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Tief im Dschungel entdeckt [[Dagobert]]s Filmteam um den Kassenschlager "Dschungel-Joe" einen antiken Tempel, welchen es auf Geheiß ihres Arbeitgebers auskundschaften sollen. Zur gleichen Zeit ist [[Donald]] in [[Entenhausen]] unglücklich, da [[Daisy]] seit Tagen nur noch Augen für ,,Dschungel-Joe" hat und sich sogar in ihrem Haus verbarrikadiert, um seine Filme zu sehen. Um diesem Wahnsinn zu entkommen, nimmt Donald den Auftrag Onkel Dagoberts an, ebenjenen Tempel zu suchen, der von dem Filmteam gefunden wurde. Auf seinem Weg dorthin trifft Donald auf den Schauspieler, der ,,Dschungel-Joe" verkörpert und als einziger aus dem Tempel zurückgekehrt ist... Als sich die beiden auf den Weg machen, um das restliche Team aus dem Tempel zu retten, stellt sich heraus, dass dieser gefährlicher ist als angenommen. Und das plötzliche Auftauchen der Panzerknacker macht die Sache auch nicht einfacher...  
Tief im Dschungel entdeckt [[Dagobert]]s Filmteam um den Kassenschlager "Dschungel-Joe" einen antiken Tempel, welchen es auf Geheiß ihres Arbeitgebers auskundschaften sollen. Zur gleichen Zeit ist [[Donald]] in [[Entenhausen]] unglücklich, da [[Daisy]] seit Tagen nur noch Augen für „Dschungel-Joe“ hat und sich sogar in ihrem Haus verbarrikadiert, um seine Filme zu sehen. Um diesem Wahnsinn zu entkommen, nimmt Donald den Auftrag Onkel Dagoberts an, ebenjenen Tempel zu suchen, der von dem Filmteam gefunden wurde. Auf seinem Weg dorthin trifft Donald auf den Schauspieler, der „Dschungel-Joe“ verkörpert und als einziger aus dem Tempel zurückgekehrt ist... Als sich die beiden auf den Weg machen, um das restliche Team aus dem Tempel zu retten, stellt sich heraus, dass dieser gefährlicher ist als angenommen. Und das plötzliche Auftauchen der Panzerknacker macht die Sache auch nicht einfacher...  


{{gut}} Seit einiger Zeit fällt mir persönlich gerade Sune Troelstrup unter all den Egmont-Autoren zunehmend positiv auf, der wirklich solide, runde Stories abliefert. Er erfindet dabei das Rad natürlich keineswegs neu und auch diese Geschichte verläuft in altbekannten und konventionellen Bahnen, das ist mir aber lieber als irgendwelche abgedrehten Brutalo-Blödel-Plots wie sie beispielsweise [[Mark und Laura Shaw|die Shaws]] oft abgeliefert haben. Zudem verzichtet Troelstrup auch hier auf platte Egmont-Einschübe wie wildgewordene Roboter und Aliens als Erklärung/Lösung für alles, stattdessen bietet sich hier ein recht klassisches Schatzsuche-Abenteuer, bei dem ganz traditionell auf klassische "Booty Traps"  sowie die Panzerknacker als Gegenspieler gesetzt wird. Das ist alles recht charmant, und Donald darf hier mal wieder als Held glänzen. Das ist alles recht nett, nur der Schauspieler Bob Bogbieger alias"Dschungel-Joe" bleibt blass und eindimensional. Daisy hat hier auch eine nur kleine Rolle, die insgesamt eher überflüssig erscheint. Alles in allem eine runde Sache, Fecchis Zeichnungen wissen wie gewohnt komplett zu überzeugen. Als [[Indiana Jones]]-Parodie taugt die Geschichte allerdings nicht wirklich, die Anspielungen beschränken sich auf ein Minimum ("Dschungel-Joe" erinnert zumindest mich insgesamt eher an "Crocodile Dundee" als an Indy), Fans kommen da bei [[Indiana Goof]]s Erstauftritt in [[LTB 144]] oder bei ''Der indische Tempel'' ([[LTB 158]]) eher auf ihre Kosten. '''Gut'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{gut}} Seit einiger Zeit fällt mir persönlich gerade Sune Troelstrup unter all den Egmont-Autoren zunehmend positiv auf, der wirklich solide, runde Stories abliefert. Er erfindet dabei das Rad natürlich keineswegs neu und auch diese Geschichte verläuft in altbekannten und konventionellen Bahnen, das ist mir aber