Carl Barks: Unterschied zwischen den Versionen

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1955, als Barks' Arbeitslast abnahm, begann er anhand von Anleitungsbüchern sich das Malen mit Aquarellfarben selbst beizubringen. Als seine Frau zwei Jahre später einen Kurs in Landschaftsmalerei mit Ölfarben besuchte, begleitete er sie und beschäftigte sich nebenbei mit dem Medium. Außerdem experimentiere er mit Acrylfarben und fertigte Porträts kleiner Mädchen an. Anfangs hatte er Schwierigkeiten mit der Umstellung von schwarz/weiß-Bleistift und Tusche-Zeichnungen hin zu Farben. Seine ersten Motive waren die „Church of Christ Scientist“ in Hemet und vollbusige Indianerinnen. <ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 9–10.</ref>
1955, als Barks' Arbeitslast abnahm, begann er anhand von Anleitungsbüchern sich das Malen mit Aquarellfarben selbst beizubringen. Als seine Frau zwei Jahre später einen Kurs in Landschaftsmalerei mit Ölfarben besuchte, begleitete er sie und beschäftigte sich nebenbei mit dem Medium. Außerdem experimentiere er mit Acrylfarben und fertigte Porträts kleiner Mädchen an. Anfangs hatte er Schwierigkeiten mit der Umstellung von schwarz/weiß-Bleistift und Tusche-Zeichnungen hin zu Farben. Seine ersten Motive waren die „Church of Christ Scientist“ in Hemet und vollbusige Indianerinnen. <ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 9–10.</ref>
[[Datei:A Tall Ship and a Star to Steer Her By.jpg|thumb|250px|links|''A Tall Ship and a Star to Steer Her By'', das erste Ölgemälde mit den Ducks (© Disney)]]
[[Datei:A Tall Ship and a Star to Steer Her By.jpg|thumb|250px|links|''A Tall Ship and a Star to Steer Her By'', das erste Ölgemälde mit den Ducks (© Disney)]]
Als Katalysator für Disney-Gemälde gilt Glenn Bray, ein südkalifornischer Fan, der im Mai 1971 das erste Ölgemälde mit Donald Duck in Auftrag gab. Carl Barks hielt die Ducks in Öl für wenig erfolgversprechend. Bray bot ihm aber 150 Dollar, egal wie das Ergebnis ausfallen würde. Barks willigte ein und malte das Titelbild von Walt Disney’s Comics and Stories 108 in Öl. Während Barks an dem Bild malte, bat er George Sherman, Leiter der Publikationsabteilung bei Disney, um Erlaubnis. Diese erhielt er, als er mit dem Bild bereits fertig war, dazu bekam er auch eine Warteliste von Fans für zukünftige Gemälde. Auch wenn Bray das erste offizielle Bild erhalten hat, so hatte bereits der Dozent Donald Ault 1970 ein Bild ohne Ducks aus der Geschichte ''[[Der arme reiche Mann]]'' erhalten. <ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 11–13.</ref>
Als Katalysator für Disney-Gemälde gilt Glenn Bray, ein südkalifornischer Fan, der im Mai 1971 das erste Ölgemälde mit Donald Duck in Auftrag gab. Carl Barks hielt die Ducks in Öl für wenig erfolgversprechend. Bray bot ihm aber 150 Dollar, egal wie das Ergebnis ausfallen würde. Barks willigte ein und malte das [[Titelbild]] von ''Walt Disney’s Comics and Stories 108'' in Öl. Während Barks an dem Bild malte, bat er George Sherman, Leiter der Publikationsabteilung bei Disney, um Erlaubnis. Diese erhielt er, als er mit dem Bild bereits fertig war, dazu bekam er auch eine Warteliste von Fans für zukünftige Gemälde. Auch wenn Bray das erste offizielle Bild erhalten hat, so hatte bereits der Dozent Donald Ault 1970 ein Bild ohne Ducks aus der Geschichte ''[[Der arme reiche Mann]]'' erhalten. <ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 11–13.</ref>
[[Datei:Gilded man.jpg|thumb|300px|rechts|''Gilded man'', ein Bild zu [[Jagd nach der roten Magenta]] (© Disney)]]
[[Datei:Gilded man.jpg|thumb|300px|rechts|''Gilded man'', ein Bild zu [[Jagd nach der roten Magenta]] (© Disney)]]
