Die einfachen Dinge: Unterschied zwischen den Versionen
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Der [[Cartoon]] '''Die einfachen Dinge''' (im | Der [[Cartoon]] '''Die einfachen Dinge''' (im Original ''The Simple Things'') kam am 27. März 1953<ref>[https://www.newspapers.com/newspage/357851437/ Internet-Eintrag] von „Newspapers“</ref> in den USA in die Kinos. Micky und Pluto wollen beim Angeln entspannen, doch die hiesige Tierwelt hält die beiden auf Trab. | ||
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[[Datei:Die einfachen Dinge-1.png|thumb|left|Pluto | [[Datei:Die einfachen Dinge-1.png|thumb|left|Pluto entdeckt beim Erkunden des Strands eine kleine Wasserfontäne (© Disney)]] | ||
Micky beschließt, bei strahlendem Sonnenschein einen Tag am Meer zu verbringen. An seiner Seite erkundet Pluto die felsige Umgebung. Während Micky fröhlich pfeifend mit Angel und Proviant unter dem Arm über einige Felsen springt, streift Pluto schnüffelnd umher. Als er durch eine Pfütze läuft, fischt er aus Versehen einen Seestern heraus, der auf seiner Schnauze sitzt. Pluto läuft unbeirrt weiter und stößt gegen einen Felsen. Der Seestern nutzt die Situation und springt zurück in seine Pfütze. Pluto setzt seine Suche nach einer kurzen Schnaufer fort. | |||
Während Micky einen Angelplatz gefunden hat und seine Sachen ablegt, hat Pluto den Strand erreicht. Er kommt an eine Stelle, an der Blasen aufsteigen. Er schnuppert daran, als plötzlich eine kleine Fontäne aus dem Wasser schießt. Mit seiner Pfote verstopft er den Wasseraustritt. Dieses kommt nun hinter ihm hervor und macht ihn nass. Wütend dreht sich Pluto um. Er gräbt nach dem Wasser. Dabei schleudert er eine Muschel heraus. Diese erschrickt, als sie Pluto sieht. Weil er der Muschel zu nahe kommt, spritzt sie ihm Wasser ins Gesicht. Pluto bellt wütend zurück. Die Muschel antwortet mit einem Klackern. Pluto springt auf die Muschel, so dass sie sich nicht mehr öffnen kann. Aber die Muschel ist stark genug, um Pluto von sich zu schleudern. Dann will sie sich an ihm rächen und beißt ihm in den Schwanz. Vor Schmerz springt Pluto auf. Er versucht, die Muschel von seinem Schwanz zu werfen. Stattdessen landet die Muschel aber in seinem Maul, wo er sie vorerst nicht mehr los wird. | |||
Micky | In Panik rennt er zu Micky, damit der ihm hilft. Da Pluto aber ständig mit dem Maul klappert, nimmt Micky an, dass sein Haustier Hunger hat. Deshalb wirft er ihm eine Wurst zu, die jedoch die Muschel beginnt aufzufressen. Pluto versucht, der Muschel die Wurst aus dem Maul zu ziehen. Aber die Muschel beißt ihm zur Strafe in die Pfote. Dann spritzt sie Micky Wasser ins Gesicht. Micky ist verärgert, weil er glaubt, dass Pluto das getan hat. Dann schnappt sich die Muschel auch noch das Sandwich aus Mickys Hand und frisst es auf. Micky ist verärgert, weil er denkt, dass Pluto zu frech zu ihm ist. Er bleibt jedoch entspannt und holt das nächste Sandwich aus seiner Kiste sowie einen Pfefferstreuer. Micky würzt sein Essen, als die Muschel plötzlich versehentlich ihm dem Pfefferstreuer entreißt, weil sie denkt, dass es für sie wieder etwas Leckeres zu essen gibt. Durch den Pfeffer im Mund muss die Muschel stark nießen. Dabei wird sie rückwärts in Plutos Kopf geschleudert. Pluto schaut verwirrt, was Micky sehr amüsant findet. Durch weiteres Niesen wird die Muschel aus Plutos Mund geschleudert, so dass Micky nun weiß, was mit seinem Haustier passiert ist. Die Muschel hüpft nießend Richtung Wasser. Eine Seemöwe, die auf einem Felsen im Sand sitzt, will sich die Muschel greifen. Doch das Schalentier kann sich noch rechtzeitig ins Wasser retten. | ||
