Das Schwarze Phantom: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Schwarze Phantom hat bisher in verhältnismäßig wenigen italienischen [[Adaption]]en eine Rolle übernommen. Das erste Mal tauchte es 1966 in der Geschichte ''Micky als Kurier des Zaren'' ([[LTB 17]]) von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Giovan Battista Carpi]] auf. In der Comicversion der Romanvorlage von Jules Verne übernimmt das Phantom die Rolle des Verräters und Intriganten Iwan Ogareff, der sich mit dem von Kater Karlo verkörperten Khan gegen den russischen Zaren verbündet hat. 1973 folgte mit ''Galante Duelle'' ([[LTB 70]]/[[LTB Spezial 24]]) eine weitere Geschichte in Kostümen, jedoch keine Adaption, wo das Phantom gemeinsam mit weiteren Gegenspielern Mickys in einem Mantel-und-Degen-Setting auftrat. Die beiden Geschichten sollten jahrelang die einzigen bleiben, in denen man das Phantom auch jenseits des aktuellen [[Entenhausen]]s zu Gesicht bekam.
Das Schwarze Phantom hat bisher in verhältnismäßig wenigen italienischen [[Adaption]]en eine Rolle übernommen. Das erste Mal tauchte es 1966 in der Geschichte ''Micky als Kurier des Zaren'' ([[LTB 17]]) von [[Gian Giacomo Dalmasso]] und [[Giovan Battista Carpi]] auf. In der Comicversion der Romanvorlage von Jules Verne übernimmt das Phantom die Rolle des Verräters und Intriganten Iwan Ogareff, der sich mit dem von Kater Karlo verkörperten Khan gegen den russischen Zaren verbündet hat. 1973 folgte mit ''Galante Duelle'' ([[LTB 70]]/[[LTB Spezial 24]]) eine weitere Geschichte in Kostümen, jedoch keine Adaption, wo das Phantom gemeinsam mit weiteren Gegenspielern Mickys in einem Mantel-und-Degen-Setting auftrat. Die beiden Geschichten sollten jahrelang die einzigen bleiben, in denen man das Phantom auch jenseits des aktuellen [[Entenhausen]]s zu Gesicht bekam.
[[Bild:Graf Phantula.jpg|mini|rechts|Das Phantom als Dracula (© Egmont Ehapa)]]
[[Bild:Graf Phantula.jpg|mini|rechts|Das Phantom als Dracula (© Egmont Ehapa)]]
Dies änderte sich erst 1989, als das Phantom in einer [[Zeitmaschinen-Geschichte]] auftauchte und den französischen Kardinal Richelieu verkörperte (''Ein romantisches Abenteuer'', [[LTB 147]]/[[LTB Spezial 48]]) und im selben Jahr in ''Die Verlobten'' ([[LTB 151]]) in einer echten Adaption, wo das Phantom als „der Ungenannte“ auftritt, dessen Name („Graf Nasopiatto“ in der deutschen Version) nicht ausgesprochen werden kann, ohne dass es zu einem Unglück kommt. Das Phantom nimmt in dieser Geschichte letztlich eine positive Rolle ein, die für die Figur selten ist, da es für die Freilassung Goofys und Minnies sorgt und Kater Karlos Intrige aufdeckt. Das Schwarze Phantom findet auch  seinen Auftritt in ''[[Drachenland|Der Ritter ohne Furcht und Adel]]'' ([[LTB 203]]/[[LTB Fantasy 6]]), in [[Es war einmal in Amerika#Tausend Rinder, Tausend Meilen|einer Geschichte]] der Serie ''[[Es war einmal in Amerika]]'', in ''Der Schatten des Drachen'' ([[LTB 94]]) und in ''Wem die Glocke klingelt'', einer Adaption von Ernest Hemingway. Wie an dieser Auflistung erkennbar, nahm in den 1990ern die Verwendung des Phantoms in Adaptionen und Kostümgeschichten stark zu.
Dies änderte sich erst 1989, als das Phantom in einer [[Zeitmaschinen-Geschichte]] auftauchte und den französischen Kardinal Richelieu verkörperte (''Ein romantisches Abenteuer'', [[LTB 147]]/[[LTB Spezial 48]]) und im selben Jahr in ''Die Verlobten'' ([[LTB 151]]) in einer echten Adaption, wo das Phantom als „der Ungenannte“ auftritt, dessen Name („Graf Nasopiatto“ in der deutschen Version) nicht ausgesprochen werden kann, ohne dass es zu einem Unglück kommt. Das Phantom nimmt in dieser Geschichte letztlich eine positive Rolle ein, die für die Figur selten ist, da es für die Freilassung Goofys und Minnies sorgt und Kater Karlos Intrige aufdeckt. Das Schwarze Phantom findet auch  seinen Auftritt in ''[[Drachenland|Der Ritter ohne Furcht und Adel]]'' ([[LTB 203]]/[[LTB Fantasy 6]]), in [[Es war einmal in Amerika#Tausend Rinder, Tausend Meilen|einer Geschichte]] der Serie ''[[Es war einmal in Amerika]]'', in ''Der Schatten des Drachen'' ([[LTB Spezial 94]]) und in ''Wem die Glocke klingelt'', einer Adaption von Ernest Hemingway. Wie an dieser Auflistung erkennbar, nahm in den 1990ern die Verwendung des Phantoms in Adaptionen und Kostümgeschichten stark zu.


2008 folgte schließlich ''Die Legende von Neunzehnhundert'' ([[LTB Maus-Edition 2]]), wo das Phantom als Rolly Morton Phantom auftritt (Parodie von Jelly Roll Morton) und Goofy zu einem Duell unter Pianisten auffordert. Weitere Auftritte finden sich in den Adaptionen ''Eine Hommage an das süße Leben'' und ''Graf Phantula'', wo das Phantom als Dracula sein Unwesen treibt, was der düsteren Grundstimmung der Figur zupass kommt. Auch in ''Die fantastischen Abenteuer des Don Quigoof de la Bilanca'', ''Mausopolis'', ''[[Micky Maltese]]'' und ''Die Duckyssee'' spielt das Phantom mit. In einigen dieser Geschichten übernimmt das Phantom die Rolle des bösesten aller Gegenspieler Mickys und wird von einer unheimlichen Aura umgeben. In den seltensten Fällen ist in den Adaptionen die Figur maskiert.
2008 folgte schließlich ''Die Legende von Neunzehnhundert'' ([[LTB Maus-Edition 2]]), wo das Phantom als Rolly Morton Phantom auftritt (Parodie von Jelly Roll Morton) und Goofy zu einem Duell unter Pianisten auffordert. Weitere Auftritte finden sich in den Adaptionen ''Eine Hommage an das süße Leben'' und ''Graf Phantula'', wo das Phantom als Dracula sein Unwesen treibt, was der düsteren Grundstimmung der Figur zupass kommt. Auch in ''Die fantastischen Abenteuer des Don Quigoof de la Bilanca'', ''Mausopolis'', ''[[Micky Maltese]]'' und ''Die Duckyssee'' spielt das Phantom mit. In einigen dieser Geschichten übernimmt das Phantom die Rolle des bösesten aller Gegenspieler Mickys und wird von einer unheimlichen Aura umgeben. In den seltensten Fällen ist in den Adaptionen die Figur maskiert.