lieber als irgendwelche abgedrehten Brutalo-Blödel-Plots wie sie beispielsweise [[Mark und Laura Shaw|die Shaws]] oft abgeliefert haben. Zudem verzichtet Troelstrup auch hier auf platte Egmont-Einschübe wie wildgewordene Roboter und Aliens als Erklärung/Lösung für alles, stattdessen bietet sich hier ein recht klassisches Schatzsuche-Abenteuer, bei dem ganz traditionell auf klassische "Booty Traps"  sowie die Panzerknacker als Gegenspieler gesetzt wird. Das ist alles recht charmant, und Donald darf hier mal wieder als Held glänzen. Das ist alles recht nett, nur der Schauspieler Bob Bogbieger alias"Dschungel-Joe" bleibt blass und eindimensional. Daisy hat hier auch eine nur kleine Rolle, die insgesamt eher überflüssig erscheint. Alles in allem eine runde Sache, Fecchis Zeichnungen wissen wie gewohnt komplett zu überzeugen. Als [[Indiana Jones]]-Parodie taugt die Geschichte allerdings nicht wirklich, die Anspielungen beschränken sich auf ein Minimum ("Dschungel-Joe" erinnert zumindest mich insgesamt eher an "Crocodile Dundee" als an Indy), Fans kommen da bei [[Indiana Goof]]s Erstauftritt in [[LTB 144]] oder bei ''Der indische Tempel'' ([[LTB 158]]) eher auf ihre Kosten. '''Gut'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)


{{mm}} Eine ziemlich mittelmäßige Geschichte haben wir hier vorliegen. Nicht nur, dass wir die Idee schon gefühlt drölfzig Mal so oder so ähnlich hatten, es werden auch keinerlei wirklich neue oder spannende Elemente eingefügt. Die Geschehnisse der Handlung kann man in wenigen Sätzen zusammenfassen und alle interessanten Ansätze werden nicht weiterverfolgt. So äußert sich z.B. Bob Bogbieger alias ,,Dschungel-Joe", dass er eigentlich viel lieber in einem Musical mitspielen würde, am Ende der Geschichte sieht man ihn nichtsdestotrotz entschlossen in seinem neuen Film auftreten. Dass er als einziger aus dem Tempel entkommt, ist zwar möglich, dass er danach aber zufällig in einem Fluss landet, wo er dann von Donald gerettet wird, ist aber sehr unwahrscheinlich und dient nur vermutlich nur dazu, etwas Spannung in die Geschichte zu bringen. Auch macht der Tempel dem Titel alle Ehre, so ist nichts über seine Geschichte oder sonstiges bekannt. Auch das Ende (Donald & Co. finden durch einen Mechanismus einen Schatz) ist wenig kreativ und schon viel zu oft dagewesen und die oft adaptierte Indiana-Jones-Falle mit der Statue auf dem Sockel hatten wir in [[LTB 121]] schon wesentlich ansprechender umgesetzt gesehen. Insgesamt ist die Titelgeschichte also ziemlich enttäuschend, macht aber keine so gravierenden Fehler wie auch schon und wurde von [[Fecchi]] wenigstens schön in Szene gesetzt. Ich vergebe ein '''mittelmaß-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Eine ziemlich mittelmäßige Geschichte haben wir hier vorliegen. Nicht nur, dass wir die Idee schon gefühlt drölfzig Mal so oder so ähnlich hatten, es werden auch keinerlei wirklich neue oder spannende Elemente eingefügt. Die Geschehnisse der Handlung kann man in wenigen Sätzen zusammenfassen und alle interessanten Ansätze werden nicht weiterverfolgt. So äußert sich z.B. Bob Bogbieger alias „Dschungel-Joe“, dass er eigentlich viel lieber in einem Musical mitspielen würde, am Ende der Geschichte sieht man ihn nichtsdestotrotz entschlossen in seinem neuen Film auftreten. Dass er als einziger aus dem Tempel entkommt, ist zwar möglich, dass er danach aber zufällig in einem Fluss landet, wo er dann von Donald gerettet wird, ist aber sehr unwahrscheinlich und dient nur vermutlich nur dazu, etwas Spannung in die Geschichte zu bringen. Auch macht der Tempel dem Titel alle Ehre, so ist nichts über seine Geschichte oder sonstiges bekannt. Auch das Ende (Donald & Co. finden durch einen Mechanismus einen Schatz) ist wenig kreativ und schon viel zu oft dagewesen und die oft adaptierte Indiana-Jones-Falle mit der Statue auf dem Sockel hatten wir in [[LTB 121]] schon wesentlich ansprechender umgesetzt gesehen. Insgesamt ist die Titelgeschichte also ziemlich enttäuschend, macht aber keine so gravierenden Fehler wie auch schon und wurde von [[Fecchi]] wenigstens schön in Szene gesetzt. Ich vergebe ein '''mittelmaß-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)