Da sieht sie, wie Micky Pluto eine Wurst zuwirft. Schnell landet sie auf Plutos Kopf und schnappt sich die Wurst. Damit fliegt sie davon. Für Pluto bleibt nichts mehr zu essen übrig. Er schnüffelt weiter, um vielleicht doch noch etwas zu finden. Dabei stößt er auf die Fischköder, die Micky in einem Eimer neben sich aufbewahrt. Angewidert dreht er sich um. Die Möwe hingegen zeigt Interesse. Ihr erster Versuch, Micky den Köder vom Haken zu fressen, scheitert. Stattdessen trägt die Möwe Verletzungen davon. Also fliegt sie um die Angelstelle herum. Sicherheitshalber setzt sich Micky seinen Hut auf. Die Möwe landet unbemerkt auf seinem Kopf. Sie sagt etwas. Micky schaut verwirrt zurück, während die Möwe ihm den Fischköder aus der Hand frisst. Als Micky den Köder an den Haken hängen will, merkt er, dass er weg ist. Durch den Schatten im Wasser sieht er die Möwe auf seinem Kopf sitzen. Er versucht, sie zu verscheuchen, aber sie landet unter seinem Hut, den er wieder aufsetzt, als er glaubt, sie damit vertrieben zu haben. | |||
Die Möwe fliegt unbemerkt weiter und landet auf dem zweiten Ködereimer, neben dem Pluto gerade ein Nickerchen macht. Pluto wird durch die Schmatzgeräusche geweckt. Er nimmt den Hut vom Eimer weg und entdeckt die Möwe, die die Fischköder frisst. Um die Möwe zu verscheuchen, will Pluto sie mit dem Maul packen. Er reißt ihr dabei aber versehentlich eine Schwanzfeder aus, da die Möwe sich nach unten beugt. Die empörte Möwe schnappt sich die Feder aus Plutos Maul und steckt sie an ihren Platz zurück. Nun versucht Pluto, die Möwe zu fangen, um sie zu vertreiben. Aber die Möwe lässt sich das nicht gefallen. Sie schnappt sich heimlich Plutos Schwanz und steckt ihn durch sein Halsband. Dann zieht sie einmal fest zu, so dass Pluto sich nicht mehr bewegen kann und durch sein Halsband gefesselt ist. Damit er nicht bellt, bindet sie ihm mit den Ohren die Schnauze zu. Zufrieden springt sie in den Eimer mit den Ködern und frisst einen Fisch. Als Micky einen neuen Köder holen will, reicht sie ihm eine Gräte. Als Micky diese dann an den Haken hängt, bemerkt er den Diebstahl. Er schaut zurück, sieht die Möwe und versucht sie zu verscheuchen. Die Möwe fliegt davon, nimmt aber den Eimer mit. Micky wirft einen schweren Stein, der im Eimer landet, sodass die Möwe durch das Gewicht nach unten gezogen wird. Sie landet auf Pluto, der daraufhin auf Micky fällt. Dadurch wird er von seiner Bewegungsunfähigkeit befreit. Die Möwe schlägt noch einmal zu. Mit Hilfe des Winkeralphabets signalisiert sie den anderen Möwen, dass es bei Micky und Pluto frischen Fisch umsonst gibt. Sofort machen sich die Möwen auf den Weg, sodass Micky und Pluto die Flucht ergreifen müssen. Die Möwe selbst schwimmt in einem Eimer auf dem Meer und lässt sich den Fischköder schmecken, während sie der Musik aus Mickys Kofferradio lauscht. | |||
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| I must confess, I couldn’t care less, but other people do, || Ich muss gestehen, ich kann es nicht vernachlässigen, aber andere Leute schon, | | I must confess, I couldn’t care less, but other people do, || Ich muss gestehen, ich kann es nicht vernachlässigen, aber andere Leute schon, | ||
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| Just so I’ve got my | | Just so I’ve got my favorite spot, right along side of you. || und ich suche mir einen schönen Platz, direkt neben dir. | ||
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An und für sich stellt der Song kein besonderes Element des Cartoons dar. Doch er unterstützt | An und für sich stellt der Song kein besonderes Element des Cartoons dar. Doch er unterstützt die zentrale Aussage, die der Trickfilm dem Zuschauer geben möchte. Es sind die einfachen Dinge, die das Leben schön machen. | ||
