LTB 555: Rezension: Unterschied zwischen den Versionen

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{{mm}} Andersen im LTB, das gab es zuletzt vor gut 2 Monaten mit ''Der Eisstern'' im [[LTB 553]]. Ebenso damals wie jetzt ist die Story eher durchschnittlich und Andersen kann wieder nicht so recht seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Immerhin ist diese Story etwa 15 Seiten länger, was sich auch bezahlt macht, aber trotzdem nicht über ''Mittelmaß'' hinauskommt. Schade... Note: '''3'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 16:22, 8. Feb. 2022 (CET)
{{mm}} Andersen im LTB, das gab es zuletzt vor gut 2 Monaten mit ''Der Eisstern'' im [[LTB 553]]. Ebenso damals wie jetzt ist die Story eher durchschnittlich und Andersen kann wieder nicht so recht seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Immerhin ist diese Story etwa 15 Seiten länger, was sich auch bezahlt macht, aber trotzdem nicht über ''Mittelmaß'' hinauskommt. Schade... Note: '''3'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 16:22, 8. Feb. 2022 (CET)


{{gut}} Mir gefällt die Geschichte tatsächlich etwas besser als meinen Vorrezensienten. Geschichten über Donalds Pech und Gustavs Glück bzw. den Kontrast zwischen beiden gab es in der Tat schon zu Genüge, dennoch hat diese Story in meinen Augen einen recht originellen Zugang: Gustav überträgt Donald sein legendäres Glück aus gesundheitlichen Gründen. Sowohl wie Gustav versucht, sein Leben auf alltägliche Weise in den Griff zu bekommen (und dabei kläglich scheitert) als auch wie Donald sein neugewonnenes Glück über den Kopf wächst, finde ich witzig dargelegt. Etwas schade, dass das alles in die Skithematik gepresst werden musste, wohl, um eine Winterausgabe mit Schneecover zu rechtfertigen, so kommen die genannten interessanten Aspekte der Handlung etwas kurz. Donalds Social Media-Karriere wirkt ebenfalls etwas unausgegoren und hastig dahererzählt. Dafür kann Andersen bei den Winterlandschaften zeigen, was er zeichnerisch draufhat, auf überdrehte Brutalitäten verzichtet er hier dankenswerterweise. '''Gut-'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:35, 17. Sep. 2023 (CEST)
{{gut}} Mir gefällt die Geschichte tatsächlich etwas besser als meinen Vorrezensenten. Geschichten über Donalds Pech und Gustavs Glück bzw. den Kontrast zwischen beiden gab es in der Tat schon zu Genüge, dennoch hat diese Story in meinen Augen einen recht originellen Zugang: Gustav überträgt Donald sein legendäres Glück aus gesundheitlichen Gründen. Sowohl wie Gustav versucht, sein Leben auf alltägliche Weise in den Griff zu bekommen (und dabei kläglich scheitert) als auch wie Donald sein neugewonnenes Glück über den Kopf wächst, finde ich witzig dargelegt. Etwas schade, dass das alles in die Skithematik gepresst werden musste, wohl, um eine Winterausgabe mit Schneecover zu rechtfertigen, so kommen die genannten interessanten Aspekte der Handlung etwas kurz. Donalds Social Media-Karriere wirkt ebenfalls etwas unausgegoren und hastig dahererzählt. Dafür kann Andersen bei den Winterlandschaften zeigen, was er zeichnerisch draufhat, auf überdrehte Brutalitäten verzichtet er hier dankenswerterweise. '''Gut-'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:35, 17. Sep. 2023 (CEST)


== Mobile Geschäfte ==
== Mobile Geschäfte ==
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{{mm}} Der Plot plätschert ähnlich fad dahin wie in so manch anderer Geschichte. Es wird nicht so richtig klar, worum es eigentlich geht. Dazu kommt wieder einmal, dass (hier) die Neffen etwas auflösen wollen, der von ihnen angesprochene Dagobert aber keine Zeit hat. Keine Zeit fürs Geschäft??? Das ist einfach zu unglaubwürdig. Und durch diese 08/15-Lösung dauert das Ganze auch noch erheblich länger. Ein gutes Mittelmaß wäre eigentlich dringewesen, aber so reicht es nur für ein schlechtes und eine '''4+'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 16:22, 8. Feb. 2022 (CET)
{{mm}} Der Plot plätschert ähnlich fad dahin wie in so manch anderer Geschichte. Es wird nicht so richtig klar, worum es eigentlich geht. Dazu kommt wieder einmal, dass (hier) die Neffen etwas auflösen wollen, der von ihnen angesprochene Dagobert aber keine Zeit hat. Keine Zeit fürs Geschäft??? Das ist einfach zu unglaubwürdig. Und durch diese 08/15-Lösung dauert das Ganze auch noch erheblich länger. Ein gutes Mittelmaß wäre eigentlich dringewesen, aber so reicht es nur für ein schlechtes und eine '''4+'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 16:22, 8. Feb. 2022 (CET)