{{mm}} Die Titelgeschichte ist wie so oft eine simple kleine Abenteuergeschichte. Hier darf Donald einmal eine ungewohnt heldenhafte Seite von sich zeigen, aber die Handlung plätschert ohne Highlights sehr vorhersehbar dahin. Die Figur des Dschungel-Joe scheint anfangs noch Potential aufgrund des Widerspruches zwischen seiner Filmrolle und der eigentlichen Persönlichkeit zu haben. Dies hat jedoch für die weitere Geschichte keine Bedeutung und der einzige Rückschluss, den alle Charaktere daraus ziehen, ist naheliegender Weise, dass Schauspieler nun einmal nur eine Rolle mimen, die sich nicht mit der Realität deckt. Durch die Zeichnungen von Fecchi wird die Geschichte immerhin mit vielen Umgebungsdetails schön in Szene gesetzt. '''Mittelmaß''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
{{mm}} Die Titelgeschichte ist wie so oft eine simple kleine Abenteuergeschichte. Hier darf Donald einmal eine ungewohnt heldenhafte Seite von sich zeigen, aber die Handlung plätschert ohne Highlights sehr vorhersehbar dahin. Die Figur des Dschungel-Joe scheint anfangs noch Potential aufgrund des Widerspruches zwischen seiner Filmrolle und der eigentlichen Persönlichkeit zu haben. Dies hat jedoch für die weitere Geschichte keine Bedeutung und der einzige Rückschluss, den alle Charaktere daraus ziehen, ist naheliegender Weise, dass Schauspieler nun einmal nur eine Rolle mimen, die sich nicht mit der Realität deckt. Durch die Zeichnungen von Fecchi wird die Geschichte immerhin mit vielen Umgebungsdetails schön in Szene gesetzt. '''Mittelmaß''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
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{{mm}} Auch der obligatorische Einsatz des Maskierten Rächers weiß nicht zu überzeugen - auch das könnte wieder an einer sehr geringen Seitenzahl liegen. Spannung kommt hier nicht wirklich auf. So ganz erschließt sich mir zudem nicht, wozu Reibach eigentlich die [[Panzerknacker]] benötigt. Marinis Zeichnungen sind auch eher ungeschickt. Richard Reibach sieht komplett albern aus. Dass dieser am Ende mit einem Rückschlag droht, macht nicht gerade Lust auf mehr - für meinen Geschmack hat Dagobert mit [[Klaas Klever]], [[Mac Moneysac]] und [[Marc Enclauh]] schon mehr als genug kriminelle Gegenspieler. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Auch der obligatorische Einsatz des Maskierten Rächers weiß nicht zu überzeugen - auch das könnte wieder an einer sehr geringen Seitenzahl liegen. Spannung kommt hier nicht wirklich auf. So ganz erschließt sich mir zudem nicht, wozu Reibach eigentlich die [[Panzerknacker]] benötigt. Marinis Zeichnungen sind auch eher ungeschickt. Richard Reibach sieht komplett albern aus. Dass dieser am Ende mit einem Rückschlag droht, macht nicht gerade Lust auf mehr - für meinen Geschmack hat Dagobert mit [[Klaas Klever]], [[Mac Moneysac]] und [[Marc Enclauh]] schon mehr als genug kriminelle Gegenspieler. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)