Zu Beginn des Cartoons wird der Song einmal komplett gesungen. Micky pfeift ihn sogar mit, als er sein Lager an der Küste aufschlägt, wodurch die Wirkung sowohl verstärkt als auch auf den Mäuserich – und damit auf den Cartoon – übertragen wird. Zum Ende hin, nachdem die Möwe sich den Eimer mit Fisch unter den Nagel reißen konnte, singt sie das Lied ebenfalls. Einerseits hebt das erneute Aufgreifen der Anfangsmelodie hervor, wie sich die Situation gewandelt hat: Für Micky und Pluto ist der entspannte Tag zu einem Albtraum geworden. Andererseits rahmt der Song den Cartoon ein und kreiert damit eine Art Sperrstellung, sodass die Erlebnisse der Strandbesucher noch dramatischer dargestellt werden, weil aufgegriffen wird, wie groß die Vorfreude anfangs war und wie groß jetzt die Enttäuschung ist. | Zu Beginn des Cartoons wird der Song einmal komplett gesungen. Micky pfeift ihn sogar mit, als er sein Lager an der Küste aufschlägt, wodurch die Wirkung sowohl verstärkt als auch auf den Mäuserich – und damit auf den Cartoon – übertragen wird. Zum Ende hin, nachdem die Möwe sich den Eimer mit Fisch unter den Nagel reißen konnte, singt sie das Lied ebenfalls. Einerseits hebt das erneute Aufgreifen der Anfangsmelodie hervor, wie sich die Situation gewandelt hat: Für Micky und Pluto ist der entspannte Tag zu einem Albtraum geworden. Andererseits rahmt der Song den Cartoon ein und kreiert damit eine Art Sperrstellung, sodass die Erlebnisse der Strandbesucher noch dramatischer dargestellt werden, weil aufgegriffen wird, wie groß die Vorfreude anfangs war und wie groß jetzt die Enttäuschung ist. | ||
Das Abdriften der ruhigen Handlung hin zu einer überhasteten Flucht wird schon in der Mitte des Cartoons durch das Niesen der Muschel vorausgesagt. Sie ist, ebenfalls wie die Möwe, ein Tier, und ist durch | Das Abdriften der ruhigen Handlung hin zu einer überhasteten Flucht wird schon in der Mitte des Cartoons durch das Niesen der Muschel vorausgesagt. Sie ist, ebenfalls wie die Möwe, ein Tier, und ist durch den Pfeffer, den sie verschluckt hat, nicht nur selbst aus der Bahn geworfen, sondern überträgt diese Spannung auch auf Micky, indem sie ihn heftig anniest. | ||
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| Micky Maus || [[James MacDonald]] || [[Jonas Ziegler]] | |||
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| Seemöwe || [[Clarence Nash]] || - | |||
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== Trivia == | == Trivia == | ||
* Jimmy MacDonald ist hier zum letzten Mal als | * Dieser Cartoon ist auf der DVD-Sammlung [[Walt Disney Kostbarkeiten: Micky Maus im Glanz der Farbe 2]] zu finden. | ||
* In diesem Cartoon finden sich zum letzten Mal Animationen von [[Fred Moore]]. Er starb 1952 bei einem Autounfall | * Er ist ebenso auf [[Disney+]] abrufbar. | ||
* Der Cartoon wurde als Level im Videospiel [[Disney's Magical Mirror Starring Mickey Mouse|Disney’s Magical Mirror Starring Mickey Mouse]] umgesetzt | * Jimmy MacDonald ist hier zum letzten Mal als Micky Maus zu hören. | ||
* Es ist der letzte Classic-Cartoon-Auftritt von Micky und Pluto sowie der letzte Micky-Cartoon, der unter Walt Disney produziert wurde. | |||
* [[The Simple Things (Song)| The Simple Things]] wurde extra für diesen Cartoon komponiert und eingesungen | |||
* In diesem Cartoon finden sich zum letzten Mal Animationen von [[Fred Moore]]. Er starb 1952 bei einem Autounfall. | |||
* Der Cartoon wurde als Level im Videospiel [[Disney's Magical Mirror Starring Mickey Mouse|Disney’s Magical Mirror Starring Mickey Mouse]] umgesetzt. | |||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
Version vom 12. November 2023, 14:36 Uhr
| Die einfachen Dinge | |
|---|---|
| The Simple Things | |
| © Disney • Quelle: fandom | |
| Uraufführung: | 27. März 1953 |
| Titelheld: | Micky Maus |
| Regie: | Charles Nichols |
| Animation: | Marvin Woodward, Fred Moore, Norman Ferguson etc. |
| Drehbuch: | Bill Berg |
| Produktion: | Walt Disney |
| Musik: | Paul Smith |
| Länge: | 6:49 Minuten |
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| |
Der Cartoon Die einfachen Dinge (im Original The Simple Things) kam am 27. März 1953[1] in den USA in die Kinos. Micky und Pluto wollen beim Angeln entspannen, doch die hiesige Tierwelt hält die beiden auf Trab.
