Manga: Unterschied zwischen den Versionen
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Kindliche und niedliche Darstellung der Figuren mit großen Augen sind typische Stilmerkmale eines Mangas. Diese Merkmale spricht besonders Mädchen an, die die Hauptzielgruppe und Abnehmer von Mangas sind. Frederik Schodt vermutet den Ursprung der übergroßen Augen während der Öffnung Japans nach Westen und dem um 1900 entstandenen Schönheitsideal, das auch im westlichem Äußeren der japanischen Figuren erkennbar sei.<ref>https://archive.org/details/mangamanga00fred</ref> | Kindliche und niedliche Darstellung der Figuren mit großen Augen sind typische Stilmerkmale eines Mangas. Diese Merkmale spricht besonders Mädchen an, die die Hauptzielgruppe und Abnehmer von Mangas sind. Frederik Schodt vermutet den Ursprung der übergroßen Augen während der Öffnung Japans nach Westen und dem um 1900 entstandenen Schönheitsideal, das auch im westlichem Äußeren der japanischen Figuren erkennbar sei.<ref>https://archive.org/details/mangamanga00fred</ref> | ||
[[Datei:Manga Leserichtung.JPG|thumb|rechts|Leserichtung © Carlsen]] | |||
Mangas sind in der Regel in Schwarz-Weiß gehalten und werden von hinten nach vorne gelesen sowie von rechts nach links. Als der [[Carlsen Verlag]] 1997 die „Dragonball“ Serie in Deutschland veröffentlichte, gaben die Lizenzgeber vor, dieses Stilmittel beizubehalten. Das senkt auch die Kosten für die Verlage, die damit die geringeren Preise weitergeben können und das Leseerlebnis wird authentischer. Seit der ersten Manga-Serie auf Deutsch ist es üblich, dass sich auf der letzten Seite eine Leseanleitung befindet. | Mangas sind in der Regel in Schwarz-Weiß gehalten und werden von hinten nach vorne gelesen sowie von rechts nach links. Als der [[Carlsen Verlag]] 1997 die „Dragonball“ Serie in Deutschland veröffentlichte, gaben die Lizenzgeber vor, dieses Stilmittel beizubehalten. Das senkt auch die Kosten für die Verlage, die damit die geringeren Preise weitergeben können und das Leseerlebnis wird authentischer. Seit der ersten Manga-Serie auf Deutsch ist es üblich, dass sich auf der letzten Seite eine Leseanleitung befindet. | ||