LTB 347: Rezension: Unterschied zwischen den Versionen
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{{gut}} Das Cover ist das beste aller Zeiten! -[[Benutzer:Dummy Duck|Dummy Duck]] | {{gut}} Das Cover ist das beste aller Zeiten! -[[Benutzer:Dummy Duck|Dummy Duck]] | ||
{{mm}} Das Cover überzeugt mich kaum | {{mm}} Das Cover überzeugt mich kaum – die Idee, die Protagonisten durch ein Schlüsselloch zu beobachten, mag zwar recht unverbraucht und originell sein, aber ist in meinen Augen eher schlecht als recht umgesetzt worden. Viel zu klein und Micky und Donald mit seltsamen Gesichtsausdrücken. Da hätte man sicher mehr draus machen können, gerade da ein Crossover zwischen Micky und Donald doch ideal erscheinen sollte, um Leser anzulocken. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
== Spione wie wir! == | == Spione wie wir! == | ||
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{{hl}} Die erste schöne Geschichte: [[Donald]] und [[Micky]] verfolgen die sogenannten „Ninjas der Nacht“, die offensichtlich [[Doktor Zweistein]] und [[Daniel Düsentrieb]] entführt haben! Eine Detektivgeschichte vom Feinsten mit coolen Sprüchen (Micky: „Manchmal denke ich, mein ganzes Leben ist ein Comic!“ / Donald: „Ob es da einen Zusammenhang gibt?“ – Micky: „Helles Köpfchen. Hast du’s mal als Stehlampe versucht?“) und wunderbaren Zeichnungen. Micky kaschperlt nicht rum sondern ist endlich mal wieder ernstzunehmen (trotz kurzer Hose!). '''Note: 1-''' [[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 15:02, 19. Apr 2006 (CEST) | {{hl}} Die erste schöne Geschichte: [[Donald]] und [[Micky]] verfolgen die sogenannten „Ninjas der Nacht“, die offensichtlich [[Doktor Zweistein]] und [[Daniel Düsentrieb]] entführt haben! Eine Detektivgeschichte vom Feinsten mit coolen Sprüchen (Micky: „Manchmal denke ich, mein ganzes Leben ist ein Comic!“ / Donald: „Ob es da einen Zusammenhang gibt?“ – Micky: „Helles Köpfchen. Hast du’s mal als Stehlampe versucht?“) und wunderbaren Zeichnungen. Micky kaschperlt nicht rum sondern ist endlich mal wieder ernstzunehmen (trotz kurzer Hose!). '''Note: 1-''' [[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 15:02, 19. Apr 2006 (CEST) | ||
{{schlecht}} | {{schlecht}} ''Spione wie wir!'' beginnt recht vielversprechend. Die Zeichnungen sind schön geworden, wobei man [[Fecchi]]s [[Fix und Foxi]]-Vergangenheit teilweise sehr sehr deutlich sehen kann (z.B. S. 13: der schwitzende Wirt). Die Auflösung des Spannungsbogens geschieht jedoch zu schnell und sinnlos (Donald drückt blindlings ein paar Knöpfe auf der Maschine und alles explodiert). Alles in allem eine Geschichte die gut beginnt, jedoch ein unmotiviertes Ende findet. --[[Benutzer:Memm|Memm]] 15:43, 5. Feb 2006 (GMT) | ||
{{mm}} Ich finde die Idee, die hinter dieser Story steckt, zwar wahnsinnig gut und ich mag Geschichten, in denen Micky und Donald zusammen mitspielen. Die Umsetzung hingegen ist so schlecht, dass sie schlechter nicht sein könnte. Gestützt auf die Idee hätte die Story ein wahres Highlight werden können. Ein Spannungsbogen wird aus meiner Sicht gar nicht aufgebaut. Die Geschichte ist nicht nachvollziehbar – Donald zieht zu Beginn z.B. Schlüsse, die er gar nicht ziehen kann – , und die Geschichte ist im letzten Teil zu kurz gehalten. Eine schlechte Geschichte, die den Coverstatus nicht verdient, aber die ich wegen ihrer wirklich guten