Findet Nemo: Unterschied zwischen den Versionen
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„Besorgt euch einen Tauchschein. Geht unter Wasser. Wir können keinen Film über die Unterwasserwelt drehen, ohne sie selbst erlebt zu haben.“ [[John Lasseter]] war kein Mann von halben Sachen. Für ''Findet Nemo'' ließ er die gesamte Crew mehrere Wochen in Australien verbringen, um ihnen dort zu ermöglichen, Korallenriffe genauer zu studieren. Auf mehreren Tauchgängen lernten die Animatoren die Welt unterhalb des Meeresspiegel kennen, was sie maßgeblich bei ihrer Arbeit beeinflusste. Hunderte von Fotos und mehrere Videos wurden ausgewertet, um das Ganze so perfekt wie möglich zu gestalten. | „Besorgt euch einen Tauchschein. Geht unter Wasser. Wir können keinen Film über die Unterwasserwelt drehen, ohne sie selbst erlebt zu haben.“ [[John Lasseter]] war kein Mann von halben Sachen. Für ''Findet Nemo'' ließ er die gesamte Crew mehrere Wochen in Australien verbringen, um ihnen dort zu ermöglichen, Korallenriffe genauer zu studieren. Auf mehreren Tauchgängen lernten die Animatoren die Welt unterhalb des Meeresspiegel kennen, was sie maßgeblich bei ihrer Arbeit beeinflusste. Hunderte von Fotos und mehrere Videos wurden ausgewertet, um das Ganze so perfekt wie möglich zu gestalten. | ||
Mit Tauchgängen war es jedoch längst nicht getan. Die Mitarbeiter lernten bei ihrem Aufenthalt auch Sidney selbst kennen, das gewaltige Hafengebiet, mit den unzähligen Menschen und Schiffen. Das Ziel war es, eine möglichst realistisch anmutende Gestaltung zu erschaffen, mit der sich der Zuschauer identifizieren kann. Dasselbe galt für die Figuren. Ein eigenes Aquarium mit Clownfischen, Regal Tangs und weiteren Arten der Meeresbewohner füllten über Monate hinweg die Studios. Großer Wert wurde dabei auf die Bewegung der einzelnen Figuren gelegt. Wenn Marlin auf der Suche nach seinem Sohn um sein Leben schwimmt ist dies das Ergebnis aus Stunden von Forschungsarbeit. | |||
[[Bild:Rnemo.jpg|thumb|right|Hier kommt Bruce (© Disney)]] | |||
Die Übertragung der gemachten Eindrücke auf den Computer erwies sich zunächst jedoch schwerer als gedacht und die ersten Entwürfe glichen mehr Nebel als echtem Wasser. Erst im Laufe der Zeit schaffte man es, die verschiedenen Einzelfaktoren zu einem befriedigenden Ganzen zu verbinden. Besonders wichtig waren dabei zahlreiche Details, auf die bei der Produktion besonders geachtet werden musste: die schwimmenden Partikel im Wasser, die spezielle Lichteinstrahlung, die Bewegung des Wassers etc. | Die Übertragung der gemachten Eindrücke auf den Computer erwies sich zunächst jedoch schwerer als gedacht und die ersten Entwürfe glichen mehr Nebel als echtem Wasser. Erst im Laufe der Zeit schaffte man es, die verschiedenen Einzelfaktoren zu einem befriedigenden Ganzen zu verbinden. Besonders wichtig waren dabei zahlreiche Details, auf die bei der Produktion besonders geachtet werden musste: die schwimmenden Partikel im Wasser, die spezielle Lichteinstrahlung, die Bewegung des Wassers etc. | ||