{{mm}} Hier dagegen kann ich mich meinen Vorrezensienten im Grunde nur anschließen: Die Geschichte ist schlicht langweilig und enthält weder einen vernünftigen Spannungsbogen noch einen klar erkennbaren roten Faden (so führt die eingeschobene Nebenhandlung um die Karte zur Kupfermine komplett ins Leere und ist nicht mal interessant auserzählt). Auch mich stört, dass Tick, Trick und Track die (vorhersehbare) Auflösung für sich behalten. Aber überhaupt, die ganze Geschäftsidee mit der mobilen Bank und dem Dagobert-Roboter als Kreditgeber erschließt sich mir nicht. Da hatte Bertel in der Vergangenheit schon deutlich brilliantere Geschäftsideen, die auch spannender und origineller umgesetzt waren. Zlmindest an Mangiartordis Zeichnungen kann ich wenig aussetzen, den faden Plot vermögen sie dennoch nicht aufzuwerten. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:35, 17. Sep. 2023 (CEST)
{{mm}} Hier dagegen kann ich mich meinen Vorrezensenten im Grunde nur anschließen: Die Geschichte ist schlicht langweilig und enthält weder einen vernünftigen Spannungsbogen noch einen klar erkennbaren roten Faden (so führt die eingeschobene Nebenhandlung um die Karte zur Kupfermine komplett ins Leere und ist nicht mal interessant auserzählt). Auch mich stört, dass Tick, Trick und Track die (vorhersehbare) Auflösung für sich behalten. Aber überhaupt, die ganze Geschäftsidee mit der mobilen Bank und dem Dagobert-Roboter als Kreditgeber erschließt sich mir nicht. Da hatte Bertel in der Vergangenheit schon deutlich brillantere Geschäftsideen, die auch spannender und origineller umgesetzt waren. Zumindest an Mangiartordis Zeichnungen kann ich wenig aussetzen, den faden Plot vermögen sie dennoch nicht aufzuwerten. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:35, 17. Sep. 2023 (CEST)


== Der mysteriöse Mitreisende ==
== Der mysteriöse Mitreisende ==
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{{mm}} Gundel versucht mal wieder, an Dagoberts Zehner zu kommen. Aber wirklich Freude hat man als Leser dabei nicht. Allein schon durch das ewig langweilige Schema, das sich seit einem halben Jahrhundert nur an einer Stelle geändert hat: An der Ausführung. Klar, dass so etwas in einem LTB für Gelegenheitsleser schön zu verfolgen ist, allerdings sind es für „Sammler-Leser“ einfach nur fade 24 Seiten. Bei mir bekommt die Story eine '''4''' und rettet sich vor dem '''Schlecht'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 16:22, 8. Feb. 2022 (CET)
{{mm}} Gundel versucht mal wieder, an Dagoberts Zehner zu kommen. Aber wirklich Freude hat man als Leser dabei nicht. Allein schon durch das ewig langweilige Schema, das sich seit einem halben Jahrhundert nur an einer Stelle geändert hat: An der Ausführung. Klar, dass so etwas in einem LTB für Gelegenheitsleser schön zu verfolgen ist, allerdings sind es für „Sammler-Leser“ einfach nur fade 24 Seiten. Bei mir bekommt die Story eine '''4''' und rettet sich vor dem '''Schlecht'''. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 16:22, 8. Feb. 2022 (CET)


{{mm}} Ähnlich wie die Geschichte um die mobile Bank bietet auch diese Geschichte wenig Originelles und dümpelt ohne große Spannungshöhepunkte vor sich hin. Lediglich der Auftritt von Mona Menetekel (hier jetzt aus unerfindlichen Gründen Roberta) und ihrem entfernt an Baba Yaga erinnernden hochtechnologischen Hexenhaus wertet die Geschichte etwas auf. Ansonsten aber wie bereits gesagt nichts Neues. Gundel will mal wieder an Bertels Glüclszehner. Ihre Ideen waren aber schon deutlich kreativer und interessanter als ein Elexier, dass einfach technische Geräte kaputt macht. Marco Meloni macht sich nicht mal die Mühe, irgendwie gelungene Gags oder ähnliches aus dieser Ausgangslage herauszuholen. Wie Gundel diesmal scheitert, ist auch wirklich sehr plump. Eine wirklich schön gezeichnete kurze Gundel-gegen-Dagobert-Geschichte, die an Belanglosigkeit kaum zu überbieten ist. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:35, 17. Sep. 2023 (CEST)
{{mm}} Ähnlich wie die Geschichte um die mobile Bank bietet auch diese Geschichte wenig Originelles und dümpelt ohne große Spannungshöhepunkte vor sich hin. Lediglich der Auftritt von Mona Menetekel (hier jetzt aus unerfindlichen Gründen Roberta) und ihrem entfernt an Baba Yaga erinnernden hochtechnologischen Hexenhaus wertet die Geschichte etwas auf. Ansonsten aber wie bereits gesagt nichts Neues. Gundel will mal wieder an Bertels Glückszehner. Ihre Ideen waren aber schon deutlich kreativer und interessanter als ein Elixier, dass einfach technische Geräte kaputt macht. Marco Meloni macht sich nicht mal die Mühe, irgendwie gelungene Gags oder ähnliches aus dieser Ausgangslage herauszuholen. Wie Gundel diesmal scheitert, ist auch wirklich sehr plump. Eine wirklich schön gezeichnete kurze Gundel-gegen-Dagobert-Geschichte, die an Belanglosigkeit kaum zu überbieten ist. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:35, 17. Sep. 2023 (CEST)