Barks erhielt die kostenlose Lizenz Ölbilder zu malen, unter der Bedingung, dass die Werke künstlerischen Wert haben würden und nicht günstiger als für 25 USD angeboten werden, dazu musste „© Walt Disney Productions“ auf die Vorderseite des Bildes. Carl Barks durfte die Bilder mit eigenem Namen signieren, Bleistift- und Tuschezeichnungen waren hier aber nicht inkludiert. Die Lizenz galt bis Ende des Jahres bzw. bis auf Widerruf. Er war mit Aufträgen und anderen Projekten so eingedeckt (z.B. Skripte für das [[Fähnlein Fieselschweif]]), dass er begann mit schnelltrocknender Acrylfarbe zu arbeiten, um das Tempo zu erhöhen. Ault, der die Auftragsliste verwaltete, schlug vor, die Preise zu erhöhen. 1973 konnte er bereits drei Bilder um je 500 USD verkaufen. Zur weiteren Steigerung des Tempos fertigte Barks Duplikate bzw. Abwandlung bestehender Konzepte an. Da der Geldspeicher ein beliebtes Motiv war, verlegte er den Schauplatz des Öfteren in den Geldspeicher und baute Details wie Kronen oder Edelsteine aus den National-Geographic-Ausgaben ein. Durch die steigenden Preise kamen eher Käufer mit Geld aber ohne Kenntnisse und weniger Comicliebhaber zum Zug. 1974 wurde ein Bild bereits um 4100 USD versteigert. 1976 erzielte das Bild anlässlich des 4. Juli – der amerikanische Unabhängigkeitstag – 6400 USD. Im selben Jahr verkaufte jemand Drucke eines Bildes auf einer Convention. Als Barks das dem Disney Konzern meldete, wurde die Lizenz widerrufen. George Sherman, der für ihn einige Jahre zuvor die Lizenz ermöglicht hatte, war bereits verstorben. Barks malte nun ohne Disney-Bezug weiter.<ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 14–22.</ref>
Barks erhielt die kostenlose Lizenz Ölbilder zu malen, unter der Bedingung, dass die Werke künstlerischen Wert haben würden und nicht günstiger als für 25 USD angeboten werden, dazu musste „© Walt Disney Productions“ auf die Vorderseite des Bildes. Carl Barks durfte die Bilder mit eigenem Namen signieren, Bleistift- und Tuschezeichnungen waren hier aber nicht inkludiert. Die Lizenz galt bis Ende des Jahres bzw. bis auf Widerruf. Er war mit Aufträgen und anderen Projekten so eingedeckt (z.B. Skripte für das [[Fähnlein Fieselschweif]]), dass er begann mit schnelltrocknender Acrylfarbe zu arbeiten, um das Tempo zu erhöhen. Ault, der die Auftragsliste verwaltete, schlug vor, die Preise zu erhöhen. 1973 konnte er bereits drei Bilder um je 500 USD verkaufen. Zur weiteren Steigerung des Tempos fertigte Barks Duplikate bzw. Abwandlung bestehender Konzepte an. Da der [[Geldspeicher]] ein beliebtes Motiv war, verlegte er den Schauplatz des Öfteren in den Geldspeicher und baute Details wie Kronen oder Edelsteine aus den ''National-Geographic''-Ausgaben ein. Durch die steigenden Preise kamen eher Käufer mit Geld aber ohne Kenntnisse und weniger Comicliebhaber zum Zug. 1974 wurde ein Bild bereits um 4100 USD versteigert. 1976 erzielte das Bild anlässlich des 4. Juli – der amerikanische Unabhängigkeitstag – 6400 USD. Im selben Jahr verkaufte jemand Drucke eines Bildes auf einer Convention. Als Barks das dem [[The Walt Disney Company|Disney-Konzern]] meldete, wurde die Lizenz widerrufen. George Sherman, der für ihn einige Jahre zuvor die Lizenz ermöglicht hatte, war bereits verstorben. Barks malte nun ohne Disney-Bezug weiter.<ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 14–22.</ref>
[[Datei:Return to plain awful paint.JPG|thumb|250px|links|''Return to Plain Awful'' (© Disney)]]
[[Datei:Return to plain awful paint.JPG|thumb|250px|links|''Return to Plain Awful'' (© Disney)]]