Figuren
- Micky Maus
- Pluto
- Seestern
- Muschel
- Gierige Seemöwe
- Weitere Seemöwen
Handlung

Micky beschließt, bei strahlendem Sonnenschein einen Tag am Meer zu verbringen. An seiner Seite erkundet Pluto die felsige Umgebung. Während Micky fröhlich pfeifend mit Angel und Proviant unter dem Arm über einige Felsen springt, streift Pluto schnüffelnd umher. Als er durch eine Pfütze läuft, fischt er aus Versehen einen Seestern heraus, der auf seiner Schnauze sitzt. Pluto läuft unbeirrt weiter und stößt gegen einen Felsen. Der Seestern nutzt die Situation und springt zurück in seine Pfütze. Pluto setzt seine Suche nach einer kurzen Schnaufer fort.
Während Micky einen Angelplatz gefunden hat und seine Sachen ablegt, hat Pluto den Strand erreicht. Er kommt an eine Stelle, an der Blasen aufsteigen. Er schnuppert daran, als plötzlich eine kleine Fontäne aus dem Wasser schießt. Mit seiner Pfote verstopft er den Wasseraustritt. Dieses kommt nun hinter ihm hervor und macht ihn nass. Wütend dreht sich Pluto um. Er gräbt nach dem Wasser. Dabei schleudert er eine Muschel heraus. Diese erschrickt, als sie Pluto sieht. Weil er der Muschel zu nahe kommt, spritzt sie ihm Wasser ins Gesicht. Pluto bellt wütend zurück. Die Muschel antwortet mit einem Klackern. Pluto springt auf die Muschel, so dass sie sich nicht mehr öffnen kann. Aber die Muschel ist stark genug, um Pluto von sich zu schleudern. Dann will sie sich an ihm rächen und beißt ihm in den Schwanz. Vor Schmerz springt Pluto auf. Er versucht, die Muschel von seinem Schwanz zu werfen. Stattdessen landet die Muschel aber in seinem Maul, wo er sie vorerst nicht mehr los wird.
In Panik rennt er zu Micky, damit der ihm hilft. Da Pluto aber ständig mit dem Maul klappert, nimmt Micky an, dass sein Haustier Hunger hat. Deshalb wirft er ihm eine Wurst zu, die jedoch die Muschel beginnt aufzufressen. Pluto versucht, der Muschel die Wurst aus dem Maul zu ziehen. Aber die Muschel beißt ihm zur Strafe in die Pfote. Dann spritzt sie Micky Wasser ins Gesicht. Micky ist verärgert, weil er glaubt, dass Pluto das getan hat. Dann schnappt sich die Muschel auch noch das Sandwich aus Mickys Hand und frisst es auf. Micky ist verärgert, weil er denkt, dass Pluto zu frech zu ihm ist. Er bleibt jedoch entspannt und holt das nächste Sandwich aus seiner Kiste sowie einen Pfefferstreuer. Micky würzt sein Essen, als die Muschel plötzlich versehentlich ihm dem Pfefferstreuer entreißt, weil sie denkt, dass es für sie wieder etwas Leckeres zu essen gibt. Durch den Pfeffer im Mund muss die Muschel stark nießen. Dabei wird sie rückwärts in Plutos Kopf geschleudert. Pluto schaut verwirrt, was Micky sehr amüsant findet. Durch weiteres Niesen wird die Muschel aus Plutos Mund geschleudert, so dass Micky nun weiß, was mit seinem Haustier passiert ist. Die Muschel hüpft nießend Richtung Wasser. Eine Seemöwe, die auf einem Felsen im Sand sitzt, will sich die Muschel greifen. Doch das Schalentier kann sich noch rechtzeitig ins Wasser retten.