== Der Persönlichkeitswandler ==
== Der Persönlichkeitswandler ==
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{{gut}} Wieder mal einer dieser schönen realitätslosen Comics, bei dem man ganz seine Umwelt vergessen kann. Goofy erlebt aufregende Zeiten als Autor – genauer gesagt als Geschichtenerfinder. Pisapias Zeichnungen sind bei den Dingen, die in Goofys Geschichten vorkommen, erst so richtig schön (wie man rechts gut erkennt). Da kann man getrost eine '''2-''' vergeben. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 16:22, 8. Feb. 2022 (CET)
{{gut}} Wieder mal einer dieser schönen realitätslosen Comics, bei dem man ganz seine Umwelt vergessen kann. Goofy erlebt aufregende Zeiten als Autor – genauer gesagt als Geschichtenerfinder. Pisapias Zeichnungen sind bei den Dingen, die in Goofys Geschichten vorkommen, erst so richtig schön (wie man rechts gut erkennt). Da kann man getrost eine '''2-''' vergeben. [[Benutzer:Glückstaler|Glückstaler]] ([[Benutzer Diskussion:Glückstaler|Diskussion]]) 16:22, 8. Feb. 2022 (CET)


{{gut}} Auch die Zweitmaus ist sowohl inhaltlich als auch zeichnerisch sehr ungewöhnlich. Sie stammt aus der Feder des Autorenzeichners Blasco Pisapia, dessen Stil wie der von Rota ziemlich einmalig ist. Auch wenn Micky hier eine größere Rolle zugestanden wird, ist der eigentliche Protagonist dieser Geschichte Goofy. Und Goofy ist eben etwas skurill und für einige Überraschungen gut, selbiges trifft auch auf diese Geschichte zu. Sie beginnt wie so oft auf Goofys Dachboden und mit einigen Kuriositäten seiner nicht minder schrägen Verwandtschaft sowie einiger Kindheitserinnerungen. Danach nimmt die Geschichte immer neue Wendungen und wird dadurch immer undurchsichtiger - hier ist genau das aber beabsichtigt und sorgt für einige gelungene Gags. Goofys Fabeln, die er als "Aesops Enkel" verfasst, sind dabei wirklich schön und liebevoll gezeichnet. Die Auflösung, warum Goofy die Zukunft träumen kann, hätte es nicht mal gebraucht. '''Gut'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:35, 17. Sep. 2023 (CEST)
{{gut}} Auch die Zweitmaus ist sowohl inhaltlich als auch zeichnerisch sehr ungewöhnlich. Sie stammt aus der Feder des Autorenzeichners Blasco Pisapia, dessen Stil wie der von Rota ziemlich einmalig ist. Auch wenn Micky hier eine größere Rolle zugestanden wird, ist der eigentliche Protagonist dieser Geschichte Goofy. Und Goofy ist eben etwas skurril und für einige Überraschungen gut, selbiges trifft auch auf diese Geschichte zu. Sie beginnt wie so oft auf Goofys Dachboden und mit einigen Kuriositäten seiner nicht minder schrägen Verwandtschaft sowie einiger Kindheitserinnerungen. Danach nimmt die Geschichte immer neue Wendungen und wird dadurch immer undurchsichtiger - hier ist genau das aber beabsichtigt und sorgt für einige gelungene Gags. Goofys Fabeln, die er als "Aesops Enkel" verfasst, sind dabei wirklich schön und liebevoll gezeichnet. Die Auflösung, warum Goofy die Zukunft träumen kann, hätte es nicht mal gebraucht. '''Gut'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:35, 17. Sep. 2023 (CEST)


== Eiskalter Kassenschlager ==
== Eiskalter Kassenschlager ==