Die Herausgeber des größten Comickataloges Cochran und Hamilton versammelten eine Gruppe Händler und wandten sich an den Konzern mit der Idee, alle Bilder in einem Buch herauszubringen. Disney erlaubte das Projekt, um so die Einzelrechte der Bilder zu erlangen und so wurde 1981 im [[Another Rainbow|Another-Rainbow-Publishing]]-Verlag ein Buch namens ''The Fine Art of Walt Disney's Donald Duck by Carl Barks'' mit den Gemälden von Carl Barks herausgegeben. Hamilton und Cochran suchten die Fanszene auf, um Druckvorlagen für die Duck Gemälde zu sammeln. Das Buch enthielt aber nicht alle Bilder, da bei einigen die Qualität nicht ausreichend war. Ein Vorabexemplar des Buches erhielt einen Preis und das imponierte dem Konzern so sehr, dass sie ab 1981 eine Lizenz für eine weitere Reihe von Duck-Gemälden und limitierten Lithografien erteilten. Das Buch ''The Fine Art of Walt Disney's Donald Duck by Carl Barks'' war auf 1875 Stück limitiet, kostete damals 200 US-Dollar und war wahlweise in einer blauen oder roten [[Cover]]farbe erhältlich.<ref name="hightlightzone">[[Wolfgang J. Fuchs]]: [http://comic.highlightzone.de/tag/the-fine-art-of-walt-disneys-donald-duck-by-carl-barks/ Carl Barks – Die Ölgemälde], hightlightzone.de, abgerufen am 30.12.2021</ref> Einst die gefragten und teuren Ölgemälde von Carl Barks zusammentragend, ist das Buch inzwischen selbst zum gefragten und teuren Sammlerstück geworden.
Die Herausgeber des größten Comickataloges, Cochran und Hamilton, versammelten eine Gruppe Händler und wandten sich an den Konzern mit der Idee, alle Bilder in einem Buch herauszubringen. Disney erlaubte das Projekt, um so die Einzelrechte der Bilder zu erlangen und so wurde 1981 im ''[[Another Rainbow|Another-Rainbow-Publishing]]''-Verlag ein Buch namens ''The Fine Art of Walt Disney's Donald Duck by Carl Barks'' mit den Gemälden von Carl Barks herausgegeben. Hamilton und Cochran suchten die Fanszene auf, um Druckvorlagen für die Duck-Gemälde zu sammeln. Das Buch enthielt aber nicht alle Bilder, da bei einigen die Qualität nicht ausreichend war. Ein Vorabexemplar des Buches erhielt einen Preis und das imponierte dem Konzern so sehr, dass sie ab 1981 eine Lizenz für eine weitere Reihe von Duck-Gemälden und limitierten Lithografien erteilten. Das Buch ''The Fine Art of Walt Disney's Donald Duck by Carl Barks'' war auf 1875 Stück limitiet, kostete damals 200 US-Dollar und war wahlweise in einer blauen oder roten [[Cover]]farbe erhältlich.<ref name="hightlightzone">[[Wolfgang J. Fuchs]]: [http://comic.highlightzone.de/tag/the-fine-art-of-walt-disneys-donald-duck-by-carl-barks/ Carl Barks – Die Ölgemälde], hightlightzone.de, abgerufen am 30.12.2021</ref> Einst die gefragten und teuren Ölgemälde von Carl Barks zusammentragend, ist das Buch inzwischen selbst zum gefragten und teuren Sammlerstück geworden
Dagobert wurde nun in viele Gemälde eingefügt, auch wenn er nicht Teil der Handlung der ursprünglichen Geschichte war, da die Figur auf den Bildern äußerst populär war und diese höhere Preise erzielte. So wurde der Fanzeichner [[Don Rosa]] von Hamilton [[Zurück ins Land der viereckigen Eier|mit einer Fortsetzung]] zu [[Im Land der viereckigen Eier]] beauftragt, um die Abbildung von Dagobert zu erklären. Hamilton beeinflusste Barks nun immer mehr und verlangte Konzeptskizzen. Ganz glücklich war Barks nicht mit den Vorgaben, doch er lernte schon früh, die Vorstellungen der Redakteure umzusetzen und so arbeitete er ganze zehn Jahre für Another Rainbow Publishing und war auch an der Gestaltung teurer Porzellanfiguren beteiligt. Nachdem Barks Frau Garé verstorben war, lenkten zwei Manager ihn in andere Richtungen und so brach die Beziehung zu Hamilton auseinander (Verweis auf Carl Barks Collection Band 30). Barks gründete nun das [[Carl Barks Studio]] und begann, Serigrafien sowie Bronzestatuen auf Veranstaltungen in Disney-Themenparks zu verkaufen. 