Da sieht sie, wie Micky Pluto eine Wurst zuwirft. Schnell landet sie auf Plutos Kopf und schnappt sich die Wurst. Damit fliegt sie davon. Für Pluto bleibt nichts mehr zu essen übrig. Er schnüffelt weiter, um vielleicht doch noch etwas zu finden. Dabei stößt er auf die Fischköder, die Micky in einem Eimer neben sich aufbewahrt. Angewidert dreht er sich um. Die Möwe hingegen zeigt Interesse. Ihr erster Versuch, Micky den Köder vom Haken zu fressen, scheitert. Stattdessen trägt die Möwe Verletzungen davon. Also fliegt sie um die Angelstelle herum. Sicherheitshalber setzt sich Micky seinen Hut auf. Die Möwe landet unbemerkt auf seinem Kopf. Sie sagt etwas. Micky schaut verwirrt zurück, während die Möwe ihm den Fischköder aus der Hand frisst. Als Micky den Köder an den Haken hängen will, merkt er, dass er weg ist. Durch den Schatten im Wasser sieht er die Möwe auf seinem Kopf sitzen. Er versucht, sie zu verscheuchen, aber sie landet unter seinem Hut, den er wieder aufsetzt, als er glaubt, sie damit vertrieben zu haben.
Die Möwe fliegt unbemerkt weiter und landet auf dem zweiten Ködereimer, neben dem Pluto gerade ein Nickerchen macht. Pluto wird durch die Schmatzgeräusche geweckt. Er nimmt den Hut vom Eimer weg und entdeckt die Möwe, die die Fischköder frisst. Um die Möwe zu verscheuchen, will Pluto sie mit dem Maul packen. Er reißt ihr dabei aber versehentlich eine Schwanzfeder aus, da die Möwe sich nach unten beugt. Die empörte Möwe schnappt sich die Feder aus Plutos Maul und steckt sie an ihren Platz zurück. Nun versucht Pluto, die Möwe zu fangen, um sie zu vertreiben. Aber die Möwe lässt sich das nicht gefallen. Sie schnappt sich heimlich Plutos Schwanz und steckt ihn durch sein Halsband. Dann zieht sie einmal fest zu, so dass Pluto sich nicht mehr bewegen kann und durch sein Halsband gefesselt ist. Damit er nicht bellt, bindet sie ihm mit den Ohren die Schnauze zu. Zufrieden springt sie in den Eimer mit den Ködern und frisst einen Fisch. Als Micky einen neuen Köder holen will, reicht sie ihm eine Gräte. Als Micky diese dann an den Haken hängt, bemerkt er den Diebstahl. Er schaut zurück, sieht die Möwe und versucht sie zu verscheuchen. Die Möwe fliegt davon, nimmt aber den Eimer mit. Micky wirft einen schweren Stein, der im Eimer landet, sodass die Möwe durch das Gewicht nach unten gezogen wird. Sie landet auf Pluto, der daraufhin auf Micky fällt. Dadurch wird er von seiner Bewegungsunfähigkeit befreit. Die Möwe schlägt noch einmal zu. Mit Hilfe des Winkeralphabets signalisiert sie den anderen Möwen, dass es bei Micky und Pluto frischen Fisch umsonst gibt. Sofort machen sich die Möwen auf den Weg, sodass Micky und Pluto die Flucht ergreifen müssen. Die Möwe selbst schwimmt in einem Eimer auf dem Meer und lässt sich den Fischköder schmecken, während sie der Musik aus Mickys Kofferradio lauscht.
Song
Speziell für diesen Cartoon wurde der Song The Simple Things einstudiert und gesungen. Auch in der deutschen Synchronfassung wurde der englische Liedtext verwendet.