Idee noch als Mittelmaß einstufe. [[Benutzer:Slash27|Slash27]] | {{mm}} Ich finde die Idee, die hinter dieser Story steckt, zwar wahnsinnig gut und ich mag Geschichten, in denen Micky und Donald zusammen mitspielen. Die Umsetzung hingegen ist so schlecht, dass sie schlechter nicht sein könnte. Gestützt auf die Idee hätte die Story ein wahres Highlight werden können. Ein Spannungsbogen wird aus meiner Sicht gar nicht aufgebaut. Die Geschichte ist nicht nachvollziehbar – Donald zieht zu Beginn z.B. Schlüsse, die er gar nicht ziehen kann – , und die Geschichte ist im letzten Teil zu kurz gehalten. Eine schlechte Geschichte, die den Coverstatus nicht verdient, aber die ich wegen ihrer wirklich guten Idee noch als Mittelmaß einstufe. [[Benutzer:Slash27|Slash27]] | ||
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{{gut}} Ich finde die Geschichte relativ gut gelungen, auch wenn sie nicht sehr tiefgreifend ist und es von vorneherein klar ist, wie sie endet. Die Zeichnungen sind schön, das Ende hätte jedoch spannender gestaltet werden dürfen. '''Note: 2-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 18:50, 26. Sep. 2022 (CEST) | {{gut}} Ich finde die Geschichte relativ gut gelungen, auch wenn sie nicht sehr tiefgreifend ist und es von vorneherein klar ist, wie sie endet. Die Zeichnungen sind schön, das Ende hätte jedoch spannender gestaltet werden dürfen. '''Note: 2-'''. [[Benutzer:Darkenblot|Darkenblot]] ([[Benutzer Diskussion:Darkenblot|Diskussion]]) 18:50, 26. Sep. 2022 (CEST) | ||
{{mm}} Diese Geschichte scheint ja die Gemüter zu spalten | {{mm}} Diese Geschichte scheint ja die Gemüter zu spalten – von Highlight bis schlecht ist fast alles beisammen. Für mich stellt die Geschichte vor allem eines dar: verschenktes Potenzial. Die McGreals haben mittlerweile schon einige Crossover zwischen Micky und Donald inszeniert. Dabei fällt auch hier wieder auf, dass Micky und Donald gar nicht wie alte Freunde wirken, sondern stets zanken und gerade Donald ist Micky gegenüber eher missgünstig. Anfangs ist er tatsächlich sogar der Überzeugung, Micky könnte Daniel Düsentrieb entführt haben(!). Apropos Düsentrieb: Ein Zusammentreffen zwischen Düsi und Doktor Zweistein hätte interessant werden können, leider sind die beiden Erfinder – bzw. deren Entführung – lediglich der Aufhänger für die abenteuerlichen Ermittlungen, in die Micky und Donald sich hier stürzen. Die Ermittlungen selbst verlaufen auch mit arg vielen kontruierten Zufällen. Und wie Donald den Plan des Bosses vereitelt, das grenzt schon an Dämlichkeit. Dennoch sind einigr lustige Szenen, wie Donald, der in seiner Verkleidung als hartgesottener Halunke ein Glas Milch (im schmutzigen Glas!) bestellt, enthalten. Fecchis Zeichnungen sind gewohnt souverän, lassen jedoch – vielleicht auch aufgrund der eher rohen Handlung – teils die liebevollen Hintergründe und das Auge fürs Detail wissen, für die Fecchi eigentlich bekannt ist. '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
== Verdiente Strafe == | == Verdiente Strafe == | ||
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{{schlecht}} Die Moral dahinter ist ja vielleicht ganz nett, aber die Story an sich ist einfach nur schlecht.[[Benutzer:DUCK|DUCK]] | {{schlecht}} Die Moral dahinter ist ja vielleicht ganz nett, aber die Story an sich ist einfach nur schlecht.[[Benutzer:DUCK|DUCK]] | ||
