Unternehmer kein Wort und als auch noch einer der Wachmänner die Aufmerksamkeit auf Toshiro Tatanakata lenkt, wird dieser festgenommen.
 
Mithilfe des unsichtbar machenden Helms des Ikebin Nishda schafft es Indiana Goof, unbemerkt in die Zelle seines Freundes zu gelangen. Dieser ist verwundert und froh, dass Indiana auf freiem Fuß ist und ihm helfen möchte, seine Unschuld zu beweisen. Dazu muss er aber eine Verbindung zwischen Malefikus und Sakja Zuyen herstellen. Letzterer will eigenmächtig über den neuen Reaktor verfügen, wogegen Malefikus mit der Macht des Helms des Samurai die Welt in Angst und Schrecken versetzen will. Nun ist es an Indiana Goof, das Komplott aufzudecken und den Helm des Ikebin Nishda in Sicherheit zu bringen, damit dieser von den „Wächtern der Mysterien“ für immer und ewig versteckt werden kann.
 
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| colspan="3" | '''Historischer Hintergrund'''<br> hier
| colspan="3" | '''Historischer Hintergrund'''<br> Sagenumwobene Kopfbedeckungen, die unsichtbar machen sollen, sind in der Literatur schon seit längerer Zeit bekannt. Über eine Tarnkappe, die auch oder vor allem in Bewegung ihren Träger unsichtbar machen kann, berichtet schon das Nibelungenlied-Epos aus dem späten 12. Jahrhundert. Der Held Siegfried verfügt hier über eine Tarnkappe, in der Erzählung auch „tarnhût“ genannt. Siegfried erringt im Nibelungenlied die Tarnkappe von einem Zwerg namens Alberich, der den Hort der Nibelungen bewacht. Im Nibelungenlied ist die Tarnkappe keine Kopfbedeckung, sondern – dem frühmittelalterlichen deutschen Sprachgebrauch entsprechend – ein Mantel, Cape oder Umhang.
 
Einen Helm, der seinem Träger Unsichtbarkeit verleiht, fertigen die Zyklopen der griechischen Mythologie dem Unterweltengott Hades, damit er Zeus im Kampf gegen die Titanen beistehen kann. So wie die Kyklopen als Waffe dem Zeus die Donnerkeile und dem Poseidon den Dreizack gaben, so fertigten sie für Hades den Helm der Unsichtbarkeit, der demnach entsprechend das Hauptattribut des Gottes wurde.
Eine weitere Tarnkappe wird Perseus auf seinem Weg zur Gorgone Medusa von den Nymphen überreicht. Auch im Trojanischen Krieg bedient sich Athene der Hadeskappe.
 
In der nordischen Mythologie taucht in der Edda der furchteinflößende Oegishjalmr auf, der nicht ohne Grund auch Schreckenshelm genannt wurde.
 
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