{{gut}}-{{mm}} Hier haben wir schon die zweite Geschichte in diesem Band, in der eine Fortsetzung angekündigt wird. Es macht auch Sinn, denn 18 Seiten sind für eine Geschichte über Betrug in der Wirtschaft doch eher wenig. Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb man hier über Reibachs Motive noch relativ wenig herausfindet. Auch Straftaten kann ich ehrlich gesagt noch keine erkennen, anscheinend soll seine Firma für verschiedene Betrügereien verantwortlich sein, von denen man aber in der Geschichte relativ wenig mitkriegt. Roberto Marinis Zeichnungen ist sein Stil leider nicht mehr so ausgeprägt wie früher anzusehen, schön sind sie jedoch trotzdem noch. Da ich auch schlechteren Geschichten in diesem Band schon eine ,,mittelmaß+"-Wertung gegeben habe, ist hier meiner Meinung nach '''gut-mittelmaß''' angebracht. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)
{{gut}}-{{mm}} Hier haben wir schon die zweite Geschichte in diesem Band, in der eine Fortsetzung angekündigt wird. Es macht auch Sinn, denn 18 Seiten sind für eine Geschichte über Betrug in der Wirtschaft doch eher wenig. Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb man hier über Reibachs Motive noch relativ wenig herausfindet. Auch Straftaten kann ich ehrlich gesagt noch keine erkennen, anscheinend soll seine Firma für verschiedene Betrügereien verantwortlich sein, von denen man aber in der Geschichte relativ wenig mitkriegt. Roberto Marinis Zeichnungen ist sein Stil leider nicht mehr so ausgeprägt wie früher anzusehen, schön sind sie jedoch trotzdem noch. Da ich auch schlechteren Geschichten in diesem Band schon eine „mittelmaß+“-Wertung gegeben habe, ist hier meiner Meinung nach '''gut-mittelmaß''' angebracht. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)


{{schlecht}} Eine passable Thematik, die aber aufgrund der wenigen Seiten kaum ausgearbeitet wird. Die Ereignisse überschlagen sich, Phantomias muss einen langen, seine Taten erklärenden Monolog führen, Reibach bleibt undurchsichtig und die Methodik der Panzerknacker spielt weniger in ihrer Ausführung als im Ergebnis eine Rolle. Zeichnerisch stechen vor allem die sehr kurzen Hälse hervor, wodurch besonders die Panzerknacker deformiert und nicht gerade ansehnlich wirken. '''Schlecht+''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
{{schlecht}} Eine passable Thematik, die aber aufgrund der wenigen Seiten kaum ausgearbeitet wird. Die Ereignisse überschlagen sich, Phantomias muss einen langen, seine Taten erklärenden Monolog führen, Reibach bleibt undurchsichtig und die Methodik der Panzerknacker spielt weniger in ihrer Ausführung als im Ergebnis eine Rolle. Zeichnerisch stechen vor allem die sehr kurzen Hälse hervor, wodurch besonders die Panzerknacker deformiert und nicht gerade ansehnlich wirken. '''Schlecht+''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
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{{mm}} Eine im Grunde nette, aber eben nicht sonderlich spannende oder witzige Geschichte liefert Carlo Panaro hier ab. Im Grunde passiert hier nichts, außer dass Franz sich anstrengt, um nicht ersetzt zu werden. Dass das nicht passiert, ist wohl jedem außer Franz selbst klar. Herbert ist ein sympathischer, aber eben eindimensionaler Charakter. Palazzis Zeichnungen sind schön anzusehen. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Eine im Grunde nette, aber eben nicht sonderlich spannende oder witzige Geschichte liefert Carlo Panaro hier ab. Im Grunde passiert hier nichts, außer dass Franz sich anstrengt, um nicht ersetzt zu werden. Dass das nicht passiert, ist wohl jedem außer Franz selbst klar. Herbert ist ein sympathischer, aber eben eindimensionaler Charakter. Palazzis Zeichnungen sind schön anzusehen. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)