{{mm}} | {{mm}} Etwas ungewohnt, Dagobert hier mal wieder als Fiesling zu erleben. Aber an sich ist das nichts Schlechtes, die Ausgangslage gibt ja einiges an Potenzial her. Dass Dagobert hier mal aktiv daran arbeiten muss, sein Image zu verbessern, ist ebenfalls interessant. Mich stört also weniger, wie Dagobert seine Freunde und Verwandten auf gemeine Weise übers Ohr haut, sobald die Kameras aus sind, nachdem er zuvor den großen Gönner gespielt hat, sondern vielmehr, wie plump und uninspiriert das umgesetzt ist. Das ist absolut vorhersehbar und ohne guten Witz. Auch dass Dagobert mit seiner Masche nicht durchkommt und am Ende seine Lektion bekommt, ist absolut erwartbar und weder besonders spannend noch humorvoll umhesetzt. Dazu kommt, dass mir Marco Mazzarellos Zeichnungen nicht zusagen. Seine Figuren – allen voran Baptist – sehen echt gewöhnungsbedürftig aus, und auch die Gesichtsausdrücke sind wenig gelungen. Insgesamt '''Mittelmaß'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
== Der geheime Garten == | == Der geheime Garten == | ||
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{{gut}} Eine mittlere bis gute Geschichte, die aus meiner Sicht sehr schön gezeichnet ist. Man lernt einen neuen Verwandten von Goofy kennen, Indiana Goof taucht auf. Schade nur, dass der Plot in der Form schon in vielen Geschichten vorkam und recht abgenutzt ist. [[Benutzer:Slash27|Slash27]] | {{gut}} Eine mittlere bis gute Geschichte, die aus meiner Sicht sehr schön gezeichnet ist. Man lernt einen neuen Verwandten von Goofy kennen, Indiana Goof taucht auf. Schade nur, dass der Plot in der Form schon in vielen Geschichten vorkam und recht abgenutzt ist. [[Benutzer:Slash27|Slash27]] | ||
{{gut}} Valerio Held zeigt, das er nicht nur bewegungslahme Enten zeichnen kann, sondern wirklich schöne Geschichten aus dem Maus-Universum. Zwar wirken die einzelnen Perspektiven wie bei ihm üblich bis auf das kleinste Detail kopiert, allerdings stört das bei dieser Geschichte weniger. Bis auf 2 proportionale Fehler kann man zeichnerisch nichts sagen, die Story kann natürlich nicht überzeugen | {{gut}} Valerio Held zeigt, das er nicht nur bewegungslahme Enten zeichnen kann, sondern wirklich schöne Geschichten aus dem Maus-Universum. Zwar wirken die einzelnen Perspektiven wie bei ihm üblich bis auf das kleinste Detail kopiert, allerdings stört das bei dieser Geschichte weniger. Bis auf 2 proportionale Fehler kann man zeichnerisch nichts sagen, die Story kann natürlich nicht überzeugen – trotzdem, gut.[[Benutzer:Kevin|Kevin]] 14:32, 25. Feb 2006 (CET) | ||
{{mm}} Na ich weiß nicht, die Zeichnungen sind ja ganz in Ordnung, aber die Story ist einfach öde: Die vielversprechende Suche nach einem Stiefmütterchen mit dem man angeblich Gedanken lesen kann endet in der Erkenntnis, das dem nicht so ist, verschwendete Druckerschwärze und nur der Zeichnungen wegen '''Mittelmaß'''.[[Benutzer:DUCK|DUCK]] 6:51, 6. Seb 2006 (CET) | {{mm}} Na ich weiß nicht, die Zeichnungen sind ja ganz in Ordnung, aber die Story ist einfach öde: Die vielversprechende Suche nach einem Stiefmütterchen mit dem man angeblich Gedanken lesen kann endet in der Erkenntnis, das dem nicht so ist, verschwendete Druckerschwärze und nur der Zeichnungen wegen '''Mittelmaß'''.[[Benutzer:DUCK|DUCK]] 6:51, 6. Seb 2006 (CET) | ||