1994 folgte eine Europatournee und er verteilte an die beherbergenden Verlage Bilder. So kam der Künstler auf Buntstifte zurück, die nicht viel Platz im Gepäck benötigten und mit dem man schnell arbeiten konnte. Nach der Rückkehr wurden Aquarellbuntstifte die bevorzugte Wahl von Barks. Der Künstler klagte bei Ault die letzten Jahre über zittrige Hände und nachlassende Sehstärke. Anlässlich zum 96. Geburtstag des Künstlers planten die Manager eine Gala mit einer ganzen Galerie voller Kunstwerke von Barks, um die Bilder und ein weiteres Buch mit den Bildern verkaufen zu können. In den Jahren 1996 und 1997 zeichnete Barks 80 Zeichnungen mit Buntstiften. <ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 23–28</ref>
 
Dagobert wurde nun in viele Gemälde eingefügt, auch wenn er nicht Teil der Handlung der ursprünglichen Geschichte war, da die Figur auf den Bildern äußerst populär war und diese höhere Preise erzielte. So wurde der Fanzeichner [[Don Rosa]] von Hamilton [[Zurück ins Land der viereckigen Eier|mit einer Fortsetzung]] zu ''[[Im Land der viereckigen Eier]] ''beauftragt, um die Abbildung von Dagobert zu erklären. Hamilton beeinflusste Barks nun immer mehr und verlangte Konzeptskizzen. Ganz glücklich war Barks nicht mit den Vorgaben, doch er lernte schon früh, die Vorstellungen der Redakteure umzusetzen und so arbeitete er ganze zehn Jahre für ''Another Rainbow Publishing'' und war auch an der Gestaltung teurer Porzellanfiguren beteiligt. Nachdem Barks Frau Garé verstorben war, lenkten zwei Manager ihn in andere Richtungen und so brach die Beziehung zu Hamilton auseinander (Verweis auf ''[[Carl Barks Collection]]'' Band 30). Barks gründete nun das ''[[Carl Barks Studio]]'' und begann, Serigrafien sowie Bronzestatuen auf Veranstaltungen in Disney-Themenparks zu verkaufen. 1994 folgte eine Europatournee und er verteilte an die beherbergenden Verlage Bilder. So kam der Künstler auf Buntstifte zurück, die nicht viel Platz im Gepäck benötigten und mit dem man schnell arbeiten konnte. Nach der Rückkehr wurden Aquarellbuntstifte die bevorzugte Wahl von Barks. Der Künstler klagte bei Ault die letzten Jahre über zittrige Hände und nachlassende Sehstärke. Anlässlich zum 96. Geburtstag des Künstlers planten die Manager eine Gala mit einer ganzen Galerie voller Kunstwerke von Barks, um die Bilder und ein weiteres Buch mit den Bildern verkaufen zu können. In den Jahren 1996 und 1997 zeichnete Barks 80 Zeichnungen mit Buntstiften. <ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 23–28</ref>


Sein letztes Ölgemälde verkaufte er 1997 an die Galerie Hans in Hamburg. Seine letzten Buntstiftzeichnungen datieren auf den August 1997. <ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 346–347</ref>
Sein letztes Ölgemälde verkaufte er 1997 an die Galerie Hans in Hamburg. Seine letzten Buntstiftzeichnungen datieren auf den August 1997. <ref>Blum, G. (2012). Carl Barks – Die Ölgemälde. (G. Syllwasschy, Übers.) Köln: EGMONT Verlagsgesellschaft mbH. S. 346–347</ref>
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Einzelne Gemälde wurden um 200.000 USD und mehr versteigert <ref>http://www.jenspeterkutz.de/barksgemaelde.html</ref>
Einzelne Gemälde wurden um 200.000 USD und mehr versteigert <ref>http://www.jenspeterkutz.de/barksgemaelde.html</ref>


Die Ölbilder von Carl Barks wurden auch gerne als Philatelie-Beilage im [[Micky Maus Magazin|Micky-Maus-Magazin]] abgedruckt. Des Weiteren wurden die Gemälde auch als limitierte Lithographien (Kunstdrucke) vervielfältigt, die selbst als solche heute noch hohe Sammlerpreise erzielen.