| It’s the simple things, they give my heart its wings, | Es sind die einfachen Dinge, die meinem Herz Flügel geben, |
| Like fishing on a sunny day. | Wie zum Beispiel Angeln an einem sonnigen Tag. |
| In the open air without a single care, | An der frischen Luft ohne eine einzige Sorge, |
| You’ll hear me singing on my way. | wirst du mich auf meinem Weg singen hören. |
| It’s the corny jokes I like to share with folks, | Es sind die abgedroschenen Witze, die ich gerne mit Leuten teile, |
| ‘Cause laughing keeps me feeling fine. | denn Lachen macht mich glücklich. |
| It’s the sun refrain of every gentle rain, | Es ist die Sonne, die bei sanftem Regen scheint, |
| That gives me so much peace of mind. | die mir so viel Glücklichkeit gibt. |
| I must confess, I couldn’t care less, but other people do, | Ich muss gestehen, ich kann es nicht vernachlässigen, aber andere Leute schon, |
| Just so I’ve got my favorite spot, right along side of you. | und ich suche mir einen schönen Platz, direkt neben dir. |
| It’s the simple things that give my heart its wings, | Es sind die einfachen Dinge, die meinem Herz Flügel geben, |
| Like dreaming by a campfire light. | wie Träumen im Licht des Lagerfeuers. |
| And I’ll go along with every cricket song, | Deswegen singe ich es weiter, dieses Lied, |
| That tells me that the world’s all right, | das mir zeigt, dass alles in der Welt richtig ist, |
| That tells me that the world’s all right. | das mir zeigt, dass alles in der Welt richtig ist. |
| And I’ll go along with any happy song, | Und ich singe dieses fröhliche Lied weiter, |
| That tells me that the world’s all right, | weil es mir zeigt, dass alles in der Welt richtig ist, |
| That tells me that the world’s all right. | weil es mir zeigt, dass alles in der Welt richtig ist. |
Thematik
An und für sich stellt der Song kein besonderes Element des Cartoons dar. Doch er unterstützt die zentrale Aussage, die der Trickfilm dem Zuschauer geben möchte. Es sind die einfachen Dinge, die das Leben schön machen.
Zu Beginn des Cartoons wird der Song einmal komplett gesungen. Micky pfeift ihn sogar mit, als er sein Lager an der Küste aufschlägt, wodurch die Wirkung sowohl verstärkt als auch auf den Mäuserich – und damit auf den Cartoon – übertragen wird. Zum Ende hin, nachdem die Möwe sich den Eimer mit Fisch unter den Nagel reißen konnte, singt sie das Lied ebenfalls. Einerseits hebt das erneute Aufgreifen der Anfangsmelodie hervor, wie sich die Situation gewandelt hat: Für Micky und Pluto ist der entspannte Tag zu einem Albtraum geworden. Andererseits rahmt der Song den Cartoon ein und kreiert damit eine Art Sperrstellung, sodass die Erlebnisse der Strandbesucher noch dramatischer dargestellt werden, weil aufgegriffen wird, wie groß die Vorfreude anfangs war und wie groß jetzt die Enttäuschung ist.
Das Abdriften der ruhigen Handlung hin zu einer überhasteten Flucht wird schon in der Mitte des Cartoons durch das Niesen der Muschel vorausgesagt. Sie ist, ebenfalls wie die Möwe, ein Tier, und ist durch den Pfeffer, den sie verschluckt hat, nicht nur selbst aus der Bahn geworfen, sondern überträgt diese Spannung auch auf Micky, indem sie ihn heftig anniest.
Synchronisation
| Rolle | Originalsprecher | Deutsche Sprecher |
|---|---|---|
| Micky Maus | James MacDonald | Jonas Ziegler |
| Pluto | Pinto Colvig | - |
| Seemöwe | Clarence Nash | - |
Trivia
- Dieser Cartoon ist auf der DVD-Sammlung Walt Disney Kostbarkeiten: Micky Maus im Glanz der Farbe 2 zu finden.
- Er ist ebenso auf Disney+ abrufbar.
- Jimmy MacDonald ist hier zum letzten Mal als Micky Maus zu hören.
- Es ist der letzte Classic-Cartoon-Auftritt von Micky und Pluto sowie der letzte Micky-Cartoon, der unter Walt Disney produziert wurde.
- The Simple Things wurde extra für diesen Cartoon komponiert und eingesungen
- In diesem Cartoon finden sich zum letzten Mal Animationen von Fred Moore. Er starb 1952 bei einem Autounfall.
- Der Cartoon wurde als Level im Videospiel Disney’s Magical Mirror Starring Mickey Mouse umgesetzt.
Weblinks
- IMDb-Eintrag

- Fandom-Wiki
- Englische Wikipedia
- Kurzversion auf Youtube

- Trickfilmstimmen
Einzelnachweise
- ↑ Internet-Eintrag von „Newspapers“