{{mm}} Eigentlich immer eine nette Überraschung, Indiana Goof in einer neuen Geschichte zu erleben, besonders wenn diese aus der Feder seines Erschaffers Bruno Sarda stammt. Als Zeichner wurde Sarda diesmal leider nicht [[Massimo De Vita]] als Partner zur Seite gestellt, sondern Valerio Held. Dessen Zeichnungen sind eher steif und bringen nicht so wirklich den für Indiana-Stories typischen Abenteuerflair rüber. Aber auch storytechnisch ist diese Story nicht die Beste: Zwar ist es interessant, dass Indiana dieses Abenteuer mal nicht mit Micky, sondern mit seinem Vetter Goofy bestreitet, wobei beide auf den Spuren eines gemeinsamen Vorfahren wandeln, doch die Geschichte verläuft ohne große Spannung oder Überraschungen stringent auf ein wenig überzeugendes Ende zu. '''Mittelmaß-'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | {{mm}} Eigentlich immer eine nette Überraschung, Indiana Goof in einer neuen Geschichte zu erleben, besonders wenn diese aus der Feder seines Erschaffers Bruno Sarda stammt. Als Zeichner wurde Sarda diesmal leider nicht [[Massimo De Vita]] als Partner zur Seite gestellt, sondern Valerio Held. Dessen Zeichnungen sind eher steif und bringen nicht so wirklich den für Indiana-Stories typischen Abenteuerflair rüber. Aber auch storytechnisch ist diese Story nicht die Beste: Zwar ist es interessant, dass Indiana dieses Abenteuer mal nicht mit Micky, sondern mit seinem Vetter Goofy bestreitet, wobei beide auf den Spuren eines gemeinsamen Vorfahren wandeln, doch die Geschichte verläuft ohne große Spannung oder Überraschungen stringent auf ein wenig überzeugendes Ende zu. '''Mittelmaß-'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
== Wer einmal lügt... == | == Wer einmal lügt... == | ||
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{{schlecht}} Sprechende Mülltonnen – an die hätte man am besten Bancells' Zeichnungen verfüttern sollen, die wie immer schlecht sind. Die Story ist äußerst konfus, wie von Gilbert zu erwarten. Zugegeben, manchmal sind Bancells Abschlußgeschichten spannend, aber das ist garnichts... [[Benutzer:Kevin|Kevin]] 14:34, 25. Feb 2006 (CET) | {{schlecht}} Sprechende Mülltonnen – an die hätte man am besten Bancells' Zeichnungen verfüttern sollen, die wie immer schlecht sind. Die Story ist äußerst konfus, wie von Gilbert zu erwarten. Zugegeben, manchmal sind Bancells Abschlußgeschichten spannend, aber das ist garnichts... [[Benutzer:Kevin|Kevin]] 14:34, 25. Feb 2006 (CET) | ||
{{schlecht}} Gerade in den Jahren, die seit dem Abdruck dieser Geschichte vergangen sind, sind Fake News | {{schlecht}} Gerade in den Jahren, die seit dem Abdruck dieser Geschichte vergangen sind, sind Fake News – vermehrt aber in digitaler statt in gedruckter Form – ein großes Thema geworden. War diese Geschichte also ihrer Zeit voraus? Wohl kaum, denn viel schlechter und plumper könnte man diese Thematik schlecht umsetzen. Ein gar garstiger Donald nutzt die Sensationslust und Dummheit seiner Mitbürger aus, um mit erfundenen – und dabei wirklich strunzämlichen! – Geschichten zu Geld zu gelangen. Schnell werden Donalds Falschmeldungen berüchtigt und keiner glaubt dem Lügenbold mehr. Blöd, dass Donald ausgerechnet jetzt, als sein Ruf im Eimer ist, fliegende Mülltonnen und fiese Pilzmenschen entdeckt... Was für ein Murks. Donald verhält sich die ganze Geschichte über unsympathisch, die Gegenspieler sind so hanebüchen, dass es fast wehtut. Bancells' gewohnt mittelmäßigen Zeichnungen tragen auch nicht gerade zum Leservergnügen bei. '''Schlecht'''!!! [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