Die Ölbilder von Carl Barks wurden auch gerne als Philatelie-Beilage im ''[[Micky Maus Magazin|Micky-Maus-Magazin]]'' abgedruckt. Des Weiteren wurden die Gemälde auch als limitierte Lithographien (Kunstdrucke) vervielfältigt, die selbst als solche heute noch hohe Sammlerpreise erzielen.


In den 1990er-Jahren erschienen im Verlag [[Dreidreizehn]] Ölgemälde-Kalender mit den Ölgemälden von Carl Barks als Monatstitelblätter. Jedem Kalender war ein Heftchen mit Erläuterungen zu den Ölgemälden von [[Klaus Bohn]] beigefügt.
In den 1990er-Jahren erschienen im Verlag ''[[Dreidreizehn]]'' Ölgemälde-Kalender mit den Ölgemälden von Carl Barks als Monatstitelblätter. Jedem Kalender war ein Heftchen mit Erläuterungen zu den Ölgemälden von [[Klaus Bohn]] beigefügt.


Im November 2012 erschien in der ''[[Egmont Comic Collection]]'' das Buch ''[[Carl Barks – Die Ölgemälde]]'', herausgegeben und kommentiert von [[Geoffrey Blum]] und übersetzt von [[Jano Rohleder]], das auf 416 Seiten alle Ölgemälde von Carl Barks sammelt und mit zahlreichen Hintergrundinformationen versehen ist. Es kostete 99 €. Das Buch greift somit die Idee des Buches ''The Fine Art of Walt Disney's Donald Duck by Carl Barks'' von 1981, in dem ebenfalls Ölgemälde von Carl Barks gesammelt abgedruckt wurden, wieder auf.<ref name="hightlightzone"/> Ebenso wie sein Vorbild ''The Fine Art of Walt Disney's Donald Duck by Carl Barks'' ist das Buch mittlerweile zum raren und teuren Sammlerstück geworden, das oftmals zu einem Vielfachen seines Ursprungspreises gehandelt wird und oftmals in Sammlershops/Onlineshops auch vergriffen ist.
Im November 2012 erschien in der ''[[Egmont Comic Collection]]'' das Buch ''[[Carl Barks – Die Ölgemälde]]'', herausgegeben und kommentiert von [[Geoffrey Blum]] und übersetzt von [[Jano Rohleder]], das auf 416 Seiten alle Ölgemälde von Carl Barks sammelt und mit zahlreichen Hintergrundinformationen versehen ist. Es kostete 99 €. Das Buch greift somit die Idee des Buches ''The Fine Art of Walt Disney's Donald Duck by Carl Barks'' von 1981, in dem ebenfalls Ölgemälde von Carl Barks gesammelt abgedruckt wurden, wieder auf.<ref name="hightlightzone"/> Ebenso wie sein Vorbild ''The Fine Art of Walt Disney's Donald Duck by Carl Barks'' ist das Buch mittlerweile zum raren und teuren Sammlerstück geworden, das oftmals zu einem Vielfachen seines Ursprungspreises gehandelt wird und oftmals in Sammlershops/Onlineshops auch vergriffen ist.