{{gut}}-{{mm}} Die Idee, dass Franz einen fleißigeren Assistenten zur Seite gestellt bekommt, hatten wir nun schon einige Male, zuletzt in ,,Der gute Knecht" in [[LTB 538]], hier wurde diese Idee jedoch weitaus sympathischer umgesetzt. Natürlich ist diese Geschichte über weite Strecken relativ vorhersehbar, doch sie hat ein angenehmes Tempo und auch Palazzis Zeichnungen wollen mir gefallen. Nichts besonderes also, aber dennoch schön zu lesen. '''Gut-mittelmaß'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)
{{gut}}-{{mm}} Die Idee, dass Franz einen fleißigeren Assistenten zur Seite gestellt bekommt, hatten wir nun schon einige Male, zuletzt in „Der gute Knecht“ in [[LTB 538]], hier wurde diese Idee jedoch weitaus sympathischer umgesetzt. Natürlich ist diese Geschichte über weite Strecken relativ vorhersehbar, doch sie hat ein angenehmes Tempo und auch Palazzis Zeichnungen wollen mir gefallen. Nichts besonderes also, aber dennoch schön zu lesen. '''Gut-mittelmaß'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)


{{schlecht}} Dass Franz einen Helfer für die Arbeit auf dem Bauernhof erhält ist genauso wenig neu wie seine Furcht, er sei nicht gut genug für Oma Duck und werde ersetzt. Die Aushilfe entpuppt sich leider als ein engagierter, freundlicher Landwirt, was zwar realistisch ist, aber keinen Raum für interessante Konflikte bietet und ihn langweilig macht. Daher lebt die Geschichte von Franz plötzlich gezeigten Engagement, das jedoch zu kleinteilig gezeigt wird, womit die Geschichte recht langatmig wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Geschichten des Bandes hätte diese von einer strafferen Erzählung profitiert. '''Schlecht+''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
{{schlecht}} Dass Franz einen Helfer für die Arbeit auf dem Bauernhof erhält ist genauso wenig neu wie seine Furcht, er sei nicht gut genug für Oma Duck und werde ersetzt. Die Aushilfe entpuppt sich leider als ein engagierter, freundlicher Landwirt, was zwar realistisch ist, aber keinen Raum für interessante Konflikte bietet und ihn langweilig macht. Daher lebt die Geschichte von Franz plötzlich gezeigten Engagement, das jedoch zu kleinteilig gezeigt wird, womit die Geschichte recht langatmig wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Geschichten des Bandes hätte diese von einer strafferen Erzählung profitiert. '''Schlecht+''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
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{{mm}} Die letzte Geschichte enthält ebenfalls nichts Neues: Dagobert hat schon öfter mit der zeit herumgspielt und dafür seine Quittung erhalten. So auch hier. Der Raubzug der Panzerknacker hätte eigentlich für Spannung sorgen können, wird aber sehr schnell und routiniert abgehandelt und verhindert, sodass er nur wie eine kleine Nebenanekdote in einer ansonsten faden und vorhersehbaren Geschichte wirkt. Schade, so kommt keine Spannung aus und sicher hätte man auch wesentlich kreativer an die Nutzung des Zeitparfüms sowie an das entstehende Zeitchaos hernagehen können. So bleibt das alles recht handzahm und vorhersehbar. Ferraris' Zeichnungen gefallen mir hier aber um eingies besser als bei seinen Egmont-Zeichnungen in letzter Zeit, aber das nur am Rande. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Die letzte Geschichte enthält ebenfalls nichts Neues: Dagobert hat schon öfter mit der zeit herumgspielt und dafür seine Quittung erhalten. So auch hier. Der Raubzug der Panzerknacker hätte eigentlich für Spannung sorgen können, wird aber sehr schnell und routiniert abgehandelt und verhindert, sodass er nur wie eine kleine Nebenanekdote in einer ansonsten faden und vorhersehbaren Geschichte wirkt. Schade, so kommt keine Spannung aus und sicher hätte man auch wesentlich kreativer an die Nutzung des Zeitparfüms sowie an das entstehende Zeitchaos hernagehen können. So bleibt das alles recht handzahm und vorhersehbar. Ferraris' Zeichnungen gefallen mir hier aber um eingies besser als bei seinen Egmont-Zeichnungen in letzter Zeit, aber das nur am Rande. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 14:50, 29. Mai 2023 (CEST)