== Anstrengende Gastfreundschaft == | == Anstrengende Gastfreundschaft == | ||
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{{mm}} Meine Vorredner haben bereits alles erwähnenswerte erwähnt, von dem her: Mittelmaß [[Benutzer:Kevin|Kevin]] 14:35, 25. Feb 2006 (CET) | {{mm}} Meine Vorredner haben bereits alles erwähnenswerte erwähnt, von dem her: Mittelmaß [[Benutzer:Kevin|Kevin]] 14:35, 25. Feb 2006 (CET) | ||
{{mm}} Daniel Düsentrieb, der bei Donald einzieht... Eigentlich eine nette Idee, aus der Nino Russo | {{mm}} Daniel Düsentrieb, der bei Donald einzieht... Eigentlich eine nette Idee, aus der Nino Russo – verantwortlich für eine Vielzahl an Gagstories – nicht viel rausholt. Der arme Düsentrieb kann einen auch nur leidtun, so wie er hier schamlos erst von Donald und dann von Dagobert ausgenutzt wird! Zu Barozzis Zeichnungen mag ich nicht viel sagen – besser als einige andere in diesem Band vertretenen Zeichner, aber ohne eigene Dynamik. Erneut nur '''Mittelmäßig'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
== Eine zauberhafte Sekretärin == | == Eine zauberhafte Sekretärin == | ||
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{{gut}} Mollinari kann wieder überzeugen mit ihrem ungewöhnlichen Stil. Fast ein Highlight, wäre da nicht die langsam etwas überreizte Story mit den ewigen Verwandlungen. [[Benutzer:Kevin|Kevin]] 14:37, 25. Feb 2006 (CET) | {{gut}} Mollinari kann wieder überzeugen mit ihrem ungewöhnlichen Stil. Fast ein Highlight, wäre da nicht die langsam etwas überreizte Story mit den ewigen Verwandlungen. [[Benutzer:Kevin|Kevin]] 14:37, 25. Feb 2006 (CET) | ||
{{gut}} Endlich eine Geschichte, für die ich eine definitive Leseempfehlung aussprechen kann! Es gab schon wesentlich bessere Geschichten mit Gundel, diese hier ist aber doch gut und in diesem Band definitiv die beste Geschichte! Bruno Sarda überzeugt hier wesentlich mehr als mit seiner Indiana Goof-Geschichte. Dass eine Figur ihr Gedächtnis verliert, ist zwar nicht neu (und ausgerechnet Gundel verliert in einer ebenfalls guten Geschichte im Nachfolgeband [[LTB 348]] bereits erneut das Gedächtnis!), der eigentliche Kniff der Geschichte liegt aber darin, dass Gundel bzw. Fräulein Trudel, wie sie nun genannt wird, als Sekretärin bei Klaas Klever anfängt und ihm mit ihrer Magie unbeabsichtigt zum Erfolg verhilft. Das bleibt natürlich nicht von Dagobert unbemerkt... Wie Gundel hier arglos agiert und der ebenso arglose Klever die Situation für sich nutzt, ist liebevoll und charmant umgesetzt | {{gut}} Endlich eine Geschichte, für die ich eine definitive Leseempfehlung aussprechen kann! Es gab schon wesentlich bessere Geschichten mit Gundel, diese hier ist aber doch gut und in diesem Band definitiv die beste Geschichte! Bruno Sarda überzeugt hier wesentlich mehr als mit seiner Indiana Goof-Geschichte. Dass eine Figur ihr Gedächtnis verliert, ist zwar nicht neu (und ausgerechnet Gundel verliert in einer ebenfalls guten Geschichte im Nachfolgeband [[LTB 348]] bereits erneut das Gedächtnis!), der eigentliche Kniff der Geschichte liegt aber darin, dass Gundel bzw. Fräulein Trudel, wie sie nun genannt wird, als Sekretärin bei Klaas Klever anfängt und ihm mit ihrer Magie unbeabsichtigt zum Erfolg verhilft. Das bleibt natürlich nicht von Dagobert unbemerkt... Wie Gundel hier arglos agiert und der ebenso arglose Klever die Situation für sich nutzt, ist liebevoll und charmant umgesetzt – dazu tragen auch die tollen Zeichnungen von Lara Molinari bei, die der Geschichte zusätzlich ihre eigene Note betleiht. Zum Highlight reicht es für mich zwar nicht – dafür ist die Geschichte zu kurz und die Idee danm doch schon zu häufig umgesetzt, aber definitiv für ein '''Gut+'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
== Durchschlagender Erfolg == | == Durchschlagender Erfolg == | ||
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{{gut}} Ebenso gut geraten ist die folgende Geschichte, die durch die Zeichnungen von Altmeister Cavazzano noch einmal aufgewertet wird. Aber auch storytechnisch gdfällt mir die Story sehr: Donalds Job als Geräuschemacher für die absurd-kitschige Radio-Soap ist (auch visuell) zum Piepen, ebenso, wie die beiden Sprecher der Soap ihre vor Kitsch und Pathos nur so triefenden Dialoge lustlos runterrattern, was einen schönen Kontrast ergibt. Wie Donald gemeinsam mit dem Radiomoderator Felix und dem Journalisten [[Gero Ganter]] ermittelt, ist ebenso ansehnlich. [[Daniel Düsentrieb]] hat einen lustigen Kurzauftritt, bei dem er sich als großer Fan det Soap entpuppt. Das ist alles sehr kurzweilig und mit viel Witz erzählt. Lediglich Dagobert und der Anwalt sind vielleicht zu viel des Guten. Die Auflösung ist zwar zugegebenermaßen sehr albern, das passt an dieser Stelle abet wunderbar zu der ohnehin schon sehr schrägen Atmosphäre der Geschichte. Auch hier: '''Gut+'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | {{gut}} Ebenso gut geraten ist die folgende Geschichte, die durch die Zeichnungen von Altmeister Cavazzano noch einmal aufgewertet wird. Aber auch storytechnisch gdfällt mir die Story sehr: Donalds Job als Geräuschemacher für die absurd-kitschige Radio-Soap ist (auch visuell) zum Piepen, ebenso, wie die beiden Sprecher der Soap ihre vor Kitsch und Pathos nur so triefenden Dialoge lustlos runterrattern, was einen schönen Kontrast ergibt. Wie Donald gemeinsam mit dem Radiomoderator Felix und dem Journalisten [[Gero Ganter]] ermittelt, ist ebenso ansehnlich. [[Daniel Düsentrieb]] hat einen lustigen Kurzauftritt, bei dem er sich als großer Fan det Soap entpuppt. Das ist alles sehr kurzweilig und mit viel Witz erzählt. Lediglich Dagobert und der Anwalt sind vielleicht zu viel des Guten. Die Auflösung ist zwar zugegebenermaßen sehr albern, das passt an dieser Stelle abet wunderbar zu der ohnehin schon sehr schrägen Atmosphäre der Geschichte. Auch hier: '''Gut+'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
== Schatten der Vergangenheit == | == Schatten der Vergangenheit == | ||
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{{schlecht}} Kleiner Ratschlag an [[Andreas Pihl]]: Wie wärs mal mit neuen, guten Geschichten, statt die alten, guten im Nachhinein verhunzen zu wollen? [[Benutzer:DUCK|DUCK]] 3:14, 10. Okt 2006 (CET) | {{schlecht}} Kleiner Ratschlag an [[Andreas Pihl]]: Wie wärs mal mit neuen, guten Geschichten, statt die alten, guten im Nachhinein verhunzen zu wollen? [[Benutzer:DUCK|DUCK]] 3:14, 10. Okt 2006 (CET) | ||