{{mm}} Auch die letzte Geschichte weiß mich nicht zu überzeugen, auch wenn das erste Panel noch ziemlich vielversprechend aussieht. Tatsächlich sind Ferraris´ schöne Zeichnungen noch das beste an der Geschichte, er hat es geschafft, das ,,Zeitgeschäft´´ wirklich schön in Szene zu setzen. Die Idee mit der abgefüllten Zeit ist auch noch ganz gut, mit so wenig Platz wie hier kann aber leider nichts wirklich Gutes dabei herauskommen. Die größte Schwäche der Geschichte liegt m.E. darin, dass kein einziges Panel dafür genutzt wurde, zu zeigen, wie sich die Zeit verlangsamt, dabei hätte das der Geschichte zu einer weitaus besseren Wertung verhelfen können. Und auch, wenn die Geschichte bar jeder Logik ist, so hat sie doch genug Ansätze, saus denen man etwas hätte machen können. So gibt es leider nur ein '''mittelmaß+'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)
{{mm}} Auch die letzte Geschichte weiß mich nicht zu überzeugen, auch wenn das erste Panel noch ziemlich vielversprechend aussieht. Tatsächlich sind Ferraris´ schöne Zeichnungen noch das beste an der Geschichte, er hat es geschafft, das „Zeitgeschäft“ wirklich schön in Szene zu setzen. Die Idee mit der abgefüllten Zeit ist auch noch ganz gut, mit so wenig Platz wie hier kann aber leider nichts wirklich Gutes dabei herauskommen. Die größte Schwäche der Geschichte liegt m.E. darin, dass kein einziges Panel dafür genutzt wurde, zu zeigen, wie sich die Zeit verlangsamt, dabei hätte das der Geschichte zu einer weitaus besseren Wertung verhelfen können. Und auch, wenn die Geschichte bar jeder Logik ist, so hat sie doch genug Ansätze, saus denen man etwas hätte machen können. So gibt es leider nur ein '''mittelmaß+'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 16:36, 29. Mai 2023 (CEST)


{{mm}} Erzählungen über die Kapitalisierung der Zeit als Produkt habe ich bereits einige im LTB gelesen, entsprechend konnte das Thema nicht sonderlich mein Interesse wecken. Die Geschichte hat mich dann ebenso wenig begeistert, weil sie nicht mehr als ein routinierter Ablauf altbekannter Elemente ist, die wenige inhaltliche Höhen, aber auch wenige Tiefen ausweist. Größter Kritikpunkt stellt eindeutig die beschränkte Darstellung des Zeitspray-Einsatzes dar, weswegen einige Fragen hinsichtlich der Auswirkungen unbeantwortet bleiben. Leben die Charaktere relativ zu Normalzeit superschnell? Wie unterscheiden sich die Wirkungsweisen der unterschiedlichen Parfüms? All das wird nicht thematisiert und lässt eine nach Schema F ablaufende Geschichte übrig, die von Ferraris ausdrucksstarken Zeichnungen lebt. '''Mittelmaß''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)
{{mm}} Erzählungen über die Kapitalisierung der Zeit als Produkt habe ich bereits einige im LTB gelesen, entsprechend konnte das Thema nicht sonderlich mein Interesse wecken. Die Geschichte hat mich dann ebenso wenig begeistert, weil sie nicht mehr als ein routinierter Ablauf altbekannter Elemente ist, die wenige inhaltliche Höhen, aber auch wenige Tiefen ausweist. Größter Kritikpunkt stellt eindeutig die beschränkte Darstellung des Zeitspray-Einsatzes dar, weswegen einige Fragen hinsichtlich der Auswirkungen unbeantwortet bleiben. Leben die Charaktere relativ zu Normalzeit superschnell? Wie unterscheiden sich die Wirkungsweisen der unterschiedlichen Parfüms? All das wird nicht thematisiert und lässt eine nach Schema F ablaufende Geschichte übrig, die von Ferraris ausdrucksstarken Zeichnungen lebt. '''Mittelmaß''' [[Benutzer:Lagoon|Lagoon]] ([[Benutzer Diskussion:Lagoon|Diskussion]]) 11:31, 5. Jun. 2023 (CEST)