{{schlecht}} Phantomias ist zwar eine italienische Erfindung, ist aber auch in den Egmont-Ländern derartig beliebt, dass dieser Verlag sich dazu entschied, auch eigene Geschichten um den Superhelden zu produzieren. Diese fallen oft eher wenig zufriedenstellend aus | {{schlecht}} Phantomias ist zwar eine italienische Erfindung, ist aber auch in den Egmont-Ländern derartig beliebt, dass dieser Verlag sich dazu entschied, auch eigene Geschichten um den Superhelden zu produzieren. Diese fallen oft eher wenig zufriedenstellend aus – als Negativbeispiel wird v.a. die bereits von meinen Vorrezensienzen angesprochenen Story ''Das Vermächtnis'' herangezogen. Hier haben wir nun eine Art Fortsetzung, die in meinen Augen mindestens genauso schlecht ist: Pihl fügt dem Mythos um den ersten Phsntomias mit Ireyon auch noch eine mysteriöse, total überflüssige ehemalige Komplizin des ersten Phantomias (was ist denn mit der von Phantomias' geistigen Vater [[Guido Martina]] eingeführten Detta von Dutz???), die sich absolut dämlich anstellt, dass sie nicht erkennt, dass hier ein '''neuer''' Phantomias am Werk ist und dazu nervt. Der Bösewicht ist so dermaßen stereotypisch und übetzeichnet, dass es fast an einer Selbstparodie grenzt. Der Nebenplot, in der Daisy, Assistentin des bösen Wissenschaftlers, total in Phamtomias verschossen ist, was Donald rasend vor Eifersucht macht, ist genauso dämlich wie die Haupthandlung. Die wirklich hässlichen und komplett hintergrundarmen Zeichnungen tun ihr Übriges. Besonders das visuell umgedetzte, wohl aber metaphorisch gemeinte Teufelchen ist irritierend. Sehr ärgerlich, dass diese Geschichte auch noch mit 48 Seiten verhältnismäßig lang(-atmig) ist! | ||
Für Fans erfreulich dürfte sein, dass der Italiener [[Marco Gervasio]] mit seiner Reihe ''[[Die Legende des ersten Phantomias]]'' eben jenem „Vermächtnis“ und „Schatten der Vergangenheit“ um Phantomias' mysteriösen Vorgänger einen komplett neuen Anstrich verpasst, der Pihls Version komplett ignoriert und heutigen Fans vielleicht dabei hilft, diese Machwerke zu vergessen. '''Schlecht'''. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | |||
== Fazit == | == Fazit == | ||
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'''Gesamtnote: 2-''' --[[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 21:06, 1. Mär 2006 (CET) | '''Gesamtnote: 2-''' --[[Benutzer:ZicheFan|ZicheFan]] 21:06, 1. Mär 2006 (CET) | ||
{{mm}} Kein wirklich empfehlenswertes LTB: Nur zwei Geschichten | {{mm}} Kein wirklich empfehlenswertes LTB: Nur zwei Geschichten – ''Eine zauberhafte Sekretärin'' und ''Durchslagender Erfolg'' – würde ich nicht zuletzt dank der wirklich schönen Zeichnungen von Lara Molinari bzw. Giorgio Cavazzano als gelungen und lesenswert bezeichnen. Nur für diese beiden Geschichten lohnt sich ein Kauf in meinen Augen aber auch nicht. Es folgen in der Wertung viele 0815-Geschichten nach altbekannten und vorhersehbaren Mustern, bevor die drei Egmont-Geschichten das Schlusslicht bilden. ''Spione wie wir!'' kann da noch am ehesten überzeugen, hält aber für mein Dafürhalten nicht ein, was man sich von einem titelgebenden Crossover zwischen Ente und Maus so versprechen würde. ''Wer mehrmals lügt...'' und ''Schatten der Vergangenheit'' stellen absolute Tiefpunkte nicht nur diesen LTBs, sondern der Lustigen Taschentücher insgesamt daf. Dieses LTB ist absolut kein Muss. [[Benutzer:Professor von Quack|Professor von Quack]] ([[Benutzer Diskussion:Professor von Quack|Diskussion]]) 19:14, 2. Mai 2023 (CEST) | ||
[[Kategorie: LTB Rezension|347]] | [[Kategorie: LTB Rezension|347]] | ||